Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Canon EOS 70D Grundkurs

Picture Styles für die beste Bildwirkung

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Mit den Picture Styles können Sie Ihre Aufnahmen schnell an die unterschiedlichen Motivgruppen anpassen und nicht nur automatisch optimieren, sondern auch einen eigenen Bildlook kreieren.
06:30

Transkript

Die Bildstile sind eine interessante und wie ich finde praktische Möglichkeit, die Bilder in der Kamera direkt zu optimieren. Die Bildstile finden Sie beispielsweise auch in den Szenemodi, da sind die den unterschiedlichen Programmeinstellungen bereits zugeordnet. Sie können aber auch, wenn Sie in dem Kreativmodi fotografieren ihren JPEG-Daten direkt einen Bildstil zuordnen. Schauen wir uns mal die Bildstile im Einzelnen an und dann verrate ich Ihnen den ein oder anderen Trick und Kniff aus meiner täglichen Praxis. Die Bildstile finden Sie im Aufnahmemenü, im vierten Aufnahmemenü, also in der vierten Registerkarte. An erster Stelle Bildstil und da klicke ich jetzt mal hier auf die Set-Taste und Sie sehen eine Liste mit ganz unterschiedlichen Voreinstellungen. Auto ist nicht der Bildstil für Autos, so wie der Portraitbildstil nicht für Portraits ist, sondern ist natürlich der automatische Bildstil. Und hier, so sagt Canon, wird das Bild analysiert und die Kamera stellt fest, welches Motiv das sein könnte und was für ein Bildstil da geeignet ist. Bei den Bildstilen sehen Sie jetzt innerhalb dieser Tabelle noch vier Symbole oberhalb und dann jeweils eine Zahlenfolge, 3-0-0, 2-0-0, 0 und so weiter. Das sehen Sie hier. Idee des Bildstils ist, die Bilder, die in der Kamera entstehen gleich ein bisschen so zu bearbeiten, dass es dem Motiv entsprechend am besten ist. Und wenn man sich überlegt, dass ein Portrait, vielleicht nicht ganz so scharf sein sollte, wie eine Sachaufnahme oder eine Landschaftsaufnahme mehr grün enthält als vielleicht ein Portrait, dann ist es klar, dass bei einer Landschaftsaufnahme mehr auf die gute Darstellung von Grüntönen ankommt, wohingegen bei einem Portrait die wärmeren Rottöne, beispielsweise relevanter und wichtiger sind. Dann gibt es so allgemeine Bildstile wie Standard, Neutral oder Natürlich. Die differieren dann vielleicht ein bisschen in der ersten Einstellung. Das ist die Schärfeneinstellung. Sie können also einen beliebigen Bildstil wählen für eine Aufnahme. Ich wähle jetzt mal den Portraitstil. Und wenn Sie dann eine Änderung vornehmen wollen in den Details, klicken Sie hier unten auf diesen Knopf oder drücken auf die Infotaste. Und dann sehen Sie Schärfe, Kontrastfarbsättigung und Farbton können Sie jetzt anpassen. In der Praxis können Sie natürlich von vornherein sagen, ich möchte Portraits machen, die möglichst eher duftig sind und nicht so total scharf abgebildet. Das heißt Sie reduzieren an der Stelle dann schon mal die Schärfe auf das Minimum. Und auch im Kontrast können Sie sagen: "Ein Portrait ich hätte es gerne ein bisschen weicher und nicht ganz so kontrastreich." Also auch da reduzieren Sie den Wert. Entsprechend können Sie mit Farbsättigung und Farbton verfahren. Bei der Sättigung können Sie ein bisschen entsättigen. Es geht leider nicht bis zum ganz entsättigten Bild. Das wäre für mich ein riesen Fortschritt, wenn ich meine Bilder auf diese Weise auch ganz entsättigen könnte und damit eine tolle schwarz-weiß Möglichkeit hätte. Geht leider nicht ganz. Und bei der Sättigung in der anderen Richtung Sättigung erhöhen. Da habe ich die Erfahrung gemacht, also ein Teilstrich ist okay und bei