Photoshop CC Grundkurs

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InDesign unterstützt eine große Anzahl der in Photoshop zur Verfügung stehenden Funktionen. Dazu zählen Ebenen und deren Kompositionen sowie Kanäle, Masken, Freisteller, Pfade und der Duplex-Druck.

Transkript

InDesign und Photoshop arbeiten ganz hervorragend zusammen. Und ich nutze Photoshop sehr häufig um meine Bilder für InDesign entsprechend vorzubereiten. Dabei unterstützt InDesign eine Menge von den Photoshop-Funktionen - darunter Ebenen, Ebenenkompositionen, Kanäle, Masken und Freisteller, Pfade - und hier auch eine ganz besondere Funktion, nämlich den Duplexdruck. Ich habe hier ein Graustufenbild mal geöffnet, und mit dem Bildmodus wandle ich das jetzt in ein Duplexbild um. Ich wähle dazu die Art hier, entsprechend Duplex, kann sagen was für eine Druckfarbe ich haben will. Und hier kann ich jetzt wechseln zwischen den Farbfeldbibliotheken und meinem Farbmischer. Und jetzt kann ich hier sagen: OK, wir wollen hier so ein dunkles Rot haben. Das bestätige ich ebenfalls mit "OK". Und jetzt speichere ich mein Bild mit 'Datei speichern unter', am besten mal auf dem Desktop. Zuletzt möchte ich dem Dokumenten ein Pfad hinzufügen, d.h. wir nehmen mal hier das Schnellauswahlwerkzeug und wählen mal hier diese Person aus, so ungefähr. Es kann ein grober Ffad sein,es soll nur später nur für die Konturenführung in InDesign gelten. Das heißt ich gehe jetzt in die Pfade-Palette hier rein und sage, dass ich aus der Auswahl einen neuen Arbeitspfad erstellen möchte und wir nennen den einfach mal 'Konturenführung'. Das bestätige ich mit "OK". Und das Bild speichere ich dann nochmal. Gehen wir jetzt zu InDesign und platzieren hier das Bild: "Datei platzieren". Ich wähle das Duplexbild aus und ich sehe hier schon momentan das Farbfeld ist nicht in InDesign vorhanden. Aber jetzt wo ich das Dokument öffne und hier dann in Rahmen platziere, sehe ich InDesign importiert auch das entsprechende Farbfeld. Das ist natürlich hier schreibgeschützt, d.h. ich kann das Farbfeld selber nicht ändern, das ist jetzt das Pantone-Farbfeld, aber es gibt ein Trick, wie ich die Duplex Farbe austauschen kann. Und zwar kann ich mir als allererstes hier ein neues Farbfeld erzeugen. Ich könnte in InDesign sagen, Vollton ist ok. Wir wollen hier einen Pantone Ton - nehmen wir hier "Solid coated" - und verwenden jetzt mal so ein schönes Blau. Wenn ich jetzt in den Druckfarben Manager von InDesign gehe, hier im Menu, dann kann ich jetzt hier den Druckfarben-Alias setzen. D.h. ich wähle mal ein Rot aus und sage: Drucke das Rot stattdessen in dem Pantone 7689 coated. Ich bestätige das Ganze mit "OK". Das Ergebnis sieht man dann spätestens in der gedruckten Vorschau. Auf diese Weise lassen sich also auch in InDesign noch die Farbwerte austauschen. Jetzt möchte ich einen kleinen Effekt anwenden. Wir gehen dazu mal unter Fenster Effekte innerhalb von InDesign und sagen jetzt hier, dass ich eine weiche Verlaufskante haben möchte. Ich schalte mal die Vorschau an und dann kann man sehr schön sehen, das Bild läuft jetzt hier nach rechts  weich aus. Vielleicht lassen wir es bis zur Hälfte noch ganz sichtbar und dann blenden wir es hier weich aus. Mit "OK" bestätige ich das. Und jetzt möchte ich hier einen Text anbringen, an der linken Seite. Nehmen also einen Textrahmen und füllen unter "Schrift" mit Platzhaltertext. Jetzt können wir ja sehen, der Text hier schert sich nicht wirklich um meine Kontur, die ich in dem Dokument drin hab. Aber das können wir ändern. Als Erstes sage ich dem Bild, es soll eine Konturenführung bewirken. Wenn ich mit Alt-Taste da drauf klicke, dann öffnet sich auch das Textumflussfenster und ich kann jetzt sagen, wie der Typ sein