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Access 2016: Tabellen für Fortgeschrittene

Primärschlüssel definieren

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Der Primärschlüssel identifiziert einen Datensatz innerhalb der Tabelle eindeutig. Sie sollten ihn in jeder Tabelle vorsehen, wobei er nicht unbedingt ein AutoWert sein muss, sondern auch andere Datentypen annehmen kann.

Transkript

Der Primärschlüssel an dieser Stelle hier am Beispiel der Tabelle "Personen" ist das wichtigste Feld in einer Tabelle. Es beschreibt gegenüber der Datenbank sozusagen, wie dieser Datensatz zu identifizieren ist. Deswegen muss der Primärschlüssel eindeutig sein, das erzwingt er sowieso, hier gibt es ein "Indiziert: Ja (Ohne Duplikate)". Das ist eindeutig. Und er wird aber zusätzlich mit dem Primärschlüssel, diesem Symbol hier, noch extra gekennzeichnet, denn es dürfte mehrere eindeutige Indizes geben. Wichtig ist bei dem Primärschlüssel, dass er eindeutig ist, nicht, wie er entsteht. Sehr häufig werden Sie einen Auto-Wert wählen, weil das eben eine Long-Zahl ist, die sich selbstständig hochzählt. Das ist praktisch, aber nicht zwingend notwendig. Zum Beispiel muss es gar kein Long sein. Das ist zwar der häufigste Fall, aber es gibt hier noch eine andere Variante, nämlich die sogenannte Replikations-ID. Das haben Sie vielleicht schon einmal irgendwo gesehen. Das ist eine sehr lange Buchstaben-Zahlen-Kombination in geschweiften Klammern. Und die wird auch automatisch erzeugt. Und die ist sogar weltweit immer eindeutig, egal in welcher Datenbank Sie das machen. Sie hat so viele Varianten, dass Sie statistisch gesehen mit zwei völlig identischen Datenbanken, wo Sie gleichzeitig diesen Knopf drücken, nicht die gleichen Nummern kriegen. Das ist vor allem wichtig, wenn Sie entweder mit dem Long-Bereich, 2,1 Milliarden, nicht auskommen, weil Sie mehr Datensätze haben, sagen wir beispielsweise, im Handyfunkverkehr wollen Sie protokollieren, wann welche Gespräche geführt wurden. Dann haben Sie wahrscheinlich nach wenigen Stunden schon die 2,1 Milliarden überschritten. Also wenn Sie mehr als 2,1 Milliarden als Datenbereich brauchen, oder wenn es weltweit eindeutig sein muss, was hier entsteht als Nummer, dann brauchen Sie diese zweite Feldgröße, diese Replikations-ID. Im Normalfall dürfte Long reichen. Aber es muss auch kein Auto-Wert sein. Primärschlüssel kann auch mit einem beliebigen Textfeld sein, wenn es denn eindeutig ist. Der Unterschied ist nur, dass Sie dann selber etwas Eindeutiges hineinschreiben müssen. Sie können den Primärschlüssel entweder löschen, wenn es dann einmal sein muss, indem Sie noch einmal hierauf klicken. Oder Sie finden hier oben auch, im Dialogfeld "Indizes", diesen Primärschlüssel unter seinem englischen Namen, "PrimaryKey". Da steht er auch noch einmal. Das tut sich also nichts, wo Sie ihn ändern. Dieses Dialogfeld ist wichtiger, wenn Sie mehrere Schlüssel, eventuell auch nicht eindeutige, haben. Also, der Primärschlüssel sollte in jeder Tabelle vorhanden sein. Wenn Sie verknüpfte Tabellen mit irgendwelchen Großrechnerdatenbanken haben, dann kann es Ihnen auch passieren, dass dort ohne einen Primärschlüssel ein Datensatz gar nicht löschbar ist, weil die Datenbank dann sagt, der ist ja nicht eindeutig zu identifizieren. Also, ich würde mir direkt angewöhnen, pro Tabelle einen Primärschlüssel immer zu machen. Und wenn nichts wirklich dagegen spricht, das dann mit einem Auto-Wert. Dieser Auto-Wert ist viel zu hässlich. Vor allem kann er lückenhaft sein, wie ich Ihnen jetzt zeigen möchte. Ich fange einmal an, einen hineinzuschreiben, einmal: xxx, den Rest brauchen wir nicht. Und danach der nächste Name. Und Sie sehen: im Moment alle Auto-Werte lückenlos. Nichts spricht aber dagegen, einen Datensatz dazwischen zu löschen, also hier zu klicken, die Entf-Taste zu drücken und diese Absicht zu bestätigen. Jetzt haben Sie keinen Auto-Wert mit der Nummer 3, und das ist auch gut so, denn wenn es schon Verweise auf diesen Schlüssel 4 gäbe, dann dürfte der sich natürlich nicht einfach so ändern. Dann wären die Verweise alle verwaist, einmal mit "a" geschrieben, einmal mit "e". Also, die Verweise würden dann ins Leere zeigen. Also, Primärschlüssel werden nie nachgebessert, jedenfalls nicht, wenn darin Lücken sind. Wenn ich jetzt allerdings diesen hier auch noch lösche, mit der Entf-Taste, dann wäre ja wieder sinnvoll, die Nummer 3 neu zu vergeben, und wir werden jetzt feststellen, das passiert aber nicht. Ich erfinde einen neuen Datensatz. 3 und 4 sind für fast immer verloren. Solange die 5 darin stehen bleibt, sind sie auch verloren. Ich werde die 5 wieder löschen, sodass jetzt der höchste Datensatz hier lückenlos sein dürfte. Und dieser Zähler, der jetzt intern auf 6 steht, der nächste neue Datensatz würde eine 6 bekommen, der lässt sich zurücksetzen. Das ist sozusagen ein Nebeneffekt von Datei "Datenbank komprimieren". Das Reparieren ist nicht mehr so wichtig. Das Komprimieren reduziert den verbrauchten Platz, weil da sonst sehr viele schon gelöschte Daten enthalten sind. Das ist nicht so wichtig. Ich werde das jetzt anklicken. Das geht hier irre schnell. Dann die Tabelle"Personen" wieder öffnen. Und wenn ich jetzt eine neue Person eingebe, dann ist die Nummer 3 wieder die höchste erlaubte Nummer. Also, Sie können Lücken nie beseitigen. Aber wenn Sie die obersten Datensätze sozusagen, wie ich das jetzt mache, löschen und diesen Auto-Wert wieder freigeben wollen, dass der sozusagen angepasst werden darf, dann sollten Sie hier unter "Datei" die Datenbank komprimieren. Das schadet sowieso nicht, das regelmäßig zu machen, aber spätestens wenn wir Testdaten darin hatten und die jetzt löschen wollen, das ist jetzt passiert mit der Entf-Tast, dann sollte der nächste Handgriff immer sein, die ganze Datenbank zu komprimieren, damit nämlich jetzt die Tabelle "Funktionen" wieder frisch mit der Nummer 1 anfängt.

Access 2016: Tabellen für Fortgeschrittene

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2 Std. 32 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.03.2017

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