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Photoshop CC Grundkurs

Photoshops Ebenenstruktur im Überblick

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Photoshop-Dokumente bestehen aus mehreren Ebenen, welche als transparente Folien dienen. Das Grundkonzept der Ebenen besteht darin, dass der Inhalt einer Ebene vom Inhalt einer darüberliegenden Ebene verdeckt wird.

Transkript

Ebenen sind sozusagen das Herz von Photoshop. Denn nur mit Ebenen kann man wirklich sehr flexibel und sehr angenehm arbeiten. Schauen wir mal, was Ebenen sind, und wie sie funktionieren. Ich erstelle mir hier einmal ein neues Dokument und nehme die Web-Vorgabe, damit ich einfach verschiebene Pixel-Maße eingeben kann. Und den Hintergrund meiner neuen Datei möchte ich auf "transparent" stellen. Ich nenne diese Datei einfach "Ebenen". Bestätige das. Und jetzt sieht man, habe ich eine leere, neue Photoshop-Datei. Und mit dieser leeren Datei habe ich sofort eine Ebene. In diesem Fall Ebene 1. Diese Ebene hat hier ein Schachbrettmuster. Dieses Schachbrettmuster zeigt mir einfach an, dass hier jetzt Transparenz ist. Genauso wie hier in dieser Ansicht. Was gibt es nun für Ebenen? Und zwar sieht man: Das hier ist eine neue Ebene, eine leere Ebene. Und auf diese Ebene kann ich Pixel auftragen. Wie ich da jetzt Pixel auftrage, ist eigentlich einerlei. Also, ich kann hier natürlich einfach mit dem Pinsel zu malen beginnen. Man sieht, ich habe jetzt auf dieser Ebene 1 hier Pixel, also in diesem Fall schwarze Farbe, aufgetragen. Wenn ich jetzt eine neue leere Ebene haben will, kann ich hier im Ebenen-Bedienfeld unten rechts auf "Neu" klicken, also eine neue Ebene erstellen, und nun habe ich eine Ebene 2 genau darüber liegen. Ja, was macht jetzt so eine Ebene 2? Ich nehme mir hier wiederum den Pinsel, ändere jetzt aber die Farbe auf einen Blauton, und male jetzt daneben noch einmal Farbe auf. Hier also jetzt Ebene 2, und damit das jetzt ein wenig besser erkenntlich ist oder ersichtlich ist, was da jetzt drauf ist, würde ich auch immer empfehlen, dass man Ebenen benennt. Das geht einfach so, dass ich einen Doppelklick direkt auf den Namen mache, nenne das jetzt einfach "Schwarz", mache jetzt hier einen Doppelklick auf Ebene 2, und nenne diese jetzt "Blau". Bestätige das. Und mit diesen beiden Ebenen kann ich jetzt das Verschieben-Werkzeug nehmen. Schaue, welche Ebene aktiv ist. Hier jetzt die blaue Ebene. Und jetzt schiebe ich den Inhalt der Ebene "Blau" einfach einmal über den Inhalt der Ebene "Schwarz". Denn Ebenen, so wie ich sie hier gerade verwende, kann man sich ähnlich wie Overhead- oder wie Transparentfolien vorstellen. D. h., ich habe den gesamten Bereich als Folie und nur hier drinnen etwas auf die Folie drauf gemalt. Das gleiche ist jetzt auch mit dieser schwarzen Ebene, oder Ebene mit dem schwarzen Inhalt. Wenn ich diese jetzt markiert habe und verschiebe, dann sieht man, ich verschiebe jetzt nur den Inhalt der schwarzen Ebene, und die blaue Ebene verdeckt mir jetzt den Inhalt der schwarzen Ebene. Jetzt kann ich aber hier die schwarze Ebene nehmen, und einfach nach oben schieben, bis hier die Linie kommt. Und jetzt sieht man, dass die schwarze Ebene über der blauen Ebene liegt. D. h., jetzt ist die schwarze Folie über der blauen Folie, und verdeckt natürlich Inhalt von der blauen Folie. Und das ist eigentlich schon das Grundkonzept von Ebenen. Also Ebenen, die weiter unten liegen werden von Ebenen oder von Inhalt von Ebenen, die weiter oben liegen, verdeckt. Aber ich kann jederzeit eine Ebene nehmen, und einfach nach unten ziehen, und nun ist die blaue Ebene oder der Inhalt der blauen Ebene - ich muss natürlich die richtige Ebene markieren - über dem Inhalt der schwarzen Ebene. Also das ist das Grundkonzept von Ebenen. Jetzt mache in einmal ein Foto auf. Ich nehme jetz z. B. dieses Bild hier. Und da sieht man: Ich habe jetzt hier die Ebene "Hintergrund". Wenn ich nämlich ein Bild aufmache, in diesem Fall ein JPEG-Bild, dann ist das eine Hintergrundebene. Und eine Hintergrundebene, so kursiv geschrieben, heißt jetzt, dass die Datei eine Datei ist, die nicht transparent speichern kann. Und deswegen ist jetzt "Hintergrund" kursiv geschrieben. Und man sieht, da ist jetzt ein kleines Schloss dahinter. Ich lasse jetzt aber einfach mal die Hintergrundebene so, wie sie ist, und gehe jetzt auf einen weiteren Ebenentyp ein. Nämlich, wenn ich jetzt z.B. "Text" hereinschreibe. Ich sage jetzt einfach mal "Text", bestätige das. Dann sieht man: Ich habe hier Text aufgebracht. Diesen kann ich natürlich auch verschieben. Im