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Quellmonitor

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Mit dem Quellmonitor sichten Sie die Clips und schneiden diese zu. In diesem Video sehen Sie die zahlreichen Funktionen des Quellmonitors.
13:05

Transkript

Das so ein Quellmonitor ja ein Werkzeug ist, ohne das man nicht Video schneiden möchte, schauen wir uns die einzelnen Funktionen darin mal etwas genauer an. Zunächst sehen wir, wir haben hier einen Current Time Indicator, mit dem ich natürlich den Clip verschieben kann. Und weil man hier nichts hört, das liegt einfach daran, dass ich in meinen Voreinstellungen hier unter Audio gesagt habe, dass ich das Audio beim Scrubbing nicht mehr abspielen möchte. Wir können also jetzt hier ohne Geräusche hin und her fahren. Zunächst hat der Quellmonitor hier ein kleines Menu, diesen Schraubenschlüssel, und darüber kann ich mir hier interessante Informationen zu dem Clip anzeigen lassen. Aktuell sehen wir das Composite Video. Ich kann aber auch hier die Audio Wellenform darstellen. Und jetzt sehe ich sozusagen, was hier zum Beispiel gesprochen wird. Nicht, das ich das lesen könnte aber ich sehe zum Beispiel, wann hier Audio Spitzenwerte sind. Hier, wo die Kurve etwas höher geht, ist das Audio besonders laut. Ich kann die Audio Kurve hier auch vergrößern, und wenn man die Umschalttaste drückt, macht man das für den linken wie für den rechten Kanal. Schalten wir hier mal einen Schritt weiter. Ich kann mir auch die Alpha Werte anzeigen lassen. Das ist natürlich für meinen jetzigen Clip nicht sonderlich sinnvoll. Wir sehen, der ist überall weiß. Weiß bedeutet, der ist überall sichtbar. Importieren wir aber hier mal ein Bild, nehmen wir zum Beispiel eine Photoshop Datei. Ich gehe mal hier in meinen Clip Ordner, hier unter Bilder, Photoshop, und hier finde ich so einen Titel. Ich sag einfach mal Rechtsklick, im Quellmonitor öffnen. Dann kann ich den Titel, obwohl er jetzt noch nicht importiert ist, hier im Quellmonitor sehen, und dort können wir sehen, dass dieser Titel, wenn ich hier mal in den Alpha Modus umschalte, so eine Schwarz-Weiß Maske darstellt. Mit der Taste Ü vergrößere ich das mal. Hier können wir sehen, Flächen, die voll weiß sind, die sind nachher voll deckend, Flächen, die ganz schwarz sind, sind transparent und so Übergänge das werden die entsprechenden Schlagschatten sein. Und dieser Alpha Modus ist dafür verantwortlich, dass nachher, wenn ich dieses Bild nehme und auf ein Video lege, dass wir durch den Titel hier an bestimmten Stellen entsprechend durchschauen könne, also hier am Titel vorbei schauen können. Die Titelgröße reicht jetzt hier nicht aus, mein Fenster ist zu klein, deswegen ist der Titel angeschnitten, aber wir könnten den Titel anwählen, und hier mal ins Clip Menü gehen, Video-Optionen und sagen: Auf Framegröße skalieren. Dann kann man das ganz gut sehen dass dieser Alpha Modus dafür sorgt, dass mein Titel freigestellt wird. Des weiteren, wenn wir den Titel jetzt hier noch mal löschen, können interessante Informationen sein, später auch für die Farbkorrektur mir die Vektorskope anzuzeigen. Hier sehe ich, dass ich zum Beispiel einige Farben im Gelb Bereich habe. Das Ganze ist aber sehr farbneutral mit einem bisschen Hang in das Rötliche rein. Hier sehe ich ein paar Spitzenwerte aber aktuell ist keiner meiner Farbwerte im farbunsicheren Bereich, also hier außen. Das passt also soweit für diesen Clip Auch der Wellenformmonitor dient der Farbkorrektur. Hier kann ich sehen, ob ich teilweise zu große Helligkeitsbereiche habe. Und wenn man möchte, kann man sich hier weitere Farbinformationen anzeigen lassen. Interessant ist auch die Funktion Original und Programmmonitor zu verknüpfen. Wir gehen noch mal zurück auf Composite Video. Denn wenn ich jetzt den Clip hier bewege, fangen wir die Funktion noch mal ein, Original und Programm verknüpfen, jetzt sieht man, dass ich in beiden Varianten hin und her fahren kann, das heißt, wenn ich meinen Programmmonitor bewege, bewegt sich parallel auch mein Quellmonitor. Die Funktion schalte ich hier wieder ab. Wenn wir es mit Halbbild-Material zu tun haben, das ist in diesen Clips nicht der Fall aber wir öffnen mal einen anderen Clip, gehen wir ... Projektdaten ist schon ganz gut ... Clips, AVCHD und wir nehmen mal einen Clip, wo ein bisschen Bewegung ist. Dieser hier müsste reichen. Wir sagen mal: Im Quellmonitor