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Logic Pro X Grundkurs

Projekt übersichtlich gestalten

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Es stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, Projekte in Logic Pro X übersichtlicher zu gestalten. Dazu gehört, Audioregionen einzufärben, Spuren umzubenennen sowie Marker für die schnellere Navigation zu setzen.

Transkript

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mehr Übersicht in Ihre Logic Pro-Projekte zu bekommen. Eine davon ist die Arbeit mit Farben. Hier gibt es die Möglichkeit, zunächst einmal Regionen einzufärben. Wählen Sie dazu einfach im Menü Ansicht Farben einblenden, oder ALT-C für Color. In diesem Schwebefenster kann ich oben ganz einfach eine Region auswählen und dann eine gewünschte Farbe zuweisen. Ich ändere damit nichts am Inhalt dieser Region, sondern ich habe nur eine andere Farbe zugewiesen und sie mir damit praktisch markiert. So könnten Sie Audiobestandteile, die Sie später noch bearbeiten müssen oder vielleicht neu aufzeichnen wollen, für Ihre bessere Übersicht einfärben und sozusagen gruppieren. Diese Schritte der Einfärbung können Sie übrigens auch jederzeit rückgängig machen. Eine weitere Möglichkeit ist es, nicht nur Regionen einzufärben, sondern Spuren selbst. Dies begegnet Ihnen dann an verschiedenen Stellen. Wählen Sie dazu zunächst einfach die Spur. Gehen Sie dann hier oben über Spur Spurfarbe zuweisen. Auch dann wird wieder das Farbfenster geöffnet und Sie sehen, dass automatisch von Logic einige Farben vorgeschlagen werden. Hier für diese reine Audiospur wird dieses dunklere Blau verwendet. Für diese Apple-Loops-Spur hier unten das hellere Blau. Diese grün gehaltenen Spuren hier sind MIDI-Spuren. Sie können das natürlich individuell festlegen, indem Sie einfach auf den Spurkopf klicken. Dann müssen Sie beachten, dass hier keine Region ausgewählt ist. Weisen Sie dann einfach eine Farbe zu. Diese Farben begegnen Ihnen dann auch an anderen Stellen wie etwa dem Mixer. Wenn Sie diesen mit X als Ansicht einblenden, bekommt hier unten auch die Benennung der Spur eine entsprechende Farbe. Eine weitere Möglichkeit der Ordnung ist, die einzelnen Spurnamen umzubenennen. Vorher hatte ich hier zum Beispiel Chorstimmeneffekte stehen. Allein schon hier im Channel Strip sehen Sie, dass dieser Name hier unten einfach keinen Platz hat. Ich kann also mit einem Doppelklick auf diesen Namen ihn hier ändern oder aber hier unten. Oder auch wieder, wenn ich mir mit X den Mischer einblenden lasse, mit einem Doppelklick hier unten. Ich benenne diese Spur also in Chor um. Schon sieht das Ganze übersichtlicher aus und es wird an allen Stellen richtig verändert. Bedenken Sie auch, dass es natürlich Situationen gibt, in denen Sie die Darstellung innerhalb des Mixers auf eine kompaktere Weise zusammenschieben müssen. Wie hier eben mit diesem Button geschehen. Normalerweise sehen die Channel Strips so aus. Mit diesem Button hier kann ich das enger darstellen, aber habe dadurch auch weniger Platz, etwa für diesen Namen. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie es umbenennen oder damit weiterarbeiten. Eine weitere Möglichkeit, die uns später beim Arrangieren beschäftigen wird, ist die Arbeit mit Markern. Mit Markern können Sie bestimmte Zeitbereiche markieren und diese Marker auch zur Navigation nutzen. In Logic können Sie dies über diesen Button einblenden. Sie bekommen dann ein zusätzliches Markerlineal. In diesem Lineal können Sie zum Beispiel mit der Plus-Taste einen Marker erstellen. Natürlich gibt es dazu auch einen Menübefehl. den Sie im Navigieren-Menü finden. Marker erstellen. Hier sehe ich den Tastenkurzbefehl, nämlich ALT und das Hochkomma, das gleich links neben der Rückschrittaste auf der Tastatur ist. Legen wir an der aktuellen Stelle unseres Abspielkopfes mal einen Marker an. Mit der Plus-Taste erzeuge ich diesen. Der sieht dann so aus. Diese abgeschrägte Ecke zeigt mir, hier beginnt der Marker. Ich kann natürlich auch jederzeit zum Beispiel den Anfang verschieben. Ich möchte jetzt hier mal das Intro markieren. Ich muss auch einen neuen Marker setzen, wo der neue Teil beginnt. zum Beispiel hier. Jetzt wähle ich einfach den Tastenkurzbefehl ALT-Hochkomma. Hier