Calvinize V

Porträtretusche – verbesserte Symmetrien

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Die Transformation ist eine oft genutzte Möglichkeit in der Porträtretusche. Lernen Sie in diesem Video, einzelne Gesichtspartien zu spiegeln, um bessere Symmetrien zu erreichen, oder zu transformieren, um andere Korrekturen anzubringen.

Transkript

Es gibt noch eine weitere Technik in der Porträtretusche, die sehr beliebt ist. Und das ist das Transformieren beziehungsweise das Anpassen der Symmetrie, das Spiegeln und so weiter. Und wie das Ganze funktioniert, das möchte ich euch jetzt zeigen. Wir beginnen mit der Theorie. Und die Theorie sieht in meinem Fall so aus, dass ich mir den Bereich, den ich verändern möchte, immer zuerst auf eine separate Ebene bringe. Jetzt nehmen wir zum Beispiel mal den Mund, den will ich jetzt einfach mal hier auswählen. Kopiere mir diesen Mund auf eine extra Ebene, mit einem Rechtsklick, und wähle dann Ebene durch Kopieren. Und jetzt bin ich eben in der Lage, über Bearbeiten Frei transformieren diesen Mund quasi zu verändern. Ich kann ihn zum Beispiel, wenn ich jetzt die Alt-Taste drücke, hier etwas schmaler machen, wenn ich das möchte. Bestätige das Ganze und gegebenenfalls müsste man jetzt noch die Ränder anpassen. Also das sieht man jetzt schon, dass jetzt hier zweimal so eine Falte drin ist. Das heißt, man erstellt sich jetzt eine Maske und softet diese Ränder jetzt zum Beispiel ein klein wenig ab. Und so kann man jetzt weiter vorgehen. Ich nehme mal jetzt noch zum Beispiel ein Auge, das ich zum Beispiel auf die andere Seite spiegele. Dazu wähle ich mir jetzt einfach mal; ich nehme jetzt mal; dieses Auge hier aus. Mache hier mal meine Auswahl, kopiere mir diesen Bereich auf eine separate Ebene. Und kann jetzt natürlich auch sagen, Und bringe es mir dann quasi auf die andere Seite. Ich kann dann hier die Deckkraft etwas reduzieren, um ein bisschen diese Höhe anzupassen. Da kann ich auch mit der Pfeiltaste auf der Tastatur arbeiten. Blende mir das Ganze dann wieder mit 100 Prozent ein, und werde mir jetzt einfach diese Ränder über eine Maske; man könnte es theoretisch auch mit einem Radiergummi, aber über eine Maske ist immer besser, falls man mal zu viel wegmalt; kann ich mir jetzt diese Ränder ein klein wenig absoften. Was man natürlich noch anpassen muss, sind gegebenenfalls Helligkeitsinformationen, gerade dann wenn eine Gesichtshälfte etwas heller ist als die andere. Das mit dem Spiegeln ist mit Vorsicht zu genießen, denn ein perfekt symmetrisches Gesicht ist auch nicht immer gut. Ich habe schonmal rübergespiegelt, wenn jemand aus Versehen ein Auge zukneift. In dem Fall wird es vielleicht sogar gehen, weil der Augenreflex relativ mittig ist. Da muss man dann aber auch ein bisschen aufpassen. Mir selbst würde es jetzt bei diesem Bild weniger gefallen. Ich fand jetzt ihre verschiedenen Augen eigentlich ganz okay. Nur, es ist eine Möglichkeit, dass man das eben machen kann. Das kann man mit einer Schulter machen, das kann man mit einem Ohr machen. Man kann eben verschiedene Sachen spiegeln, um eine bessere Symmetrie hinzubekommen. Beim Mund habe ich jetzt gezeigt, wie man Bereiche vergrößern kann. Ich könnte diesen Mund jetzt natürlich auch in der Position verschieben. Wenn ich mit dem Verschieben-Werkzeug hier einfach mal nach oben, nach unten gehe. Und so gilt es jetzt herauszufinden: Wie ist ein Gesicht überhaupt aufgebaut? Wie breit ist denn überhaupt ein Mund? Wo liegen denn die Augen? Und die Augen liegen zum Beispiel nicht im oberen Drittel, sondern in der Kopfmitte. Und da macht es Sinn, sich mit fotorealistischen Malereien zu beschäftigen. Da findet man im Internet jede Menge Skizzen, wo denn die Anordnung sein soll für ein perfektes Gesicht. Und dann kann man sich eben diese Techniken zunutze machen, um das Gesicht zu korrigieren. Ich werde jetzt gleich das Gesicht etwas, oder die Augen, den Mund, etwas nach