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Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

Probleme mit Photoshop und/oder Lightroom?

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In der Community sind eine Reihe kleinerer bis lästiger Probleme bekannt geworden. Die meisten davon sind auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Hier gibt's die passende Lösung!
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Transkript

Seit einiger Zeit berichten einige Anwender von Photoshop und Lightroom über eine Reihe von Problemen, die zum Beispiel anfangen damit, dass man von Lightroom an Photoshop keine Dateien übergeben kann, dass es zu Anzeigeproblemen kommt, dass Photoshop instabil und langsam läuft, dass es in Camera Raw zu Problemen kommt, dass beispielsweise, wenn Sie einen Regler einstellen und sich dann einen anderen Regler vornehmen, dass der erstbewegte dann wieder zurückspringt auf den Ursprungswert und alles solche kleinen komischen Fehler, die können natürlich viele, viele Ursachen haben. Aber eine hat sich so als der Hauptgrund herauskristallisiert aus meiner Sicht und das ist das Nik Selective Tool. Das Nik Selective Tool ist natürlich sehr praktisch, ich kann es mal zeigen, das finden Sie unter Datei Automatisieren. Nik Collection Selective Tool. Und alles, was sie hier machen können, ist diese Filter, also die Filter der Nik Collection, hier zu starten oder auch dann gleich mit Pinseln weiterzuarbeiten, und dieses Tool sorgt dafür, dass sie beispielsweise automatisch eine Ebenenkopie erzeugt bekommen, dass automatisch Masken angelegt werden, wenn Sie mit einem Pinsel nach Filteranwendung die Wirkung des Filters beschränken möchten und so vieles mehr. Und das Ganze basiert auf Skripts und offensichtlich führen genau diese Skripte zu den genannten Problemen. Und wenn Sie die auch haben sollten, und viele davon sind wirklich aufgetaucht nach einem Update der Google Nik Collection, dann zeige ich Ihnen jetzt, wie Sie diese Probleme lösen können. Und dazu müssen Sie einfach nur auf dieses Panel verzichten und das machen Sie nicht, indem Sie hier auf Einstellungen klicken und dann dort einfach wählen, Beim Start von Photoshop das Selective Tool nicht automatisch öffnen, das reicht nicht, denn diese Skripts, die laden trotzdem im Hintergrund. Nein, Sie müssen das komplett entfernen von der Festplatte beziehungsweise verhindern, dass es von Photoshop im allerersten Schritt bereits geladen wird. Also mache ich das zu, schließe auch Photoshop, speichere das Bild nicht, und gehe dann in den Photoshop Ordner und zwar hier unter Photoshop CC 2014 in meinem Fall, da suchen Sie sich einfach die Version, die Sie gerade installiert haben, also CC oder CS6 und dann gehen Sie in den Plug-ins-Ordner und hier in den Google-Ordner und dort ist der Übeltäter versteckt, das Selective Tool. Und wenn Sie eiskalt sind, dann löschen Sie das einfach direkt hier raus und dann ist das Problem erledigt. Also fast, wenn Sie nicht ganz so eiskalt sind, kopieren Sie sich das vorher woanders hin, aber ich finde, das ist immer ein bisschen schwierig, das dann wiederzufinden, einfacher ist es, wenn Sie es umbenennen. Und damit Sie wissen, wie es vorher geheißen hat, würde ich empfehlen, hier mit einer Tilde zu arbeiten und diese Tilde, die sorgt gleichzeitig dafür, dass dieser ganze Ordner nicht von Photoshop geladen wird. Und die Tilde müssen Sie an die erste Stelle setzen. Auf dem Mac würde ich einfach Enter drücken, einmal die linke Pfeiltaste, bin dann am Anfang und dann Alt und N drücken und Enter, dann kommt hier die Abfrage, ob ich das wirklich möchte, ich muss also mein Admin Passwort eingeben. Das mache ich gleich mal, und dann ist das umbenannt, landet hier oben an der erste Stelle und ist damit deaktiviert. Auf Windows geben Sie diese Tilde übrigens über die Alt Gr-Taste und das +-Zeichen ein. Also das müsste die Alt-Taste auf der rechten Seite der Leertaste sein und dann, wie gesagt, mit der +-Taste, ich