Malerische Bildlooks erstellen mit Photoshop

Pinsel als kreatives Werkzeug

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Meist genügen die Texturen nicht, um das Ziel zu erreichen, deswegen kommen zusätzlich Pinsel zum Einsatz. Jeweils neue Ebenen erlauben, jeden Pinsel individuell auf einen anderen Füllmodus setzen zu können.

Transkript

Bevor wir uns nun jedoch der Bearbeitung mit Pinseln zuwenden, müssen wir noch ein, zwei Änderungen an der Anordnung unsere Ebenen vornehmen. Zuallererst einmal, werde ich unsere Farb Leaks in eine Gruppe zusammenfügen, um später nicht durcheinander zu kommen. Dafür markiere ich mir beide Ebenen, indem ich Strg gedrückt halte, führe einen Rechtsklick durch, und wähle Gruppe aus Ebenen. Diese nenne ich nun in diesem Fall Farbe, und schon wird das Ganze ein wenig übersichtlicher. Nun sehen wir, dass durch die Arbeit mit den Farb Leaks, mein Bild wieder aufgehellt wurde. Und die dämmerige Stimmung, die ich eigentlich erzielen wollte geht in diesem Fall verloren. Der einfachste Trick, den ich jetzt durchführen kann ist, dass ich meine Lichtebene wieder nach oben setze, so dass die Gradation auch auf die Farbtexturen Wirkung erzielt. Nun sehe ich, dass die Gradation für mich eigentlich noch ein bisschen stärker ausgeprägt sein könnte, das heißt, ich klicke in die Lichter, gehe in meine Kurve, und ziehe diese noch ein wenig mehr ins Dunkle. So sieht das doch schon sehr gut aus. Es ist kein Muss, aber in diesem Fall ein absolutes Kann, weil es perfekt zu unserem Bild passt. Habe ich dies gemacht, kann ich mich nun endlich meinen Pinselspitzen zuwenden. Für den winterlichen Flair habe ich mir extra, winterliche Pinselspitzen zugelegt, eigentlich sind es Mehl-Brushes, aber ein wenig anders genutzt werden sie wirklich wie ein kleiner Schneesturm wirken. Den Link zu den Pinselspitzen finden Sie anbei: www.daz3d.com/ron-s-powder. Bevor ich jetzt aber munter drauflos pinsle, muss eins gesagt sein, nutze ich Pinsel, arbeite ich generell immer auf einer leeren, neuen Ebene, damit ich die Pinsel möglichst gut nutzen kann, das heißt ich kann sie transformieren, verschieben, verziehen und eben alles was sonst noch mit Photoshop möglich ist, um sie dem Bild möglichst gut anzupassen. Also, wähle ich zuallererst einmal eine leere Ebene. Nun gehe ich in die Pinsel, und suche mir, rein nach meinem Geschmack, einen von den unzähligen Pinseln aus. Diesen mag ich besonders gerne. Wichtig ist nun, dass ich die Deckkraft auf 100% setze, und da es sich hier um das Medium Schnee handelt, natürlich die Farbe Weiß ausgewählt habe. Nun wende ich den Pinsel einfach irgendwo in meinem Bild an, denn wir haben auf einer leeren Ebene gearbeitet, und können diesen nun dort ins Bild setzen, wo wir ihn haben wollen. So gefällt es mir sehr gut. Im zweiten Durchgang werde ich noch einmal die gleiche Pinselspitze nutzen, ich wähle wieder eine neue Ebene, meinen Pinsel, pinsle das Ganze auf das Bild, und werde diesen nun jedoch, Vertikal oder Horizontal spiegeln, damit ich ihn möglichst gut in mein Bild einarbeiten kann. Das ist für mich jetzt noch lange nicht genug, es darf ruhig noch ein wenig mehr Schneegestöber herrschen. Diesmal sollten wir vielleicht jedoch mit einer etwas anderen Pinselspitze arbeiten, um eine gewisse Variation im Bild zu erzielen. Wie Sie sehen, kriegt jede Pinselspitze bei mir die eigene Ebene, damit ich notfalls diese Pinsel, mir hin und her schieben kann. Nun wählen wir uns eine andere Pinselspitze aus, ich gehe in die Pinsel, schaue mir das Ganze mal an, und diese sieht doch auf den ersten Blick schon mal sehr nett aus. Auch diese pinsle ich mir einfach in das Bild irgendwo rein, und schiebe sie mir zurecht. Diesmal mache ich daraus ein Hochkant, denn ich finde es darf ruhig so wirken, als wenn dieser Schnee von der Kapuze wegstrebt. Sie könnten das Ganze nun noch mehr verzerren, dann könnten Sie die Pinselspitze um die Kapuze herumlegen, und noch mehr verziehen, es sind quasi keine Grenzen gesetzt. So