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Printproduktion verstehen

Preflight in InDesign

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Bei Erstellung eines druckfähigen Dokuments gibt es allerhand Gefahrenherde. InDesign kennt jedoch Mittel und Wege, davor zu warnen. Wie Sie das Programm dafür am besten einsetzen, zeigt dieses Video.

Transkript

Möchte man ein druckfähiges Dokument erstellen, dann gibt es da eine ganze Reihe von Stolpersteinen. Und InDesign bringt die Möglichkeit mit, uns vor diesen Stolpersteinen zu warnen. Ich bin mir ziemlich sicher, Sie kennen das hier unten. Hier unten, da gibt es entweder eine rote oder eine grüne Lampe. In meinem Fall gibt es jetzt hier, zum Beispiel, eine rote Lampe, weil hier ein Fehler vorherrscht. Wir haben hier Übersatztext. Sobald ich diesen Textrahmen hier vergrößere, dann wird das Ganze hier immer im Hintergrund überprüft. Schon erscheint jetzt hier die grüne Lampe. Soll heißen: Es gibt keinen Übersatztext mehr. Und da gibt es eine ganze Reihe von Warnungen, die hier unten eingeblendet werden. Zum Beispiel, fehlende Schriftarten oder, wenn die Verknüpfung zu einem Bild verloren gegangen ist. Das Schöne: Die Warnungen, die dort unten aufplöppen sollen, die kann man selber festlegen. Und das wollen wir uns jetzt einmal gemeinsam anschauen, und dazu öffne ich hier dieses "Preflight"-Bedienfeld. Wenn jetzt hier dieses "Preflight"-Bedienfeld geöffnet ist, dann sieht man dort die Fehler und auch auf welcher Seite die Fehler vorhanden sind. Hier oben, dort ist jetzt das "Grundprofil" ausgewählt. Das "Grundprofil" ist das, was standardmäßig aktiviert ist. Und Sie ahnen es jetzt wahrscheinlich schon: Man ist natürlich in der Lage, auch eigene, weitere Profile zu definieren. Dazu klicke ich hier oben mal in das Bedienfeld "Optionen"-Menü, klicke hier auf "Profile definieren", und dann sehen Sie, standardmäßig sind jetzt hier zwei Profile mitgeliefert. Eins davon ist das "Grundprofil". Der Begriff "Grundprofil" steht dabei hier oben in eckigen Klammern, und eckige Klammern soll in der Tat heißen: Kann nicht verändert werden. Hier unten können wir aber auf das Plus klicken, und jetzt können wir ein eigenes "Preflight"-Profil erstellen. Nennen wir es jetzt einfach mal "Marcs Profil", und hier können wir jetzt im unteren Bereich ganz, ganz viele Dinge einstellen. Was man dort alles einstellen kann, das würde den Rahmen dieses Trainings hier bei Weitem sprengen. Aber zum Glück muss man das auch gar nicht alles erklären. Viele Dinge sind wirklich sehr, sehr selbsterklärend, und man kann dort selber ganz gut Dinge festlegen. Schauen wir uns einfach mal ein, zwei Dinge davon an. Zum Beispiel hier im Bereich der Farben. Vielleicht haben Sie schon mal fälschlicherweise eine Volltonfarbe in Ihrem Dokument verwendet, obwohl Sie gar keine Volltonfarben verwenden wollten. Dann aktivieren Sie hier einfach die Warnung. Hier können wir nämlich bei " Volltonfarbeinrichtung" ein Häkchen setzen, und im Moment ist die "Maximal zulässige Anzahl von Volltonfarben": "1". Für viele Druckproduktionen möchte man auch in der Tat eine Volltonfarbe verwenden, aber eben keine zwei. Und das kann man sich natürlich jetzt hier auch zunutze machen. Wir können nämlich hier auch einfach sagen: Ich möchte eine Warnung haben, wenn überhaupt eine Volltonfarbe verwendet wird. Also setzen wir das Ganze hier auf "0". Was können wir jetzt hier noch einstellen? Na ja, gehen wir mal hier aus dem Bereich der Farben raus und dort können wir mal in den Bereich Dokument gehen. Und da wiederum gibt es einen Bereich: "Anzahl erforderlicher Seiten". Und hier kann ich jetzt, zum Beispiel, sagen: Mein Dokument soll mindestens acht Seiten haben. Oder, und das ist eigentlich das, was man im Alltag ganz häufig haben will, ich möchte hier definieren: Mein Dokument muss ein "Vielfaches von" sein. Abhängig von Ihren Druckbögen kann es ja sein, dass Ihr Dokument vielleicht mindestens 16 Seiten haben muss, und dass die Gesamtseitenzahl durch 16 teilbar sein muss, sodass man eben keine Seitenzahl von 200 haben kann. Also könnte ich jetzt hier, zum Beispiel, sagen: Muss ein "Vielfaches von" "16" oder von "32" sein. Das sind jetzt nur zwei der Dinge, die man hier einstellen kann. Hier kann man eben, wie gesagt, noch viele, viele weitere Dinge einstellen. Schauen Sie sich das einfach mal in einer ruhigen Minute an. Dann kann man das Ganze hier speichern, und dann ist man natürlich auch in der Lage, hier das Profil auszuwählen. Dazu sage ich jetzt hier: "Marcs Profil" auswählen. Und jetzt sehen Sie, jetzt bekommen wir hier eine Fehlermeldung. Klar! Warum? "Falsche Seitenzahl". Denn dieses Dokument hat zur Zeit nur zwei Seiten. Zwei Seiten ist kein "Vielfaches von 16". Aber beachten Sie auch ein wenig: Wenn man dieses "Preflight"-Profil sehr, sehr restriktiv einstellt, dann wird InDesign dadurch möglicherweise sehr, sehr schnell. Deswegen habe ich es mir angewöhnt, im Alltag meistens mit dem "Grundprofil" zu arbeiten und bevor ich es dann ausgebe, wechsle ich das Profil. Das kann man im Übrigen auch hier unten machen. Dafür muss man nicht unbedingt in das Bedienfeld hineingehen. Dann kann man auch hier unten drauf klicken, dann wählt man dort das deutlich restriktivere Profil aus. Jetzt sieht man: Ui, Fehler! Und dann kann man seinen Fehler beheben und dann kann man das Ganze exportieren. Also, das ist die Art und Weise, wie ich hier arbeite, und das kann ich Ihnen auch nur ans Herz legen. Diese Profile können einen wirklich retten. Sie können dafür sorgen, dass man keine Dokumente erstellt, die zwar normgerecht sind, also der PDF/X-Norm entsprechen, trotzdem in der Druckerei zu Problemen führen.

Printproduktion verstehen

Lernen Sie in diesem Kurs die unterschiedlichen Aspekte einer Printproduktion kennen, um zu verstehen, was Sie bei der Erstellung druckfähiger Dokumente beachten müssen.

2 Std. 35 min (51 Videos)
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