beginnt der zweite Marker. Das ist also mein Hauptteil. An dieser Stelle beginnt zum Beispiel jetzt der leichtere Teil. Also nochmals: ALT-Hochkomma für einen Marker. Ab hier definiere ich jetzt mal ein Outro und wähle jetzt das Plus für einen neuen Marker. Diese vier neuen Marker können wir jetzt direkt umbenennen, indem wir zum Beispiel doppelt hier hereinklicken. Ich nenne das jetzt mal Hauptteil. Das hier nenne ich Light. Und das hier hinten Outro. Auf unsere Marker können wir auf verschiedene Arten zugreifen. Entweder über diese Linealebene hier oben. Oder aber hier auf der rechten Seite mit dem Button Listen-Editor, wo ich auch die Marker auswählen kann. Die Namen wurden bereits automatisch übernommen. Zur besseren Übersicht werde ich die Informationen links ausblenden. Dann haben wir etwas mehr Platz in unserem Hauptfenster. Ich möchte noch den ersten Marker umbenennen. Das kann ich auch von hier aus erreichen, indem ich hier den Namen einfach überschreibe. Ich nenne das jetzt mal Intro. Nun können wir diese Marker unterschiedlich nutzen. Sie wissen ja, dass Sie in Ihrem Audioprojekt navigieren können beziehungsweise auch herein- und herauszoomen. Zoomen wir mal mit der CMD-Taste und Pfeil nach links und rechts einfach mal ein wenig heraus, damit wir das gesamte Stück sehen. Jetzt sind diese Marker sehr, sehr nützlich. Denn ich kann genau den Punkt treffen, wo ich landen möchte. Einerseits kann ich über die Taste Null auf dem Nummernpad zurück zum Anfang. Jetzt starte ich die Wiedergabe mit der Enter-Taste ♪ (E-Piano) ♪ und halte mit Null auch wieder an. Nun wissen Sie ja, dass Sie mit der Punkt- und der Kommataste vorspulen und zurückspulen können. Wollen Sie jetzt ans Ende eines Markers oder zum nächsten Marker springen, halten Sie einfach zusätzlich die ALT-Taste gedrückt. Also ALT-Taste und Punkt springt zu dem zweiten Marker Hauptteil. Noch einmal ALT und Punkt springt zu Light. Oder ALT und Komma springt zurück zu Hauptteil. Sobald Sie so einen Marker angesprungen haben, wird dieser automatisch hervorgehoben. Außerdem kann ich von hier aus dann diesen Marker auch direkt verwenden, um eine sogenannte Cycling-Region zu definieren. Dazu wähle ich einfach CMD-U. Sie sehen dann in dem obersten Lineal einen hellgraueren Balken. Sobald ich hier auf Cycle umschalte, sehen Sie, dass dieser Balken jetzt genau die Länge meines Markers Light umfasst. Man spricht hier auch vom linken und vom rechten Locator-Punkt. Die dienen einfach dazu, beim Abspielen nur bestimmte Teile anzuhören. Hören wir jetzt mal hier herein. Einfach mit der Enter-Taste. ♪ (beschwingte Popmusik) ♪ Wir halten es mit Null auch wieder an. Möchte ich jetzt zum Hauptteil zurückspringen, halte ich die ALT-Taste gedrückt und tippe auf Komma. Damit habe ich die Cycling-Region einfach neu definiert. So können Sie also leicht durch bestimmte Abschnitte Ihres Musikstücks navigieren und diese dann auch in einem Loop, einer Endlosschleife, ablaufen lassen. Selbstverständlich können Sie Marker jederzeit wieder herauslöschen, indem Sie über Navigieren diesen Marker an Abspielposition löschen. Sie können einen Marker von hier aus umbenennen. und auch andere Funktionen von hier aus aufrufen. Ein Tipp zum Schluss: Sie sehen, dass wir jetzt in diesem konkreten Projekt hier unsere Takte und die Beats dazwischen nach dem 4/4-Takt, also 4 Beats, automatisch auf unserem Zeitlineal eingezeichnet haben. Nicht immer ist das gewünscht. Wenn Sie zum Beispiel die Vertonung eines Films bedenken, werden Sie dort wohl eher nicht in Takten wie bei Musikstücken arbeiten, sondern eher einfach zeitbasiert. Dazu gibt's eine einfache Möglichkeit, umzuschalten, nämlich im Ablagemenü in den Projekteinstellungen. Einfach unter Allgemein und dann hier diesen musikalischen Raster deaktivieren. Dann sehen Sie, dass hier oben ein Zeitlineal entstanden ist. Nach wie vor ist das Springen innerhalb des Projektes zwar auf diese Takte und Beats definiert, das könnten Sie von diesem Zahnrädchen hier festlegen. Aber im Primärlineal hier oben sehe ich eben genau die Zeit. Es ist sogar möglich, weitere Lineale hier im Ansicht-Menü hinzuzuschalten.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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