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Photoshop für Illustratoren: Model Sheet erstellen

Referenzlinien für den Rumpf

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Legen Sie eine Reihe von Referenzlinien für den Rumpf der Figur an und halten Sie dabei nach bestimmten Referenzpunkten Ausschau. Am besten kopieren Sie die Linien einfach per Tastenkombination.
10:52

Transkript

Hier ist nun also unsere Model Sheet Datei. Die habe ich auch direkt mal so benannt. Wir können auch eigentlich direkt mal hier noch ein bisschen drin aufräumen. Ich mache mal einen schnellen Ordner. Den nenne ich Vorlage. Da sollen jetzt, darin verschwinden hier die Zeichnung und die Kolorierung von unserer Vorlage. Dadurch wird das alles ein bisschen übersichtlicher. So und jetzt mache ich eine neue Ebene und auf diese Ebene möchte ich jetzt meine Referenzlinien legen. Die Referenzlinien, das ist ein ganz wichtiges Element des Model Sheets, damit stellen wir sicher, dass innerhalb der verschiedenen Ansichten die Elemente auch wirklich alle an der gleichen Stelle landen. So die Referenzlinie, da die könnte man jetzt auf verschiedenste Arten und Weisen erstellen. Man könnte da tatsächlich mit den Linealen in Photoshop arbeiten. Ich persönlich arbeite lieber mit gemalten Referenzlinien, die auf einer eigenen Ebene liegen, aber auch heir gäbe es verschiedene Möglichkeiten, da könnte man das Linienwerkzeug benutzen, da könnte man eine Auswahl benutzen, um ein ganz schmales Rechteck aufzuziehen und das zu füllen, dann hätte man auch eine Linie. Ich benutze einfach mein Pinselwerkzeug. Ich habe mir einen Pinsel eingestellt, mit dem man Linien gut zeichnen kann, und ich werde jetzt einfach mal eine Linie zeichnen quer durch die ganze Datei, und die wird deshalb so schön gerade, weil ich beim Zeichnen die Shift-Taste gedrückt halte. Also mit gedrückter Shift-Taste kann man wunderbar gerade Linien zeichnen. Und man kann, das sieht man hier auch, man kann auch verschiedene Punkte miteinander verbinden, wenn man jetzt Shift einfach gedrückt hält, Gut, das baruchen wir jetzt eigentlich gar nicht wirklich, aber ich will es einfach erwähnen. Die Shift-Taste benutze ich auf jeden Fall immer dafür, um entweder horizontale oder vertikale gerade Linien zu malen. Also immer wenn das jetzt in Zukunft passiert, das ich meine beeindruckend gerade Linie gemalt habe, dann kann man eigentlich davon ausgehen, dass Photoshop mir da bei die Hand gehalten hat und das deshalb so schön geworden ist. Und jetzt kann man entweder immer mehr Linien malen oder was ich halt gerne mache, ist, ich wähle jetzt einfach die erste Linie aus, die ich hier habe, und wenn man jetzt Strg und Alt gedrückt hält, dann kann man mit den Cursortasten direkt ein Duplikat dieser Linie erzielen und wiederum mit den Cursortasten auf und ab dieses jetzt durch die Gegend schieben, wenn man dabei die Shift-Taste gedrückt hält, dann macht man größere Sprünge . Das sehen wir vielleicht auch am besten, wenn ich mal ein bisschen ran gehe. Also wenn ich jetzt einfach nur mit den Cursorn auf und ab drücke, dann geht das pixelweise oder annähernd pixelweise, und wenn ich jetzt Shift gedrückt halte, dann macht diese Auswahl hier jetzt größere Sprünge, und das ist genau das, was ich jetzt brauche. Ich will ja ein paar von diesen Linien jetzt verteilen hier im Bild. Das mache ich halt auf diese Weise. So und die erste Linie, die hatte ich extra tatsächlich an die Fußspitze hier gelegt, weil ich mir gedacht habe, OK, das ist mein erster Referenzpunkt, so zu sagen die Bodenlinie. Da soll der Charakter drauf stehen, und wir sehen hier schon, dass er nur mit einem Fuß hier diese Linie anberührt. Der andere Fuß, der ist so ein bisschen perspektivisch nach hinten