zweien, wird es bei den allermeisten Motiven schon kritisch bis unschön. Und die Farbsättigung auf das Maximum zu erhöhen das sieht für mich eigentlich nur scheußlich aus. Der Farbton, da sind die Änderungsvarianten jetzt auch nicht so krass. Das ist eher subtil. Die Einstellung Farbton nutze ich öfter mal, wenn ich vorher die Sättigung reduziert habe, da noch ein bisschen am Farbton zu regulieren. Wenn Sie dann diese Einstellung vorgenommen haben und wieder zurück gehen in ihr Menu, sehen Sie jetzt hier unterlegt dann da die Null und die Minus Eins. Das heißt dieser Wert ist dann geändert und wenn ich da jetzt runter gehe, dann sehen Sie das bleibt mit der Änderung bestehen. Die Werte Neutral und Natürlich und Standard, die unterscheiden sich nur marginal. Größere Unterschiede gibt es wie gesagt bei Landschaftsportraits und logischerweise auch bei Monochrom. Da gehen wir jetzt mal rein, denn da sind die Einstellmöglichkeiten ein paar andere. In den Detaileinstellungen ist zu sehen: Schärfekontrast, klar gibt es auch beim schwarz-weiß Bild. Aber zusätzlich gibt es auch die Option Filtereffekt. Das kennt der ein oder andere, der Analog fotografiert hat. Hier haben Sie Gelb-,Orange- Rot- oder Grünfilter. Wer sich mit der Materie ein bisschen beschäftigt hat, der weiß, alles in Eigenfarbe wird heller abgebildet und die Komplementärfarbe kommt in dem schwarz-weiß Bild dann dunkler. Das heißt mit Orange-Rottönen wird blau deutlich dunkler und orange und rot heller. Deshalb nimmt man zur verbesserten Wolkendarstellung, in der Landschaftsfotografie beispielsweise, eben einen Gelb-, Orange-oder Rotfilter. Und je mehr das also orange oder rot ist, stärker als Gelbfilter. Das kann man da dosieren. Und wahrscheinlich haben Sie schon mal eindrucksvolle schwarz-weiß Fotos gesehen mit einem nahezu schwarzem dunklem Himmel und blitzweißen Wolken. Die werden mit dieser Technik gemacht. Schauen wir uns noch die letzte Einstellung hier an: Tonungseffekte. Hier können Sie statt einer schwarz-weiß Darstellung auch wählen, das Bild soll vielleicht ein bisschen getont sein. Das ist eine ganz raffinierte Möglichkeit, auch praktisch direkt aus der Kamera tolle Bildeffekte zu erzielen ohne weiter nachzubearbeiten. Darüber hinaus, das ist in der Liste, sind diese drei letzten Einstellungen. Sie können auch Einstellungen, die Sie selber komponiert haben, wenn Sie was verändert haben an dieser Einstellung, an der Standardeinstellung, das können Sie speichern als anwenderdefinierten Stil. Da gibt es drei Plätze, um da die Bilder zu verbessern. Ich finde es lohnt sich mit diesen Bildstilen zu arbeiten. Vor allen Dingen dann, wenn man sagt ich möchte direkt aus der Kamera tolle Bilder erhalten und nicht hinterher am Rechner unzählige Stunden damit verbringen, ein paar Bilder vielleicht ein bisschen aufzuhübschen, besonders dann, wenn Sie in einer Situation sind, wo Sie mehrere Bilder machen müssen und haben vorher halt eben auch ein bisschen Zeit zu gucken, an welcher Schraube kann ich da ein bisschen stellen, um meine Bilder zu optimieren. Probieren Sie einfach mal aus, welche Einstellungen für Sie hilfreich sind. Und ich bin mir sicher, Sie möchten die Bildstile an ihrer Kamera und bei ihren Bildern schon bald nicht mehr missen.

Canon EOS 70D Grundkurs

Machen Sie sich mit Ihrer Canon EOS 70D vertraut und erfahren Sie, welche Funktionen sich hinter den verschiedenen Knöpfen und Menüs der Kamera verstecken.

3 Std. 46 min (40 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:26.03.2014

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!