Ebenenstapel sieht man jetzt: Über dem Hintergrund liegt jetzt mein Text. Das ist schon einmal ganz gut. Was gibt es jetzt noch? Jetzt gibt es Korrekturebenen. Wenn ich jetzt hier unten auf das Yin- und Yang-Symbol draufklicke, bzw. hier in den Korrekturen z. B. auf "schwarz-weiß" klicke, dann sieht man, dass sich hier jetzt eine Schwarz-Weiß-Korrektur oder -Einstellungsebene habe. Und diese Schwarz-Weiß-Einstellungsebene liegt jetzt über meinem Text und über meinem Hintergrund. Wenn ich jetzt aber den Text trotzdem blau haben möchte, dann kann ich die Schwarz-Weiß-Ebene einfach hinter meinen Text ziehen. Und man sieht, der Text ist jetzt über dem Schwarz-Weiß. Das Schwarz-Weiß wirkt nur auf alles, was darunter ist, in diesem Fall meinen Hintergrund. Der Text bleibt natürlich blau, weil er ja jetzt nicht von der Einstellungsebene Schwarz-Weiß betroffen ist. Wenn ich jetzt Schwarz-Weiß wieder nach oben schiebe, dann ist mein blauer Text, weil er ja unter der Schwarz-Weiß-Einstellungsebene ist, auch entsprechend schwarz-weiß. Also ich habe hier jetzt keine Farbinformation mehr. Ich ziehe das jetzt aber wiederum nach unten und sage Command+0. Also das waren jetzt Korrekturebenen. Was gibt es jetzt noch? Wenn ich Objekte erstelle, nehme ich Vektor-Objekte, hier unten. Ich nehme mir z.B. einen Pfeil, sage dieser Pfeil soll auch blaue Farbe haben. Wenn ich diesen Pfeil erstelle und mit dem Verschieben-Werkzeug verschiebe, dann sieht man, ich bekomme eine Formebene. Und auch hier wiederum: Die Formebene ist oberhalb der Schwarz-Weiß-Korrekturebene, und deswegen ist natürlich die Formebene auch farbig. Wenn ich die Formebene jetzt unter die Schwarz-Weiß-Ebene ziehe, sieht man alles eben unter der Schwarz-Weiß-Ebene. Der Hintergrund, die Form ist jetzt schwarz-weiß. Der Text, der aber oberhalb der Schwarz-Weiß-Einstellungsebene ist, ist natürlich in Farbe. Also, es wirkt natürlich auch auf mehr Objekte, diese Korrekturebene. Oder auf mehr Ebenen. Das kann ich jetzt entsprechend wieder nach oben ziehen. Was gibt es jetzt noch für Ebenenarten? Also, hier hat man gesehen, das ist jetzt eine Formebene oder eine Vektorebene. Und jetzt gibt es noch, wenn ich hier auf das Yin-Yang-Symbol draufklicke, oben drei weitere Arten von Ebenen, nämlich eine Musterebene - wenn ich hier jetzt draufklicke, wird der gesamte Bereich mit einem Muster gefüllt. Da kann ich jetzt irgendein Muster auswählen, sage "OK", und man sieht, ich habe hier jetzt eine Musterfüllung in den Ebenen. Ich mache meine Ebenen ein wenig größer, indem ich hier nach oben ziehe. Und diese Musterfüllung, die wirkt standardmäßig auf den gesamten Inhalt und verdeckt natürlich alles was darunter ist. Auch hier wiederum, wenn ich die nach unten ziehe, verändert sich natürlich die Reihenfolge. Nach der Musterüberlagerung gibt es auch eine Verlaufsüberlagerung oder eine Verlaufsfüllung wie es hier heißt. Und hier kann ich sagen, ich möchte z.B. den Verlauf von der Vordergrundfarbe, jetzt dem Blau, bis zur Hintergrundfarbe haben. Ich kann natürlich auch hier die Richtung anpassen, und weitere Optionen hier einstellen. Und auch hier, diese Verlaufsfüllung geht natürlich über die gesamte Fläche, also über das gesamte Bild. Und zu guter Letzt gibt es hier auch noch eine Farbfläche, d. h., wenn ich jetzt die gesamte Ebene einfärben möchte oder das gesamte Bild vielmehr, dann wird hier wiederum die Vordergrundfarbe Standardfarbe genommen. Ich bestätige das jetzt einmal. Und hier sieht man, ich habe jetzt eine Farbfüllung. Und die Farbfüllung ist jetzt so, wenn ich die Farbe ändern möchte, weil ich meinen Text, der ja hier irgendwo steht und meine Form, den Pfeil, der ja hier irgendwo ist, ziehen möchte, dann kann ich hier mit einem Doppelklick auf dieses Farbfüllungsquadrat hier vorne klicken, und kann die Farbe natürlich sehr, sehr schnell ändern. Ich gehe mal hier in so einen Hellblau-Bereich und man sieht, wie meine Elemente entsprechend wieder sichtbar sind, weil diese beiden blauen Elemente über dieser hellblauen Ebene sind. Und wenn ich jetzt wieder alles sehen will, also den Hintergrund, das Originalbild, dann klicke ich hier jeweils auf die Augen. Und man sieht, die Ebenen sind zwar noch da, sie sind über der Hintergrundebene. Aber da ich sie ja ein-und ausblenden kann, sieht man, dass ich direkt auf die Hintergrundebene jederzeit wieder zugreifen kann. Das war jetzt ein Überblick über die wichtigsten Ebenetypen, die man hier in Photoshop erstellen kann.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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