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Popart: Warhol

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Andy Warhol ist ein bekannter Pop-Art Künstler, der im Gegensatz zu Roy Liechtenstein eher auf farbige Flächen als auf comicartige Rasterungen setzt. Ich zeige Ihnen hier einen Weg, wie Sie diesen Bildstil in Photoshop nachahmen können. Und zwar müssen Sie zunächst einmal am allerbesten sich Referenzen besorgen. Das ist immer eine gute Idee, wenn Sie einen bestimmten Bildstil nachempfinden möchten, dass Sie sich zunächst einmal anschauen, was diesen Bildstil überhaupt ausmacht. Ich hab hier mal ein Bild rausgesucht. Diese berühmte Vierfachansicht von Marilyn Monroe, die Andy Warhol erstellt hat. Und da sehen Sie, wenn wir das jetzt mal aus Photoshop Sicht betrachten, dass das im Prinzip eine grob ausgeschnittene Form ist, also die Person, das Porträt, der Kopf ist grob ausgeschnitten. Wir haben recht einfach gehaltene Farbflächen, aber wir haben eine feinteilige Schattenzeichnung, die uns sehr an die Funktion Schwellenwert erinnert. Und genau damit werden wir auch diesen Effekt nachstellen und dann mit Farbflächen die einelnen Farbflächen einfärben. Aber mal Schritt für Schritt das Ganze. Ich geh mal hier in Photoshop und ich möchte dieses Bild gerne in den Andy Warhol-Stil verwandeln. Also zunächst einmal müssen wir hier die Person freistellen. Das können wir einfach mit dem Lasso machen ode rmit dem Zauberstab. Ich denke mal, das spielt nicht so groß eine Rolle, denn Sie haben ja gesehen, die Farbflächen die sind recht grob. Die einfach Stellen, also den Körper und hier die Haarlinie, die würd ich mit dem Schnellauswahlwerkzeug freistellen. Also Taste "W" drücken und dann hier schnell mal drüber, weil hier die Kanten sehr schön erkannt werden. Es sei denn hier, so wie an dieser Stelle nicht. So dann ziehe ich das wieder ab. Füge dann hier das Kleid hinzu. Ziehe mit gehaltener "Alt"-Taste jeweils die Bereiche ab, die zu viel oder falsch ausgewählt wurden. Dann kommt hier noch der Kopf dazu. So...und dann drück ich mal schnell die Taste "Q", um in den Schnellmaskierungsmodus zu kommen. Hier kann man schön kontrollieren, was bereits ausgewählt wurde und was nicht. Hier unten die Ecke würde ich rausnehmen, auch wenn sie dazugehört. Hier die Ecke, die ebenfalls. Das Haar ist hier angeknabbert, hat ungefähr die gleiche Helligkeit wie der Hintergrund, d.h. hier wird es sehr schwierig werden, mit dem Schnellauswahlwerkzeug zu arbeiten also Taste "Q" drücken, um den Maskierungsmodus zu verlassen. Taste "L", um das Lasso aufzurufen und dann zoom ich einfach hier mal rein, drück die Taste "Alt", um hier zu einem Minus-Lasso zu kommen. Sie können natürlich auch hier oben diese Option jeweils aktivieren zum Abziehen und Hinzufügen. Schneller geht's mit Modifikator-Tasten in diesem Fall die Taste "Alt". Also "Alt" drücken, um hier was abzuziehen und dann können wir hier direkt diesen Bereich abziehen. Dann drück ich die Taste "H", spring mal schnell an diese Stelle und wiederum "Alt"-Taste und dann ziehe ich hier diese Stelle ebenfalls ab. Aber ich mach's dann doch genauer, als es eigentlich sein sollte. Ok, hier passt das alles. So, hier muss ich ebenfalls abziehen, also wiederum "Alt"-Taste drücken und wir machen hier mal einfach nur einen groben Haaransatz. Also wir müssen hier jetzt nicht jedes Härchen bewahren. Das würde dann hinterher auch komisch aussehen. Hier oben mit gehaltener "Shift"-Taste füge ich einen Bereich hinzu. Ebenfalls hier die Haare. Und ich nehm hier auch nicht jede Locke mit, bzw. jedes Haarsträhne, weil Locken haben wir hier ja gar nicht. Und ich würde sagen das reicht jetzt schon. Wir können die Ebene duplizieren und da mal direkt diese Auswahl als Maske dranhängen. Hinter dieser Ebene brauchen wir jetzt eine einheitliche