und nach oben versetzt. Und dann müssen wir uns letztendlich entscheiden, an welche Elemente wir uns halten wollen. Diese Zeichnung ist eben nicht orthografisch, soll heißen, hier ist perspektivische Verzerrung drin, und das bedeutet, dass wir da jetzt ein bisschen tüfteln müssen, um da wirklich unsere orthografischen, das heißt letztendlich nicht perspektivisch projizierten Ansichten zu erzeugen. Und jetzt ist eigentlich nur eine Frage, an welchen Stellen, an welchen markanten Stellen man sich wieder Referenzpunkte setzen will. Hier unten der Schritt, es ist aber eine sehr markante Stelle. Und jetzt, um mir ein weiteres Duplikat der Linie zu schaffen, halte ich wider Strg und Alt gedrückt, drücke einmal die Cursortaste nach oben. Dadurch entsteht ein Duplikat. Jetzt habe ich Strg und Alt schon wieder losgelassen und jetzt kann ich wieder mit der Cursortaste dieses Duplikat meiner Linie durch die Gegend schieben. Und jetzt mache ich mich erst mal auf die Suche nach weiteren markanten Punkten am Körper, also hier in diesem mittleren Bereich, und später werden wir dann auch dann den Arm hier uns anschauen, aber erst mal auf eine Sache konzentrieren. Und grundsätzlich kann man sagen, diese Linien lohnt es sich immer dort anzusetzen, wo sich die Kontur des Objektes merklich verändert. Also man könnte jetzt hier tatsächlich überlegen, ob man an den verschiedenen Knickpunkten, woher diese einzelnen Wülste sind, ob man da jeweils eine Linie zieht. Das wäre vielleicht ein bisschen übertrieben, aber vielleicht hier an dieser Stelle, wo letztendlich das Bein aufhört und in den Rumpf übergeht, das ist auf jeden Fall auch eine interessante Stelle. Da lasse ich auf jeden Fall eine Linie sitzen und jetzt wieder Strg Alt gedrückt halten, Cursortaste nach oben, Strg Alt loslassen und jetzt hat man wieder das Duplikat und jetzt geht es weiter. Und jetzt will ich vielleicht hier eine Unterkante dieser Taschenlinie machen und so gehen wir jetzt von unten einfach nach oben, wir suchen uns die entsprechenden Punkte und hier die Schnallen von dieser Latzhose, die komischerweise dieser Roboter anhat. Warum? Weiß ich auch nicht, aber es ist nun mal so. Diese Schnallen hier sind ein weiterer interessanter Referenzpunkt. Vielleicht davor sogar noch die Mitte des Knopfes hier auf der Tasche, wieder die Linie duplizieren und weiter nach oben gehen. Und jetzt hier bei der Schnalle, da kann man jetzt verschiedene Strategien verfolgen. Also wir haben ja hier unten die Stand, quasi die Standpunktlinie, den Boden, die Bodenlinie, angelegt anhand dieses linken Fußes der Figur, also aus Sicht der Figur ist es der linke Fuß. Jetzt könnte man tatsächlich die Strategie verfolgen und sagen, wir suchen jetzt die Referenzpunkte auch alle auf der linken Seite. Allerdings sind wir da hier bei diesen Beinen an dieser Stelle hier ja von diesem System abgewichen, weil wir ja auch an dieser Seite gar nicht genau sehen, wo dieser Punkt ist. Na dann muss man halt immer schauen, was die Vorlage hergibt. Aber man könnte jetzt auch sagen, man nimmt jetzt hier einfach Mittelwert, das heißt, ich nehme nicht die Kante der bildrechten Schnalle und auch nicht die Unterkante der bildlinken Schnalle, sondern ich nehme irgendwas dazwischen. So vielleicht, ja. Einfach so ein Mittelwert, um zu sagen, OK, das trifft dann am Ende wahrscheinlich am ersten die Proportion dieser Figur. Das Gleiche mache ich jetzt auch für die Oberseite dieser Schnallen. Das wäre die Oberseite der obersten Schnalle, das hier der untersten und ich gehe halt einfach irgendwo in die Mitte. So und jetzt schauen wir mal weiter. Ganz wichtiger markanter Punkt, wenn wir uns jetzt wirklich auf den Körper konzentrieren, ist die Unterkante dieses runden Kragens hier und entsprechend natürlich auch der Punkt, wo dieser Kragen endet. Und jetzt schauen wir mal weiter. