People-Fotografie: Mensch und Pferd

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In diesem Video erfahren Sie, welche Zusatzausstattung und ergänzende Hilfsmittel bei einem Shooting nützlich sein könnten. Das reicht von Camping-Utensilien über eine "Wieher"-App bis zum Regenschutz, auch für die Kamera.
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Transkript

Ich mache mich auf den Weg zum Fotoshooting und nehme mit: Ja, was nehme ich eigentlich mit? Das absolute Pflichtprogramm ist natürlich meine Kamera, geladene Akkus und eine Speicherkarte. Ja, und klar, ein Objektiv. Die anderen Sachen, die man noch zusätzlich mitnehmen kann, die möchte ich euch im Folgenden einfach mal vorstellen. Und zwar wäre das zum einen ein Isomatte. Ja, man fotografiert oft auf unebenen Boden. Es ist auch teils wirklich unbequem, auf den Boden selber dann zu liegen, wenn man von unten fotografieren möchte, und man wird natürlich auch bei jedem Fotoshooting ordentlich dreckig. Da hilft eine Isomatte, auf die man sich einfach drauflegen kann, zwischendurch auch mal die Ausrüstung, wenn man eine Pause macht, drauflegen kann oder, oder, oder. Ich selber nutze ehrlich gesagt keine Isomatte, weil ich mich damit viel zu unbeweglich fühle. Das heißt, ich lege mich einfach so auf den Boden, habe eine gute Waschmaschine zuhause und gut ist. Eine andere Sache, die man gut mitnehmen kann beziehungsweise im Vorfeld organisieren, ist die sogenannte Wieher-App. Das ist eine Tiergeräusch-App. Die gibt es kostenlos im App-Store Da sind verschiedene Tiergeräusche. Ja, und da gibt es unter anderem auch ein wieherndes Pferd, das man ganz gut nutzen kann, um die Aufmerksamkeit vom Pferd, in die richtige Richtung zu lenken. Eine andere Option sind natürlich Tüten, die rascheln, oder auch ein Regenschirm und sonstige Sachen. Auf jeden Fall unbedingt vorher mit dem Besitzer erklären, was für ein Typ Pferd habt ihr gerade vor der Kamera und was passt zu dem Pferd? Was kann man nehmen, um die Aufmerksamkeit in die Richtung zu lenken, in der ihr gerade fotografieren möchtet? Ein anderer Punkt, den ihr mitnehmen könnt, was immer ganz nett ist, sind Leckerchen fürs Pferd. Auch damit könnt ihr den Blick vom Pferd in die richtige Richtung lenken. Heißt, wenn die Besitzerin, zum Beispiel, Leckerchen in der Hand hat, ihr gerade fotografiert, könnt ihr auch die Position vom Pferd zur Besitzerin hinlenken. Das heißt, die Besitzerin hält die Leckerchen in dem Moment selber, das Pferd kommt mit dem Kopf, weil es zu den Leckerchen möchte und ihr habt ein ganz intimen Schmusemoment, den ihr da festhalten könnt. Was für euch noch wichtig ist, was ich auch sehr, sehr wichtig finde, sind feste Schuhe. Das können auch Turnschuhe sein, aber einfach Schuhe, in denen ihr euch schnell und sicher bewegen könnt. Erstmal ist es wichtig, feste Schuhe zu haben, wenn ihr nah ans Pferd rangeht. Falls es sich irgendwie bewegt und dann doch auf eurem Fuß steht und ihr Flip-Flops anhabt, ist es nicht gerade gut. Und ihr bewegt euch natürlich auch beim Fotografieren viel. Wir sind ja draußen unterwegs. Da habt ihr unebenen Boden. Man muss sich gut und sicher auf seinen Beinen bewegen können. Ja, deswegen feste Schuhe auf jeden Fall einpacken. Ja, wenn das Wetter nicht so gut ist, ist es auch sicherlich gut, wenn ihr einen Regenschutz für die Kamera dabei habt. Das muss jetzt kein