glaub das wird sogar angezeigt auf der Tastatur, also dort finden Sie die Tilde mit der Alt Gr-Taste und +. Auf dem Mac, wie gesagt, mit Alt und N. So und wenn ich jetzt Photoshop neu starte, das mache ich mal, indem ich hier direkt mein Bild wieder lade. Dann kann ich jetzt mal schauen, ob das Nik SelectiveTool hier noch vorhanden ist. Ich gehe also in Datei Automatisieren und voilà, wir sind das Ding los. Nur damit haben wir jetzt ein neues Problem. Und zwar kann ich jetzt zum Beispiel hier auf die Hintergrundebene mal versuchen, einen Filter anzuwenden. Und ich nehme hier mal, was nehmen wir da, Color Efex Pro, und wenn ich jetzt hier mir mal einige Einstellungen vornehme, nachdem der Filter erschienen ist, und wir belassen es einfach mal hier bei dieser starken Schwarz- und Weiß-Version, dann drücke ich Enter und dann passiert Folgendes, nämlich nichts. Und das liegt daran, dass das Nik Selective Tool dafür sorgt, dass die Ebene zunächst dupliziert wird und dann der Filter darauf angewendet wird. Und genau das ist in dem Filter auch eingestellt. Das heißt, wenn ich diesen Filter jetzt nochmal anwende, über diese erste Option hier im Filter Menü, dann erscheint auch plötzlich mein Effekt, den ich eigentlich hinzufügen wollte, aber natürlich nicht auf einer eigenen Ebene. Und dieses zweimal den Filter anwenden, das kann es ja auch nicht sein. Aber das brauchen Sie auch gar nicht, denn alles was Sie machen müssen ist es, die Filtervoreinstellungen zu ändern, und die kennen viele gar nicht. Und zwar sind die versteckt in jedem einzelnen Filter. Ich gehe mal wieder in Color Efex Pro4 rein, auf der linken unteren Seite und zwar sind die jetzt außerhalb des Aufzeichnungsbereiches. Ich schaue mal, ob wir die hierein holen können. Ja, da sind sie auch schon. Also hier die Einstellungen. Und da gehen Sie jetzt rein, auf die Einstellungen, und hier wählen Sie Nach dem Klicken auf OK. So, und hier steht jetzt noch Nach dem Klicken auf OK wird der Filtereffekt auf eine eigene Ebene angewendet. Und diese Funktion funktioniert nur, wenn ich das Nik Selective Tool installiert habe. Also wähle ich hier auf die aktuelle Ebene. Wenn ich jetzt OK klicke und hier OK klicke, dann sehen wir sofort den Effekt, der natürlich jetzt auf der Hintergrundebene landet. Sie müssen jetzt also manuell vorher die Ebene erzeugen, aber ich finde, für einen kontrollierten Arbeitsablauf ist es sowieso Gang und Gebe, also würde ich hier Strg und Z drücken. Eine Ebene duplizieren Sie mit Strg und J oder Sie fassen alle Ebenen, falls Sie bereits mit Einstellungsebenen gearbeitet haben, zu einer neuen zusammen, indem Sie den "Monster-Shortcut" Shift+Alt+Command und E drücken, dann würden Sie eine neue zusammengefasste Ebene erzeugen und auf diese können Sie jetzt den Filter anwenden und hier mit Masken arbeiten. Und so weiter. Also Sie können zum Beispiel jetzt hier sich eine Maske dranhängen und mit dem Verlaufswerkzeug so eine Art "Color-Key" erzeugen, nach oben oder nach unten, wie auch immer. Also Ihnen geht keine Funktionalität verloren, Sie haben nur etwas mehr Handarbeit durchzuführen. Also Sie müssen die Ebene duplizieren, wenn Sie es möchten und Sie müssen selbst eine Maske erstellen, bevor Sie hierdrin herumpinseln oder einen Verlauf anlegen. Aber ich finde, wenn man damit alle anderen Probleme los wird, also wenn Sie die wirklich gehabt haben, dann ist das hier ein guter Preis, den man dafür bereit zu zahlen sein sollte. Also so werden Sie Probleme los, falls Sie auf welche stoßen, die mit dem Nik Selective Tool zu tun haben. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und viel Spaß beim Arbeiten mit den Filtern der Google Nik Collection. Es ist auf jeden Fall ein tolles Paket mit vielen Möglichkeiten und ein großer Zeitsparer innerhalb von Photosphop Lightroom, Photoshop Elements und Aperture

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

Achtung: Änderung nach Redaktionsschluss
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