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Photoshop: Farblooks mit Camera Raw

Radialen und Verlaufsfilter kombinieren

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Die hohe Kunst beim Fantasy-Look besteht darin, das Bild schon im Camera-Raw-Filter absolut surreal wirken zu lassen. Dazu kombiniert Laura Helena Radial- und Verlaufsfilter.

Transkript

Nun wollen wir versuchen dem Bild, durch Hilfe des Radial-Filters und des Verlaufs-Filters Zauber einzuhauchen. Dafür zoome ich erst mal rein, und wir beginnen mal mit dem Käfig. Wie wir zu Anfang gesehen haben, leuchtet der ja ziemlich krass, und auch das ist über einen Radial-Filter bewerkstelligt. Müssen wir jetzt gucken, dass es auf Innen eingestellt ist. Aah - sieht doch schon ganz schön gut aus! Gut vorbereitet. So - und dann kriegt der Käfig schon ein Leuchten. Jetzt müssen wir mal gucken hier, mit dem Pinsel, dass wir es etwas von der Hand runternehmen - Moment, die Größe vom Pinsel muss ein bisschen kleiner sein, weil das wäre wirklich zu krass, und dann sieht das hier schon ziemlich cool aus. Wir gucken uns das Ganze mal von den Einstellungen an. Belichtung - ganz klar nach oben, das muss sie auch, aus dem Grund, weil wir ja wirklich ein Leuchten generieren sollen, das soll aussehen, als wenn ein Zauber kommt, allerdings war es etwas stark eingestellt, wir lassen es mal bei +2,30. Kontrast - klar, der muss auch nach oben, das bringt das ganze Bild noch mal en bisschen zum Strahlen. Lichter - kann man jetzt gucken, was verändert sich, wenn ich die Lichter anhebe - ich lasse sie einfach ein Stückchen weit unten. Tiefen - muss man auch mal gucken, da verändert sich halt relativ viel, das heißt, die müssen nach oben, wir nehmen mal einen Wert von +50. Das Weiß - ist entzogen, da Ihr seht, das Weiß wird einfach relativ krass, wenn ich es zu stark nutze. Wir können es aber leicht reinbringen mit einem Wert von +5. Das Schwarz - ist sehr stark angehoben, wir sehen aber auch gleich warum, wenn ich es zurücknehme, das bringt den Zauber so richtig zum Zaubern quasi! Klarheit - entzogen, tue ich sie rein, haben wir einfach sehr, sehr viele Details, die wir hier nicht brauchen - machen -15, und Dunst entfernen - diesmal in die andere Richtung geschoben, das heißt, eigentlich erhöhen wir ihn ja, na - passiert aber nicht eben dieser schöne Leuchteffekt, den wir gerne hätten, so kommt ein bisschen Dunst auf unser Bild, und das ist für diesen Zaubereffekt ja wirklich schon mal ziemlich cool. Sättigung - erhöht, allerdings erscheint mir das hier ein bisschen viel, wir gehen auf 20. Ich zoome raus und ich sehe: Oh, mein Gott der Käfig leuchtet schon mal! Und das ist richtig cool. Jetzt ist hier nicht nur eine Vignette im Spiel, es sind mehrere Vignetten im Spiel und deswegen gehen wir auf Neu, und öffnen uns eine neue Vignette. Das ist jetzt erst mal eine Vignette mit den gleichen Einstellungen, ja, die muss ich dann jetzt gleich noch ein bisschen verändern, und zwar ein bisschen sehr, das heißt, von der Belichtung, so stark wollen wir es nicht, wir wollen nicht so einen starken Gelbwert auf unserem Model, das mögen wir nicht. Kontrast würde ich hier auch ein bisschen zurücknehmen, einfach wegen Rücksicht auf die Haut. Lichter lassen wir erst mal, Tiefen gucken wir mal, würde ich auch eher ein bisschen zurücknehmen. Schwarz, würde ich auch ein bisschen verändern, und zwar, wir versuchen mal so 40. Dann sehen wir leuchtet unser Model zwar, aber es ist nicht zu krass. Klarheit können wir jetzt gegebenenfalls sogar ein bisschen reingeben, und Dunst - auch hier würde ich es ein bisschen zurücknehmen, Sie sehen, wenn es auf 0 geht, dann leuchtet unser Model schön, vielleicht -10. Ja, jetzt leuchtet unser Model sehr schön von innen heraus, das unterstützt die Blickführung auf das Model, und jetzt möchte ich den Außenbereich noch ein wenig abdunkeln. Dafür mache ich mir wieder eine neue Vignette, jetzt ändere ich Folgendes: ich gehe auf Außen, ziehe das Ganze auf, und wir sehen, wir haben hier einiges zu verändern, platziere sie mir erst