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Raspberry Pi für Profis

Raspberry Pi als WLAN-Router verwenden

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Durch automatisches Weiterreichen sämtlicher von einem LAN erhaltenen Informationen in das WLAN bildet der Platinencomputer einen WLAN-Router.
03:30

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie den Raspberry als WLAN-zu-LAN-Brücke verwenden, also einen eigenen kleinen WLAN-Router bauen. Das heißt, wenn Sie bei jemandem zu Besuch sind, und dort gibt es kein WLAN, sondern nur ein LAN-Kabel, dann können Sie den Raspberry dafür verwenden, um hier eben ein eigenes WLAN aufzubauen. Als Voraussetzung habe ich jetzt hier einen Raspberry, der bereits einen eigenen Access Point aufmacht, das heißt, der Raspberry ist schon imstande, ein eigenes WLAN zu erzeugen. Und was wir jetzt brauchen, ist einfach nur eine Brücke, dass alle Informationen, die der Raspberry von der LAN-Seite bekommt, automatisch in das WLAN weitergereicht werden und umgekehrt. Als erstes wähle ich mich hier ganz normal über das LAN-Kabel in mein Raspberry ein, das kann ich natürlich auch schon über die WLAN-Schnittstelle machen, und ich muss erst einmal diese Datei "etc/sysctl.conf" editieren. Ich mache das mal ein bisschen kleiner, damit man es besser sieht. Editieren geht immer mit "sudo nano" und dann den Namen dieser Datei. Und dann schauen wir jetzt mal, das ist ziemlich unübersichtlich, alle Zeilen, die mit einem Kreuz anfangen, brauche ich nicht weiter, aber ich habe hier irgendwo dieses "net.ipv4.ip_forward=1" und hier mache ich einfach dieses Kreuz vorne heraus. Mit "Strg+O" speichere ich das Ganze ab und mit "Strg+X" gehe ich zurück auf die Kommandozeile. Jetzt sorge ich dafür, dass diese Datei neu eingelesen wird mit "sudo sysctl -p". Und hier bekomme ich keine Fehlermeldung, alles ist in Ordnung. Ich brauche eine neue Datei, auch wieder mit "sudo nano" und dann "/etc/firewall_wlan0". Das ist eine ganz leere Datei und hier schreibe ich jetzt erst einmal ein paar Zeilen Code hinein. Schauen wir uns einmal an, was genau die eigentlich machen. Ich sage mit diesem "iptables", dass ich Informationen von einem Network "eth0", also von meinem LAN-Kabel, in das WLAN übertragen möchte und umgekehrt. "Strg+O" und "Strg+X", damit speichere ich das Ganze ab. Ich muss diese Datei jetzt noch ausführbar machen. Das mache ich mit dem Befehl "sudo chmod +x", da bekomme ich keine Meldung zurück. Und jetzt gehe ich hier noch nach "/etc/rc.local" hinein, auch wiederum mit "sudo nano". Und das ist ein Skript, das am Ende jedes "multiuser runlevels" ausgeführt wird. Das heißt, wenn der Raspberry startet, wird eben diese Datei ausgeführt. Normalerweise macht dieses Skript gar nichts. Das steht auch hier: "By default this script does nothing." Es endet hier einfach mit "exit" Und wir schreiben jetzt hier einfach vor dieses "exit: 0" den Pfad zu der Datei, die wir gerade selber erzeugt haben, nämlich "/etc/firewall_wlan0". Das bedeutet, dass eben dieses Skript ausgeführt wird. Mit "Strg+O" abspeichern, mit "Strg+X" herausgehen. Jetzt kann ich das Ganze einmal testen. Mit "sudo reboot" starte ich den Raspberry neu. Nach etwa einer Minute kann ich mich wieder auf dem Raspberry verbinden, aber ich kann mich vor allem auch im WLAN mit dem WLAN des Raspberrys verbinden und ganz normal über dieses neue WLAN surfen.

Raspberry Pi für Profis

Sehen Sie, wie Sie den Minicomputer Raspberry Pi im W-LAN betreiben, damit ins Internet gehen, ihn per E-Mail steuern, SMS versenden, QR-Codes entziffern und vieles mehr.

1 Std. 38 min (27 Videos)
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Software:
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Erscheinungsdatum:30.06.2014
Aktualisiert am:01.04.2016

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