öffnen. Und dann machen wir den Quellmonitor mit der Taste Ü nochmal sehr groß, und gehen jetzt hier im Zoom Regler auf 100%. Schaue ich mal, dass ich hier Bewegung finde. Hier beispielsweise. OK. Und wir sehen während ich den Clip abspiele, sieht der Clip auch sehr unscharf aus. Geradezu verpixelt. Das liegt daran, dass wir momentan den Clip hier nur mit halber Auflösung sehen. Schalte mal auf volle Auflösung. Und wenn wir jetzt hier in diese kleine Zange gehen, kann man einmal die Wiedergabeauflösung und die Auflösung beim angehaltenen Bild einstellen. Durchaus kann ich die Wiedergabeauflösung auf 1/4 stellen, dadurch wirkt das Bild jetzt sehr grobkörnig, und wen ich es anhalte, nimmt er automatisch die Standbildauflösung und zeigt mir das Bild wieder scharf abgebildet an. Schalten wir die Wiedergabeauflösung mal auf 1/2. Diese Funktion kann man immer dann nutzen, wenn der Computer zu schwach ist, um das Material abzuspielen, wenn also die Performance nicht ausreicht. Meistens noch wichtiger, das Ganze hier im Programmmonitor umzustellen. Auch hier kann ich auf die Hälfte der Qualität gehen. Das Material wirkt ein bisschen unscharf beim Abspielen, und nachher wird es dann wieder scharf wenn ich es anhalte. Oder ich lasse es auf voller Qualität und jetzt sehe ich keinen Unterschied mehr zwischen der Standbilddarstellung und dem laufenden Video. Eine zweite Sache ist die Darstellung der Halbbilder betreffend. Momentan sehen wir ja hier eine schöne Bewegungsunschärfe aber die ist eigentlich gar nicht echt. Wenn ich hier nämlich mal rein gehe, sehe ich, dass nur das erste Feld angezeigt wird. Ich kann mir hier auch nur das zweite Feld anlegen. Generell ist es so, dass bei Halbbild basiertem Material, man spricht auch von interlaced Material, das Bild in zwei Halbbilder unterteilt wird. Bei einem Video, das mit 25 Bildern pro Sekunde läuft, habe ich zwischen diesen beiden Halbbildern einen Versatz von einer 50stel Sekunde. Und das ist das, was wir hier sehen und wir sagen: erstes und zweites Feld anzeigen. Er ist also schon ein bisschen weiter im zweiten Feld. Wenn ich sage: beide Felder anzeigen, dann können wir das sehen, was wir eigentlich hier haben, nämlich ein Bild mit Streifen drin. Sieht teilweise auch fürchterlich aus, wenn ich mal auf volle Qualität gehe und mit Streifen das Ganze abspiele. Jetzt sehe ich hier überall diese Zackenlinie. Das ist tatsächlich gar kein Fehler sondern es sorgt dafür, dass das Bild auf einem Fernsehmonitor, der das auch mit Halbbildern wieder abspielt, flüssiger läuft, weil ich eine höhere horizontale Auflösung habe. Nachteil sind Computermonitore. Die zeigen das Ganze nämlich so an, wie wir es jetzt sehen. OK. Wenn wir das Bild jetzt in eine Sequenz legen, die progressiv arbeitet, dann wird Premiere diese beiden Halbbilder interpolieren. Das Ergebnis wird ziemlich genau so aussehen, wie wir es hier sehen, mit einer leichten Unschärfe. Premiere Pro passt also auf, dass das Halbbildverhältnis korrekt interpretiert wird, und ich kann hier über die Einstellungen auch sagen, welches der beiden Bilder oder ob ich beide Bilder sehen möchte. Zunächst haben wir dann noch hier ein paar Dinge die die Einrichtung des Quellmonitors betreffen. Wir können uns Clips in einer Endlosschleife ansehen. Das heißt, wenn ich zum Beispiel In und Out Marken setze und von In bis Out abspiele, kann das wiederholt werden. Wir können diese Transportsteuerung hier unten verbergen. Drücke noch mal Ü, dann sparen wir hier ein bisschen Platz. Wir können jetzt über die J, K und L Steuerung arbeiten. Wir gehen noch mal hier wieder zurück auf Einpassen. Und ich kann mir hier unten den Bereich für Marken anzeigen ein- oder ausschalten. Wenn ich zum Beispiel jetzt sage, Marke hinzufügen, sehe ich hier oben zwar eine Marke auftauchen, aber im Clip sehe ich sie nicht. Gehen wir jetzt hier rein und sagen: Marken anzeigen, so sehe ich hier einen kleinen Extrabereich, der natürlich auch Platz einnimmt, der aber diese Marken darstellt. Und hierüber kann ich sie dann auch verschieben. Es gibt hier noch die Möglichkeit, eine Marke für ausgelassene Frames anzuzeigen. Und das ist hier so ein kleines, grünes Symbol. Wenn ich den Clip abspiele, Taste L, dann wird dieses Symbol orange oder rot, wenn der Clip bei der Wiedergabe Bilder auslässt. Das kann ich mir einblenden für den Quellmonitor und wen ich möchte, kann ich das auch