Photoshop-Tipps für Designer: Jede Woche neu

Punktierte Linien erstellen

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Holen Sie sich jede Woche einen Praxistipp für mehr Produktivität und Kreativität mit Photoshop! Martin Dörsch greift tief in die Trickkiste und zeigt Ihnen wöchentlich, wie Sie mit Photoshop das Beste aus Ihren Designs herausholen können. Lassen Sie sich inspirieren – zu neuen Arbeitstechniken, Workflows und dem Ausprobieren neuer Werkzeuge! Die jeweiligen Praxisbeispiele werden komplett fertiggestellt und Sie können das Gelernte sofort für sich umsetzen.
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Transkript

Im heutigen Tipp werde ich Varianten herzeigen, wie man in Photoshop eine gepunktete Linie erstellen kann, und zwar gibt es im Wesentlichen zwei Zugänge: entweder als Pinsel oder als Kontur. Was die Vor- und was die Nachteile sind, das zeige ich jetzt hier. Also erstellen wir unsere gepunkteten Linien in Photoshop. Also wie bekommt man jetzt diese Punkte auf eine Linie? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten in Photoshop, und da zeige ich jetzt einfach einmal hier, was die Vor- und die Nachteile sind. Nummer 1: Ich möchte einmal zuerst aus meinen Bibliotheken dieses Flugzeug haben. Das findet man wieder im Creative Cloud Market. Einfach nach Paper Airplane suchen. Okay, dann kann ich das ein wenig kleiner machen und ich möchte das jetzt spiegeln, also -25 % passt, dass das so nach oben wegfliegt. Okay, und jetzt kann ich da darunter eine Linie erstellen. Dazu erstelle ich mir einmal eine Ebene Linie. Und wenn ich jetzt mit einem Pinsel diese Linie ziehen würde, dann wird das einfach eine durchgängige Linie mehr oder weniger verwackelt. Ich mache das also einmal rückgängig. Wenn ich jetzt aber beim Pinsel-Bedienfeld in die Pinseleigenschaften reingehe, dann kann ich den Abstand der einzelnen Pinselpunkte größer einstellen und natürlich auch die Härte etwas stärker einstellen. Und das bringt mich jetzt ganz kurz auf eine andere, sehr wichtige Eigenschaft, und zwar hat der Pinsel hier eine Deckkrafteinstellung und eine Flusseinstellung. Und dies ist hier oft verwirrend beziehungsweise wird auch falsch erklärt. Und ich probiere jetzt einfach, sehr schnell und einfach so zu erklären, dass man es einfach versteht. Also beim Pinsel ist jetzt gerade nichts eingestellt, und ich male da einfach einmal eine Linie mit Punkten. Das ist schon einmal ganz cool. Jetzt nehme ich mal die Deckkraft zurück auf 60 %, male hier eine Linie und male jetzt an dieser Stelle öfter drüber, das heißt hier, wo ich jetzt öfter drübermale, ist die maximale Deckkraft nach wie vor nur 60 %. Wenn ich genau das Gleiche oder etwas sehr Ähnliches mit dem Fluss mache, wird es ein wenig anders ausschauen. Bis jetzt noch gleich, aber ab dem Moment, wo jetzt diese Pinselpunkte sich überlagern, wird hier in diesem Bereich die Deckkraft immer, immer stärker. Warum ist das so? Im linken Bereich, wo wir die Deckkraft eingestellt haben, da ist es so, dass für die gesamte Linie eine Deckkraft eingestellt wird. Im rechten Bereich, wo ich über den Fluss gegangen bin, da ist es jetzt so, dass die Deckkraft auf jeden einzelnen Punkt wirkt. Und deshalb wird es jetzt hier in diesem Bereich stärker überlagert. Also auf das immer aufpassen, Deckkraft für die gesamte Linie, Fluss für die einzelnen Pinselpunkte. Okay, das wäre jetzt einfach so ein kleiner Austritt in die Photoshop-Theorie. So, dann jetzt wieder zurück zur Pinsellinie. Ich probiere jetzt einfach einmal mit dieser Linie, die ich vielleicht so ein bisschen kleiner mache um die 20 Pixel, da einmal entlang zu fahren. Und das war eigentlich schon ganz gut. Da war so ein kleiner Knick drinnen, der mir eigentlich nicht gefällt. Also mache ich das rückgängig und möchte das schöner machen. Und schöner heißt, dass ich das Zeichenstift-Werkzeug nehme, und zwar kann ich hier einmal klicken, hier klicken und ziehen, hier klicken und ziehen und hier einmal klicken und habe da jetzt so eine Linie erstellt. Und wenn ich jetzt in die Pfade gehe, dann sieht man, dass ich hier den Arbeitspfad habe. Und hier im unteren Bereich gibt es jetzt die Möglichkeit, dass ich die Pfadkontur mit einem Pinsel fülle. Da kann ich übrigens auch einfach auf die Enter-Taste drücken. Dann wird es automatisch gemacht. Ich kann aber auch einfach hier dieses kleine Icon nehmen. Und jetzt sieht man eben, dass ich hier deselektiere mal den Arbeitspfad, aber ich habe hier jetzt auf dieser Linienebene jetzt genau diese Punkte erstellt. Der Nachteil ist jetzt aber, dass ich diese Punkte jetzt nicht mehr verändern kann. Das sind jetzt wirklich Pixel, die genau an dieser Stelle liegen. Gibt es etwas Flexibleres? Ja und gleichzeitig auch nein. Ich erstelle mir da jetzt einmal mit dem Zeichenstift und zwar jetzt nicht im Modus Pfad, sondern im Modus Form eine Linie und zwar daneben. Hier klicken, Hier klicken, Hier klicken und hier klicken. Und jetzt möchte ich die Flächenfarbe auf Ohne setzen und die Konturfarbe auf Schwarz. Jetzt kann ich einmal die Pixel, also die Stärke der Kontur etwas nach oben drehen, so. Und da rechts daneben gibt es jetzt bei den Konturoptionen hier eine strichlierte Linie und hier eine gepunktete Linie. Und der Vorteil darin ist, dass ich jetzt einfach so einen Punkt nehmen kann und den jetzt, zum Beispiel, da rausschieben kann. Ich kann dadurch auch noch den Radius verändern und generell verschiedene Anpassungen machen. Aber was sieht man jetzt? Dass ich hier noch schöne Punkte habe und hier ist auf einmal ein kleines Loch und da geht es nach außen wieder weiter. Warum ist das so? Das ist deshalb so, weil Photoshop hier jetzt beim Ausrichten der Punkte nicht so richtig gut weiß, was er machen soll, und deshalb ja so zum Interpolieren anfängt, und das ist ganz oft nicht schön. Anders kann man es gar nicht sagen. Und drum ist eigentlich diese Pinselkontur, die ich da oben erstellt habe, von der Genauigkeit und von dem, wie schön diese Punkte da liegen, wahrscheinlich die bessere Wahl. Wenn es um die Flexibilität geht und eben um eventuelle nachträgliche Bearbeitungen, dass ich das jetzt so, zum Beispiel, reinschieben kann oder hier diese Linie so nach unten ziehen kann, für solche Dinge ist der Pfad mit der Kontur wahrscheinlich die bessere Wahl. Also, das sind jetzt diese Möglichkeiten, wie man in Photoshop gepunktete Linien erstellen kann. Einfach einmal ausprobieren, was man für das jeweilige Projekt besser nutzen kann, und dann weiß man ganz schnell, was man verwenden wird.