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DaVinci Resolve Grundkurs

Primäre Farbkorrektur mit Hilfe der Primaries-Regler

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DaVinci Resolve verfügt mit den Primaries-Reglern über eine weitere Möglichkeit zur Durchführung einer primären Farbkorrektur. Mit diesen können die gewünschten Anpassungen äußerst exakt vorgenommen werden.
07:23

Transkript

Die selben Schritte, die ich soeben mit dem Colorwheel durchgeführt habe, möchte ich Ihnen jetzt gerne mal mit den Primaries zeigen. Dafür wechsele ich zunächst einmal auf meinen Node Ansicnt, auf meine Timeline Ansicht und deaktiviere diesen Node, lege jetzt aber gleichzeitig einen neuen Node an und nenne diesen Primaries. Und hier wechsele ich von den Colorwheels auf die Primary Regler. Und mache das Bild natürlich wieder etwas größer. Grundsätzlich ist es so, dass jeder Colorist eigentlich sein Lieblingswerkzeug hat. Die Einen arbeiten lieber mit den Colorwheels. Andere arbeiten lieber mit den Primaries. Die Dritten sind es gewohnt, mit Kurven zu arbeiten. Schlussendlich kann man, egal, welches Werkzeug Sie jetzt benutzen, immer die selben Ergebnisse erzielen. Es kommt nur darauf an, mit welchem Werkzeug fühlen Sie sich wohler. Mit welchem Werkzeug können Sie schneller arbeiten. Und vor allen Dingen, mit welchem Werkzeug können Sie die Ergebnisse erzielen, die Sie wirklich haben möchten. Mein persönliches Lieblingswerkzeug sind tatsächlich die Primaries. Weil ich anhand der Primaries sehr sehr genau arbeiten kann. Die Primaries zusammen mit dem Scope, also mit der Paradeansicht des Scopes, helfen mir eigentlich, jedes Bild in relativ kurzer Zeit optimal korrigieren zu können. Ich bin kein großer Freund von den Colorwheels und auch kein Freund von den Kurven. Natürlich zeige ich Ihnen diese auch noch mal. Weil mir ist die Arbeit mit den Kurven und auch mit dem Colorwheel nicht präzise genug. Aber probieren Sie es selber aus. Das ich mit den Primaries gerne arbeite, heißt ja nicht, dass Sie auch mit den Primaries gerne arbeiten müssen. Vielleicht fühlen Sie sich tatsächlich mit den Colorwheels oder mit den Kurven wohler. Nichtsdestotrotz möchte ich Ihnen hier kurz einmal die Arbeit mit den Primaries zeigen. Und zwar habe ich jetzt wohl wissentlich das selbe Bild noch mal gewählt, also ein sehr kontrastarmes Bild mit einer leichten Rottönung. In diesem Fall gehe ich eigentlich fast genauso vor wie im letzten Beispiel mit den Colorwheels. Allerdings bearbeite ich jetzt in den Primaries jeden einzelnen Kanal für sich individuell. Ich fange damit an, dass ich zunächst einmal den Blaukanal auf 0 setze. Das mache ich, indem ich im Bereich Lift den Regler für Blau nehme und diesen runter ziehe. Anschließend greife ich den Regler für Grün und ziehe diesen auch runter. Und ich greife den Regler für Rot und ziehe diesen auch runter. Und zwar versuche ich hierbei alle 3 Kanäle im unteren Bereich auf eine Höhe zu bekommen. Jetzt greife ich den Helligkeitsregler, also den Y Regler für Lift, also für die Schattenbereiche, und ziehe diesen soweit runter, dass alle Kanäle in der Skala bei 0 ankommen. Selbiges mache ich jetzt für das Gain, also für die hellen Bereiche. Sprich: Auch hier ziehe ich zunächst einmal den Rotkanal ein bisschen hoch, dann ziehe ich den Grünkanal ein bisschen hoch, das hakt ein bisschen, eine Sekunde, ungefähr so, und jetzt den Blaukanal. Sie sehen, dass alle Kanäle jetzt die selben Werte haben. Sie liegen alle auf einer Höhe. Das Einzige, was ich jetzt noch machen muss, ist alle drei Kanäle gleichsam bis auf 1024 hochzupegeln. und dafür greife ich den Y Regler, also die Helligkeit und ziehe und ziehe und ziehe und zwar so weit, bis alle Punkte auf 1024 angelegt sind. Um jetzt die generelle Helligkeit innerhalb des Bildes zu bestimmen, kann ich im Gamma Bereich der Primaries wieder den Y Regler nehmen, und diesen nach oben und nach unten ziehen, um das Bild generell heller oder dunkler zu gestalten. An dieser Stelle kann ich Ihnen den Tipp geben, eine Maus mit einem Scrollrad zu benutzen, und zwar ein Scrollrad mit einem Raster. Weil jedes Raster, oder jede Bewegung von einem zum nächsten Raster, dazu führt dass Ihre Helligkeit um einen Wert angehoben oder abgesenkt wird. Anstatt dass Sie hier mit der Maus millimeterweise ziehen, können Sie einfach den Mauszeiger auf einem der Kanäle Positionieren, auf einem der Regler positionieren und mit dem Mausrädchen nach oben und nach unten drehen, was tatsächlich zu einer sehr präzisen Art und Weise führt, diese Regler zu bedienen. In unserem Beispiel habe ich jetzt einen optimalen Kontrast. Das heißt also, meine hellsten Punkte sind oben angelegt. Meine dunklen Punkte sind unten angelegt. Meine Mittelpunkte sehen alle relativ gut aus. Das heißt also, ich habe hier einen guten Durchschnittswert innerhalb der Mitte. Was ich jetzt noch raus haben möchte, ist dieser leichte Rotstich. Dafür senke ich zunächst einmal das Rot in der Mitte ein bisschen ab, gebe dem Ganzen noch ein bisschen mehr Blau, Selbiges mache ich für den Gain, also für die hellen Werte innerhalb des Bildes. Auch diese senke ich etwas mehr ab, geb denen dafür ein bisschen mehr Blau. Und habe jetzt einen wunderschönen blauen Himmel. Aber die JetSkis im Vordergrund sind immer noch rot und vor allen Dingen ist das Weiß, was Sie hier sehen auch tatsächlich immer noch weiß. Die selben Regler, wie Sie auch im Colorwheel Bereich haben, nämlich Kontrast Saturation und Hue finden Sie auch im Primaries Bereich. Sollten Sie also den Kontrast hier nachregeln wollen, können Sie das tatsächlich auch über die Kontrasteinstellung, oder Sie können dem ganzen Bild mehr oder weniger Sättigung geben, je nachdem, wie es Ihrem Gusto entspricht. Sollten Sie das Bild jetzt einfärben wollen, beispielsweise ein bisschen wärmer oder ein bisschen kälter, dann können Sie natürlich auch hier das Rot etwas anheben, oder das Grün etwas absenken und das Blau. Oder, was Sie natürlich auch machen können, Sie können auch Werkzeuge kombinieren. Ich kann also quasi von hier aus auch auf meine Colorwheels gehen und sagen: Ich möchte weniger Blau und dafür mehr Orange, damit das Bild ein bisschen sommerlich wärmer wird.

DaVinci Resolve Grundkurs

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3 Std. 27 min (42 Videos)
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