Photoshop-Filter: Weichzeichner

Radialer Weichzeichner

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Der nicht mehr ganz moderne radiale Weichzeichner ist durch die Pfadweichzeichnung und die kreisförmige Weichzeichnung aus der Weichzeichner-Galerie fast überflüssig geworden. Allein die strahlenförmige Weichzeichnung ist hiermit noch schneller und einfacher als mit den neuen Filtern durchzuführen.
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Transkript

Während Sie mit dem Bewegungsweichzeichner-Filter horizontale oder vertikale oder diagonale Bewegung im Bild erzeugen können, also lineare, können Sie mit einem anderen Filter und zwar mit dem Weichzeichnungsfilter Radialer Weichzeichner in das Bild hinein weichzeichnen, beziehungsweise eine kreisförmige Weichzeichnung erzielen. Aber, wenn ich diesen Filter jetzt mal aufrufe, dann werden Sie sehen, dass das ein sehr alter Filter sein muss, denn der hat nicht mal eine Vorschau. Also ich kann ja was ändern anscheinend, aber hier sehe ich natürlich noch nichts, das heißt hier würden Sie so vorgehen, um den Mittelpunkte dieser Weichzeichnung zu finden. Also wenn ich jetzt hier zum Beispiel den Radfahrer im Mittelpunkt scharf hätte und alles andere unscharf auf ihn strahlenförmig verwischt, dann müssen Sie hier probieren den irgendwie zu treffen. Und wi ist das Problem? Das Bild ist rechtwinklig und die Vorschau ist ein Quadrat. Und alles was Sie hier machen können, ist es das Ganze auszuprobieren. Das geht alles deutlich schneller heute mit den neuen Filtern aus der Weichzeichner-Galerie, zum Beispiel mit der Pfad-Weichzeichnung können Sie diese strahlenförmige Weichzeichnung simulieren, der Nachteil wiederum ist, dass Sie dann sehr viele Pfade im Bild zeichnen müssen, der Vorteil ist, dass Sie jeden einzelnen dieser Pfade konkret und exakt steuern können, also die Weichzeichnung an jeder Bildstelle können Sie dann so festlegen, wie sie es sich vorgestellt haben. Ja und die kreisförmige Weichzeichnung, die können sich hier im Prinzip komplett vergessen, weil die kreisförmige Weichzeichnung hier in der Weichzeichner-Galerie deutlich mehr Möglichkeiten bietet, eine direkte Vorschau hat und deutlich besser steuerbar ist, weil Sie damit nämlich auch diagonal im Bild befindliche Elemente weichzeichnen können. Das geht mit dem radialen Weichzeichner so nicht, da müssten Sie das erst in die Breite transformieren, also zum Beispiel ein schräg gestelltes Rad, dann den Weichzeichner anwenden, dann wieder zurück transformieren, also im Prinzip diesen Aspekt des Filters können Sie vergessen. Also ich rufe den Filter noch mal auf den radialen Weichzeichner und Methode Kreisförmig, wie gesagt, abgehakt, aber die Methode Strahlenförmig ist insofern interessant als das damit sehr viel und umständlicher als mit der Pfad-Weichzeichnung zum Ziel kommt, denn Sie müssen hier nicht die Pfade ins Bild malen, also einzeln, sondern Sie müssen im Prinzip nur die richtige Stärke herausfinden und vor allem die richtige Position des Mittelpunkts. So ich probiere es jetzt mal aus, ich schätze mal ungefähr, dass der Radfahrer hier sein könnte, wähle hier als Qualität Entwurf, damit der Filter sich schneller berechnet und ich wähle hier mal eine höhere Stärke, damit Sie den Effekt auch stärker sehen im Bild. Und Sie sehen, wenn ich hier die Stärke erhöhe, dass hier die Linien dann entsprechen auch angepasst werden. Das ist doch toll, das ist oft im Stand Anfang der 90er, aber okay, es funktioniert insofern, dass Sie ein Effekt sehen wenn Sie hier an den Regler ziehen. Ich klicke da mal auf OK und stelle fest, ja ich habe schon ganz gut getroffen, ich muss ein bisschen mehr nach rechts und ein wenig nach unten, also Command+Z und den Filter noch mal aufrufen, der hängt hier oben noch, wenn Sie ALT+Taste gedrückt halten und hier drauf klicken, dann wird er direkt noch mal aufgerufen und zwar auch mit diesen letzten Voreinstellungen, also ich muss etwas nach unten und nach rechts, schauen wir uns noch mal an, ja noch ein bisschen nach rechts vielleicht, also Command+Z, Filter aufrufen mit gehaltener