Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

Raw-Entwicklung durchführen

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In Lightroom wird das Bild nun optimiert, sodass Weißabgleich, Tonwerte und die Schärfe stimmen.
06:19

Transkript

Nun möchte ich das Bild entwickeln, also hier in Lightroom die Raw-Entwicklung machen. Und weil ich ja immer die gleiche Lichtsituation hatte, ist es eigentlich vernünftig, dass ich gleich alle Bilder gemeinsam bearbeite. Also sage ich Strg+A, oder Command+A bei Mac, damit ich alle Bilder ausgewählt habe. Jetzt fahre ich ganz nach vorne. Denn auf dem ersten Bild habe ich den ColorChecker ins Bild halten lassen. Und damit ich jetzt den Weißabgleich setzen kann, kann ich ins Entwickeln-Modul wechseln und hier die Weißabgleichspipette auswählen. Und für ein etwas genaueres Ergebnis zoome ich ein mit der Leertaste und nehme jetzt hier einen neutralen Weißabgleich. Klicke jetzt drauf und der Weißabgleich ist jetzt für alle Bilder, die ich gerade ausgewählt habe, nämlich diese 94 Bilder, gesetzt worden, weil ich hier im Entwickeln-Modul auf Automatisch synchronisieren bin. Wenn ich den Weißabgleich nicht neutral haben möchte, sondern ein bisschen wärmer, bietet mir hier der ColorChecker die Möglichkeit an, dass ich im Porträtbereich ein bisschen nach oben gehe. Also da wird der Weißabgleich dann immer wärmer. Sage jetzt, okay, ich möchte hierher gehen. Und habe jetzt den Weißabgleich entsprechend wärmer eingestellt. Okay, so weit, so gut. Das einmal zum Weißabgleich. Jetzt gehe ich wieder ganz hinten, zu meinem ausgewählten Bild, also an dem ich dann arbeiten möchte. Es sind nach wie vor alle 94 Bilder aktiv. Denn ich kann die Bearbeitung auf alle Bilder gleichzeitig anwenden. Ich blende den Filmstreifen aus, damit ich mehr Platz habe. Und jetzt kann ich anfangen, das Bild zu entwickeln. Prinzipiell habe ich einen Weißabgleich gerade gemacht. Das heißt, darüber brauche ich mir jetzt keine Gedanken mehr machen. Aber als Nächstes möchte ich die Helligkeit ein wenig anpassen, indem ich jetzt hier mit der Belichtung arbeite, beziehungsweise hier in den Tiefen noch ein wenig mehr Licht reingebe. So. Das passt so weit. Die Klarheit und die Dynamik lasse ich natürlich. Gradationskurve brauche ich hier eigentlich auch nicht einstellen, Teiltonung auch nicht. Aber in den Details möchte ich jetzt schon eine erste Schärfung vornehmen, beziehungsweise das Bild entsprechend einstellen. Okay. Und zwar möchte ich auf keinen Fall; ich zoome da jetzt noch weiter ein, indem ich auf 1:1 gehe. Und nehme mir hier den Bereich der Haut. Ich möchte jetzt also auf keinen Fall die Hautstruktur komplett überzeichnen. Deshalb nehme ich die Details einmal zurück. Die brauche ich jetzt nicht extrem hervorheben. Den Radius kann ich hier mit gedrückter Alt-Taste ein wenig größer einstellen, sodass ich hier so leicht auf der Struktur sehe, beziehungsweise hier auf diesen Übergängen beim Nasenloch eben den Bereich von der Größe, also wie viel heller beziehungsweise dunkler der wird, einstelle. So in etwa. Den Betrag möchte ich jetzt auch nicht zu stark haben, denn ich möchte ja natürlich jetzt nicht die gesamte Hautstruktur hervorheben. Also kann ich den Betrag ruhig ein wenig geringer lassen. Und jetzt kann ich über das Maskieren einstellen, wie viel oder welche Bereiche überhaupt leicht geschärft werden sollen. Damit man das besser sieht, kann ich auch hier die Alt-Taste gedrückt