Gefühl korrigieren, um euch das ein bisschen zu zeigen, wie ich das mache, und weniger jetzt nach dem Ideal, wie es eigentlich sein sollte. Meistens sind meine Korrekturen in diesem Bereich eher dezent, sodass man sie kaum sieht, es sei denn jemand fragt bestimmt danach, dass er etwas korrigiert haben möchte, weil vielleicht sein Auge einen Schaden hat. Es gibt wirklich solche Menschen, dass die Augenlider komisch hängen, und die sagen dann: "Kann man das etwas korrigieren?" Also ich finde, sowas gehört bei einem Menschen immer dazu, aber da korrigiere ich schonmal, oder eben meistens nur kleine Korrekturen. Und jetzt zeige ich euch, wie ich das Ganze mache. Ich dupliziere mir dazu die Ebene. Und ich persönlich mache es immer so, dass ich mir in der Tat den Bereich, den ich verändern möchte, zuerst einmal auf eine extra Ebene kopiere. Mit dem Auswahl-Werkzeug habe ich jetzt eine Auswahl erstellt, klicke dann mit einem Rechtsklick hinein, Ebene durch Kopieren. Und jetzt werde ich diesen Mund einfach mal nach Geschmack ein bisschen schmaler machen, so in etwa. Und werde ihn vielleicht sogar noch ein bisschen nach oben setzen, nur ein klein wenig. Und ich selbst reduziere dann diese Ebene direkt wieder runter auf meine Kopie, die ich gemacht habe. Und so mache ich das jetzt immer, dass ich mir eben Bereiche heraussuche, die auf eine extra Ebene kopiere, verändere, und dann wieder runter reduziere. Und ganz am Ende gehe ich dann an diese ganzen Makel. Also hier sind jetzt zum Beispiel zweimal diese Falte, die da entstanden ist. und korrigiere es dann alles auf dieser Ebene. Ich mache das jetzt nochmal mit dem Auge, zum Beispiel dieses Auge hier. Da gehen wir jetzt nochmal hier ran, wähle es aus, kopiere es auf eine extra Ebene. Und das ist mir im Vergleich zum anderen ein bisschen groß. Also wähle ich hier und werde es vielleicht nur einen kleinen Tick kleiner machen. Also wir sehen, hier oben übrigens, 98 Prozent. Ich gehe jetzt hier auf etwa 99 Prozent. Habe es jetzt ein bisschen kleiner gemacht. Und ich möchte es auch ein klein wenig drehen, nur ein klein wenig. Vielleicht will ich es noch etwas nach oben bringen. So in etwa. Ja, so gefällt mir das besser. Und dann reduziere ich wieder runter. Und das kann ich jetzt mit dem anderen Auge genauso machen. Ich wähle es also aus. Die Größe muss ich, glaube ich, nicht ändern. Ich dupliziere es auf eine extra Ebene, drücke Bearbeiten Frei transformieren. Und drehe es vielleicht nur ein klein wenig. Ich hätte mir jetzt auch diese Gradzahl hier vorhin merken können. Gehe ein bisschen nach oben. So in etwa in diesem Bereich. Und wie gesagt, all diese Spuren, die da entstehen könnten, die kann ich später immer noch korrigieren. Und so gehe ich jetzt durch das Bild und könnte so das Bild ändern. Nochmal: Dadurch verändert ihr die Person. Wenn ihr also direkt für die Person auf dem Bild retuschiert, dann ist das vielleicht nicht so gut. Ich gehe jetzt einen Schritt zurück, denn ich glaube, das Auge ist noch ein bisschen zu klein. Ich mache das mal ein bisschen größer, indem ich hier ein bisschen größer mache und nochmal ein klein wenig drehe. Jetzt käme eigentlich wieder die Stelle, dass man ganz kurz weggeht vom Rechner und es dann wieder frisch beurteilt. Und so können wir dann die Bereiche korrigieren. Das kann man dann natürlich dann noch mit dem Verflüssigen quasi kombinieren. Und dann am Ende könnte ihr dann wieder Vorher/nachher schauen. Und den Mund hätte man jetzt vielleicht sogar noch ein bisschen breiter lassen können, aber die Augen gefallen mir so ein bisschen besser. Also probiert es einfach mal aus. Das ist meine Vorgehensweise beim Transformieren, Verändern, Spiegeln, wie auch immer. Und ich kann es nur nochmal erwähnen: Übertreibt auf keinen Fall.

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Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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