Photoshop CC Grundkurs

Photoshop und Illustrator

Testen Sie unsere 1929 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Ein Photoshop-Dokument, welches Text- und Formebenen beinhaltet, kann in Illustrator auf zwei unterschiedliche Arten importiert werden. Dadurch bleibt entweder das Textaussehen bestehen oder der Text kann bearbeitet werden.

Transkript

Mit Photoshop ist es möglich, hier eigene Textebenen und Formebenen anzulegen und die auch wie Vektoren zu bearbeiten. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Ausgabe dieser Formen, wie Sie hier sehen, gerastert ist und auch Texte werden in Photoshop gerastert dargestellt. Einzige Ausnahme bei Text ist die Ausgabe als Photoshop-PDF, aber auch bei Formen hilft das leider nicht viel. Stattdessen könnte ich jetzt aber auch sagen, ich möchte das Dokument hier auf den Desktop speichern und dann in Illustrator importieren. Wechseln wir jetzt mal zu Illustrator und sagen "Datei öffnen" und ich wähle meine Grafikdatei aus, die ich in Photoshop gespeichert habe. Illustrator fragt mich jetzt, wie ich die importieren möchte - können hier mal eine Vorschau anzeigen - ich kann nämlich einmal sagen, dass ich die Ebenen zu einem Bild reduzieren möchte, dabei bleibt auf jeden Fall das Aussehen erhalten. Ich kann ebenso definieren, dass ich die Objekte, die ich in Photoshop habe, auch in Illustratorobjekte haben möchte. D.h. die Ebenenobjekte umwandeln, dabei bleibt Text und Form entsprechend bearbeitbar. Wenn ich Ebenenkompositionen angelegt hätte, könnte ich sogar diese hier in Illustrator noch auswählen. Ich bestätige das jetzt mal mit "OK" und als Erstes fällt hier auf, dass ich die Texte jetzt entsprechend anpassen kann und, dass wenn ich jetzt hier mal auf die Pfade klicke, ich tatsächlich auch die Vektoren bearbeiten kann. Wir gehen dazu mal in die Ebenenpalette in Illustrator und sehen jetzt hier diese Form und die kann ich jetzt hier entsprechend anwählen und auch verändern in Illustrator. Das sind jetzt, wenn wir dicht dran gehen, richtige Vektorformen, also keine Pixel mehr. Das ist schon mal eine ganz schöne Sache. Noch besser ist natürlich, dass Illustrator natürlich auch Designinformationen aus Photoshop übernimmt. D.h. wenn ich mal diese Form anwähle und dann auf "Aussehen" gehe, dann sehe ich: Die Deckkrafteigenschaft hat Illustrator jetzt auf "Aufhellen" übernommen, denn das habe ich in Photoshop entsprechend vordefiniert. Das ist die eine Richtung, von Photoshop kann ich Daten in Illustrator öffnen und weiter bearbeiten. Umgekehrt kann es auch interessant sein, wenn ich hier einen Scan in Illustrator platziert habe. Dann kann ich in Illustrator über den Bildnachzeichner gehen und das Ganze in richtige Vektorpfade umwandeln. Wir gehen etwas dichter ran - das war vielleicht etwas zu dicht - und jetzt sehe ich, das sind keine Pixel mehr sondern Vektoren. Natürlich kann ich verschiedene Vorgaben aufrufen und das Ganze optimieren, zum Beispiel den Schwellenwert anpassen, um damit mehr oder weniger Details in das Bild hineinzubekommen. Ich habe den Modus auf "Schwarz-Weiß" gestellt. Wenn ich fertig bin, kann ich das entsprechend umwandeln und habe jetzt im Illustrator richtige Vektoren. Möchte ich diese Flächen füllen, kann ich das in Illustrator oder Photoshop machen. D.h. ich kann z.B. in Illustrator sagen, dass ich das interaktive Malen-Werkzeug benutzen möchte und wähle hieraus eine entsprechende Farbe, hier vielleicht. Jetzt kann ich das in eine interaktive Malgruppe umwandeln und die einzelnen Flächen füllen. Mit den Pfeiltasten kann ich hier zwischen meinen verschiedenen Farben wählen und fülle jetzt hier die einzelnen Elemente, hier z.B. das Shirt. Vielleicht möchte ich aber den Rest jetzt auch in Photoshop weitermachen. Das ist ganz einfach. Das Bildmaterial in Illustrator einfach kopieren, vielleicht wandeln wir die interaktive Malgruppe noch um, jetzt kopiere ich das Ganze hier, "Bearbeiten" - "Kopieren", gehe wieder zurück zu Photoshop, sage hier, ich möchte ein neues Dokument und dort sage ich "Bearbeiten" - "Einfügen". Er fragt mich jetzt, wie ich das möchte, als Smartobjekt, als Pixel, als Pfad oder Formebene. Ich finde Smartobjekt eigentlich ganz nett, denn ein Smartobjekt kann ich jetzt, da es auf Illustrator basierend ist, in Photoshop beliebig skalieren. Ich kann es kleinerrechnen, mit "OK" bestätigen und ohne Qualitätsverlust auch wieder größer skalieren. Wenn ich jetzt hier einen Doppelklick auf die Smartobjekt-Miniatur mache, dann öffne ich das Ganze wieder in Illustrator. Ich kann mir jetzt mit der Pipette hier wieder einen Farbton wählen, wähle einmal die gesamte Grafik an und kann jetzt entsprechend weiter mit dem interaktiven Malwerkzeug das Dokument kolorieren. Wenn ich die Smartobjektdatei jetzt schließe und speichere, dann übernimmt Photoshop automatisch hier die Änderung. So bin ich eben sehr flexibel in der Bearbeitung meines Smartobjekts, was ursprünglich aus Illustrator kommt; kann da zwischen Illustrator und Photoshop sehr einfach hin- und herwechseln.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:18.06.2013

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!