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Typografie: Schriftzüge und Wortmarken

Positionierung festlegen

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Eine simple Skizze dient dazu, eine passende Positionierung einer Wortmarke festzulegen, damit deren Form zu der gewünschten Aussage passt und die Inhalte visuell unterstützt.
03:54

Transkript

Ja, Sie sehen richtig: Simple und einfache Skizzen. Aber die sind mitunter wertvoller als ausgearbeitete Entwürfe. In diesem Video möchte ich Ihnen daher zeigen, wie wichtig es ist, eine richtige Positionierung für Ihre Wortmarke zu finden, sodass die Form immer zur Aussage passt, und eher als visuelle Unterstützung der Inhalte steht. In vielen Fällen weiß der Kunde selbst noch nicht genau, was er sein will, wie er sich visuell darstellen möchte. Er muss es erst sehen, um entscheiden zu können. Vielleicht möchte der Herr Fischer, da sehen Sie hier das Monogramm, klar und kraftvoll auftreten. Es könnte aber auch sein, dass er sich eher dynamisch und schwungvoll sieht, mit feinen Linien. Oder aber die feinen Linien gefallen ihm, dennoch möchte er eine Richtung die etwas handschriftlicher, verspielter wirkt. Sie stecken nie in der Haut Ihres Kunden. Es könnte durchaus auch sein, dass er sich eher markant sieht. Oder aber, der beste Weg wäre es, komplett auf Buchstaben zu verzichten, und eher mit einer bildhaften Marke zu arbeiten. In jedem Fall können Sie mit einfachen Skizzen vorab abklären, in welche Richtung Sie sich bewegen sollten. Würden Sie jeden Entwurf einzeln ausarbeiten, würen Sie sehr viel Zeit verlieren. Sobald der Kunde verstanden hat, welche Richtung Sie mit den Skizzen andeuten wollen, bewegen Sie sich weiter zur Ausarbeitungsphase. Hier ist es immer sinnvoll, abstrakt zu arbeiten. Denn so werden die Formen deutlich spannender und ungewöhnlicher, als Schriften, die bereits alle anderen schon kennen. Doch bei aller formaler Gestaltung, achten Sie immer darauf, dass Sie eine Geschichte mit Ihrer Wortmarke erklären. In dem Beispiel, das Sie hier sehen, ist die Wortmarke für Elektronenmikroskop-Physiker entstanden. Die kleinen Punkte deuten einen Elektronenstrahl an, der durch verschiedene Bauteile fliegt. Und genau mit dieser Geschichte kann der Kunde sich in seiner Wortmarke wiederfinden. Er wird sie akzeptieren, auch wenn die Form vielleicht nicht genau dem entspricht, was er sich vorgestellt hat. Und genau das ist ja auch, was einen guten Designer ausmacht. Sie erfinden eine neue Form, und überzeugen den Kunden durch die Geschichte und die Argumentation zum Entwurf. Manchmal sind es auch keine Geschichten, die erfunden werden müssen, sondern es geht für Sie als Gestalter nur darum, feine Nuancen zu finden. Die Frauenzeitschrift "Brigitte", die Sie vielleicht kennen könnten, hat vor einiger Zeit überlegt, wie sie in Zukunft dastehen möchte. Meine Aufgabe dabei war es, zu überlegen, ob die Marke in Zukunft etwas verspielter ausschauen soll, vielleicht doch etwas organischer ist, oder sehr reduziert und modern auftreten möchte. Diese Varianten werden Sie aber nie in der Realität antreffen, denn der Kunde hat sich letztlich dafür entschieden, bei dem zu bleiben was er vorher hatte. Die Wortmarke hat in diesem Fall nur dazu beigetragen, dass der Kunde sich im Laufe des Prozesses klar werden konnte wie er visuell aussehen möchte. Und manchmal muss man eben Varianten zeigen, die dann erst verdeutlichen, dass das, was man hat, vielleicht sogar das Beste ist. Ob Sie mit der Wortmarke Geschichten erzählen, oder nur feine Nuancen vornehmen, machen Sie sich immer bewusst: es zählt auch der Kontext. Die Wortmarke funktioniert als Teil eines größeren Systems, und durch Farben und Bildwelten lässt sich die Stimmung, und das, was die Wortmarke aussagen soll, doch deutlich verändern. Ich hoffe, Sie haben nun im Hinterkopf, wie wichtig es ist, zunächst mit einfachen Skizzen die Positionierung des Kunden abzutasten, und dann eine Geschichte zu erfinden, die in der Wortmarke platziert wird, und eben diese Geschichte dem Kunden auch zu erzählen. Danach können Sie in feinen Nuancen die Wortmarke noch in verschiedene Richtungen drücken. Letztlich ist es aber immer entscheidend, welcher Kontext um die Wortmarke herum kreiert wird.

Typografie: Schriftzüge und Wortmarken

Lernen Sie, worauf es bei der Erstellung einer Wortmarke oder eines Schriftzugs ankommt.

1 Std. 28 min (29 Videos)
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