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Canon EOS 700D Grundkurs

Picture Styles für beste Bildwirkung

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Mit den Picture Styles können Sie Ihre Aufnahmen schnell an die unterschiedlichen Motivgruppen anpassen und nicht nur automatisch optimieren, sondern auch den eigenen Look schaffen.
04:40

Transkript

Damit Ihre Bilder, die Sie mit der 700D machen, immer möglichst toll werden, gibt es die Bildstile, die in den Motivbereich-Modi, Ihren Bildern jeweils zugeordnet werden. Denn es ist völlig klar, dass Sie, wenn Sie ein Porträt machen möchten, haben Sie andere Anforderungen, andere Vorstellungen von einer guten Farbwiedergabe und Farbdarstellung, als bei einer Landschaft. Fotografieren Sie Menschen ist die Hautwiedergabe, also die Wiedergabe der rötlichen Töne sehr viel wichtiger als bei einer Landschaft, wo ja grün und blau vorherrschend sind. So gibt es unterschiedliche Bildstile, die, ich sagte es gerade schon, einerseits automatisch zugeordnet werden, die Sie aber, wenn Sie in dem Kreativ-Modi fotografieren, Ihren Aufnahmen selber zuordnen können. Wichtig ist natürlich, dass Sie das vor der Aufnahme machen, denn das JPEG entsteht ja jeweils dann schon mit dem gewählten Bildstil. Wenn Sie RAW-Aufnahmen fotografieren und die Canon-Software DPP verwenden, dann wird dieser Bildstil auch mit den RAW-Dateien verknüpft, so dass, wenn Sie das Bild in DPP öffnen, dann auch in diesem Bildstil geöffnet wird. Sie können dann bei RAW-Aufnahmen und DPP natürlich den Bildstil im Nachhinein noch ändern. Schauen wir uns doch jetzt die Bildstile an, die bereits in der Kamera integriert sind. Die automatische Einstellung erklärt sich von selbst. Dann gibt es eine Standardeinstellung. Ehe ich jetzt die weiteren Einstellungen kurz anklicke, schauen wir über die Infotaste bzw. jetzt hier auf das Display ein Druck auf "Info" sehen Sie: "Schärfe", "Kontrast", "Farbsättigung" und "Farbton" und hier sind die Werte für die Standardeinstellung. Für diese 4 Parameter können Sie also die Faktoren noch ein bisschen verändern, wenn Sie sagen: Die Standardeinstellung ist jetzt für dieses Motiv das, was mir gut gefällt, aber ich brauche mehr Schärfe, oder weniger Schärfe, dann können Sie das hier, wie gesagt, gerade noch korrigieren. Sie gehen auf die Info-Taste, klicken dann bspw. auf die Schärfe. Dann können Sie sowohl über die Pfeiltasten als natürlich auch mit einem Klick auf das Display diese Einstellungen variieren. Wenn Sie dann wieder zurückgehen ins Menü, dann sehen Sie hier oben eine blaue Null, als Information für Sie, dass Sie diesen Bildstil verändert haben. Es gibt weitere Bildstile. Schauen wir uns die kurz an. "Standard", dann gibt es "Porträt", "Landschaft", "Neutral", "Natürlich" und "Monochrom". Da gehen wir jetzt nochmal ins Detail. Natürlich gibt es bei Monochromaufnahmen keine Farben, deshalb nur "Schärfe" und "Kontrast". Dann schauen wir uns die Filtereffekte an: "Gelb", "Orange", "Rot" oder "Grün", das sagt Ihnen vielleicht was, wenn Sie früher analog schwarz-weiß mit Farbfiltern fotografiert haben, um eben die Eigenfarbe des Filters heller darzustellen und die Komplementärfarbe dunkler. Wenn Sie also einen blauen Himmel fotografieren, wo ein paar duftig tolle weiße Wolken dran sind, nehmen Sie, wenn Sie das leicht verstärken wollen, einen Gelbfilter. Gelb ist komplementär zu Blau. Wollen Sie die Verstärkung noch deutlicher machen, möchten Sie, dass das Blau nahezu Schwarz wird, ann nehmen Sie einen Orange- oder Rot-Filter. So können Sie also die Farben ein bischen nutzen, um intensivere Schwarz-Weiß-Aufnahmen zu erstellen. Gehen wir nochmal in den "Monochrom-Stil" und die "Detaileinstellungen", "Filtereffekt" und "Abschliessen", gibt es auch noch die Möglichkeit, das Bild zu tonen. Wenn Sie kein reines Schwarz-Weiß-Bild wollen, dann können Sie auch sagen: Vielleicht "Sepia-Blau", "Violett" oder "Grün", das gibt dann den Bildern einen interessanteren Look. So haben Sie also mit diesen Bildstilen die Möglichkeit, die Bilder Ihren eigenen Vorstellungen anzupassen. Und wenn Sie jetzt einen der vorgenannten Bildstile schon ein bischen verändert haben, und Sie sagen: Ich möchte den öfter verwenden, dann können Sie den auch als "Benutzerdefinierte Einstellung" speichern. Es gibt die Möglichkeit, 3 dieser Einstellungen zu speichern. Mit der Software "EOS Utility" können Sie die Einstellungen auch auf den Computer laden und den DPP nutzen und auch dort gestaltete Bildstile rückwärtsrum auf die Kamera laden. Praktische Geschichte für den vielleicht ein bisschen fortgeschrittenen Anwender und auch für den, der keine Lust hat, Bilder lange am Computer zu bearbeiten. Manchmal ist es sinnvoll, sich vorher 3 Gedanken mehr zu machen, vielleicht zweimal zu klicken und hat hinterher sehr viel Arbeit und Zeit gespart. Ich finde, es ist eine tolle Sache, auch über die Kontrasteinstellung die Belichtung noch ein bisschen zu optimieren. Probieren Sie es einfach mal aus, ob Sie da genauso viel Spaß dran haben wie ich.

Canon EOS 700D Grundkurs

Lassen Sie sich die Bedienung Ihrer EOS 700D vom ersten Einschalten der Kamera bis hin zum richtigen Belichten erklären und erfahren Sie, wie Sie Ihre Kamera gekonnt einsetzen.

3 Std. 33 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.11.2013

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