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Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Platzieren der Kamera

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Da die Beziehung zwischen Kamera und Bildmotiv vorgegeben ist, schränkt sich die Platzierungsmöglichkeit der Kamera automatisch ein. Schutz-Tags helfen dabei, Fehler zu vermeiden.

Transkript

Ja, wir haben uns jetzt eine Bildebene vor die Kamera gestellt und die Auflösung oder Größe der Bildebene hier angepasst. Das heißt, wir können uns das Ganze hier ein bisschen benennen, dass wir sagen, das ist unser Fotomodell, die Eva Stein, die hier Modell gestanden hat. Das wäre unsere Bildebene. Und das ist die Kamera, die zwingend relativ zu dieser Ebene genau so bleiben muss. Das einzige, was ich ändern darf, ist die Distanz, also in Richtung Z-Achse. Und wir können natürlich die Renderauflösung beliebig verändern. Das heißt, es steht uns frei, jetzt zum Beispiel auch ein Hochformat zu rendern. Sie sehen ja hier die leichte Abschattung oben und unten, das sind die Bereiche, die jetzt praktisch wegfallen würden aufgrund der voreingestellten Renderauflösung. Das sind Parameter, die wir problemlos verändern könnten, solange die Parallelität der Bildebene zur Kamera gewährleistet bleibt. Das heißt, was man machen könnte, wäre, dass wir hier eine Gruppe bilden aus dem Ganzen. Das ist jetzt die Frage, was für uns praktikabler ist, wahrscheinlich ist es praktischer, wenn wir... na, oder anders rum? Machen wir's mal so, die Bildebene ist praktisch unsere Vorgabe und da hängt die Kamera an. Wir können es ja jederzeit umsortieren. Aber vielleicht ist das die praktischere Variante. Das kopieren wir uns in unsere Hauptszene. Hier ist sie. Und ich hab mir hier schon mal alles Mögliche weggeblendet, was momentan nicht interessant ist. Interessant ist eigentlich nur der Fahrstuhl. So, und da kopiere ich jetzt hier unser Bild und unsere Kamera hinein. Da stehen sie. Jetzt haben wir den Vorteil, wir können das Ganze erst einmal skalieren. Wichtig ist, wir bleiben immer schön proportional. Und da das eine Gruppe ist, sehen Sie, wie die Kamera hier automatisch auch näher ranfährt. Wir haben ja gewisse Vorgaben, wie zum Beispiel die Größe, oder Höhe der Aufzugskabine. Sodass wir jetzt aus unserem Modell natürlich keinen Riesen und auch keinen Lilliputaner machen wollen, sondern, wenn wir hier von einer Höhe, Kopfhöhe von zwei Metern ausgehen, die wir ja verwendet haben und unser Modell vielleicht so 1.70, 1.75 groß ist, dann wäre das eine gute Vorgabe für die Skalierung. So, wenn wir das hier mal reinschieben, da unten ist der Boden, dann wäre das ungefähr ein Größenverhältnis, was funktionieren könnte. Was jetzt nicht funktioniert, ist die Neigung des Modells, man sieht ja hier auch die Flucht zum Beispiel des Koffers. Das heißt, wenn ich hier mal aus Sicht der Kamera gucke, sehen Sie, dass hier das Ganze verkehrt fluchtet. Hier wäre jetzt unsere eigentliche Linie. Ich schalte das hier vielleicht mal auf X-Ray, dann können wir das etwas besser sehen, Sie sehen, na ja, so dramatisch ist es vielleicht sogar gar nicht, aber wir sind auf jeden Fall mit der Kamera vielleicht hier normalerweise ein bisschen höher, auf Kopfhöhe. Wenn ich das machen würde, würde sich aber, müssen wir mal schauen, wenn ich jetzt die Kamera nach oben verschiebe, können wir hier in den Koordinaten machen, bringt