After Effects CC Grundkurs

Puppet-Tool

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Das Marionetten-Werkzeug oder auch Puppet-Tool genannt, birgt tolle Möglichkeiten für die Charakteranimation durch das PIN-Werkzeug. Sehen Sie selbst das Beispiel im Film.

Transkript

Im folgenden Film möchte ich Ihnen ein weiteres nützliches Animationstool vorstellen, nämlich das Marionetten-Pin-Werkzeug. Auf Englisch haben Sie es vielleicht schon mal gehört: das "Puppet Tool". Ich habe hier mal eine Komposition mit so einer Puppe vorbereitet, und aus der Werkzeugleiste wähl' ich mir mal hier das Marionetten-Pin-Werkzeug aus. Nun kann ich hier einfach reingehen - Sie sehen hier diese kleine Heftzwecke an meinem Mauszeiger - und pinne jetzt einfach mal drauf los. Sofort teilt After Effects mir meine Figur in kleine Dreiecke ein. Diese helfen beim Verbiegen. Hier kann ich die Anzahl dieser Dreiecke einstellen. Wenn ich hier mit dem Cursor über einen Punkt drüber fahre, dann bekomme ich hier so einen Anfasser und Sie sehen, ich kann jetzt also einfach hier hingehen und die Hand bewegen. Wenn ich die SHIFT-Taste gedrückt halte, dann kann ich mehrere Punkte anwählen. Sie sehen jetzt, was passiert: Hier ist das Ganze festgepinnt und hier fasse ich an und bewege. Das heißt, die Bewegung findet jetzt quasi um diesen Punkt hier statt. Das Ganze sieht auch organisch aus, das ist auch so gewollt. Denn es soll ja möglichst natürlich wirken. Also zusammenfassend: Immer wenn ich einen Punkt anfasse und der gelb markiert wird, dann kann ich diesen nehmen und bewegen. Und die Teile, die nur so mit einer Outline ausstaffiert sind, die sind festgepinnt. Ich kann hier jederzeit neue Pins zufügen. Und Sie haben schon eine Idee, dass man so seine Figuren ganz gut animieren kann. Wenn ich einen einzelnen Pin wieder löschen möchte, dann klicke ich den einfach an und drücke "Entfernen". Diese Figur wird jetzt als Ganzes interpretiert, das heißt, wenn ich jetzt hier weitere Pins setze, dann sehen Sie, After Effects hat hier die beiden Beine so zusammengenommen, das sieht man auch an den Dreiecken zwischen den Beinen. Hier ist es also wirklich sinnvoll, die einzelnen Teile zu haben. Die hab' ich hier mal in dieser Komposition zusammengefasst in Arme und Beine und Rumpf. Ich nehme mir das Pin-Werkzeug wieder und jetzt möchte ich mal die Beine bewegen. Ich nehm' mal das linke Bein und wende auf dieser Ebene den Effekt an. Jetzt sehen Sie: Nur das Bein wird mit den Dreiecken versehen. Und jetzt kann ich hier hingehen und das ganze Bein bewegen. Das Animieren geht auch recht schnell, denn das Puppet Tool setzt mir schon automatisch Keyframes. Ich setz' das Bein aber mal kurz wieder zurück, nehme es hier an zwei Sekunden einmal hoch, und wenn ich jetzt hier einmal schaue, dann sehen Sie, was passiert ist, dass nämlich das Puppet Tool automatisch Keyframes generiert hat. Das Ganze ist mir hier als Effekt angelegt worden auf meiner Ebene. Und zwar hier: "Marionette". Wenn ich das ausschalte, sehen Sie hier nur noch das Gitter. Mit "O" kann ich mir hier auch die Keyframes anzeigen lassen. Ich setze hier mal an die Hand noch einen Pin. Dafür müsste ich aber natürlich auch die richtige Ebene angewählt haben, nämlich diese hier. Jetzt zeig' ich Ihnen mal eine weitere Option, nämlich "Motion Sketch". Wenn ich jetzt STRG beziehungsweise COMMAND gedrückt halte, dann sehen Sie hier so eine kleine Uhr, in dem Moment, wo ich über einen der Punkte rüberfahr'. Wenn ich da jetzt mal draufdrücke, dann kann ich hier die Hand bewegen - schlau wäre es gewesen, die Schulter auch noch mal festzupinnen, aber naja. Jetzt sehen Sie hier einen endlos vollen Bewegungspfad und hier unten in der Zeitleiste die ganzen Keyframes. Sie sehen, dass das hier automatisch animiert worden ist. Wie gesagt, es wäre sehr clever gewesen, die Schulter auch nochmal festzupinnen. Aber das mache ich jetzt einfach nachträglich. Und wenn ich jetzt bewege, dann sieht das schon besser aus. Also nochmal zur Wiederholung: Ich mach' das nochmal mit dem linken Arm. Sie halten STRG beziehungsweise COMMAND gedrückt, gehen auf einen der Punkte, und in dem Moment, wo Sie draufklicken, können Sie dann den jeweiligen Punkt bewegen. In dem Moment, wo Sie wieder loslassen, hört die Animation auch auf beziehungsweise das Setzen der Keyframes, und dann hat After Effects automatisch hier diese Bewegung generiert. Dann möchte ich Ihnen nochmal zeigen, wie ich hier das Ganze stabilisieren kann. Ich wähl' jetzt mal den Körper aus und klicke hier rein. Wenn ich jetzt diesen Punkt anfasse, dann sehen Sie, dass das alles so mitwankt. Selbst wenn ich jetzt hier noch die Hüfte festpinne, der Brustkorb wackelt immer noch und auch hier der Halsbereich, also... ...so geht das schon, aber hier wackelt es immer noch. Wie kann ich das verhindern? Wenn ich hier einmal die Maus festhalte auf dem Marionetten-Pin-Werkzeug, dann kann ich hier das Marionette-Stärke-Werkzeug auswählen. Jetzt pinne ich hier einfach mal ziemlich übertrieben so eine Mauer, und wenn ich zurückgehe auf mein Marionetten-Pin-Werkzeug und jetzt meinen Punkt auswähl', dann sehen Sie, egal wie ich ziehe und zerre, hier bewegt sich gar nichts mehr mit. Also auch für diese Sache hier hat sich After Effects was einfallen lassen. Dass man nicht nur mit Illustrator-Dateien mit dem Marionetten-Werkzeug arbeiten kann, sondern auch mit Fotos zum Beispiel, möchte ich Ihnen mal hier zeigen. Hier hab' ich einfach ein Foto genommen, zwei weitere Ebenen hinzugefügt und dann auf den Ebenen hier Pins gesetzt. Dann kann ich hier das Ohr bewegen oder die Schnauze oder eben, wie in meinem Beispiel schon animiert, das Bein. Also, damit können Sie auch ganz lustige Sachen machen. Sie können auch den Hintergrund pinnen. Sie kennen ja noch vielleicht das Verkrümmen-Werkzeug. Damit können Sie ganz interessante Effekte generieren. Sie haben in diesem Film gelernt, wie man mit dem Marionetten-Werkzeug umgeht und damit schnell Animationen erstellt.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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