Farbfläche, denn wenn wir uns das mal anschauen, in der Referenz im Original da haben wir als Hintergrund hier nicht so eine bunte Landschaft, so eine grüne, sondern eine einheitliche Farbfläche. Also fügen wir hier eine Farbfläche hinzu. Ich aktiviere den Hintergrund und wähle hier unten in der Ebenenpalette aus, dass ich eine Farbfläche hinzufügen möchte. Hier kann ich jetzt irgendeine Farbe nehmen. Ich würde vorschlagen, wir fangen mal relativ neutral an. Also hier mit einem grauen Ton, der nicht allzu hell und nicht allzu dunkel ist. Das müssen wir später dann noch anpassen, um die einzelnen Farben abzustimmen mit denen, die wir dann hier für die Hauttöne usw. benutzen. Ich klick auf "OK" und damit haben wir im Prinzip unsere grundsätzliche Abstimmung. Einige Kanten sehen hier noch sehr angeknabbert aus und da können wir schon noch etwas dran machen, indem wir einfach mal die Funktion "Kante verbessern" hinterher schicken. Also die Maske aktivieren und dann "Auswahl", "Maske verbessern" wählen. So und hier ziehe ich einfach mal den Radius so weit nach rechts bis das hier nicht mehr ganz so angeknabbert aussieht, auch der Arm. Und dann können wir hier auch die Kante etwas glätten, und zwar indem wir "Abrunden" benutzen. Dann wird das hier richtig schön glatt. Je höher ich diesen Radius nehme umso glatter wird es. Wir haben dann aber auch hier Bereich, die einfach nicht schön aussehen. Also nicht übertreiben. Nicht zu groß nehmen den Radius. Lieber dann den Smartradius aktivieren, dann versucht Photoshop hier automatisch die richtige Breite für den Verbesserungsradius zu finden. Funktioniert nicht immer gut, aber bei so kleinen Kanten wie hier ist das ok. Also klicke ich hier auf "OK" und dann können wir schon anfangen, dieses Bid in reines Schwarz und reines Weiß zu verwandeln und das geht mit dem Schwellenwert. Und den haben wir hier als Einstellungsebene, und zwar ist das dieses Symbol hier. Wenn ich da drauf klicke hab ich sofort meine Schwellenwertebene. Das kann man so im Prinzip schon verwenden. Aber wir haben einige Stellen, da könnte noch etwas mehr Zeichnung sein. Wie geht man da jetzt am besten vor? Sie sehen ja, wenn ich hier an diesem Regler ziehe, wie wir hier unten die Zeichnung in dem Kleid wieder bekommen. Wie in den Haaren Details wieder kommen. Wie z.B. wenn ich das nach rechts ziehe wie alles dunkel wird, dafür das Gesicht meh Form erhält. Aber dafür weniger Details. Hier müssen Sie im Prinzip jetzt das Ganze abstimmen, sodass Sie die Details behalten, die Sie möchten und die, die Sie nicht möchten, loswerden. Also ich werd zunächst einmal das Bild so abstimmen, dass ich hier für den Gesichtsbereich ein Ergebnis erhalte, was mir ganz gut gefällt. Ich denk mal so passt das ganz gut. Wenn ich das jetzt weiter nach links ziehe, sehen Sie wie das Gesicht immer breiter wirkt. Und das möchten wir natürlich vermeiden. Also lass ich das mal ungefähr so auf dieser Position. Wir wollen, dass sich diese Schwellenwertebene nur auf die freigestellt Person auswirkt. Also brauchen wir eine Schnittmaske. Dazu klicken Sie einfach im Eigenschaften Bedienfeld auf dieses Symbol oder Sie halten die "Alt"-Taste gedrückt und klicken zwischen diese beiden Ebenen. Jetzt brauchen wir einfach nur weitere Einstellungsebenen entweder Schwellenwert oder Tonwert- korrektur oder Gradationskurven, um hier das Ergebnis für die anderen Bildstellen abzustimmen. Wir versuchen das mal mit einer weiteren Einstellungsebene Schwellenwert. Ich klicke also die Person an und erstelle unter der zuerst angelegten Schwellenwertebene eine weitere. Wenn ich jetzt hier das verändere, dann kann ich für den Arm und für das Kleid hier unten den Bereich einstellen. Ich müsste jetzt nur die Maske umkehren. Das geht ganz einfach mit "Command" und "I". Und dann nehme ich mir einen