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Porträt- und Beautyretusche

Raw-Konvertierung, Schritt 3 – Augen

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Im Einzelfall kann, wie hier, ein dritter Schritt der Raw-Konvertierung nötig werden. Hier geht's um die Augen, an deren Details man in Photoshop später kaum mehr heran kommt. Ganz nebenbei: Ein Praxistipp für extrem detailhaltige, kontrastreiche Bilder!

Transkript

Für dieses Bild, für dieses Portrait möchte ich jetzt noch eine dritte Raw-Konvertierung durchführen. Und bevor ich euch die eigentliche Raw-Konvertierung zeige, möchte ich euch noch einen kleinen Trick demonstrieren, den ich zwar bei diesem Bild jetzt nicht einsetzen werde, weil es einfach meiner Meinung nach nicht passt, aber es ist ein Trick, den ich sehr, sehr oft bei Charakterportraits nutze und ich bin mir sicher, dass jeder von euch ein Bild hat, wo dieser Trick super funktionieren könnte. Und dazu werde ich mir diese Ebene einfach nochmal kopieren, allerdings als Smartobjekt. mit einem Rechtsklick "Neues Smartobjekt durch Kopie". Der Trick ist eigentlich ganz einfach, Man wandelt diese Ebene hier in ein Grausstufenbild um, über den vierten Regler von rechts, und erstellt dann ein extrem kontrastreiches Bild. Das mache ich jetzt mal, indem ich den "Klarheit"-Regler hier nach oben ziehe, dem Bild mehr Kontrast verpasse, das Ganze dann einfach mal bestätige. Und jetzt setzt man diese Schwarz-Weiß-Einstellungsebene auf die Füllmethode "Luminanz". Mit dieser Veränderung der Füllmethode bleiben die Kontraste im Bild, allerdings die Farben hat man dann immer noch von der darunterliegenden Ebene. Wenn wir uns jetzt gerade mal den Bereich des Shirts anschauen, dann sieht man mal, an wie viele Details man da noch kommt. Und natürlich kann man den Effekt auch mit etwas reduzierter Deckkraft anbringen und das kann schonmal sehr, sehr interessant sein. Mir wäre das hier in dem Beispiel etwas zuviel. Man kann die Deckkraft noch ein bisschen reduzieren, aber ich finde es hier etwas zu weit gegangen und werde das da hier wieder löschen, die Ebene, aber behaltet diese Technik wirklich mal im Hinterkopf. Ich nutze sie sehr häufig. Dann eher auch bei dunkelhäutigen Menschen, da kommt das sehr gut oder auch bei ganz anderen Bildern, wie zum Beispiel Architektur- oder Naturaufnahmen, kann man diese Technik auch nutzen, um an mehr Details zu kommen. Wir werden eine andere doppelte Raw-Konvertierung durchführen, und zwar erneut wieder, indem wir die Ebene duplizieren, allerdings als neues Smartobjekt, und ich nenne diese Ebene jetzt einfach mal "Augen". Mit einem Doppelklick komme ich an meinen Raw-Konverter und ich möchte seine Augen aufhellen. Natürlich kann ich das auch später mit Photoshop probieren, doch ich bezweifle, dass ich in Photoshop an diese ganzen Details der Augen komme und möchte mir da einfach diese Raw-Information zu Nutze machen, wo ich einfach noch ein bisschen mehr Spielraum habe an diese Details zu kommen. Ich erhöhe mal die Belichtung und auch das Tiefenextrem. Die Schärfung können wir hier komplett rausnehmen, die brauchen wir hier nicht. Und jetzt sieht man aber dennoch, dass es sehr stark rauscht, die Ebene, ist denke ich klar, wenn man die Regler so extrem bewegt. Aber es gibt ja auch eine "Rauschreduzierung" bei den Details und die können wir hier mal nach oben ziehen. Dann können wir gleich sehen, wie dieses Rauschen verschwindet und jetzt haben wr auch eine schöne Augenfarbe. Na ja, ein bisschen schärfer kann es sein, wenn es ein bisschen rauscht. Es soll ja auch noch realistisch aussehen, im Vergleich zum Auge drumherum. Dann bestätige ich das Ganze mit "OK". Und da wir diese Aufhellung nicht im ganzen Bild benötigen, sondern wirklich nur auf den Augen, werde ich mir mit einer schwarzen Maske diese Ebene ausblenden. Dazu halte ich die Alt-Taste gedrückt, blende mir diesen ganzen Bereich aus und werde mir jetzt den Bereich zurückmalen. Da fällt es mir jetzt natürlich schwer, das Ganze zu sehen. Deswegen gehe ich als erstes mal über das komplette Auge drüber und nehme mir dann den Effekt an der Stelle zurück, wo ich ihn nicht benötige, indem ich die Vorder- und Hintergrundfarbe umkehre. Und jetzt male ich mir hier vorsichtig den Bereich zurück, wo ich das Ganze nicht benötige. Und natürlich habe ich jetzt noch im Hinterkopf, dass ich die Deckkraft später auf 10, 20 Prozent setze. Da wird man das dann schon gar nicht mehr so gut sehen, diese ganzen kleinen Spuren, die da jetzt vielleicht entstehen werden und ihr seht, hier habe ich es mal in die andere Richtung gemacht. Ich habs mir direkt ins Bild zurückgemalt. Wir gehen mal kurz noch in diese Richtung und korrigieren hier noch. Ja, da oben müssen wir definitiv noch ein bisschen zurücknehmen. Da brauchen wir das nicht. Das war natürlich die falsche Farbe. Also einfach auf Schwarz und dann hier ein klein wenig zurücknehmen. Gehen wir nochmal auf Weiß. Ich male hier mal noch ein klein wenig hinein. Ja und dann ändern wir einfach die Deckkraft dieser Ebene auf vielleicht 10, 20 Prozent, schauen wir mal. Ja, ich denke so 15, 10 bis 15 Prozent, das reicht völlig aus. Wir gehen nochmal auf 18 Prozent. Es soll einfach nur so ein klein wenig wieder die Details ins Auge bringen. Ich mache das noch ein bisschen runder. indem ich die Aufhellung an der Stelle noch ein bisschen wegnehme und definitiv auch an der Stelle. Da können wir sogar noch etwas hochgehen, auf 20 Prozent. Ja, das sieht soweit ganz gut aus. Wir schauen uns das nochmal an. Vorher, nachher. Wir haben ein klein wenig mehr Details in den Augen und dafür eignet sich die Raw-Konvertierung natürlich auch. weil man dann eben besser noch diese Grundinformationen wie die Belichtung kommt.

Porträt- und Beautyretusche

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6 Std. 20 min (66 Videos)
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