das hier in dem Fall für unser Motiv nichts, weil sich alles miteinander verschiebt. Das heißt, für uns jetzt interessanter wäre, wenn wir hier das Motiv mitsamt der Kamera zum Beispiel um die Fußspitze drehen könnten. Mache ich jetzt insofern einfach mal, als dass ich hier eine Gruppe noch mal bilde, indem Sie einfach "Alt+G" betätigen, dann kriegen wir ein neues Nullsystem. Und das ziehe ich mir jetzt hier nach unten. Zum Beispiel an die Fußspitze, weil ich möchte, dass die dort stehen bleibt. Und mache den Achsen-Modus wieder aus. So, und jetzt gehe ich hier mal in eine andere Ansicht, auch perspektivisch. Und versuche jetzt mal, das Ganze zu drehen, Sie sehen, das Motiv bleibt statisch. Aber unsere Kabine dreht sich praktisch räumlich drum herum. Wenn ich das jetzt hier etwas kippe, sehen Sie, was passiert, dass wir jetzt hier einigermaßen parallele Kanten bekommen. Einmal von dem Koffer zu den Wänden, die wir hier oder hier läuft ja praktisch die Bodenbegrenzung unserer Kabine. Und hier im hinteren Teil sieht man ja noch ein bisschen die Stufe im Bild. Hier läuft sie ja, hier sieht man sie außen praktisch durchkommen, und hier ist unsere Schlusskante von dem Aufzug. Das heißt, die sollten ja möglichst parallel laufen. Dann hätten wir eine Perspektive, die, ja, so ungefähr sein könnte, der Koffer kann ja auch ein bisschen gedreht abgestellt sein, was er scheinbar hier sowieso auch ist. Der ist vielleicht nicht parallel hinten zu der Kante, also diese Kante wäre wahrscheinlich die sinnvollere Vorgabe, so ungefähr. Und da wäre jetzt der Griff der Hand, wenn wir jetzt hier herausschauen. Das kommt ungefähr hin, das heißt, die Hand ist ungefähr auf Höhe von der Flucht hier zur Wand. Und hier genau würde ja die Türe auch verlaufen. Das heißt, wir haben jetzt einigermassen präzise geschätzt, wie der Blick sein müsste. Hier im Hintergrund sieht man ja noch die senkrechte Kante, das heißt, da könnte man eventuell auch noch ein bisschen regeln, weil wir haben ja hier ja sehr schön viele Senkrechten noch laufen. Wenn das hier mal ein bisschen zu zuckelig, zu schnell läuft, einfach in die Koordinatenabteilung hier reingehen und hier haben wir ja, wenn wir die "Alt"-Taste halten, Sie hören das sicherlich am Klickgeräusch, einfach immer auf die kleinen Pfeiltasten gehen, können wir das hier in sehr kleinen Schritten einfach regeln. Und hier sieht man im Bild die Fußkante laufen, hier haben wir unsere Kante vom Fahrstuhl, Koffer steht ein bisschen schräg, ist kein Problem, hier geht praktisch die Fahrkabinenflucht rein. Und was man jederzeit verändern könnte, wäre natürlich die Links-/ Rechtsverschiebung. Das heißt, wenn uns das hier vielleicht zu ungünstig abgeschnitten wirkt, würden wir die Kamera einfach ein bisschen entlang der Welt-X-Achse rüberziehen. Wenn jetzt hier zum Beispiel die Tür weiter geöffnet werden soll, aber wir müssen uns etwas natürlich hier ausrichten an der Tür, die tatsächlich da ist. Und Sie sehen tatsächlich, die endet hier. Das heißt, eigentlich müsste das Motiv sogar noch weiter nach links gerückt werden. Das ist das rotierte, aber wir können ja hier ins Weltsystem umschalten. Das Ganze hier etwas rüberziehen. Da sieht man schön, was passiert, dass wir jetzt hier die Hand praktisch in Richtung Tür bekommen. Das hier ist ja die geschlossene Tür. Hier wär jetzt die Hand, wenn das komplett weggeschoben wäre. Günstig ist