zurecht, aber jetzt muss ich natürlich mit der Belichtung runter gehen, ruhig auch ein bisschen stärker, wir sehen, wenn ich mit dem Schwarz runtergehe, dann wird das krass. Und überall wo ich die Vignette eben nicht haben möchte, gehe ich jetzt mit dem Pinsel drüber. Und wir sehen, langsam kommen wir unserem Ausgangsbild, das Ergebnis, was wir erzählen wollen, schon relativ nah. Es fehlt uns aber noch der Verlaufs-Filter, und der kommt jetzt zum Zug. So - wir könnten sagen, irgendwie von hier soll ein bisschen warmes Licht kommen, ich mache mal eben das Vorher-Nachher weg, damit wir uns ganz auf das Bild konzentrieren können, so, wunderschön. Und jetzt beginne ich einfach mal hier oben - reinzuziehen - und mache das Ganze wirklich noch ein bisschen nächtlicher. Das heißt, ich könnte jetzt sagen, es wird ein bisschen blauer, lilaner ist es ja schon, Belichtung ist auch schon abgesenkt, Sättigung passt, wir müssen zwischendurch rauszoomen und gucken, ob es zu stark ist, und dafür sorgen, dass unser Model davon befreit wird. Machen einen neuen Verlaufs-Filter und dunkeln auch hier das Kleid ab. So passt es schon sehr gut. So kommen wir, glaube ich, schon relativ nah dran, an das Preset, was wir zu Anfang gespeichert haben. Wir werden jetzt aber noch mal das Preset draufladen, und dann werden wir wahrscheinlich sehen, dass sich das Ganze doch ein bisschen voneinander unterscheidet, aber ich finde, wir sind wirklich sehr, sehr nah drangekommen, rein intuitiv. Wir sehen gerade mit dem Verlaufs-Filter und dem Radial-Filter, können wir wahnsinnig viel machen, in Photoshop im Raw-Konverter. Ohne Photoshop zu nutzen ist diese Bild wirklich schon sehr fantasyartig. Wir könnten jetzt noch gucken, ob irgendwelche Makel im Gesicht sind, aber ich weiß, da ich dieses Bild ja bereits kenne, weiß ich, dass hier keine Makel zu finden sind. Das passt alles - ja, und deswegen müssen wir hier keine Makel entfernen. Und so wird das Bild wirklich schon sehr, sehr fantasyartig, und ich bräuchte vielleicht nur noch Dodge and Burn, eine Hautretusche, und hier vielleicht so ein paar Glitzerpünktchen die nach oben steigen, und es wäre fertig. Klar, hier in den Lichtern ist es jetzt etwas krass, aber jetzt laden wir einmal wieder das Preset drauf, um zu gucken, wie sich die beiden Sachen jetzt bisschen voneinander unterscheiden, und um einfach noch mal zu zeigen, wie das mit den Presets funktioniert. Das heißt, ich gehe hier drauf und sage Einstellungen laden, und habe mir hier schon die Fantasy-Einstellung gespeichert. Und wir sehen, es ist wesentlich zurückhaltender, und wir haben hier ein bisschen Orange im Radial-Filter drin, das heißt, wenn ich hier jetzt reingehe und ich klicke den an, dann wird mir das Ganze zeigen - aha - hier hat sie nicht Blau gearbeitet, das hat unser Bild nächtlicher wirken lassen, sondern mit Orange. Und ich bin mir sicher, dass ich bei dem Käfig, wenn ich jetzt auf den Käfig gehe, nicht ganz so viel Dunst entfernen genutzt habe. Ja, wir sehen, es ist nicht ganz so super viel. Also dadurch, dass sich die Werte geringfügig unterscheiden, hätte ich jetzt schon wieder zwei ganz unterschiedliche Presets gehabt, aber für den Fantasy-Look, es ist ein freundlicher Fantasy-Look, kein gruseliger oder düsterer Fantasy-Look, sondern eben ein sehr, sehr warmer, sehr, sehr schöner Fantasy-Look, da passt es wirklich so jetzt perfekt. Dieses Preset habe ich abgespeichert, mit der Vignettierung, weil ich vielleicht noch ein weiteres Bild mit dem Käfig bearbeiten will. Und es ist mir auch immer noch im Nachhinein gegeben, die Vignette, wenn ich Sie nicht brauche, wirklich zu löschen, oder mit dem Pinsel zu verändern. Das heißt, hier sind wirklich die Möglichkeiten auch wieder unerschöpflich.

Photoshop: Farblooks mit Camera Raw

Lernen Sie, wie Sie mit Adobe Camera Raw Ihre digitalen Raw-Dateien mit außergewöhnlichen Farblooks versehen. Romantisch, fantasievoll, düster, alles ist möglich.

54 min (10 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.09.2016

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