gefällt es mir sehr gut, ich bestätige das Ganze, und sehe, was passiert ist. Nun gefällt mir dieser Bereich schon sehr gut, und ich denke, er ist vollendet, jedoch ist dieser Bereich, im Gegensatz dazu, noch sehr leer. Das heißt, wir setzen noch eine weitere Pinselspitze oben drauf. Eine leere Ebene, in die Pinsel hineinschauen, und diesmal, was wähle ich denn, welche gefällt mir denn besonders gut, die Qual der Wahl hat derjenige, der viele Pinselspitzen zur Verfügung hat. Ich würde gerne eine punktuelle nehmen, um zu sehen, wie man auch diese nutzen kann. Vielleicht nutzen wir einfach mal dieses Ding. Ich zoom in mein Bild rein, pinsle es mir munter drauflos, nun ist das Ganze, wie schon gesagt, sehr punktuell, deswegen ziehe ich es mir zurecht. So, sehr gut. Zoome wieder etwas raus, damit ich überhaupt sehe was ich hier fabriziere, wähle wieder das Symbol, um das Ganze ein wenig zu verzerren, und schon habe ich eigentlich meine ganz eigene Pinselspitze, und arbeite individueller. Sehr gut! In einem Vorher-Nachher-Vergleich werde ich Ihnen nun verdeutlichen, was in den letzten Minuten geschehen ist. Dafür füge ich meine Pinsel zuallererst in einer Gruppe zusammen, ich halte die Strg-Taste gedrückt, wähle meine Pinselebenen aus, führe einen Rechtsklick durch, und wähle Gruppe aus Ebenen, welche ich Pinsel nenne, das ist nicht besonders kreativ, aber na ja! In diesem Fall ergibt es wenigstens Sinn. Ich klicke einmal rein und wieder raus, und sehe, um mein Model herum, hat sich eine wunderschöne Schneewehe gebildet. Allerdings geht mir ein bisschen zu sehr das Blau verloren, denn dieses habe ich ja bereits während des Fotografierens erzielt, indem ich eine Blume vor die Kamera hielt. Und diese Arbeit soll nicht umsonst gewesen sein. Ich wähle also wieder meine Pinselgruppe und setze eine Maske, um zu maskieren, ich werde mir jetzt wie folgt, Blau zurückholen. Dafür wählen Sie die Farbe Schwarz, den Pinsel und die Deckkraft von 28%, sollte uns nun erst mal genügen. Ich zoome in mein Bild rein, ja, das reicht, um zu beurteilen, hole mir nun in einigen Bereichen, mein Blau zurück! Damit ich nicht umsonst die Kamera mit einem Arm gehalten habe. Auch hier von dem Umhang hole ich mir Details wieder. Wenn ich mich jetzt "verpinselt" habe, wähle ich X und kann mit Weiß Bereiche wieder hinein maskieren. So, noch ein wenig. Und das dürfte genügen. Ich zoome einmal raus, und schaue mir das Vorher-Nachher an. Nun sehe ich, dass dieser Pinsel ruhig noch ein wenig breiter sein könnte, das heißt, ich wähle diesen an, und ziehe ihn einfach noch ein bisschen in die Länge. Er muss dabei ja nicht ganz aus dem Bild raus, er soll einfach nur ein bisschen breiter wirken. Na, das finde ich gut. Nun zoome ich noch einmal in mein Bild rein, und schaue, ob auch keine komischen Pinsel auf dem Gesicht liegen. hier in dem Bereich finde ich das absolut nicht störend, denn ich finde gerade dies wirkt irgendwie interessant. Super! Das ist toll! Dem einen oder anderen von Ihnen, ist es nun sicherlich schon aufgefallen, dass sich unsere Lichtgruppe wieder unter der Pinselgruppe befindet, und was muss ich machen, um meine Dämmerung zu erhalten? Genau! Ich setze meine Lichtgruppe über die Pinselgruppe. Der Unterschied ist gering, für mich aber entscheidend. Jetzt denken Sie sicherlich, ach, dieses Bild, sieht ja schon recht fertig aus. Für mich fehlt allerdings noch das i-Tüpfelchen. Und im Folgenden werde ich Ihnen demonstrieren, wie Sie mit den Nik-Filtern, wunderbare Effekte erzielen können, wie Sie einen malerischen Look kreieren, und diesen am Ende so schärfen, dass Sie sich die Frage stellen werden, ist dies ein Foto, oder vielleicht doch schon ein Gemälde?

Malerische Bildlooks erstellen mit Photoshop

Lernen Sie, wie ein fantasievolles und farbenprächtiges Portrait in Photoshop entsteht - mit Hautretusche, Dogde & Burn und dem Verwenden von Texturen für einen malerischen Look.

1 Std. 21 min (21 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!