ALT-Taste und noch ein Stückchen nach rechts, Sie sehen, er springt da noch um ein bisschen und Sie können es leider mit den Cursortasten hier nicht verändern. Also ist hier wirklich ein Herumschubsen mit der Maus angesagt, ja und ich denke, das passt so schon ganz gut, man könnte noch ein bisschen tiefer gehen, auf jeden Fall würden Sie dann in diesem Fall diesen Filter rückgängig machen, hier natürlich die Ebene duplizieren, damit Sie den Hintergrund nicht verändern und dann noch mal den Filter aufrufen und dann hier eine sehr gute Qualität wählen. Wenn ich dann auf OK klicke, dann wird das berechnet und ja sieht leidlich gut aus und vor allem haben Sie hier nicht diese unschönen Übergänge, die Sie haben, wenn Sie die Pfad-Weichzeichnung gehen. Da müssten Sie damit sehr vielen Punkten arbeiten, also das ist ein bisschen tricky und insofern würde ich Ihnen empfehlen, bleiben Sie diesem Filter in der Strahlenförmig-Variante ruhig treu. Und ich zeige noch mal einen kleinen Trick, wie Sie diesen Mittelpunkt deutlich einfacher finden können und dabei machen wir uns zu Nutze, dass der Filter bei zentrale Stellung, die Mitte eines Bildes, eines quadratischen Bildes scharf lässt. Der Trick, der besteht darin, dass Sie das Bild zunächst quadratisch beschneiden. Ich mache das ja mal rückgängig, rufe mir jetzt das Freistellungswerkzeug auf, wähle hier als Verhältnis 1:1, also Quadrat, dann zoome ich mal ein bisschen raus, positioniere jetzt hier das Bild so, dass der Radfahrer in der Mitte liegt, also, das was schaf bleiben soll und dann halte ich die Shift- und die Alt-Taste gedrückt und ziehe hier die Ecken so weit nach außen, bis das Bild komplett innerhalb dieses Freistellrands liegt. Okay, dann klicke ich hier auf OK, wichtig ist, dass Sie außerhalb liegende Pixel löschen, nicht aktiviert ist denn da erhalten Sie diesen transparenten Bereich, dann klicken Sie auf OK und jetzt kann ich den Filter direkt anwenden und ich mache hier genau das Gleiche, ich dupliziere die Ebene mit Steuerung beziehungsweise Command+J und rufe den Filter noch mal auf, Radialer Weichzeichner. Ja und jetzt haben Sie den Punkt nicht hier an der Ecke, weil der Radfahrer ist ja jetzt in der Mitte, also müssen Sie nur versuchen, hier das Quadrat möglichst genau auszurichten, dabei bietet es sich an, eine kleinere Stärke zu nehmen, damit man diese Quadrate besser erkennen kann Und das sollte jetzt möglichst genau sein, also an allen Ecken sollten Sie diese Pünktchen in genau der gleichen Länge sehen. Und dann kann ich hier die Stärke wieder erhöhen, sagen wir mal so und da sehe ich auch, ich habe mich jetzt an den falschen Punkt orientiert, weil das hier die Mitte ist, also nicht das sondern das. Und Sie sehen schon, wo das hinführt, wenn man so eine ulkige Vorschau hat, man muss hier ein bisschen experimentieren und aufpassen. So, jetzt denke ich mal, habe ich das halbwegs gut positioniert und kann auf OK klicken, und wenn ich das mache, wird der Filter jetzt exakt hier drauf berechnet, also auf diese Ebene. Die Hintergrundebene, die ist ja nicht weichgezeichnet worden, Sie sehen, hier entsteht so eine kleine, weiche Kante und die können wir uns nutzbar machen, das Bild wieder auf das Originalformat zuzuschneiden. Halten Sie einfach die Steuerung- beziehungsweise die Command-Taste gedrückt und klicken auf diese Ebeneminiatur und dann wählen Sie Bild und Freistellen. Und dann haben wir das originale Bild, Ich wähle dann Auswahl Auswahl aufheben, um diese Auswahl loszuwerden und ein anderes Werkzeug, um diese Linie nicht mehr zu sehen und blende den Weichzeichner-Effekt ein. So genau kriegen Sie das mit einer anderen Methode nicht hin. Also, das so als kleiner Trick für diesen ururalten Filter. Viel Spaß damit.

Photoshop-Filter: Weichzeichner

Sehen Sie, wie Sie mit den Weichzeichner-Filtern in Photoshop geringe Schärfentiefe simulieren, Bewegung durch Unschärfe darstellen oder Bilder grafisch und illustrativ stilisieren.

2 Std. 52 min (36 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.06.2017

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