Pinsel mit weißer Farbe und vielleicht einem geringen Fluss, sodass ich einfach so lange über eine Stelle malen kann, bis diese die Details zeigt, die ich möchte. Dann male ich einfach drüber. Muss mal gucken, was für einen Pinsel ich hab. Der hier ist ganz gut eigentlich. Nehmen wir mit kleinem Fluss. Und wie gesagt mit weißer Farbe male ich jetzt hier diese Bereiche ein, sodass der Arm eine schöne Kontur erhält, sodass ich hier die Details im Kleid wiederum sehe, aber auch hier schöne Konturen erhalte. Auch hier der Arm, der kann ein bisschen comicartiger aussehen. Ich kann immer kontrollieren, wie diese Einstellungsebene wirkt, indem ich die Maske einfach mal ein- uns ausblende. Mit gehaltener "Shift"-Taste klick ich da einmal drauf Und ich denke diese Wirkung, die passt hier in den meisten Bereichen ganz gut. Vielleicht hier den Bereich auch, die Haare würde ich hier noch ein bisschen zurückholen. Das sieht ganz gut aus. Ich kontrolliere noch einmal mit gehaltener "Shift"-Taste und würde fast sagen, das ist so gut genug. Bis auf diesen Bereich. Da hole ich auch noch etwas von der Sichtbarkeit dieser Ebene zurück. Und jetzt kann man auch anders arbeiten, z.B. mit einer Einstellungsebene "Tonwertkorrektur". Wie gesagt, all das machen Sie unter diesen Einstellungsebenen "Schwellenwert", die Sie angelegt haben. Denn dann können Sie direkt hier durch die Helligkeit beeinflussen, wie diese Schwellenwertebenen wirken sollen. Jetzt schau ich mal, ob ich hier noch irgendwo etwas verbessern kann, indem ich die Helligkeit anpasse. Ich kann z.B. von den Augen etwas mehr sichtbar machen, indem ich hier den Gamma-Regler, also den mittleren Grauregler, nach links ziehe. Und ich vergleiche mal ohne und mit. Da würd ich fast sagen, wir lassen die Augenbraue drinnen, aber hier die Augen, die können ruhig noch etwas sichtbarer sein. Also diese Einstellungsebene umkehren mit "Command" und "I", wieder einblenden, also die Maske dieser Einstellungsebene, und dann mit weißem Pinsel hier mal über die Augen malen, und zwar mach ich das jetzt mal mit vollem Fluss. Und dann haben wir hier etwas mehr Details in den Augen. Ich sage mal, das ist so die grundlegende Abstimmung. Vielleicht sollten wir das aber so machen, dass hier diese Kante des Kleides ebenfalls erkennbar ist, d.h. da muss noch mal eine Einstellungsebene her. Und die leg ich jetzt mal an, ganz unten wiederum, und ziehe diese Einstellungsebene so weit, dass wir hier in diesen Bereich kommen und Sie sehen, das wird dann zu harsch. Also wahrscheinlich ist es besser, wenn wir hier mal ebenfalls it einer Tonwertkorrektur oder aber mit einer Gradationskurve arbeiten. Mit einer Gradationskurve geht das auch ganz gut. Ich leg mal einfach eine an. Und ziehe hier mal den Bereich nach unten und da kann ich jetzt nämlich etwas feiner abstimmen, wo die Helligkeit hier verändert werden soll. Das ist natürlich dieser Bereich. Wenn ich hier z.B. mal die Lichter herunterhole, dann können wir hier diesen Bereich, diese Kante, wieder einmalen. Also Maske umkehren und dann mit einem weißen Pinsel hier einmal die Kante einmalen, sodass wir da zumindest den Anschein haben, dass hier eine Kante vorliegt und das Kleid nach oben einen Abschluss hat. Jetzt können wir auch schon anfangen das Ganze einzufärben. Die Eigenschaftenpalette kann ich dann hier schließen. Und werde zunächst mal die ganzen Ebenen, die wir erstellt haben, in eine Gruppe packen. Also alles, was die Person betrifft markieren mit gehaltener "Shift"-Taste und dann "Command" und "G". Und dann benennen wir das gleich mal um "Person". Und wir benötigen jetzt einen anderen Füllmodus, denn ich möchte hier in den Hautbereichen für das Kleid usw. möchte ich gerne Farben hinzufügen. Damit ich das machen kann, und zwar unterhalb dieser Ebene, verrechne ich diese Gruppe im