Azure: Basiswissen für Administratoren

Private Cloud vs. Public Cloud

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Eine Cloud ist ein Verbund von IT-Ressourcen, die entweder intern oder extern betrieben werden. Dabei stellen sich primär die Fragen nach Kosten und strategischer Bedeutung einer Anwendung bzw. der darin bereitgestellten Geschäftsdaten sowie deren Datenschutzklasse.
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Transkript

Um die Azure Cloud-Angebote von der AWS-Cloud, von Amazon und der Google-Cloud abzugrenzen, gibt es jetzt folgende Informationen auf Basis des Artikels Why the Azure Cloud?. Der hat natürlich gewisse Marketingkomponente in sich. Gar keine Frage. Aber es gibt einige wesentliche Aspekte, die nicht in jeder Quelle zu finden sind. Dementsprechend heben wir das hier noch einmal hervor. Erst einmal das Thema Lizenz-Mitnahme, das heißt, in Azure gibt es die Möglichkeit, als Software Assurance-Kunde bestimmte Server-Lizenzen in die Azure Cloud mitzunehmen, ohne mehrfach bezahlen zu müssen. Darüber hinaus ist Azure eine offene Cloud, das heißt, es gibt die Möglichkeit, auf jeder Plattform, auf der Sie unterwegs sind, eine entsprechende STK herunterzuladen, ob das jetzt Python ist oder Ruby oder iOS oder die herkömmliche PowerShell beziehungsweise die herkömmlichen Windows-Systeme. Sie können auf jeder gängigen Plattform eine STK verwenden, um eigene Lösungen mit der Azure Plattform sprechen zu lassen. Der nächste wesentliche Aspekt, der hier aufgeführt ist, ist natürlich das Thema Performance, wobei man das positiv und negativ zugleich auslegen kann, denn natürlich kann man auch in Azure eine cloudbasierte Architektur aufsetzen, die von Bottlenecks nur so strotzt und die schlecht auskonfiguriert ist, die dementsprechend nicht performant sein kann. Aber wenn man das richtig macht, kann man natürlich von der Performance der Cloud definitiv profitieren. Der nächste wesentliche Aspekt ist das Thema Hybridbetrieb beziehungsweise Mischbetrieb zwischen On Premise und den Cloud-Services. Bei Microsoft gibt es hier eine wirkliche Strategie zu beobachten, die es ermöglicht, eigene azurebasierte Regionen hochzuziehen mittels der Software Azure Stack, die mittlerweile verfügbar ist. Und darüber gibt es die Möglichkeit, bestimmte Basisservices wie Storage, Datenbanken, virtuelle Maschinen, virtuelle Netzwerke etcetera in die Cloud herauszugeben, aber auch aus der Cloud zurückzuholen. Das ist ein wesentlicher hybrider Ansatz, der nur bei Microsoft zur Verfügung steht und der es ermöglicht, einen Plan B beziehungsweise eine Exit-Strategie aus der Cloud heraus in der Hinterhand zu haben, denn, let's face it, die Cloud ist nichts anderes als ein Outsourcing. Natürlich spielt auch das Thema Architektur eine große und wichtige Rolle, aber es ist Outsourcing, und man macht Outsourcing nur dann, wenn das Outsourcing eine Kostenersparnis mit sich bringt und das Outsourcing-Objekt beziehungsweise die Webanwendung oder der Service, der nach draußen gegeben werden soll, nicht als businesskritisch einzustufen ist. Es gibt immer noch diesen alten Spruch Never outsource the core, und der gilt natürlich weiterhin. Eine wesentliche Hilfestellung kann das natürlich auch sein, sich umzuschauen, was die Mitbewerber so treiben und wer bereits Azure benutzt. Dazu gibt es in dem Fall das Microsoft Customers Portal, und hier werden User Stories gesammelt und veröffentlicht, natürlich in Absprache mit den Kunden. Und hier sehen wir beispielsweise das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt, die auf Basis von Azure ein Bürgerportal errichtet haben. Das zweite Beispiel ist die Stadt Mönchengladbach, ebenfalls in Deutschland, die ihr Novell eDirectory abgelöst haben durch Azure Active Directory. Darüber hinaus gibt es über die Hamburger Port Authority noch private Firmen wie die Firma Daimler oder die Spiegelgruppe oder die Firma Swiss Re, eine Schweizer Rückversicherung, die sich für die Azure Cloud entschieden haben, um Datacenters, die überall auf der Welt verteilt sind, in Ihrer IT-Strategie miteinzubauen. Wichtig ist, noch einmal zu beachten, dass wenn man bestimmte Infrastrukturelemente nach draußen gibt, sprich, virtuelle Maschinen, virtueller Storage, virtuelle Netzwerke, gibt es die Möglichkeit, ganze virtuelle Netzwerke und alles, was damit verbunden ist, über ein Site-to-Site VPN an die eigene Infrastruktur anzubinden, unter der Voraussetzung natürlich, dass sich die im VNet genutzten Adressbereiche weder drin noch draußen überlappen beziehungsweise überschneiden. In diesem Video haben wir also gesehen, welche Alleinstellungsmerkmale die Microsoft Cloud bietet und unter welchen Umständen es sinnvoll ist, eine Applikation outzusourcen.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Lernen Sie das Wichtigste, was Sie als IT-Adminstrator über die Möglichkeiten von Azure wissen müssen.

4 Std. 2 min (31 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.09.2017

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