einblenden für den Programmmonitor. Momentan wird alles grün dargestellt. Das heißt Premiere muss bei der Wiedergabe keine Bilder überspringen. Er schafft das alles und der Computer ist leistungsstark genug. Schalten wir das Ganze wieder aus. Wenn wir möchten, können wir hier auch Zeitlinealnummern hinzuschalten, dass ich ungefähr sehe, hier bin ich bei 5 Sekunden, bei 10, bei 15 Sekunden. Aber ich kann die natürlich auch wieder ausschalten. Zu guter Letzt haben wir dann noch die sicheren Ränder. Die wir hier einblenden können, wenn ich später Titel setze oder wissen möchte befinden sich alle Darsteller im aktionssicheren Bereich, so helfen mir diese Ränder, das Ganze anzupassen. Schalten wir die Transportsteuerung zunächst mal wieder ein. Wir sehen hier ein paar ganz nützliche Funktionen, mit denen wir zum Beispiel Marken hinzufügen können, mit denen wir In und Out Punkte setzen können, und mit denen wir zwischen den In und Out Punkten hin und her springen können. Ich kann hier Einzelbildweise vor und zurück gehen oder den Clip abspielen. Zum Schneiden habe ich die Funktion, das Material einzufügen, oder zu überschreiben und wenn ich möchte, kann ich einen einzelnen Frame exportieren. Ich wähle einen Speicherort, zum Beispiel den Desktop, ein Format, zum Beispiel JPEG, und speichere jetzt dieses JPEG, das Bild, das wir hier sehen, auf den Schreibtisch ab. Ich könnte es jetzt in Photoshop, wenn ich möchte, weiter bearbeiten. Wir können hier weitere Tasten hinzufügen. Hier habe ich Tasten, um In und Out Punkte zu löschen, um zum In und zum Out Point zu gehen, das haben wir hier unten auch sichtbar, und ich bae die Möglichkeit, einen Bereich von In bis Out abzuspielen. Bestätigen wir das kurz mit OK. Wir haben In und Out Marken gesetzt und können jetzt sagen: Von In bis Out abspielen. Wir haben nicht nur ein Werkzeug, um Marken zu setzen, sondern auch, um zu diesen Marken zu navigieren. Könnte jetzt also sagen: hierhin hätte ich gern die Funktion Zur vorherigen Marke und zur Nächsten Marke navigieren. Funktionen zum bildweise vor und zurück spielen haben wir ja hier schon. Es gibt noch eine Funktion zum Experimentieren. Das ist eine alternative Wiedergabe. Das heißt, um den Abspielkopf herum wird jetzt etwas abgespielt. Momentan nimmt er 2 Sekunden vorher und 2 Sekunden nachher, das aber wiederum ist eine der Voreinstellungen hier unter Wiedergabe. Den Vorlauf und den Abspann für dieses Werkzeug kann ich dort definieren. Insofern haben wir jetzt die einzelnen Werkzeuge gesehen, die mir hier zur Verfügung stehen. Ich kann noch mal das Layout zurücksetzen. Mit OK das Ganze bestätigen. Und die meisten Funktionen lassen sich über die Tastatur aufrufen und ich sehe, wen ich mit der Maus drüber fahre: Out Point markieren. In Klammern O ist das entsprechende Tastenkürzel. In Point markieren, in Klammern I, ist das entsprechende Tastenkürzel. Wenn ich hier abspielen möchte, kann ich die Leertaste drücken, Einzelbildweise vor und zurück sind die Pfeiltasten nach links und nach rechts. So ist man ganz gut in der Lage, sich hier im Quellmonitor zurechtzufinden. Hier unten habe ich zuletzt noch eine Leiste. Mit der kann ich in diese Zeitlineale reinzoomen, um hier wirklich Bild für Bild vor und zurück fahren zu können. Und ich kann mein Zeitlineal jetzt hier verschieben, um zu einem anderen Zeitpunkt zu kommen. Klicken wir hier wieder dran, um alles zurück zu zoomen. Ich sehe jetzt wieder die Gesamtdauer meines Clips. Der Quellmonitor stellt uns also alle Funktionen zur Verfügung, die wir brauchen, um unser Material zu sichten, um Bereiche zu markieren oder Marken hinzuzufügen. Mit den Schnittfunktionen kann ich Material in das Sequenzfenster einfügen und überlagern, beziehungsweise überschreiben. Ich habe die Möglichkeit, nur Audio und nur Video ins Fenster zu ziehen oder auch per Drag&Drop beides zu verwenden. Für Anwender, die es gewohnt sind zu arbeiten wie bei Final Cut, gibt es auch die Möglichkeit, einen Clip zu nehmen und per Drag&Drop in das Programmfenster zu ziehen. Dabei wird entweder das bestehende Material überschrieben oder wenn ich die STRG Taste halte, das Material an der Stelle geschnitten und eingefügt.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training Videoschnitt, Audioanpassung und Effekte mit Premiere Pro CS6 kennen und schätzen.

11 Std. 48 min (91 Videos)
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