Modus "Multiplizieren". Also "Hindurchwirken" ändern auf "Multiplizieren" und dadurch verschwindet das Weiß. Sie sehen jetzt hier durch diese Person das Grau und jetzt können wir im Prinzip auch schon hier Farben hinzufügen. Nehmen wir uns erst einmal die Haut vor. Also ich aktivierte mal die Farbfläche darunter unter dieser Gruppe und erstelle eine neue Farbfläche. Wähle mir hier einen Hautton. Schauen wir mal, was da gut aussieht. Ungefähr so, vielleicht etwas mehr ins Gelb. Das kann ja ruhig surreal sein. Aber vielleicht nicht ganz so. Sagen wir mal so. Das wäre ein Hautton. Und den müssen wir jetzt natürlich beschränken auf die Haut. Da nehmen Sie einfach das Lasso und wählen diese Bereiche grob aus. Das muss nicht allzu genau sein. Wenn Sie es gerne genau mögen, dann machen Sie das. Der Andy Warhol, der hat sich da auch nicht so viel Mühe gegeben, also müssen Sie das nicht auch unbedingt machen. Wir basteln jetzt quasi eine Maske für diese Hautbereiche. So, machen wir hier das Gleiche, nehmen wir hier den Hals noch mit. Und hier brauchen Sie eigentlich nur die Bereiche auswählen, die innerhalb des schwarzen Bereiches liegen. Hier an der Schulter, da muss ich etwas genauer sein, weil dieses Schwarz, was wir jetzt hier reinmultiplizieren, das verdeckt quasi die Farbe, die wir jetzt hier anlegen, weil Schwarz dunkelt immer ab im Modus "Multiplizieren" und deshalb können wir uns das hier ganz einfach machen. Genauso hier beim Kopf. Da nehme ich mit gehaltener "Shift"- Taste großflächig diesen Bereich auf. Nicht diesen Haarreflex da oben, das Ohr soll mit rein. So, und da haben wir jetzt die Haut hier ausgewählt. Den Bereich füllen wir auf der Maske dann mit schwarzer Farbe. Also "Command" und Rückschritt-Taste und dann haben wir jetzt eine Durchsicht auf die darunter liegende graue Ebene. Das soll aber natürlich genau anders herum sein. Also hebe ich mal die Auswahl auf und kehre die Maske um mit "Command" und "I". So, dann haben wir die Haut gefärbt, jetzt brauchen wir noch das Kleid. Das färben wir mal richtig knackig rot. Also wählen wir hier das Kleid aus. So... Mit gehaltener "Alt"-Taste können Sie jederzeit zum Polygon-Lasso wechseln. Bei den schwarzen Bereichen brauchen Sie sich nicht so viel Mühe geben. Die werden sowieso überdeckt. Hier ist das etwas anders. Hier ist wieder etwas genauer zu arbeiten an dieser Kante. Und dann hätten wir auch gleich unser rotes Kleid. Die Auswahl ist getroffen und jetzt lege ich eine Farbfläche an nehme hier rote Farbe, oder vielleicht auch dieses Pink. Das sieht auch ganz gut aus. Und klicke "OK". Und so kann man jetzt auch die Haare färben usw. Aber Sie sehen, bei den Haaren ist nicht viel einzufärben, weil die großflächig ziemlich schwarz sind. Hier können wir vielleicht noch einmal kurz kontrollieren, ob wir nicht bei irgendeiner Schwellenwertebene noch etwas Haare besser sichtbar machen können, z.B. mit einer weiteren Gradationskurve oder mit einer Schwellenwertebene hier. Ich kontrolliere mal wie es aussieht. Eigentlich ist da noch genug Zeichnung, wenn ich mal die beiden Schwellenwertebenen ausblende. Hier, da kann man ruhig noch etwas besser die Haare sichtbar machen. Also eine weitere Schwellenwertebene und dann nehme ich den Schwellenwert so hoch, dass wir die Haare hier etwas mehr sehen können. Das muss ich jetzt natürlich wieder begrenzen auf die Haare. Also "Command" und "I". Maske umkehren. Mit einem Pinsel oder mit dem Lasso hier einen Bereich auswählen. So... Das ist einmal der Bereich. Dann haben wir hier oben die Haare noch. In dem Bereich möchte ich auch gerne etwas mehr Struktur. Und dann fülle ich diesen Bereich mit weißer Farbe. Also "Alt" und Rückschritt-Taste. Jetzt haben wir hier auch etwas mehr zum Einfärben. Also kann ich diese Gruppe wieder schließen. Auch die Eigenschaften-Palette