InDesign CC Grundkurs

Preflight innerhalb von InDesign

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Innerhalb von InDesign können Sie einen leistungsfähigen Preflight durchführen. Dafür müssen die Regeln definiert werden und Sie erfahren, warum es wichtig ist, diese an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Transkript

Jeder, der ein PDF-Dokument schon mal in eine Druckerei gegeben hat, wird diese Situation kennen. Dieses Bibbern, bis dieses Druckdokument dann wirklich angeliefert kommt und man feststellt: okay, es ist alles in Ordnung, es ist alles gut gegangen. Nicht wenigen Personen bereitet das Ganze schlaflose Nächte. Aber InDesign bietet hier auch Unterstützung, um wenigstens im Groben schon mal zu überprüfen, ob denn wirklich dieses Dokument in Ordnung ist. Und das Ganze nennt sich grundsätzlich Preflight. Und hier unten, da haben wir diese Ampel. Die steht im Moment bei mir auf rot. Und daneben steht: zwei Fehler. Also dieses Dokument sollte ich so wohl besser nicht in den Druck geben, weil wir jetzt hier in diesem Dokument zwei Fehler haben. Diese Preflight-Ampel kann drei Farben annehmen: rot - es ist nicht in Ordnung, grün - es ist alles in Ordnung laut Preflight, und grau - das Dokument wird gerade überprüft. Diese Preflight-Regeln sind aber nicht willkürlich, sondern die sind festgegeben und können an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden und müssen das zum Teil auch. Fangen wir aber erst mal klein an und machen hier einen Doppelklick drauf. Dadurch wird sich nämlich das Bedienfeld "Preflight" öffnen. Und dort kann man nun auch sehen, um was für einen Fehler es sich denn handelt. Hier sehen Sie "Verknüpfungen" und hier sehen Sie "Text". Wenn ich jetzt hier bei "Text" draufklicke, sehen Sie hier "Übersatztext". Und in den Klammern können Sie immer sehen, wie oft das ganze vorkommt. Jetzt sehen Sie, gibt es hier einen "Textrahmen" mit Übersatztext und zwar auf der Seite 5. Diese Seite 5 funktioniert wie ein Hyperlink, ich kann also da drauf klicken und komme dann auch direkt zu diesem Objekt. Naja. Und hier sieht man es, nun es gibt jetzt hier Übersatztext. Jetzt kann ich mit diesem Übersatztext natürlich auf unterschiedliche Art und Weise umgehen. Ich kann beispielsweise hier diesen Rahmen vergrößern. Es kann man natürlich nicht immer, aber hier soll es einmal gemacht sein, und Sie sehen, diese Fehlermeldung verschwindet. Möglicherweise muss man natürlich jetzt im Alltag auch den Text schlicht und ergreifend anpassen. Also die Textmenge verändern oder vielleicht die Schriftgröße verändern. All das kann man letztendlich dann hier ändern. Aber Sie sehen, halt hier in diesem Preflight okay: da ist ein Fehler. Schauen wir uns an, was wir noch für einen Fehler sehen. Und zwar: Verknüpfungen, Fehlende Verknüpfungen um es genau zu sagen. Und zwar gibt es hier wohl eine Grafik, die aus welchem Grund auch nicht mehr gefunden wird. Ich gehe jetzt zumal auf die Seite 13 und hier, bei dieser Grafik, sehen wir hier oben dieses Fragezeichen. Wir haben ja innerhalb von InDesign immer die Konstellation, dass wir hier so eine Vorschaugrafik haben. Das ist also gut und schön, aber im Ausdruck, wenn das ganze Dokument exportiert wird, dann ist diese Auflösung viel zu gering, von dieser Vorschaugrafik. Also wenn wir jetzt hier mal in das Verknüpfungsbedienfeld hineingehen, dann sehen Sie, aha diese Datei, ah .. die wurde wohl irgendwann mal umbenannt und heißt jetzt hier fälschlicherweise 5367.jpg Das Ganze können wir jetzt natürlich auflösen, dieses Problem, und zwar indem wir die Datei korrekt verknüpfen. Und zwar, nehmen wir einmal hier diese Variante, klicken auf Okay. Und dann sehen Sie, dass nun hier dieses Problem behoben ist und wir nun hier unten auch unsere grüne Ampel haben. Jetzt kann man dieses Preflight hier auch grundsätzlich ausschalten. Dazu nehm' hier einfach dieses Häkchen raus und dann ist dieses Preflight ausgeschaltet. Das Ausschalten des Preflights, man mag jetzt vielleicht am Anfang denken: ja aber so unvernünftig wird doch keiner sein. Manchmal ist das sinnvoll das Preflight auszuschalten. Wenn man das Regelwerk, wie dieses Preflight nämlich agieren soll, mit vielen Regeln belegt hat, dann wird InDesign durch ein eingeschaltetes Preflight - formulieren wir es mal diplomatisch - nicht gerade schneller. Deswegen kann es dann manchmal sinnvoll sein, dieses Preflight auszuschalten und nur im Bedarfsfall einzuschalten. Jetzt habe ich's gerade schon gesagt, naja man kann dieses Regelwerk (also wie scharf, wie aggressiv dieses Preflight dann mit Situation umgehen kann) das kann man