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Exchange Server 2013 Grundkurs

Postfachdatenbanken kopieren

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Kopien einzelner Postfachdatenbanken, welche sich auf den Servern einer Organisation befinden, können jederzeit auf anderen Servern erstellt werden.
06:03

Transkript

Wenn Sie in Exchange-Server 2013 in der Exchange-Verwaltungskonsole über den Bereich Server Database Availability Group, einen Zeugenserver zugewiesen haben, und anschließend der DAG, über die DAG- Mitgliedschaft Server hinzugefügt haben, haben Sie die Möglichkeit, über den Bereich Datenbanken den einzelnen Datenbanken, die auf den Servern in Ihrem Unternehmen verfügbar sind, Kopien zuzuweisen. Sie sehen, wenn Sie eine Datenbank anklicken, auf der rechten Seite, dass sich die Datenbank aktuell als eingebunden auf dem Server S1 befindet. Die Länge der Kopiewarteschlange ist in diesem Fall 0, das ist auch keine Kunst, da die Datenbank ansonsten ja sonst nirgendwo hinkopiert wird. Wenn ich jetzt für eine Datenbank, zum Beispiel jetzt hier die Datenbank Buchhaltung, eine Kopie erstellen will, wähle ich einfach die Option Datenbankkopie hinzufügen, anschließend öffnet sich das Fenster, und ich kann auswählen, auf welchem Server ich eine Kopie der Datenbank erstellen will. Hier wird der Server 2 angezeigt, da sich die Kopie bereits auf einem Server befindet. Ich kann die Aktivierungseinstellungsnummer festlegen, das ist im Endeffekt, wenn ich eine Postfachdatenbank auf mehreren Servern kopieren lasse, in welcher Reihenfolge, die Kopien aktiviert werden sollen, wenn der aktive Server nicht mehr funktioniert. Das heißt, auf dem Server S1, die Datenbank Buchhaltung, wird auf den Server S2 hier repliziert, aktuell ist der Server aktiv S1, über Weitere Optionen kann ich noch festlegen, wann die Daten geschrieben werden sollen, die Replikation findet über Transaktionsprotokolle statt, das heißt, beim Erstellen einer Datenbankkopie wird diese auf den kopierten Server aktiviert, dieser Vorgang heißt Seeding, anschließend können Sie festlegen, ob die Daten der Server entweder in Echtzeit repliziert werden sollen, das heißt die Transaktionsprotokolle werden in nahezu unveränderter Form, zwischen Quell- und Zielserver repliziert, oder Sie können festlegen, dass der Server, der die Kopie erhält, nicht mit den aktiven Transaktionsprotokollen arbeitet, sondern immer einen gewissen Verzögerungszeitraum nutzt. Ich möchte hier eine normale Datenbankkopie erstellen, das heißt, ich muss hier keine Verzögerung aktivieren, ich klicke auf Speichern- anschließend wird die Datenbankkopie von Buchhaltung, auf dem Server S2 erstellt. Ich sehe hier auch die Informationen, das heißt, auf dem Server 2 wird jetzt eine Datenbank Buchhaltung erstellt, es werden Daten erstmalig übertragen in die neue Datenbank, die Datenbanken sind jetzt auch getrennt voneinander, das heißt, es gibt jetzt eine buchhaltung.edb auf dem Server S2, und es gibt eine Datenbank buchhaltung.edb auf dem Server S1. Aktiv gearbeitet wird aktuell auf dem Server S1. Sie sehen, wenn ich jetzt die Datenbank hier anklicke, sehe ich die Datenbank ist auf Server S1 Aktiv, es gibt folgende Server mit Kopien dieser Datenbank, die Datenbank ist eingebunden, auf der rechten Seite sehe ich das Gleiche noch einmal, ich sehe die Datenbank hier auf dem Server S2 ist Passiv, das heißt, es ist nur eine Kopie, die Datenbank ist