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Canon EOS 700D Grundkurs

Praxistipps: Sportfotografie

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Wenn Sie glauben, für tolle Sportfotos bräuchten Sie jede Menge Spezialzubehör, irren Sie sich: Schon mit Ihrer "Basis"-700D gelingen echte Hingucker!
04:00

Transkript

In diesem Film gebe ich Ihnen ein paar Praxistipps zur Sportfotografie und Nahaufnahmen. Besonders der Anfänger ist oftmals der Meinung - kaum hat er die Kamera gekauft - dass er unglaublich viel Zubehör, viele Objektive, ein langes Teleobjektiv usw. braucht, um wirklich tolle Aufnahmen zu machen. Ich war neulich unterwegs mit der Kamera mit dem Kit- Objektiv, mit dem 18-55 und zwar das ohne den Schrittmotor und habe ein Cart-Rennen fotografiert. Das wichtigste dabei ist, den richtigen Standpunkt zu suchen und einfach erst mal ein bisschen strategisch vorzugehen. Es war natürlich für mich schon ein bisschen komisch, normalerweise habe ich auch ein größeres Objektiv, eine längere Brennweite dabei, aber ich war mit diesem Set unterwegs und das Ziel war: Kriege ich mit diesem Set gute Bilder hin und wenn ja, wie? Das, was ich immer zuerst mache: Ich kucke mir eine Szene aus, wo eine interessante Action zu erwarten ist. Das ist das  eine, das zweite ist, ich kucke, an dem Tag schien die Sonne und es gab Ecken, wo Licht und Schatten mitten auf der Strecke waren, also der Übergang. Ich habe mir eine Stelle im Schatten gesucht, wo die Fahrer nur im Schatten unterwegs waren. Weil die Brennweite natürlich nicht so lang ist, habe ich mir auch eine Stelle gesucht, wo ich relativ dicht an die Strecke heran kann. Das waren so mal die äußeren Rahmenbedingungen, die ich abgeklopft habe, schlussendlich habe ich während eines Rennens, was eine dreiviertel Stunde gedauert hat, eine halbe Stunde ungefähr fotografiert, einschließlich der Wege zwischen den unterschiedlichen Stellen, und habe dann angefangen zu fotografieren. Wichtig dabei ist, wenn man da fotografiert, an der Strecke steht, hört man auch das Motorengeräusch. Das ist unglaublich lebendig, vielleicht auch für manchen ein bisschen laut und das soll natürlich im Bild auch irgendwie wiedergegeben werden und nicht einfach so, wie in dem Überblicksbild, da ist halt eine Stadt und da ist eine Rennbahn aufgebaut. Um das zu erreichen, habe ich eine vergleichsweise lange Belichtungszeit gewählt und bei der Aufnahme immer mit den Fahrern mitgezogen in der Bewegung. Die Blende war schon einigermaßen geschlossen, ich glaube, es war so ein Wert um 9 ungefähr, so erinnere ich mich jetzt, und habe dann mit langer Belichtungszeit irgendwo zwischen einer Sechzigstel und einer Hundertfünfundzwanzigstel die besten Ergebnisse erreicht. Manchmal auch mit einer Vierzigstel, habe mitgezogen, immer in Bewegungsrichtung und habe darauf schon geachtet, wenn ich den Fahrer schon weit vor dem Punkt, wo ich fotografieren wollte, gesehen habe, habe ich da schon angefangen, mit der Bewegung mitzuziehen und dann ausgelöst. Manchmal habe ich mit Serienfunktion fotografiert, aber oft habe ich auch tatsächlich nur einmal auf den Auslöser gedrückt, um eine Aufnahme zu machen. Wichtig bei der ganzen Sache war natürlich, dass irgendein Punkt im Motiv muss scharf abgebildet sein, denn wenn alles nur breiig unscharf ist, dann gibt es kein sinnvolles Bild. Wichtig ist auch immer, wenn ich da einen Standpunkt aussuche, dass der Hintergrund relativ ruhig ist. Bei einer Aufnahme, die so eine Bewegungsrichtung hat, wo die Fahrer in eine Richtung fahren, ist es fatal, wenn zu viele senkrechte Linien im Hintergrund zu sehen sind, die praktisch diesen Fluss der Bewegung eliminieren oder unterbrechen, ist vielleicht das bessere Wort. So habe ich also den Standpunkt ausgesucht, habe einen Haufen Bilder gemacht und bin doch tatsächlich schlussendlich sehr begeistert, wie viele tolle Bilder ich mit diesem Set gemacht habe, während da links und rechts von mir ein paar Kollegen mit wesentlich größeren Objektiven standen. Wenn ich das vorher gedacht hätte, es geht mit diesem Objektiv mindestens genauso gut -- ich war ein bisschen skeptisch. Nun bin ich froh, dass ich das Experiment gemacht habe, dass das Experiment so gelungen ist. Hauptsache ist, dicht rangehen, einen guten Standpunkt suchen, kucken, dass der Beleuchtungskontrast stimmt und dann gelingt es Ihnen sicherlich auch leicht, die Stimmung, die Atmosphäre einzufangen und tolle Sportfotos mit Ihrer 700D zu machen.

Canon EOS 700D Grundkurs

Lassen Sie sich die Bedienung Ihrer EOS 700D vom ersten Einschalten der Kamera bis hin zum richtigen Belichten erklären und erfahren Sie, wie Sie Ihre Kamera gekonnt einsetzen.

3 Std. 33 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.11.2013

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