Porträt- und Beautyretusche

Raw-Konvertierung, Schritt 1

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Die Vorbereitung für Calvins doppelte Raw-Konvertierung: Legen Sie bereits hier fest, wie Sie in Photoshop mit der folgenden Bearbeitung weiter verfahren möchten.

Transkript

Beginnen wir mit der RAW-Konvertierung beziehungsweise mit der Vorbereitung der doppelten RAW-Konvertierung. Ja und was ich damit meine, wenn ich von der doppelten RAW-Konvertierung spreche, erkläre ich jetzt in diesem Film. Zuerst einmal gehe ich in die "Arbeitsablauf-Optionen". Diese befinden sich hier unten, wenn man auf diesen Text klickt und in den "Arbeitsablauf-Optionen", kann man festlegen, wir man denn mit dieser RAW-Datei in Photoshop weiterarbeiten möchte. Das Wichtigste ist, dass man den Haken hier setzt, dass Photoshop diese Datei als Smartobjekt öffnet. Dazu gleich mehr. Und ansonsten konzentriere ich mich auf diese zwei Dialoge. Einmal hier den "Farbraum" beziehungsweise die "Farbtiefe". Beim "Farbraum" wähle ich hier "sRGB". Es gibt Bilder, wo ich gelegentlich auch mal AdobeRGB nutze, meistens dann, wenn sehr viele Farben im Bild sind, aber in den meisten Fällen reicht "sRGB" einfach aus und das ist auch der Farbraum, den ich den meisten empfehle, da viele nicht das ausreichende Wissen über Farbmanagement besitzen. Das bedeutet, wisst ihr die Unterschiede zwischen "sRGB" und zum Beispiel "AdobeRGB" die ganzen Vor- und die Nachteile dann kann man jetzt auch beruhigt "AdobeRGB" wählen, und erst später dann in "sRGB" konvertieren. "sRGB" ist der etwas kleinere Farbraum, der allerdings zu weniger Problemen führt. Gerade dann, wenn man die Bilder auf verschiedenen Endgeräten anschauen will oder zum Beispiel im Internet. Was die Farbtiefe angeht, bekommen wir im "16 Bit/Kanal" etwas feinere Helligkeitsabstufungen, allerdings auch die doppelte Dateigröße und wir haben nicht alle Filter zur Verfügung. Wir haben hier einen Helligkeitsverlauf im Bild, der wird später wahrscheinlich noch mit einer Vignette verstärkt. und das sorgt dafür, dass ich erst einmal mit 16 Bit beginnen möchte. Ich kann dann später immer noch auf 8 Bit wechseln, aber in 16 Bit habe ich nun einmal feinere Abstufungen bei einem Helligkeitsverlauf und es entstehen weniger Tonwertabrisse. Dennoch, sie können entstehen wir müssen einfach mal abwarten. Wenn sie denn entstehen, werde ich definitiv noch einen Lösungsansatz bieten, wie man diese auch mit Photoshop entfernen kann. Gut, das Wichtigste war dieses kleine Häkchen hier, das man hier unten setzt, dass man die Datei in Photoshop als Smartobjekt öffnet. Was bedeutet das? Aus "Bild öffnen" wird dann "Objekt öffnen" und das werde ich jetzt mal anklicken. Und jetzt habe ich diese Datei quasi in Photoshop, ich werde diese auch benennen, "Original", und werde darauf auch keine RAW-Konvertierung durchführen. Die eigentliche RAW-Konvertierung führe ich auf einer separaten Ebene durch. Was ich nicht machen darf, ist einfach nur diese Ebene duplizieren, denn dann hängen die dennoch zusammen. Das bedeutet, wenn ich jetzt hier etwas verändere, dann verändere ich beide Ebenen und das soll nicht das Ziel sein. Deswegen nehme ich das jetzt mal wieder zurück. Ich darf also diese Ebene nicht einfach duplizieren, sondern ich muss mit einem Rechtsklick "Neues Smartobjekt durch Kopie" wählen und das ist jetzt die Ebene, auf der ich meine RAW-Konvertierung durchführe. Und das ist auch der entscheidende Vorteil, wenn man eine RAW-Datei quasi als Smartobjekt öffnet. Man kann jederzeit mit einem Doppelklick hin- und herswitchen und so seine RAW-Konvertierung jederzeit noch korrigieren. Das ist die Vorbereitung, die ich eigentlich bei jedem Workflow durchführe. Das heißt, ich öffne mir zuerst meine Originalebene ohne eine Veränderung und dann generiere ich mir ein neues Smartobjekt durch eine Kopie, worauf dann die eigentliche RAW-Konvertierung stattfindet. Und warum mache ich das Ganze? Der Grund ist eigentlich relativ simpel: Ich fotografiere sehr oft live in den Rechner, in den Laptop, beziehungsweise zeige oft meine Fotografien dem Kunden, dem Modell, und so kann ich feststellen, wie weit ich mich von dem Bild entferne, was vielleicht genau diese Person gesehen hat. Und das ist der Grund, warum ich mich für diesen Workflow entschieden habe.

Porträt- und Beautyretusche

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6 Std. 20 min (66 Videos)
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