Windows PowerShell Grundkurs

PowerShell-Remote-Verwaltung

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Die Windows PowerShell unterstützt mit Hilfe der Remote-Verwaltung die Administration sowie die Ausführung von Kommandos auf sämtlichen im Netzwerk verfügbaren Computern.
05:58

Transkript

Die Ausführung von PowerShell-Kommandos beschränkt sich nicht nur auf den lokalen Computer. In der Praxis werden Sie auf die Rechner im Netzwerk zugreifen wollen, um diese zu verwalten. PowerShell ab Version 2 stellt dazu das PowerShell-Remoting bereit, mit dem Sie beliebige Kommandos auf anderen Maschinen ausführen. Sehen wir uns in diesem Video die Voraussetzungen und die Vorgehensweise dazu an. Um mit dem PowerShell-Remoting auf andere Rechner im Netzwerk zugreifen zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst einmal benötigen wir sowohl auf dem Rechner, von dem aus wir die Kommandos absetzen, als auch auf dem Zielrechner mindestens PowerShell 2. Auf dem Zielrechner ist das allerdings nicht genug. Dort müssen noch mehr Voraussetzungen erfüllt sein. Das PowerShell-Remoting wird mit Hilfe des Dienstes "WinRM" durchgeführt. Dieser Dienst muss auf dem Zielrechner gestartet sein. Am besten ist er für den automatischen Start konfiguriert. Außerdem muss der Dienst auf eingehende Anfragen von der PowerShell reagieren. Dazu muss ein so genannter "Listener" angelegt sein, und wie bei Netzwerkkommunikation üblich benötigen wir auf dem Zielrechner noch eine Firewall-Ausnahme, um die Kommunikation überhaupt zuzulassen. Diese Konfigurationen können wir manuell vornehmen, oder aber wir machen es uns einfach und führen auf dem Zielrechner einmalig das Commandlet "Enable-PSRemoting" aus. Damit wird die Konfiguration mit Standardwerten vorgenommen. Sollten wir von diesen abweichen wollen, müssten wir aber dennoch zur manuellen Konfiguration greifen. Zu guter Letzt benötigen wir auf dem Zielrechner noch lokale administrative Rechte, um das PowerShell-Remoting einzusetzen. Sehen wir uns nun verschiedene Beispiele an. Zunächst wechsle ich zum Zielrechner und führe dort die erforderliche Grundkonfiguration mit dem Commandlet "Enable-PSRemoting" aus. Wir befinden uns jetzt auf dem Zielrechner und hier starte ich den Befehl "Enable-PSRemoting". Der Befehl sagt mir auch hier, welche Schritte er durchführen wird. Er startet den "WinRM"-Dienst, er legt den Dienst für den automatischen Start fest, dann erzeugt er einen Listener und es wird auch hier die Firewall-Ausnahme generiert. Jetzt kommen hier noch Sicherheits- abfragen, die wir alle bestätigen. So, und die Konfiguration ist jetzt abgeschlossen und so können wir jetzt von anderen Maschinen im Netzwerk auf diese Maschine hier zugreifen. Ich wechsle jetzt auf einen anderen Rechner. Wir befinden uns jetzt auf einem Rechner, von dem aus ich auf den Zielrechner zugreifen möchte. Die einfachste Möglichkeit für das PowerShell-Remoting finden wir hier in der ISE. Dort klicke ich auf dieses Symbol es nennt sich "Neue Remote-PowerShell-Registerkarte", und auf diesem Fenster hier gebe ich zum einen den Namen des Zielrechners ein, und bei Bedarf kann ich auch noch einen Benutzernamen angeben, unter dem dann auf den Zielrechner zugegriffen wird. Das wäre erforderlich, wenn ich die ISE mit einem Benutzer gestartet hätte, der auf dem Zielrechner keine lokalen Admin-Rechte hat. In unserem Fall hat er das aber, und so kann ich mir die Angabe sparen. Es dauert jetzt einen kurzen Moment und die Remoting-Verbindung wird aufgebaut. Wir sehen jetzt hier in der ISE eine neue Registerkarte, speziell für den Zielrechner. Dem PowerShell-Prompt ist der Name auf dem jeweiligen Rechner vorangestellt. Alle Kommandos, die ich jetzt aufrufe, werden auf dem Zielrechner ausgeführt. Wenn ich beispielsweise hier den Befehl "Get-Service" aufrufe, erhalte ich jetzt die Ergebnisse von der Zielmaschine. Diese Vorgehensweise über die ISE ist gut, solange wir nur einen einzelnen Rechner administrieren wollen. Doch wie können wir auf mehreren Rechnern Aktionen durchführen? Dazu sehen wir uns eine Variante über das Commandlet "Invoke-Command" an. Zunächst schließe ich hier die Remoting-Registerkarte und führe dann ein "Invoke-Command" mit verschiedenen Parametern aus. Und zwar, zunächst einmal brauchen wir den Parameter "ComputerName". Dort gebe ich den Rechnernamen an, auf den ich zugreifen möchte, und außerdem noch den Parameter "ScriptBlock", und mit diesen übergebe ich in geschweiften Klammern das oder die Kommandos, die auf dem Zielrechner ausgeführt werden sollen. Wenn ich beispielsweise hier den Befehl "Get-Service" angebe, und ich gebe dann noch einen Dienstnamen an, dann erhalte ich jetzt hier die Ausgabe von der Zielmaschine, das heißt ich sehe, dass auf der Zielmaschine der Windows-Update-Dienst angehalten ist. Im Script-Block kann ich natürlich auch mehrere Kommandos angeben. Das tolle ist nun, dass beim Parameter "ComputerName" nicht nur ein einzelner Rechnername angegeben werden kann, sondern auch mehrere sind möglich. Ich simuliere das, indem ich hier einfach mehrfach den gleichen Rechnernamen angebe, und zwar durch ein Komma getrennt. Somit können wir ohne großen Aufwand die gleichen Kommandos auf mehreren Rechnern gleichzeitig ausführen. Wir sehen hier auch eine zusätzliche Spalte, die nur beim Remoting dargestellt wird, die Eigenschaft "PSComputerName" wird immer mitgeliefert, wenn ich Objekte über das PowerShell-Remoting ermittle. Und ich sehe dann in dieser Eigenschaft den Namen des Rechners, von dem diese Objekte stammen. In diesem Video haben wir uns die Voraussetzungen für das PowerShell-Remoting angesehen. Außerdem haben wir über die ISE und das Commandlet "Invoke-Command" verschiedene Ansätze des PowerShell- Remotings kennen gelernt.

Windows PowerShell Grundkurs

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3 Std. 26 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.08.2014
Laufzeit:3 Std. 26 min (45 Videos)

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