und leg mir jetzt einfach eine Farbfläche für die Haare an. Die machen wir einfach mal quietschegelb. Also hier eine Maske erstellen. Für die Haare "Alt"-Taste drücken, um zum Polygon-Lasso zu kommen. Und dann einmal schnell hier das Ganze ausgewählt. So... Das Ohr nicht mitnehmen. Und dann können wir auch hier schon die Farbfläche anlegen in, ja, wir nehmen mal gelb. So und dann haben wir unseren Effekt und den müssen wir jetzt natürlich noch abstimmen mit der Hintergrundebene. Und die ist ja diese Farbfüllung. Die kann man ganz einfach verändern, z.B. jetzt hier in einen Blauton, in einen etwas helleren Blauton. Und das ist im Prinzip das Ganze, was Sie jetzt hier wissen müssen, um so einen Effekt zu erzielen. Jetzt können wir natürlich noch hergehen und diese Quad-Ansicht erzeugen. Also eine Vierfach-Ansicht der Person. Und dann können Sie natürlich auch hier auf den Kopfbereich sich beschränken, wenn sie das möchten. Und ich fasse einfach dazu mal alle bisher erstellten Ebenen zusammen in einer weiteren Gruppe und die kann ich dann duplizieren. Zunächst einmal erweitere ich die Arbeitsfläche. Zoome also weit raus. Nehme das Freistell-Werkzeug, nehm die untere rechte Ecke und fahre einfach so weit, dass ich hier den Mittelpunkt an der rechten unteren Ecke habe. Und stelle aber sicher, dass ich hier eine quadratische AUflösung habe. Jetzt muss ich wiederum die Ecke zunächst einmal hier oben platzieren. Und dann versuchen, hier die Ecke unten rechts zu haben. Dann klick ich hier auf "OK" und habe jetzt meine erweiterte Ansicht. Jetzt kann ich hier mir mal einen Rechteck-Bereich auswählen. Und dazu möchte ich gerne hier genau wissen, wo ist denn die Mitte jetzt dieses Bereichs. Das können Sie einstellen über "Photoshop", "Voreinstellungen", "Hilfslinien, Raster und Slices". Wenn Sie hier einstellen "Rasterlinie alle 50 %", "Unterteilungen 1", und sich hier eine schöne Farbe auswählen, dann können Sie über "Ansicht", "Anzeigen", "Raster" sich hier direkt mal das Raster anzeigen lassen. Und ich nehme jetzt das Rechteck-Auswahlwerkzeug. Markiere hier oben links den Bilderbereich bei dieser Gruppe. Häng ne Maske dran und jetzt kann ich diese Gruppe duplizieren. Und dazu drücke ich einfach die "V"-Taste, um zum Verschieben-WErkzeug zu kommen. Halte dann die "Alt"-Taste, dann hab ich diese "Kopieren"-Symbol und kann mir jetzt einfach die gesamte Gruppe einmal hierhin kopieren, einmal hierhin kopieren, und einmal hierhin kopieren. Jetzt können Sie schauen, dass Sie diese Farben variieren. Denn Sie haben ja in jeder einzelnen Gruppe noch alle Farbflächen zur Verfügung die Sie hier live verändern können. Und dann orientieren Sie sich am besten einfach mal an dem Original, also googeln Sie ruhig mal nach "Andy Warhol". Und da sehen Sie hier, welche Farben man da verwenden kann. Also zum Beispiel die Haare etwas grünlicher werden lassen, also gehen Sie z.B. hier in der Gruppe mal rein und ändern hier die Haare in so einen Cyanton. Sagen wir mal so. Die Haut, die könnte dann blau werden, das wäre also diese Farbfläche. Das machen wir mal ein bisschen dunkler und ein bisschen blauer. Ja, sagen wir mal so. Der Hintergrund der würde dann, ja nicht mehr blau sein, sondern etwas rötlicher, sagen wir mal so. Und vielleicht etwas entsättigter. Dann hätten wir das Kleid vielleicht noch in einem quietschenden Rot. Und dann haben wir schon die erste Variation hier erschaffen und genauso machen Sie das dann für die anderen Flächen. Das macht wirklich Spaß. Und so können Sie sehr schnell einen Andy Warhol-Effekt erzeugen und vor allem können Sie das dank dieser Methode so machen, dass Sie jederzeit eingreifen können und sowohl die Helligkeiten und die Details hier nachträglich anpassen als auch die Farben nachträglich ändern können. Also viel Spaß mit dem Andy Warhol-Effekt.