Windows PowerShell Grundkurs

PowerShell-Profile

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PowerShell-Profile stellen spezielle Skript-Dateien für die dauerhafte Speicherung von benutzerdefinierten Funktionen, Filter und Aliase zur Verfügung.
06:07

Transkript

Legen Sie in der PowerShell Funktionen, Filter und Aliase an, gelten diese nur in der aktuellen PowerShell-Sitzung und nicht darüber hinaus. Um sie dennoch automatisch zur Verfügung zu haben, wenn Sie eine neue PowerShell öffnen, verwenden Sie Profile. Dabei handelt es sich um spezielle Skriptdateien, die beim PowerShell-Start automatisch ausgeführt werden, noch bevor Sie selbst Kommandos ausführen können. In diesen Skriptdateien angelegte Funktionen, Filter und Aliase haben Sie damit immer zur Verfügung. Sehen Sie in diesem Video, wie Profile angelegt werden. PowerShell kennt nicht nur ein einziges Profil, sondern Sie haben die Auswahl zwischen mehreren Profilarten für unterschiedliche Einsatzzwecke. Jedes dieser Profile hat einen fest vorgegebenen Dateinamen, und es muss in einem fest vorgegebenen Ordner hinterlegt werden. Sehen wir uns zunächst an, welche Profile es gibt. Das allgemeine Benutzerprofil gilt, wie der Name schon andeutet, nur für einen bestimmten Benutzer. Um dieses anzulegen, müssen Sie im Systemordner "Eigene Dokumente" einen weiteren Ordner anlegen, der "WindowsPowerShell" heißt. Achten Sie darauf, dass Sie zwischen "Windows" und "PowerShell" kein Leerzeichen einbauen. Die Datei selbst muss den Namen "profile.ps1" tragen. Neben diesem allgemeinen Benutzerprofil gibt es auch noch ein Benutzerprofil speziell für die klassische PowerShell und auch noch eines für die ISE. Diese Unterscheidung macht beispielsweise Sinn, wenn Sie mit Hilfe des Profils die Menüs der ISE mit eigenen Befehlen ausstatten wollen. Die entsprechenden Kommandos würden in der klassischen PowerShell nicht funktionieren und so könnten Sie für die ISE das spezielle Profil einsetzen. Diese drei Profilarten gibt es nicht nur jeweils als Benutzerprofil, sondern auch als Maschinenprofile. Maschinenprofile werden immer ausgeführt, egal welcher Benutzer die PowerShell auf einem bestimmten Rechner startet. Die Maschinenprofile müssen im Installationsverzeichnis der PowerShell abgelegt werden. Sehen wir uns den Ordner im Windows Explorer an. Hier auf meiner Maschine starte ich den Windows Explorer. Den PowerShell-Installationsordner finden wir dann unter "C:\Windows", dann geht es weiter mit "System32". Innerhalb von "System32" finden wir dann den Unterordner "WindowsPowerShell" Dort dann den Ordner "v1.0" und das wäre dann auch der Ordner, bei dem wir die Maschinenprofile hinterlegen müssen, also in den gleichen Ordner, in dem beispielsweise auch hier die powershell.exe liegt. Damit Profile auch ausgeführt werden, muss die Ausführungsrichtlinie so gesetzt sein, dass die Skriptausführung auch erlaubt wird. Setzen Sie eine Skriptsignatur voraus, müssen Sie auch die Profile signieren. Stellen wir zunächst sicher, dass Skripte ausgeführt werden können. In einer administrativ gestarteten PowerShell führe ich dazu den Befehl "Set-ExecutionPolicy" mit "RemoteSigned" aus. Das ist einer der Werte, mit dem die Skriptausführung erlaubt wird. Dann legen wir testweise ein allgemeines Nutzerprofil an. Um die Vorgehensweise zu demonstrieren, hinterlege ich eine Funktion, einen Filter und einen Alias. Also beispielsweise hier die Funktion "Create-User", die macht nichts anderes als zu sagen dass sie läuft. Dann ein Filter: "Create-Report", auch der macht nichts besonderes. Und zu guter Letzt noch ein Alias: Der Alias soll den Namen "gs" haben und soll für das Commandlet "Get-Service" stehen. Und diese Datei, die speichere ich jetzt unter dem vorgegebenen Namen zunächst einmal hier auf dem Desktop. Und zwar, der Name muss sein: "profile.ps1". Speichere die Datei, verlasse dann auch die ISE, Und jetzt haben wir hier die "profile.ps1" und diese möchte ich gerne als allgemeines Benutzerprofil einsetzen. Das heißt, ich schneide die Datei hier aus und lege dann bei meinen "Eigenen Dokumenten" einen neuen Unterordner an. Hier sind meine "Eigenen Dokumente". Ich brauche jetzt einen Unterordner. Der muss den Namen "WindowsPowerShell" tragen, ohne Leerzeichen, und in diesen Ordner wiederum, da füge ich die Datei ein. Und ab sofort, wenn ich jetzt eine neue PowerShell-Sitzung starte, und dabei ist es egal, ob ich die ISE oder die klassische PowerShell starte, wird zunächst dieses Profil ausgeführt. Probieren wir das mal: Ich starte hier die PowerShell in der klassischen Variante, ich mache gerade hier noch die Schrift etwas größer, und dann versuchen wir hier in der klassischen PowerShell beispielsweise hier die Funktion "Create-User" auszuführen, das funktioniert, oder auch ein "Create-Report", das war der Filter, oder auch den Alias "gs". Auch der wird direkt ausgeführt. Und so ist es dann beispielsweise eben auch, wenn ich jetzt die ISE starte. Auch dort, wenn ich jetzt dann einen Befehl ausführe, wie zum Beispiel das "Create-User", dann wird der Befehl auch unmittelbar ausgeführt. In diesem Video haben wir gesehen, wie in der PowerShell Profile genutzt werden, um nach dem Start einer neuen Instanz automatisch auf Funktionen, Filter und Aliase zuzugreifen.

Windows PowerShell Grundkurs

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3 Std. 26 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.08.2014

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