Fehlerfrei, es gibt aktuell keine Kopiewarteschlangen, das heißt, alle Transaktionsprotokolle sind übertragen, der Index ist noch nicht erstellt, der wird erst nach und nach integriert. Sie sehen das Hinzufügen einer Postfachkopie ist eine sehr einfache Aufgabe, ich kann jetzt hier zum Beispiel auch einfach für die Datenbank Einkauf wieder über die Optionen eine Datenbankkopie hinzufügen, ich wähle den zweiten Server in meiner Organisation aus, der Mitglied der DAG ist, ich sehe hier natürlich nur Server, die Mitglied von DAGs sind, andere Server sehe ich hier nicht, anschließend klicke ich wieder auf Speichern, und auch diese Datenbank wird jetzt auf den Server kopiert. Umgekehrt kann ich natürlich auch Datenbanken, die produktiv auf dem Server S2 liegen, als Kopie auf dem Server S1 ablegen. Das heißt, die beiden Exchange-Server in der Datenbankverfügbarkeitsgruppe, sichern sich gegenseitig vor einem Ausfall. Beachten Sie aber, dass das erste Seeding, also die Übertragung der kompletten Daten, vom Quell- auf den Zielserver bei großen Datenbanken zum einen das Netzwerk belasten kann, zum anderen einige Zeit dauern kann. Hier haben Sie zum Beispiel die Datenbank S2, die aktuell auf dem Server S2 liegt, auch hier kann ich wieder eine Datenbankkopie hinzufügen, in diesem Fall wird mir, wenn ich den Postfachserver durchsuche, der Server S1 angezeigt, da sich hier noch keine Kopie des Servers befindet, ich bestätige das, ich klicke auf Speichern - und schon erstellt Exchange automatisch, ohne dass ich irgendwas tun muss, eine Kopie der Datenbank. Das heißt, Sie können mit diesem Werkzeug durchaus für Ausfallsicherheit im Unternehmen sorgen, auch wenn Sie keinen komplizierten Cluster betreiben. Ich habe Ihnen in diesem Video gezeigt, wie Sie Kopien von Datenbanken auf den verschiedenen Postfachservern in Ihrer Organisation durchführen, die Mitglied einer DAG sind. Generell ist es für die Ausfallsicherheit empfehlenswert, wenn Sie alle Datenbanken, jeweils auf einem zweiten oder mehreren Postfachservern replizieren lassen, da dadurch sichergestellt ist, das es für alle Datenbanken eine Replikationsdatenbank gibt, mit der Sie im Notfall die Benutzer wieder anbinden können. Wenn Sie jetzt zum Beispiel auch einen Exchange-Server warten müssen, auf dem eine produktive Datenbank sitzt, können Sie einfach eine aktivierte Kopie verwenden, die Kopie für die Benutzer aktiv schalten, die Benutzer müssen ihr Outlook neu starten, und arbeiten dann fortan mit der Kopie auf dem zweiten Server. Wenn Sie mit den Wartungsarbeiten abgeschlossen haben, können Sie Ihre ursprüngliche aktive Datenbank wieder aktiv schalten, und die Kopie wieder zur Kopie. Das heißt, Sie können hier jederzeit problemlos hin und her wechseln. Das geht genauso einfach wie das Erstellen einer Kopie. Auch hier wähle ich jetzt für diese Datenbank wieder Datenbankkopie hinzufügen, wähle über Hinzufügen den zweiten Server aus, klicke auf Speichern, das Ganze dauert wenige Sekunden, und schon habe ich eine Ausfallsicherheit für meine Exchange-Datenbanken, und muss nicht fürchten, dass beim Defekt einer Datenbank die Benutzer nicht mehr arbeiten können.

Exchange Server 2013 Grundkurs

Lernen Sie, worauf es ankommt, um Exchange Server 2013 in Ihrem Unternehmen einzurichten, zu verwalten, zu betreiben und alle wesentlichen Administrationsaufgaben zu erledigen.

7 Std. 12 min (80 Videos)
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