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Content Management Systeme Grundkurs

Proprietäre CMS

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Ein proprietäres Content-Management-System stellt eine nicht quelloffene Lösung dar und erfordert die Zahlung von Lizenzkosten oder zusätzlichen Produkten und Dienstleistungen.

Transkript

Proprietäre Lösungen sind Systeme, die nicht quelloffen sind und bei denen Lizenzgebühren anfallen, beziehungsweise Systeme, die Sie tatsächlich käuflich erwerben. Viele Systeme sind proprietär. Der Markt ist auch da sehr weitläufig. Und natürlich bekommen Sie mit proprietären Systemen Lösungen die wirklich auf Sie zugeschnitten werden können. Zwischen einer proprietären Weltsicht und einer Open-Source-Weltsicht, ist so nahezu in den letzten Jahren eine Art Glaubenskrieg entstanden. Und es ist spannend, wenn man sich diese zwei unterschiedlichen Sichten einmal näher anschaut. Prinzipiell ist es so: bei proprietären Lösungen nicht quelloffen heißt einfach, dass Sie nicht die Möglichkeit habe in Quellcode noch Anpassungen selbst durchzuführen. Sondern auch das übergeben Sie dann dem Unternehmen, das Ihnen dieses Produkt anbietet. Und das kann durchaus auch Vorteile haben. Zumal nicht jeder selber Anpassungen direkt auf dieser Ebene vornehmen möchte oder vornehmen muss. Bei einer proprietären Lösung ist es außerdem so, dass Sie mit dem Produkt eine gewisse Stabilität mitkaufen. Dieses Produkt ist voll entwickelt worden in einer Umgebung mit sehr engagierten Partnern, die auch Geld dafür bekommen, dass sie da weiter entwickeln. Und Sie haben's dort mit einer sicher sehr sorgfältigen und guten Betreuung zu tun. Und Sie werden mit dem Produkt auch gleich Berater mitgeliefert, die eben bei der Implementierung unterstützend zur Seite stehen und auch dann später für den Support zuständig sind. Sie haben also konkrete Ansprechpartner, mit denen Sie sich dann auch konkrete Vereinbarungen ausmachen können und kaufen nicht die gefüllte Katze im Sack. Aus der Open-Source-Sicht heißt das natürlich, dass diese proprietären Lizenzen sehr restriktiv sind, dass Sie eben keinen Spielraum haben mit den Möglichkeiten selbständig Veränderungen durchzuführen. Dass das Übersiedeln solcher Systeme in ein anderes System meistens sehr kompliziert ist, weil natürlich die Motivation des Erzeugers nur bedingt gegeben ist, diese Daten dann zu exportieren. Beziehungsweise ist die Frage, ob's überhaupt entsprechende Schnittstellen gibt. Und da haben Open-Source-Produkte natürlich einen massiven Vorteil, weil sie dadurch, dass sie eben auch quelloffen sind, das heißt, dass man den Code eins zu eins lesen und anpassen kann, sich immer ausgerichtet haben auf Datensysteme, die allgemein zugänglich sind. Und die Schnittstellen dafür sind dann auch gleich vorgesehen. Es ist auch so, dass aus Open-Source-Sicht anstelle kleiner spezieller Teams Sie eine quasi Hundertschaft von Entwicklern zur Verfügung haben. Es sind die Communitys voll mit Leuten, die durchaus Bereitschaft haben sich zu profilieren, indem sie Ihnen helfen. Nur haben Sie, bevor Sie nicht eine Firma finden, die sich spezialisiert auf die Software, die Sie brauchen, immer auch ein ganz klein weniges Problem, dass Sie eben keinen direkten Ansprechpartner haben. Dafür bekommen Sie aber ein Produkt, das sich zügig weiter entwickelt. Im Gegensatz dazu sagen natürlich die Vertreter von proprietärer Software, dass sie tatsächlichen Kosten bei ihnen viel besser einzuschätzen sind als, zum Beispiel, bei Open-Source-Software. Weil hier bekommen Sie dann für das, was Sie gezahlt haben, auch genau diese Leistung, die Sie bezahlt haben. Und bei Open-Source-Software kann einfach durch Beratungstätigkeit und Feuerwehrtätigkeiten eine schwer kalkulierbare Geldsumme zusammenkommen, die dann einfach in das Implementieren gesteckt werden muss. Mit diesen beiden Sichtweisen kriegen Sie vielleicht so einen kleinen Eindruck, was Ihnen selbst gefallen könnte. Normalerweise ist es so, das proprietäre Systeme eher etwas für einen bestimmten Firmenlevel sind. Das heißt, wenn Sie zum Beispiel zu einer Körperschaft gehören, großen Organisationen und Regierungsunternehmen: das sind so die Bereiche, die lieber auf proprietäre Systeme zurückgreifen, weil Sie da einfach ein greifbares und ansprechbares Gegenüber haben.

Content Management Systeme Grundkurs

Erfahren Sie, was Content Management Systeme (CMS) sind, welche Vertreter es auf dem Markt gibt und was Sie bei der Auswahl beachten müssen.

3 Std. 6 min (37 Videos)
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