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Composing mit Photoshop: Deep Impact

Pinselspitze erzeugen

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Photoshop bietet die Möglichkeit, aus bestehenden Strukturen eine Pinselspitze zu erzeugen. Mit dieser können anschließend Bildelemente wie gewünscht bearbeitet werden.
04:40

Transkript

Der Plan ist, dass in dieses Bild natürlich noch Rauch, und Dampf und all das in die Luft gemalt werden muss, was Licht sichtbar macht, was also das Sonnenlicht durch dieses Loch sichtbar macht. Was sicherlich auch das Dampfen oder Ausdünsten dieses Asteroiden sichtbar macht. Und das kann man mit Pinselspitzen machen, die in Photoshop sind. Geht natürlich mit einer ganz normalen, klassischen runden Pinselspitze, aber wenn Sie eine strukturierte Pinselspitze verwenden, sind Sie natürlich fein heraus, weil das geht damit deutlich besser. Ich habe leider keine gefunden in den Bordmitteln, die damit wirklich wunderbar umgehen könnten. Das macht aber gar nichts, weil Photoshop schließlich die Möglichkeit bereit hält, sich selber Pinselspitzen zu bauen. Also würde ich sagen, probieren wir das mal mit dieser Datei hier. "Brush Material" hab ich die mal in guter deutscher Manier getauft. Wunderbar. Also, das "Brush Material", das nehmen wir jetzt mal, daraus möchte ich gerne eine Pinselspitze bauen. Damit eine Pinselspitze gut funktioniert, ist es meiner Meinung recht wichtig, dass sie keine harten Kanten hat. Es sei denn, Sie brauchen eine mit harten Kanten. Aber etwas, das so zerfusselt aussieht, und so diese hübschen Strukturen hat, das sollen Sie nicht dadurch kaputt machen, dass Sie eine so harte Kante hier rein bauen. Auf gar keinen Fall. Deswegen legen wir erst mal eine neue Ebene drüber, schnappen uns einen Pinsel, sehr sehr weicher Pinsel, weiße Farbe. Den Pinsel machen wir schön groß. Weiße Farbe sagte ich, das ist dann Taste "X", bzw. Taste "D" erstmal, um Schwarz und Weiß herzustellen. Dann die Taste "X", dann haben wir Weiß als Vordergrundfarbe. Die Deckkraft lege ich auf 50 Prozent. Und jetzt fange ich erst mal an mit einer sehr großen Pinselspitze hier aufzuhellen, weil ich möchte es ja sanft ausblenden. Es soll eine eher runde Pinselspitze geben, so ungefähr. Das versuchen wir jetzt erst einmal zu machen hier. Wunderbar.  Es geht, wie Sie sehen, relativ zackig, das ist auch kein großes Kunststück. Ich male noch ein paar Mal drum rum, um sicher zu gehen, dass ich hier nirgendwo mehr harte Kanten habe. Es bleibt immer noch genügend Struktur in der Mitte übrig. Und jetzt stelle ich fest: Da ist es immer noch ein bisschen zu dunkel. Ich möchte es gerne noch weicher haben, noch weicher ausblenden. Also, Deckkraft 20 Prozent, und jetzt vorsichtig über diese, bereits schon in den Außenbezirken dieses Pinsels liegenden Tonwerte drüber, bis wir das hier haben. Und damit Sie sehen, wie wahnsinnig wichtig mir das ist, mit der weißen Kante, gehe ich jetzt auf 100 Prozent. Mache meinen Pinsel ein bisschen kleiner, und fahre hier noch mal diese Kante nach, damit ich ganz sicher bin, hier nirgendwo mehr einen Tonwert stehen zu haben. Könnte man auch mal versuchen, über einen Verlauf zu machen, habe ich auch versucht, ganz ehrlich. Aber ich finde, dass genau das Malen hier, mit der Maus, oder auch besser vielleicht noch mit einem Stifttablett dafür sorgen, dass es unregelmäßiger aussieht. Weniger nach vorgefertigt aussieht, und deswegen ist mir das eigentlich lieber. In der Mitte lassen wir das durchaus mal so stehen. Damit wären wir eigentlich, soweit fertig, damit können wir schon was anfangen. Ich reduziere das Ganze auf den Hintergrund, und entsättige über "Bildkorrekturen - Entsättigen", da brauchen wir keine Einstellungsebene mehr. So, es heißt nicht "Entsättigen", es heißt "Sättigung verringern", so, da ist es, damit das Ganze schwarz-weiß wird. Da der Pinsel sowieso keine Farbe kennt, ist das eine Maßnahme, die Photoshop auch ohne uns erledigen würde. Aber wenn wir das so machen, dann können wir uns vielleicht genauer vorstellen, wie der Pinsel aussieht. Was braucht er noch? Der braucht über "Bildkorrekturen - Tonwertkorrektur" noch vielleicht  so was, damit er auch tatsächlich mehr Kontrast liefert. Wenn Sie weniger Kontrast wollen, malen Sie mit geringerer Deckkraft, aber wenn Sie das wollen, sollte das auch da sein. So. Wundervoll. Und jetzt ist mir die Kante wieder ein bisschen zu hart geworden, also wieder zurück zum Pinsel, Deckkraft 10 Prozent, und ganz vorsichtig hier noch mal die Kante aufhellen. Dass es ein wunderschöner, sanfter Übergang ist. Sie glauben nicht, wie wahnsinnig wichtig das ist. Deswegen unbedingt hier die Kante sachte, sorgfältig, ganz, ganz sauber langsam ausblenden, nach Weiß hin. So ungefähr. Das können wir jetzt mal abspeichern, indem wir sagen, über "Bearbeiten - Pinselvorgabe festlegen" wir nennen sie, ja so könnte man sie natürlich nennen, ich nenn sie aber lieber "Softcloud". Und ich bring die mal hier rein, und da ist sie auch schon. Das ist unsere Pinselspitze, jetzt können wir zurückgehen, zu unserem "Deep Impact", und mal ein bisschen antesten, mal sehen, ob sie denn einigermaßen gut funktioniert. Ich setz einfach mal eine neue Ebene drüber, mach die mal ein bisschen größer, und setz mal mit 50 Prozent ein. Damit können wir, glaube ich, was anfangen, und haben damit erst mal grundsätzlich diese Pinselspitze festgelegt.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

Erfahren Sie alles über den Aufbau und die Umsetzung eines umfangreichen Composings in Photoshop und wie man unterschiedliche Fotos optimal miteinander kombiniert.

2 Std. 8 min (26 Videos)
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Dieses Video-Training ist der Auftakt eines Zweiteilers. Im zweiten Teil "Uli Staiger – Deep Impact mit CINEMA 4D" lernen Sie, den Meteoriten mit CINEMA 4D zu modellieren.

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