halten. Eine weiße Maske, ich zoome einmal aus, heißt, dass der gesamte Bereich scharf ist. Sobald ich hier nach rechts fahre mit gedrückter Alt-Taste kann ich genau einstellen, welcher Bereich von der Schärfung betroffen werden soll, oder betroffen sein soll, und welche Bereiche nicht. Und ich gehe jetzt so weit her, dass jetzt nur an den starken Kanten, also an den Übergängen geschärft wird. aber in Flächen, so wie hier im Hintergrund oder auch hier in der Haut die Schärfung nicht so stark präsent ist. Man spricht hier von einer S-Kurve. Also hier bei einem Low-Frequency-Bild, wo nicht so viele Änderungen im Bild enthalten sind, kann ich das entsprechend einstellen. Also wenig Details, größerer Radius, der Betrag soll auch nicht zu hoch sein, und das Maskieren relativ hoch. Darunter sieht man jetzt die Rauschreduzierung. In meinem Fall habe ich hier mit ISO 100 fotografiert. Zoome da mal ein. Und man sieht da, da sieht man eigentlich vom Rauschen nichts. Aber ich fahre zur Sicherheit ganz leicht nach rechts, damit auch jetzt wirklich kein Rauschen mehr zu sehen wäre, falls eines hier ist. Okay, das passt so weit. Jetzt mache die Details zu, die brauche ich jetzt nicht mehr. Was mir bei den Bildern auffällt, ist, dass im linken Bereich so ein kleiner Verlauf, eine kleine Abdunklung ist. Das könnte entweder der Hintergrund sein oder eine falsche Belichtungszeit. Es ist aber so gering, dass ich mir darüber keine Sorgen machen brauche. Und deshalb stelle ich das jetzt einfach mit dem Verlaufsfilter generell ein. Also ich gleiche den Hintergrund an. Und ich setzte einmal den Verlaufsfilter auf 0, damit jetzt alle Werte wirklich auf 0 zurückgesetzt sind, und ziehe einmal den Filter hier so in diesem Bereich auf, mit gedrückter Shift-Taste. Dann ist der auch gerade. So. Und jetzt kann ich hier diesen Verlaufsfilter in den Tiefen ein bisschen heller gestalten. Gehen wir da nach rechts. Kann den Filter vielleicht noch ein wenig weiter nach rechts ziehen. Und jetzt gehe ich mit der Belichtung auch ganz leicht nach oben. Filter wieder ein bisschen mehr da rüber. Wenn ich jetzt den Filter nicht sehen möchte, kann ich die Taste H drücken. H zum wieder einblenden. Vielleicht ein bisschen größer ziehen. Die Tiefen nehme ich zurück und gehe mit der Belichtung nach oben. Nein, andersrum. Ich gehe mit den Tiefen nach oben. So. Und jetzt ganz leicht mit der Belichtung auch noch nach oben. Circa bis hierher. Einfach dass der Bereich hier nicht ganz so stark ist. So war es vorher, so ist es nachher. Okay. Das stört mich eigentlich gar nicht so sehr, weil der Hintergrund kommt dann quasi nachher bei der Bearbeitung sowieso weg. Aber einfach so als kleine Erinnerung: Nach wie vor arbeite ich nicht auf einem Bild, sondern auf allen gleichzeitig. Okay. So. Jetzt habe ich das eingestellt. Das passt mir eigentlich auch so weit. Ich kann nochmal durchgehen. Okay. Ja, und im Endeffekt kann ich sagen, okay diese Einstellung ist jetzt okay. Das heißt, ich gehe wieder zurück, markiere nur das eine Bild, also dieses Bild, auf dem ich arbeiten möchte. Und bin jetzt eigentlich so weit, dass ich nach Photoshop springe.

Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

Sehen Sie, wie Schritt für Schritt eine Fotomontage in Photoshop entsteht – von der Retusche über das Freistellen bis hin zur Verwendung von Standbildern aus einem Video.

4 Std. 3 min (45 Videos)
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