Den Arduino kennenlernen

Pulse Width Modulation (PWM)

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Wenn Sie eine LED langsam ein- und ausblenden lassen wollen, brauchen Sie die sog. Bandbreitenmodulation – Eigentlich nur ein simpler Trick.
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Transkript

In diesem Video geht es darum, dass wir einen einfachen Tastschalter nehmen, und mit dem Arduino messen, ob jemand draufgedrückt hat, oder nicht. Solche einfachen Tastschalter für Steckplatinen, die haben meistens vier Beinchen, und wenn ich den Schalter drücke, dann wird ein Kontakt zwischen diesen beiden Beinchen, die auf der kurzen Seite zusammensitzen, hergestellt. Ich hab hier mal eine kleine Schaltung aufgebaut, mit einem Tastschalter hier, mit einem Widerstand und mit drei Kabeln. Und Sie fragen sich jetzt vielleicht, warum brauche ich für einen einfachen Tastschalter drei Kabel, warum reichen mir nicht zwei Kabel. Das liegt daran, dass wenn ein Schalter nicht gedrückt ist, auch gar kein Kontakt da ist. Und mit dem Arduino kann ich nicht messen, wenn gar kein Strom fließt. Das heißt ich muss einen kleinen Trick anwenden, und zwar muss ich dafür sorgen, dass entweder ein bisschen, oder ein bisschen weniger Strom fließt. Und aus diesem Unterschied kann ich später softwareseitig dann dann feststellen, ob ein Taster gedrückt wurde oder nicht. Schauen wir uns hier mal die Schaltung genau an. Der Strom kommt über das rote Kabel, 5 Volt sind das hier in das Steckbrett, geht über diesen Widerstand und wenn der Taster nicht gedrückt ist dann bleibt dem Strom nur der Weg über das weiße Kabel hier, in den Pin Nummer 8 zurück. Und da fließt also ein bisschen Strom, das auf diesem Pin hier ankommt. Dieser Strom fließt, den kann ich messen. Wenn ich jetzt den Taster drücke, dann sagt der Strom: naja, ich kann ja zum einen hier über dieses weiße Kabel gehen, aber vor allem auch direkt über das schwarze in die Erde hinein zurückverschwinden, quasi. Und aus diesen beiden unterschiedlichen Leveln, da kann ich dann softwaremäßig feststellen, ob der Taster gedrückt worden ist, oder nicht. Hier sehen wir jetzt nochmal die Skizze, wie dieser Aufbau genau aussieht, und dann schauen wir uns das Ganze mal in der Software an. Dieses Programm ist recht übersichtlich. Wir haben hier die Funktion "setup()". Und da sagen wir, dass der Pin hier in dem Fall mit der Nummer 8 auf Input gesetzt werden soll, wir möchten ja Informationen abfragen, und keine Informationen ausgeben. Also schreiben wir hier Input und nicht Output. Hier weiter unten, da schauen wir dann mit "digitalRead" einfach nach, ist denn dieser Schalter hier auf "low" gesetzt oder ist er auf "high". Wenn er auf "low" ist, dann wurde dieser Schalter gedrückt, und wir lassen uns hier angeben, mit "serial.print.line("an")". Was bedeutet dieses serial.print.line("an")? Hier haben wir den seriellen Monitor, in der rechten oberen Ecke und wenn ich da jetzt mal draufgehe, dann geht hier mein Monitor auf und wir können hier über diesen seriellen Monitor uns hier Informationen ausgeben lassen. Und wenn ich jetzt den Schalter hier mal drücke, dann sehen Sie, wie hier ständig das Wort "an" geschrieben wird. Wenn ich den Schalter wieder loslasse, dann wird nichts Neues geschrieben, das sehen Sie hier auch, weil dieser Scroll-Balken da nicht weiter runter geht. Ganz wichtig, wenn Sie diesen seriellen Monitor verwenden, dann müssen wir auch in der Funktion "setup()" diesen seriellen Monitor starten, mit "serial.begin". Und dann schreiben wir hier einfach die Baud Rate rein. 9600 hab ich hier gewählt, und wichtig ist, diese Baud Rate müssen Sie hier im seriellen Monitor auch exakt gleichsetzen, denn wenn sie hier beispielsweise auf 115000 gehen, dann würden Sie nur Kauderwelsch sehen. Dieser serielle Monitor ist eine schöne Möglichkeit, um uns auch beispielsweise Informationen anzeigen zu lassen, die uns ein Sensor liefert, oder was ähnliches.

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1 Std. 5 min (19 Videos)
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Software:
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Erscheinungsdatum:09.04.2015
Aktualisiert am:12.02.2016

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