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PHP 5.4 & MySQL 5.6 Grundkurs

Reguläre Ausdrücke

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Reguläre Ausdrücke sind das Mittel der Wahl, wenn Sie etwas suchen, was einem bestimmten Muster folgt. Wie Sie so einen Ausdruck formulieren und wofür die Sonderzeichen innerhalb dieses Systems stehen, erfahren Sie in diesem Video.

Transkript

Bei der Überprüfung eines Formulares unter einer anderen Benutzerangabe, sucht man oft nach einem bestimmten Muster. Das heißt, Sie stellen sich nicht die Frage kommt die E-Mail Adresse "hans@beispiel.de" vor, sondern Sie fragen sich, steht an dieser Stelle etwas, dass eine E-Mail Adresse sein könnte. Genau für solche Fälle gibt es reguläre Ausdrücke. Reguläre Ausdrücke bestehen aus bestimmten Sonderzeichen und normalen Zeichen. Und um diese geht es hier in diesem Film. Beginnen wir mit einem kleinen Beispiel, wie Sie solche Ausdrücke formulieren. Ich habe hier eine Variable "$muster " definiert, und die besteht aus einem Begrenzer, das ist wichtig für den regulären Ausdruck, und den Buchstaben "und". Dann habe ich hier eine weitere Variable. Die bezeichnet den Text in dem ich suchen möchte, nach diesem hier definierten Muster. Dann kann ich in PHP die Funktion "preg_match" verwenden. Der übergebe ich zuerst das Muster nach dem ich suche. Und als zweiten Parameter den String in dem ich suche, ob dieses Muster vorkommt. Wenn das vorkommt, dann gibt das "prag_match" wahr zurück. Das heißt, in diesem Fall wird dieser Text ausgegeben. Und im Beispiel hier sehen Sie auch die Ausgabe: "/und/ passt auf 'Der Hund hat einen Knochen' ", weil "und" wird ja hier gefunden in Hund. Nicht immer ist es aber so einfach wie in diesem Beispiel, dass ich wirklich nach der Zeichenkette "und" suche, sondern ich will ja wirklich nach einem Muster suchen, das heißt es muss auch Möglichkeiten geben, Platzhalter et cetera zu definieren. Und das schauen wir uns jetzt einmal an. In regulären Ausdrücken gibt es bestimmte Sonderzeichen. Ein Sonderzeichen ist der Punkt. Der Punkt steht für ein beliebiges Zeichen. Dann gibt es Sonderzeichen, um die Muster zu verankern. Dieses Zeichen hier bedeutet, der Treffer muss am Anfang des Strings liegen. Und das Dollarzeichen bedeutet, der Treffer muss am Ende des Strings sein. Wenn wir ein kleines Beispiel anschauen für ein Muster, sie sehen hier wieder die Begrenzer, dann bedeutet dieses Muster, dass am Anfang ein beliebiges Zeichen kommt, und dann folgt die Zeichenfolge "und". Das heißt, dieser Ausdruck passt nicht auf "Der Hund", weil da ja mehr am Anfang steht, aber der Ausdruck passt beispielsweise auf "Hund". Ein weiteres Beispiel hier. Dieser Ausdruck passt auf "Der Hund", weil hier ist das ein "beliebiges Zeichen" am Anfang, dann "er", das heißt, dass passt auf "Der Hund". In diesem Fall hier haben wir den ".chen" und dann das Dollarzeichen, das heißt unser Ausdruck muss mit diesem Ausdruck enden, das heißt, dass passt beispielsweise auf Knochen. Noch ein letztes Beispiel für diese Verankerung. Wenn wir so ein Ausdruck haben, wie diesen hier, passt das auf "hat", das heißt, es muss hier mit "h" am Anfang sein, dann "at" und dann hört es auch auf, es passt also nicht auf "hatte" oder auf "anhat". Und es geht weiter mit den Sonderzeichen in regulären Ausdrücken. Sie haben hier zum Beispiel die eckigen Klammern, um Zeichenklassen zu definieren. Wenn Sie diesen Ausdruck hier schreiben, dass Sie also "H" und "M" in eckigen Klammern haben, das heißt, dass eines dieser Zeichen vorkommen muss. Das heißt, dieser Ausdruck passt auf Hund oder Mund, nicht aber auf Fund. Dann können Sie dieses Zeichen hier nehmen, um eine Zeichenklasse zu verneinen. Also, wenn wir das hier einmal ergänzen in den eckigen Klammern, dann passt das auf Fund, kund, aber nicht auf Hund oder Mund. Außerdem können Sie Alternativen festlegen über die Pipe, das passt auf Jacke oder Hose. Und zusätzlich gibt es die Klammern zur Gruppierung. Statt diesem Ausdruck, wo Sie "H" und "M" in eckigen Klammern schreiben, könnten Sie hier auch runde Klammern und die Pipe nehmen, um eben Alternativen