individuell selber einstellen und das muss man auch machen. Weil abhängig von Ihrem Druckjob ist etwas, was bei dem einen vielleicht ein Fehler, ist bei dem anderen vielleicht völlig in Ordnung. Und das kann man hier über diese "Profile" machen. Sollte man hier bereits ein Profil erstellt haben, kann man das auswählen. Wie erstellt man selber ein Profil? Naja hier oben über das Menü dort gibt es den Punkt: Profile definieren. Und jetzt habe ich hier auf der linken Seite die Möglichkeit ein neues eigenes Profil zu erstellen. Wenn ich da einfach mal auf + klicke, dann sehen Sie, kann ich diesem Profilnamen hier einen Namen geben: "Marcs Druck_Profil". Und nun habe ich hier unten die Möglichkeit diese Sachen einzustellen. Und die Sachen, die jetzt hier um die "Verknüpfungen" sind, die Schaden eigentlich in der Regel nicht, dass man da eine Fehlermeldung dazu bekommt. Das gleiche gilt auch hier bei dem "Text". Dass wir jetzt hier zum Beispiel "Übersatztext" haben oder wenn eine "Schriftart fehlt". Schauen wir uns einmal ein-zwei andere Dinge an, die man jetzt hier einstellen kann. Beispielsweise hier bei den "Farben". Hier kann ich nun zum Beispiel "unzulässige Farbräume" definieren. Vielleicht möchte ich, dass in meinem Dokument keine "RGB Farben" verwendet werden. Oder ich möchte vielleicht, dass in meinem Dokument umgekehrt keine "CMYK Farben" verwendet werden. Oder dass keine "Volltonfarben" aus Versehen verwendet werden. All derartige Dinge kann ich jetzt hier zum Beispiel einstellen. Oder bei den "Bildern und bei den Objekten". Da kann ich zum Beispiel die Bildauflösung einstellen. Ich kann auch hier sagen: Minimalauflösung für Farbbilder soll 250 dpi sein. Wenn Sie jetzt ein Bild anfassen und es händig skalieren und es bekommt weniger als 250 dpi, bip.. Sie bekommen eine Fehlermeldung. Auch das kann durchaus im Alltag sinnvoll sein. Die ganzen Einstellungen jetzt hier in diesem Video durchzugehen, wäre sicherlich nicht sinnvoll. Die meisten dieser Einstellungen sind so ein bisschen unter dem Prinzip "wer lesen kann - ist klar im Vorteil", und sind recht selbsterklärend. Deswegen schauen Sie sich da einfach mal um, und stellen Sie Ihre Einstellungen so ein, wie Sie sie für das spezifische Projekt gut gebrauchen können. Und wenn man das dann gemacht hat, kann man das Ganze eben hier "Speichern" unter seinem Profil Und dann kann man das verwenden. Was ist aber jetzt, wenn man vielleicht mal an mehreren Rechnern arbeitet oder man möchte dieses Profil vielleicht auch an andere Benutzer innerhalb der Abteilung weitergehen, dann kann man hier in diese "Profile exportieren" und natürlich auch wieder laden. Und Sie haben hier auch die Möglichkeit das Profil in das InDesign-Dokument einzubetten. Damit wird dieses Profil Bestandteil des InDesign-Dokumentes. Noch ein letzter Hinweis hier zu diesen Profilen. Diese Profile sind nicht nur sinnvoll, um die eigene Arbeit möglicherweise zu kontrollieren, sondern um auch dafür zu sorgen, dass im Team alles funktioniert. Vielleicht haben Sie einen unterschiedlichen Workflow in Ihrer Abteilung in Ihrem Team. Und es gibt ein paar Leute, die kennen sich vielleicht ein bisschen besser mit InDesign aus, oder ein paar Leute, die kennen sich ein bisschen schlechter mit InDesign aus. Dann ist es durchaus sinnvoll, diese Preflight-Profile sind so anzulegen, dass Leute, die sich vielleicht mit InDesign oder mit der Druckvorstufe im Allgemeinen nicht so gut auskennen, dass die über Probleme wenigstens informiert werden, damit diese Leute das dann an die Personen, die sich mit InDesign vielleicht besser auskennen, eskalieren können. Und nicht, dass derartige Fehler vielleicht einfach unter den fliegenden Teppich gekehrt werden. Und hier soll das Ganze einmal jetzt hier so aktiviert sein. Und Sie haben jetzt hier die Möglichkeit eben dieses Profil auszuwählen. Dann wird das Ganze jetzt hier überprüft und in meinem Fall - ist es in der Tat - oder ich hier nun Fehler bekomme? Nämlich ich habe hier Farbräume, die nicht zulässig sind, ich habe hier mal Text, der einem Farbraum zugewiesen worden ist, der nicht erlaubt ist. Und ich habe hier in meinem Fall eine Grafik, wo die Bildauflösung scheinbar kleiner als 150 dpi ist. Und in meinem Fall wäre ich jetzt vor einem Fiasko möglicherweise gewarnt worden, bevor das Ganze in den Druck geht. Diese Preflight-Funktion, sinnvoll eingesetzt, lässt einen zumindestens hier und da ein bisschen ruhiger schlafen, weil man weiß, dass wenigstens das Gröbste in Ordnung ist.

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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