soll. Nämlich nicht wie Beschneidung, sondern wie der Photoshop Pfad. Jetzt kann ich meinen Konturenführungspfad, den ich eben in Photoshop angelegt habe, hier auswählen und sagen, ich hätte gerne noch einen bestimmten Abstand. So ungefähr. Und jetzt sieht man, der Text der schmiegt sich sozusagen an diesen Photoshop Pfad an und ich kann den jetzt entsprechend als Textpfad in InDesign  verwenden. So machen wir den Textrahmen noch gross genug, dass mein ganzer Text hier passt, Doppelklick hier oben drauf. Ach, das ist wahrscheinlich doch ein bisschen viel Text, vielleicht sollte ich das Bild nochmal ein bisschen vergrößern. Passen wir es hier automatisch an. Schauen wir uns auch nochmal an, wie InDesign mit Photoshop-Ebenen umgeht. Wenn ich das Ganze hier nochmal lösche, zurückkehre zu Photoshop, dann sehe ich, ich habe hier ein Dokument, das nicht nur viele verschiedene Ebenen und Ebenen-Ordner enthält, sondern auch noch Ebenen-Kompositionen. Hier unter "Fenster", "Ebenen-Komp." kann ich die aufklappen, und dann sehe ich, ich habe hier Ebenen-Kompositionen für verschiedene Zustände in diesem Dokument angelegt: "Desktop", "Tablet" und "Phone". Grundsätzlich, so eine Ebenen-Komposition erstellt man, indem man irgendetwas hier verändert, z.B. Texte ein- und ausblendet, und dann sagt, ich hätte ganz gerne hier eine neue Ebenen-Komposition. Und in dieser kann ich dann die Sichtbarkeit, Position und die Ebenenstile speichern, und ich nehme das jetzt einfach mal hier nur auf  V4. Das bestätige ich mit "OK" und speichere jetzt noch mal mein Dokument ebenfalls auf dem Desktop. Wenn ich jetzt zurückgehe zu InDesign, dann habe ich hier den Vorteil - wenn ich dieses Dokument noch mal platziere -, dass ich nicht nur einzelne Ebenen dieser Ebene noch kontrollieren kann; ich kann hier jetzt also mit einem Rechtsklick hingehen, auf die Objektebenenoption und könnte z.B. sagen, ok, den Footer brauche ich vielleicht gar nicht, den schalte ich aus. Aktivieren wir mal die Vorschau. Ich kann auch hier nur einzelnen Ebenen ein- und ausschalten, bspw. die Galerie. Ich kann aber auch auf meine Ebenenkomposition zugreifen, jetzt hier sagen, das ist die Desktopvariante, die Tablet-Variante oder die Phone-Variante und zusätzlich vielleicht noch meine neue, eben gespeicherte V4-Variante. Auf die Art und Weise bin ich sehr flexibel in InDesign und kann aus einem Bild unterschiedliche Ebenenkompositionen rausholen, und das können tatsächlich auch Korrekturebenen sein. Ich kann mir in Photoshop also eine Schwarzweiß-Korrekturebene hinzufügen, kann das in eine Ebenenkomposition speichern oder habe die Möglichkeit die Korrekturebene hier einzeln ein- und auzuschalten. Und dann bin ich im Design sehr flexibel und muss nicht unbedingt immer original bearbeiten. Hier zurückgehen in Photoshop und ich werde es hier einfach mal sehen, so eine schwarzweiß Korrektur hinzufügen, das Ganze speichern, und zurückkehren zu InDesign. Wir sehen, InDesign aktualisiert das, und über die Objektebenen-Option hier in InDesign kann ich jetzt natürlich hingehen und sagen :"Mensch eigentlich will ich doch nicht Schwarzweiß haben". Also es ist eher eine Korrekturebene und dementsprechend kann ich hier ganz unterschiedliche Zustände in InDesign sichtbar machen. Wir haben also gesehen, dass es wirklich sehr viele Funktionen gibt aus Photoshop, die ich in InDesign übernehmen kann, und so bietet das sich an, seine Bilder dort zu bearbeiten und dann in InDesign zu platzieren. Über Originalbearbeitung komme ich jederzeit zurück zu Photoshop, kann eine Änderung machen und so sehr flexibel zwischen den beiden Programmen hin- und herwechseln.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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