aufzuzeigen. Sie können auch Zeichenbereiche über einen Bindestrich festlegen. Dieser Ausdruck passt beispielsweise, hier steht ja A bis Z, auf einen beliebigen Großbuchstaben, gefolgt von "und". Dieser Ausdruck hier, da habe ich jetzt Zahlen, "[0-9]-mal", passt zum Beispiel hier auf "1-mal", "2-mal", et cetera, immer mit der Zahl ausgeschrieben, aber natürlich nicht, wenn ich das hier mit Buchstaben schreiben würde. Zusätzlich gibt es in regulären Ausdrücken sogenannte Quantifizierer. Die bestimmen, wie oft ein bestimmtes Zeichen oder eine Zeichenfolge vorkommen soll. Das + steht für ein oder beliebig oft. Das ? bedeutet ein oder keinmal. Das * steht für keinmal bis beliebig oft. Und Sie können auch in geschweiften Klammern genau angeben, wie oft etwas vorkommen soll, also hier genau 4-mal. Wenn Sie hier zwei Werte angeben, dann heißt es 1 bis 5-mal. Hier sehen Sie jetzt ein paar Beispiele für diese Quantifizierer. Jetzt haben wir hier folgenden Ausdruck. Das ist eine Zeichenklasse A-Z groß geschrieben oder A-Z klein geschrieben. Es muss am Anfang stehen, und davon muss mindestens ein Zeichen da sein. Es können aber auch beliebig viele da sein. Das heißt, dieser Ausdruck, danach folgt hier dieses "und", passt auf "Stund", das heißt, hier sind zwei Zeichen, es passt auf "Hund", das heißt, es ist genau ein Zeichen, aber es passt beispielsweise auch auf "Basketballbund". Jetzt ein Beispiel für das Fragezeichen. Das Fragezeichen bedeutet ja ein- oder keinmal. Das heißt, dieser Ausdruck "https?:" passt sowohl auf "http", als auch auf "https". Und der folgende Audruck hier sagt, dass hier die Buchstabenfolge "http://", - Sie sehen diese Zeichen müssen Sie maskieren - einmal oder keinmal da sein muss, das heißt, das würde beispielsweise auf "http://php.net" passen, aber genauso auch auf "php.net" pur. Sie haben eben gesehen, dass man Zeichenklassen über eckige Klammern definieren kann. Stattdessen gibt es auch so Sonderzeichen, die mit einem Backslash geschrieben werden. So können Sie zum Beispiel über "/s" einen Ausdruck formulieren, der auf Whitespace-Zeichen passt. Das heißt, auf Leerzeichen, Newlinezeichen oder Tabulatoren. Genauso können Sie zum Beispiel "/d" für eine Ziffer verwenden et cetera. Schauen wir uns dann ein Beispiel an für dieses "b", was dazu dient eine Wortgrenze zu markieren. Das verwende ich jetzt hier einmal in folgendem Ausdruck. Ich habe hier das "/b", und dann kommt "noch", und nochmal "/b". Dieser Ausdruck heißt, ich suche nach dem Wort "noch", und danach und davor sind Wortbegrenzer. Das kann, wie im Beispiel hier, ein Leerzeichen sein, aber auch beispielsweise hier ein Ausrufezeichen. Das heißt, dieser Ausdruck gibt auch wahr zurück, und es wird ausgegeben, dass das Muster passt. Außerdem gibt es in regulären Audrücken auch sogenannte Modifizierer. Die schreiben Sie ans Ende des Begrenzers. Und da gibt es zum Beispiel das i. Damit können Sie sagen, Groß- und Kleinschreibung wird ignoriert. Oder zum Beispiel gibt es das s. Das bedeutet, dass der Punkt auch auf das Newlinezeichen passt, was sonst nicht der Fall ist. Sehen wir uns ein Beispiel an für einen solchen Quantifizierer. Ich habe diesen Text jetzt einmal hier geändert, und hier ein Großbuchstaben gemacht. Also ich habe geschrieben "Das auch Noch". Hier in diesem Muster ist aber ein Kleinbuchstabe. Das würde im Normalfall nicht passen. Wenn ich jetzt aber hier diesen Modifikator i anwende, dann bedeutet das Groß- und Kleinschreibung sollen ignoriert werden, und es würde wieder passen. Dieses Video hat Sie in die geheimnissvolle Welt der regulären Ausdrücke eingeführt, über die sich mächtige Muster erstellen lassen. Viele Zeichen haben eine Sonderbedeutung, wie der Punkt, der für ein beliebiges Zeichen stehen kann, oder auch die Modifizierer. Das macht reguläre Ausdrücke zu ganz mächtigen Werkzeugen.

PHP 5.4 & MySQL 5.6 Grundkurs

Steigen Sie auch ohne Vorwissen in die Programmierung PHP- & MySQL-basierter Webseiten ein und lernen Sie die Sprachgrundlagen wie Bedingungen, Schleifen, Funktionen usw. kennen.

7 Std. 9 min (86 Videos)
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