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Capture One Pro 8 Grundkurs

Rauschen reduzieren

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Das Detail-Register verfügt über ein spezielles Werkzeug, um das Rauschen innerhalb eines Bilds zu reduzieren. Ein weiteres Register beinhaltet verschiedene Einstellungen zum Objektiv.
05:44

Transkript

Schauen wir uns einmal an, wie man das Rauschen in einem Bild reduzieren kann. Ich habe dieses Bild bei ISO 4000 fotografiert, zugegebenermaßen muss man aber dazu sagen, dass ich das Bild mit einer Sony Alpha 7S fotografiert habe. Egal. Schauen wir einmal, was man damit machen kann, oder wie sich Rauschen überhaupt auswirkt. Ich zoome da einfach einmal ein auf einhundert Prozent, und jetzt sieht man, dass die Standardeinstellungen hier unter "Details" eigentlich schon relativ gut sind. Wenn ich die jetzt auf Null zurückstelle, dann sieht man, dass ich hier so ein Farbrauschen drin habe, und auch hier im Hintergrund so ein unschönes Farbrauschen, das ist hier, glaube ich, sehr gut zu erkennen. Wenn ich jetzt aber z.B. das Farbrauschen raus haben will, dann kann ich da jetzt nach oben fahren, und ich habe jetzt eben bei 50 oder auch schon bei 30 Prozent kaum mehr Farbrauschen, allerdings noch immer ein Helligkeitsrauschen. Dieses Helligkeitsrauschen kann ich mit diesem Regler entsprechend rausgeben. Man sieht: 50 Prozent ist da wahrscheinlich schon wirklich sehr gut. Was jetzt aber auch dazu kommt, ich übertreibe da jetzt einmal, ist: Wenn jetzt das Rauschen natürlich rausgerechnet wird, dass kleine Details auch weg sind. Also so hier die Haare, die Wimpern, die feinen Details sind hier weg. Da kann ich jetzt mit dem Detailsregler diese Details wieder zurückholen. Was natürlich gleichzeitig auf sich hat, dass wieder ein bisschen Rauschen zurückkommt. Also ich setze das einfach einmal zurück, gehe wiederum auf Null, sage: OK, ein bisschen Helligkeitsreduzieren des Rauschens, und jetzt kann ich auch die Details so einstellen, wie ich es haben will, damit einfach noch ein paar Details rauskommen. Wenn ich auf meiner Kamera einen Sensor habe, wo jetzt tote Pixel drauf sind, also "dead pixels", dann kann ich hier über diesen "Single Pixel"-Regler diese kaputten Pixel rausrechnen lassen. Das ist in meinem Fall quasi nicht sichtbar, weil ich hier jetzt keine kaputten Pixel habe, aber diese Option gibt es jetzt auch. Ein generell guter Punkt ist, wenn man jetzt auf diese drei Punkte geht, dass man diese Einstellungen von dem aktuellen Werkzeug als Standard für die verwendete Kamera einstellen kann. Das heißt, wenn ich jetzt sage: Diese Standardeinstellungen sind gut, dann kann ich hier drauf gehen und sagen: OK. Rauschreduzierung als Standard speichern für diese Kamera. Ich klicke da einfach mal drauf. Hier sieht man jetzt: "Neue Standardwerte der gewählten Variante zuweisen?" Ja. Die Standardanpassungen der neuen Varianten wurden geändert, aber die bestehenden Varianten einschließlich der gewählten Variante bleiben unverändert. Jetzt kann man sagen: Wählen Sie "Apply", also "zuweisen", um die neuen Anpassungen zuzuweisen. Ja, ich sage: OK. Das möchte ich zuweisen und das sind eben meine neuen Standardeinstellungen für die Rauschreduzierung auf dieser Kamera. Ein weiterer Punkt, den ich hier jetzt gleich herzeigen kann und möchte, ist das Register "Objektiv". Denn hier kann ich verschiedene Einstellungen zum Objektiv vornehmen. Und zwar im oberen Bereich. Ich mache einmal den Rest da unten zu. Im oberen Bereich kann ich die Objektivkorrektur einstellen. Und zwar sieht man: Das Profil ist das "Manufacturer Profile", D.h. vom Hersteller das zugewiesene Profil. Hier kann ich auch verschiedene andere Profile mir anzeigen lassen, wenn der untere Bereich eingestellt ist: "Alle anzeigen". Dann sehe ich wirklich verschiedene Profile und in meinem Fall gibt es auch verschiedene Sony-Objektive. Ich bleibe aber jetzt direkt auf dem quasi empfohlenen "Manufacturer Profile" Das passt soweit. Dann kann ich "Chromatische Aberration" rausrechnen lassen. Ich kann die Verzerrung verbergen lassen, das ist der obere Bereich, da sieht man es leicht. Und ich kann die Verzerrung noch ein wenig anpassen. Das passt aber soweit. Wenn ich jetzt einen Helligkeitsabfall hätte, also dass jetzt die Ränder dunkler werden, kann ich jetzt über den Helligkeitsabfall-Regler diese dunklen Ränder wieder etwas aufhellen, das habe ich aber in meinem Fall nicht. Eine sehr spannende Möglichkeit ist jetzt hier der Punkt "Bewegung". Wenn man nämlich mit Tilt-Shift-Objektiven, also in diesem Fall mit Shift-Objektiven arbeitet, kann man hier jetzt einstellen, welche Brennweite, welche Blende man verwendet hat und wie weit man in X- und Y-Richtung das Objektiv geshiftet hat, also verschoben. Das ist jetzt dieser Bereich. Darunter sieht man noch das "LCC". LCC ist auch sehr spannend. Das Ganz steht für "Lense Cast Calibration". Der Hintergedanke ist folgender: Ich kann jetzt mit einer speziellen, halbtransparenten Platte, die ich vor das Objektiv halte, quasi den Lichtabfall des Objektives messen, in der jeweiligen Situation und kann davon dann wiederum ein Profil erstellen. Dieses Profil kann ich zum Ausgleich von vielen Darstellungen des Objektivs in der Helligkeit verwenden und dann wiederum auf die anderen Bilder anwenden. Das ist eben hier dieses LCC. Habe ich in meinem Fall jetzt nicht verwendet. Aber wenn man jetzt wirklich exakte Ergebnisse braucht von Helligkeit und Helligkeitsabfall, kann man das eben über dieses "Lense Cast Calibration"-Werkzeug hier sehr gut einstellen. Gut. Aber in diesem Fall sehr wichtig: Einerseits die Rauschreduzierung, die hier in Capture One Pro sehr gut funktioniert, und andererseits natürlich die Objektivkorrektur, die je nach verwendetem Objektiv stärker oder weniger stark ausgeprägt sein kann.

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3 Std. 42 min (39 Videos)
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