Photoshop CC für Profis

Realistisches Tonemapping mit ACR

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Mit Camera Raw können Sie nun auch das Tonemapping von HDR-Bildern durchführen. Natürlich wirkende Ergebnisse sind dabei einfach möglich.

Transkript

Wir werden jetzt das Tonemapping durchführen. Wir befinden uns im 32-Bit-Modus, haben "Geisterbilder entfernen" aktiviert und haben als Geisterbilderreferenz das dunkelste Bild gewählt, weil sich die Wolken ein wenig bewegt haben. Und wir werden jetzt das Ganze in Adobe Camera Raw tun. Entsprechend steht das auch hier unten: "HDR Tonung in Adobe Camera Raw". Da klicke ich auf diesen Schalter, der außerhalb des Bildbereichs liegt. Dann wird das HDR erstellt, also das 32-Bit Bild. Die Hintergrundebene wird dann dort in ein Smart-Objekt umgewandelt und auf dieses wird Camera Raw angewendet. Damit haben Sie die ganzen Möglichkeiten zur Verfügung, die Sie von Camera Raw kennen. Und ja, das sieht gut aus oder? Hier muss man jetzt noch ein bisschen dran schrauben. Ich werde die Lichter runterfahren, um den Himmel zurück zu bringen. Dann werde ich die Tiefen hier entsprechend aufhellen, um hier vorne wieder Bereiche sichtbar zu machen. Dann würde ich sagen, bringen wir etwas mehr Zeichnung in den sehr dunklen Bereich hier und hier. Also Schwarz würde ich dann entsprechend weiter aufhellen und Weiß-- Schauen wir mal, bringen wir mehr von dem Himmel zurück. Sagen wir mal so. Ich würde den Kontrast zurückfahren, den Kontrast rausnehmen, den können wir später in Photoshop nachträglich ganz einfach hinzufügen. Da brauchen wir nicht mehr viel tun. Und so können Sie ganz schnell hier das Bild tonemappen. Schade ist ein wenig, dass diese Bereiche für Lichtertiefen und Weiß ein wenig eingeschränkt sind. Also hier haben Sie auch nur einen Bereich von -100 bis +100 Prozent. Die Wirkung könnte etwas stärker ausfallen. Aber denken Sie daran, das ist ein Smartfilter und Sie müssen nicht einmal hier mit diesem einen Filter, den Sie anwenden, gleich das Endergebnis erreichen, Sie können Adobe Camera Raw auch mehrfach hier auf dieses Smart-Objekt anwenden. Lassen Sie uns das Ergebnis jetzt mal so abstimmen, dass wir das später noch gut gebrauchen können, für verschiedene Anwendungen. Deshalb möchte ich gerne alle Bereiche hier mit einer guten Zeichnung versehen. Weiß würde ich dann nur leicht nach unten bringen, um hier ein natürliches Bild zu behalten und Schwarz müsste schon hier auf Anschlag nach rechts gehen - genau. Dann könnte ich hier die Klarheit noch erhöhen, aber Sie sehen, das wirkt hier ein bisschen kräftiger als im normalen 16-Bit und 8-Bit Bereich, deswegen lasse ich da tunlichst die Finger von. An der Sättigung würde ich nicht viel schrauben. Das kann man später noch machen. In 32-Bit ist das alles quasi nicht destruktiv. Sie können die Sättigung fast komplett entfernen und wieder hinzufügen und Sie verlieren dabei keine Informationen. Das ist die Magie von 32-Bit und HDR. Das machen Sie bloß nicht in 8-Bit und 16-Bit. Aber ok, ich klicke hier mal auf "OK" und dann haben wir auch schon unser Tonemappingergebnis und Sie sehen hier oben, dass wir uns im 32-Bit befinden. Das ist also noch ein HDR und um jetzt zu einem normalen Foto zurückzukehren, müssten Sie hier gehen über "Bild - Modus" und dann "8-Bit" oder "16-Bit". Und da gibt es auch eine neue Option und zwar, dass Sie diesen Wechsel in eine andere Bit-Tiefe, also hier 8- oder 16-Bit, ebenfalls über Camera Raw durchführen können. Und die Option finden Sie hier unter "Photoshop Voreinstellungen - Dateihandhabung" und zwar-- genau hier ist das auch schon, "Adobe Camera Raw zu Umwandung von Dokumenten von 32-Bit in 16- oder 8-Bit verwenden". Und wenn Sie das anhaken und auf "OK" klicken, dann wird, wenn Sie jetzt wechseln über "Bildmodus 16-Bit" erstmal so eine Warnung eingeblendet, dass das Dokument aktive Smartfilter zu enthalten scheint. das scheint nicht nur so, das ist so. Mal schauen, was passiert, wenn ich "OK" klicke. Dann fragt Photoshop mich glücklicherweise ob zusammengefügt werden soll oder nicht und das machen Sie auf jeden Fall. Denn der Filter macht ja noch Gebrauch von der 32-Bit Tiefe und dem hohen Dynamikumfang und wenn Sie jetzt das Ganze komprimieren und der live bleibt, das wird so nicht gut funktionieren. Hier "Zusammenfügen" anklicken und dann öffnet sich nochmal Camera Raw mit dem Ergebnis, was wir vorher erreicht hatten. Das sieht etwas heller aus hier, also muss ich hier nochmal direkt nachkorrigieren. So, ich erhöhe die Helligkeit in diesen Bereichen noch ein wenig und kann es dann hier im Prinzip gleich finalisieren. Ich kann hier die Sättigung entsprechend anpassen. Vielleicht insgesamt wieder etwas zurückfahren, nachdem ich die Dynamik etwas erhöht habe. Dann kann ich die Lichter abstimmen, also den Himmel noch ein bisschen dunkler, das Weiß vielleicht dafür ein bisschen knackiger, das Schwarz auch ein bisschen anziehen, vielleicht eine kleine Vignette hinzufügen, über das Effekt Panel - also ganz leicht eine Vignette rein. Die Vignette ein bisschen mehr in die Mitte, ein bisschen runder, die weiche Kante weicher, und dann nehme ich die Vignette in den Lichtern hier wieder etwas raus, indem ich den Lichterregler nach rechts ziehe. Das wäre im Prinzip das finale Ergebnis, was deutlich besser aussieht, als die Einzelfotos hier in der Bridge. Wenn Sie vergleichen: Das ist die normale Belichtung, das ist die in Anführungsstrichen "Unterbelichtung" und das ist die in Anführungsstrichen "Überbelichtung". Da haben wir jetzt durch die Tonung in Camera Raw schon ein ganz gutes Ergebnis erreicht. Also wenn Sie ein natürliches Ergebnis möchten, dann benutzen Sie Camera Raw zum Tonemapping. Wenn nicht, dann benutzen Sie am besten die anderen Tonemapping Algorithmen von Photoshop, z.B. die lokale Anpassung. Ja und um das natürlich zu nennen, ist es natürlich noch viel zu bunt. Nehmen wir noch etwas Sättigung raus und das kann sich schon eher sehen lassen.

Photoshop CC für Profis

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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