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die angenommene Mitte von diesem Schultergelenk hier und auch das Ende dieser Mitte, und hier will ich tatsächlich einfach zur Erklärung mal etwas einzeichnen, damit mal man sieht, wonach ich eigentlich Auschau halte. Also ich nehme einfach an, dass dieses Gelenk hier eine Art Kugel ist, die in etwa insgesamt so aussieht. Diese Kugel ist hier unten angeschnitten, aber diese Kugel dringt hier in den Schulterbereich quasi ein und durch den Schulterbereich ist diese Kugel dann wieder angeschnitten, und wenn ich das jetzt mal durchzeichne, diesen runden Bereich wahrscheinlich kreisrund durch die Perspektive jetzt halt hier elliptisch verzerrt, aber wenn man da genau von der Seite drauf gucken würde aus dieser Richtung hier, dann würde man wahrscheinlich wirklich auf eine kreisrunde Öffnung schauen. Und für mich ist jetzt einfach interessant, wo das obere Ende dieser kreisrunden Öffnung ist, und wo das untere Ende ist. Und man kann jetzt schon sehen, dass man diesen Punkt hier, wo ich nämlich das untere Ende der kreisrunden Öffnung ist, und ich werde jetzt einfach mal mit ganz grellen Farben diese Punkte markieren. Also hier ist der obere Punkt der kreisrunden Öffnung in der Schulter und die der unteren. Und an dieser Stelle möchte ich jetzt auch Hilflinien anlegen und dazu muss ich mal wieder zurück in meine Ebene gehen, in der ich tatsächlich diese Hilflinien habe und muss mir mal wieder eine auswählen, denn an dieser Stelle hatten wir noch keine. Und jetzt will ich auch hier an dieser Stelle diese Linie anlegen. Damit hätte ich jetzt also diese kreisrunde Öffnung in der Schulter auch festgelegt, wo die sich genau befindet. Und jetzt nach diesem kleinen Exkurs machen wir jetzt einfach mal klassisch weiter, quasi eine Erweiterung dieser kreisrunden Öffnung ist ja auch so eine kreisrunde Kante, wahrscheinlich kreisrund. Vielleicht ist sie auch nicht ganz kreisrund. Es wird sich noch zeigen, wo unsere weitere Ausarbeitung des Model Sheets, aber auf jeden Fall die obere Kante dieser runden oder elliptischen Form hier, die ist jetzt hier, habe ich somit also markiert mit meiner Linie. Und jetzt weiteres Duplikat. Jetzt markiere ich hier das obere Ende dieser Kragenöffnung. Ich habe hier also tatsächlich und auch hier will ich gerne diese Werkzeug nutzen mit diesen Anzeichnungen. Hier gehe ich also wirklich davon aus, dass diese äußere Kante hier des Kragens, dass das quasi mein Maß ist oder meine Orientierung. Es gibt ja offensichtlich zwei von diesen Kanten, noch eine nach innen versetzte, deute ich hier jetzt meine Streckenweise an, aber die interessiert mich jetzt im Moment gar nicht so doll. Wirklich die äußere Kontur interessiert mich jetzt hier von diesem Kragen, und da liegt halt unsere letzte Referenzlinie. Und was ganz interessant ist, ist hier zu beobachten, dass diese Linie des äußeren Kragens genau zusammenfällt mit der oberen Begrenzung des Charakters, und das liegt also quasi beides auf einer Linie, die obere Schulterlinie und dieser Kragen. Das ist auch so eine ganz wichtige Information, die uns später vor allen Dingen bei der Gestaltung der Seitenansicht ganz wichtige Informationen liefert, wie das Ganze überhaupt aussieht. Das ist also unser erstes Set an Referenzlinien, wo wir erst einmal ausschließlich nur den Rumpf betrachtet haben, und das ist schon mal ein erster Schritt zu unserem Model Sheet.

Photoshop für Illustratoren: Model Sheet erstellen

Lernen Sie, wie Sie eine 2D-Figur für ihre 3D-Umsetzung zum Beispiel in einem Computerspiel vorbereiten.

1 Std. 24 min (12 Videos)
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