natürlich, dass hier unser Modell komplett in der Kabine stehen bleibt, also nicht der Ellenbogen hier durch die Wand durchgeht, damit das von Größenverhältnis her passt. Unser Koffer ist jetzt schon etwas nach vorne gerückt, aber das ist nicht so dramatisch. Das sind Geschichten, die kann ich jetzt hier durch Vorwärts- und Rückwärtsrücken problemlos handhaben. Und damit jetzt hier nicht so viel vom Motiv abgeschnitten wird, wär vielleicht, wenn ich hier den Rest mal wieder einblende, wär vielleicht dann doch gut, wenn man hier so eine Gitterstruktur hätte, dass man etwas in den Fahrstuhl auch hineinschauen kann. Wenn ich den Rest hier mal wieder einblende. Also, das wäre jetzt praktisch unser Blick. Wie gesagt, was sich problemlos ändern lässt, ist der Abstand, den wir auf das Ganze haben. Ich hab jetzt noch gar nicht geguckt, aber die Drehung um die Sichtachse, das hatten wir mit den Senkrechten korrigiert, das scheint ja zu passen. Also, was man hier mit der Kamera jederzeit machen kann, ist einfach diese weiter wegzuziehen. Dadurch einen anderen Blick zu bekommen, und wir können die Kamera auch parallel bewegen, das heißt, wir können raufgehen und runtergehen, je nachdem, wie viel wir jetzt vom Dach sehen wollen, oder vom Boden, nur eine Neigung sollte man möglichst vermeiden. Das heißt, um hier ganz sicher zu gehen, könnte man dann hier auf diese Elemente entsprechende Schutz-Tags legen, einfach ein Rechtsklick und dann auf "Schutz", das heißt das Nullobjekt kann ich nicht mehr bewegen, ich gehe dann hier auf die Bildebene auch noch mal drauf, auch noch mal "Schutz" und auf die Kamera auch. Der Schutz lässt sich jeweils individuell handhaben, also, was für uns wichtig ist, dass wir hier den WInkel auf jeden Fall verriegeln. Und die Position kann aber freigegeben werden. Das heißt, die Kamera kann links, rechts, rauf, runter, vorne und hinten verschoben werden. Das sind also hier jetzt Sachen, die wir wunderbar über die Icons oder die Shortcuts erledigen können, ohne dass uns an dem Bild etwas kaputt geht. Schauen wir mal, wie das ist, wenn wir jetzt mit der Kamera etwas nach rechts wandern. Dann sieht man, was passiert, wir sehen natürlich von unserem Modell jetzt wieder mehr. Das wäre also vielleicht, oder sicherlich, eine gute Option. Dann hätten wir jetzt hier, je nachdem, wie spannend das Seitenteil ist, man kann es ja auch ganz an den Rand legen, da kommen wir ja schon in den Bereich der Bildgestaltung. Da könnte man sich durchaus jetzt Dinge überlegen wie Goldener Schnitt zum Beispiel. Zunächst einmal ganz auf den Rand. Weil hier kommt normalerweise noch so ein Geländer hin, das könnte ganz spannend sein. Also, um solche Dinge im Vorfeld zu überprüfen, gibt es hier die Möglichkeit des Bildaufbaus. Und das zeige ich Ihnen vielleicht im nächsten Video. Also, da geht es dann mehr um die gestalterischen Optionen die wir haben, um sich jetzt schon mal eine spannende Perspektive praktisch zu überlegen, ohne dabei die Beziehung zum Foto hier außer Betracht zu lassen.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Lernen Sie, geeignete Bildvorlagen auszuwählen und mit unterschiedlichen Modeling-Techniken sowohl technische Baugruppen, als auch verspielte Ornamente zu konstruieren.

9 Std. 59 min (64 Videos)
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Erscheinungsdatum:22.02.2017

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