AutoCAD 2014: Neue Funktionen

Punktwolken-Datei erstellen

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Das Erstellen einer Punktwolken-Datei für die Vermessung eines dreidimensionalen Laser-Scans wurde in der aktuellen Version von AutoCAD stark verbessert. Dieser Vorgang wird nun in Autodesk ReCap durchgeführt.
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Transkript

Die Vermessung mittels 3D-Laser-Scanner wurde in den letzten Jahren immer stärker verbessert und Autodesk hat auch reagiert, indem es im AutoCAD die Punktwolken eingeführt hat. Mit der Version 2014 wurde diese Möglichkeit nun stark verbessert. Früher war es möglich unter Einfügen eine Punktwolke zu erstellen und dazu hat man dann Scandateien eingelesen. Der Vorgang hat ein wenig gedauert und automatisch wurde daraufhin eine Punktwolkendatei erstellt, die ich auch hier mit Punktwolke anhängen dann einfügen konnte. Nun ist es so gelöst, dass dieses Erstellen der Punktwolkendatei in einem eigenen Programm funktioniert und zwar im Autodesk ReCap. Ich möchte dieses Programm zunächst starten und dann sehe ich, dass es hier neue Projekte gibt. Es gibt ein Exit. Es gibt die Optionen und auch eine Datei, die ich öffnen kann. Auffällig ist, dass die Button, die ich jetzt zur Bedienung habe, groß genug sind, um sie vielleicht auch auf einen Touchscreen zu betätigen. Ich lege also ein neues Projekt an und ich nenne dieses Projekt nach meinem Namen. Zunächst geht es aber darum, den Output, also den Zielordner zu bestimmen. Dazu wähle ich jetzt unseren Projektordner aus. Diesen finde ich auf meinem Desktop und hier geht es um unsere Projektdateien. Ich werde diesen Ordner auswählen und kann jetzt einen neuen Scan File einlesen. Das mache ich mit diesem Button. Nun muss ich noch einmal in unseren Ordner schalten. Das mache ich wieder mit Desktop und dort in den Projektdateien finde ich die Datei Delicate_Arch_002.fls, eine Scandatei, die ich von Faro Laser bekommen habe. Mit Öffnen werden nun diese Daten eingelesen und ich kann hier Next sagen, um diese Arbeit auch wirklich abzuschließen. Ich kann jetzt auch entscheiden, ob ein Clipping, also ein Zuschneiden, dieser Punkwolke notwendig ist. Das mache ich jetzt aber nicht. Ich kann einen Filter setzen. Ich kann sagen, dass verschiedene Scans eingelesen werden sollen oder ich kann hier auch ein Koordinatensystem ändern oder die Genauigkeit ändern. Ich werde aber alles so belassen und sage Start Import. Nun wird es einige Sekunden dauern. Ich sehe den Fortschritt hier an der linken Seite und werde warten, bis meine Punktwolke aus dem Laserscan umgewandelt wurde in eine Autodesk Punktwolke, die ich dann in AutoCAD anhängen kann. Nun ist dieser Import abgeschlossen und ich kann das Projekt starten. Auch hier habe ich bereits eine schöne Darstellung meiner Punktwolke und mit gedrückter mittlerer Maustaste kann ich panen. Ich kann an der mittleren Maustaste drehen und zoomen und ich kann auch mit gedrückt Umschalttaste und gedrückter mittlerer Maustaste den Orbit aufrufen. Interessant dabei ist, dass ich immer dort, wo ich beginne mit dem Orbit, auch mein Drehzentrum gefangen wird. Also wenn ich hier beginne mit dem Orbit, dann ist das Drehzentrum hier. Wenn ich hier beginnen mit dem Orbit, dann ist das Drehzentrum da. Das Drehzentrum selbst wird mit so einer kleinen schwarzen Kugel gekennzeichnet. Wichtig ist, dass ich natürlich auch hier verschiedene Farbgebungen einstellen kann. Das mache ich an dieser Stelle. Ich kann zum Beispiel sagen, dass die Höhe meiner Punktwolke entscheiden soll, wie diese Punkte dargestellt werden und dann sehe ich, dass die tieferliegenden Punkte rot und die oben liegenden Punkte blau oder violett dargestellt werden. Das ist auch eine große Hilfe, um solche Punktwolken besser zu bearbeiten. Das Gleiche gilt auch für das sogenannte Clipping oder die Limit Box. Das heißt, hier kann ich zuschneiden und sagen, ob eine gewisse Verkleinerung meiner Darstellung notwendig ist und zwar indem ich auf diese Flächen hier klicke und mit gedrückter linker Maustaste kann ich dann diese Box etwas kleiner machen. Ich kann auch beginnen mit den Kanten und wenn ich hier mit gedrückter linker Maustaste diese Kante bewege, dann kann ich natürlich auch hier die Box etwas drehen. Es gibt auch den Zurück oder Undo-Knopf. Da kann ich also solche Änderungen wieder rückgängig machen. In ähnlicher Weise ist das natürlich auch im AutoCAD möglich. Allerdings ist gedacht daran, dass man hier die Punktwolken zunächst einmal bearbeitet zuschneidet und auch natürlich einfügt, um sie in eine AutoCAD Punktwolke umzuwandeln. Diese AutoCAD Punktwolke kann man dann in AutoCAD selbst wieder einfügen. Ich werde also jetzt das Programm ReCap beenden. Sage, dass ich speichern möchte und zwar in der Autodesk ReCap Project File als rcp. Das kann ich dann sehr gut auch in meinem AutoCAD einfügen. Ich werde jetzt diese Datei in unserem Projektordner abspeichern und nenne sie so, wie die Punktwolke, die ich zuvor verwendet habe und das war Delicate_Arch_02. Nun kann ich diese Punktwolke in meinem AutoCAD anhängen und zwar mache ich das jetzt mit dem Befehl Punktwolke anhängen, denn dort habe ich natürlich gleich die Möglichkeit, die Datei mit der Endung rcp anzuhängen. Dazu schalte ich wieder in meinen Projektordner und nehme diese Delicate_Arch_02.rcp Datei und sage Öffnen. Den Einfügepunkt möchte ich auf 0, 0, 0 haben und schon ist meine Punktwolke im AutoCAD. Genauso wie im ReCap kann ich mit gedrückter Umschalttaste und gedrückter mittlerer Maustaste das Ganze im Orbit ansehen. Markiere ich diese Punktwolke, so habe ich nach wie vor die Möglichkeiten, die das AutoCAD auch für Punktwolken vorgesehen hat. Ich kann einen Zuschnitt machen. Ich kann die Scanfarben ändern. Ich kann die Dichte ändern, Echtzeitdichte ändern und ich kann auch die automatische Aktualisierung hier aktivieren. Die Arbeit mit Punktwolken, wie sie aus Laserscans entstehen, wird also immer wichtiger und AutoCAD 2014 hat in dieser Beziehung schon einige Vorteile gegenüber den Vorversionen.

AutoCAD 2014: Neue Funktionen

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Erscheinungsdatum:24.05.2013

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