professioneller Regenschutz aus dem Kameraladen sein. Zur Not tut es auch erst mal eine Tüte, wo ihr die Kamera einpacken könnt, eben damit sie nicht nass wird, wenn es regnet. Ja, und der letzte Teil, was ich auch noch als wichtig empfinde, ist eine Decke. Die könnt ihr im Winter total gut benutzen, um das Modell sich zwischendurch mal aufwärmen zu lassen, eben wenn es kalt ist, aber die Decke kann auch total gut als Umkleidekabine dienen. Wir fotografieren ja draußen. Manchmal möchte man da gerne das Outfit irgendwie wechseln. Das Mädel kann sich hinter der Decke umziehen und hat dadurch gleichzeitig auch noch einen Sichtschutz. Ja, das andere, was man immer noch gut mitnehmen kann, das was man vorher in der Shooting-Planung berücksichtigen muss, sind die Accessoires fürs Modell aber auch fürs Pferd selber. Vielleicht wollt ihr mal ein Blumen-Fotoshooting machen, dann schaut, dass ihr vorher Blumen organisiert, entweder in dem Blumenladen oder ihr pflückt sie selber. Wie auch immer ihr mögt und bastelt da schön was zusammen. Man kann ein Einhorn mitnehmen oder was auch immer man möchte. Vielleicht möchtet ihr eine Schaukel nehmen, auf das sich das Modell setzt und das Pferd daneben steht. Also so was einfach vorab besprechen mit dem Kunden oder eurer Freundin, mit der ihr gerade die Fotos macht. Was für eine Art für Fotos das überhaupt werden sollen. Der allerletzte Punkt, den ich als sehr, sehr wichtig empfinde, und der, finde ich, wirklich Gold wert ist, ist ein Assistent. Das muss nicht immer ein professioneller Assistent sein, den man gebucht hat. Das kann auch einfach die Freundin von dem Modell sein, ein Familienmitglied oder wer auch gerade Lust hat, bei so einem Fotoshooting mal dabei zu sein. Wofür ein Assistent wichtig ist, das hatten wir eben schon einmal erwähnt, ist einfach, um den Blick vom Pferd in die richtige Richtung zu lenken. Vielleicht kann der Assistent dann in dem Moment, zum Beispiel, die Wieher-App betätigen. Wenn das Pferd nach links schauen soll und dann schaut es nach links zu der Wieher-App. Der Assistent raschelt in dem Moment mit irgendwas oder er kann auch zwischendurch eurem Modell einfach mal das Pferd abnehmen. Vielleicht sie sich mal umziehen, dann kann man eine Runde mit dem Pferd spazieren gehen. Also ihr habt einfach noch eine dritte Person dabei, die einfach bei so einem Fotoshooting super helfen kann. Da einfach auch im Vorfeld erkundigen, ob es jemanden gibt, der mit beim Fotoshooting dabei sein kann und möchte und dann wir das Ganze dann auf jeden Fall auch um einiges leichter. Zum Schluss möchte ich einfach noch einmal alle Punkte zusammenfassen. Ja, wie gesagt, der allerwichtigste Punkt ist natürlich, dass ihr eure Ausrüstung dabei habt, dass ihr feste Schuhe anhabt und eventuell, ja, wenn es irgendwie möglich ist, einen Assistenten dabei habt, weil das doch das Leben um einiges erleichtert, wenn man so mit Pferden arbeitet. Andere Sachen, die man dabei haben kann, ist eine Isomatte, eine Tüte zum rascheln, die Wieher-App und gegebenenfalls halt den Regenschutz für die Kamera und Accessoires.

People-Fotografie: Mensch und Pferd

Erfahren Sie, wie Mensch und Pferd einfühlsam in Szene gesetzt und portraitiert werden – vom Equipment über die richtige Location und diverse Posen bis hin zur Nachbearbeitung.

2 Std. 33 min (35 Videos)
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