Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Photomatix: Tonemapping und Fusion

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Neben PTGui beherrscht auch Photomatix beide Hochkontrastverfahren. Lernen Sie in diesem Video die vielfältigen Einstellmöglichkeiten von Photomatix kennen. Auch die Nahtlosigkeit für 360-Grad-Panoramen ist gewährleistet.

Transkript

Schauen wir uns nun mit Photomatix ein weiteres Programm an, was sowohl Ton Maping, als auch Exposure Fusion beherrscht. Und ich gehe jetzt mal noch mal den gleichen Weg, den wir schon mal gegangen sind. Ich nehme einfach mal die drei unterschiedlichen Belichtungsstufen des Panoramas und Bau die mal schnell in Photomatix zusammen. Alternativ könnten wir auch direkt mit einem 32 Bit Bild ins Programm gehen Und das lass ich mal gerade zusammenbauen. und diese ganzen Geschichten, das haben wir, ok. Und das geht relativ schnell. So jetzt haben wir dieses Bild hier und wir können das jetzt hier zum Beispiel einfach noch abspeichern. Wie können aber auch sofort weitergehen. Das mache ich jetzt in diesem Fall mal, indem ich hier den Button Tone Maping Fusion auswähle und dann wird dieses Programm in der eigentlichen Benutzeroberfläche von Photomatix angezeigt. Man sieht, dass ich hier ein Histogramm, das ist jetzt im Moment mal nicht so wichtig, das gebe ich mal auf die Seite, und kurz zum Hinterface wir haben hier auf der linken Seite angenehmerweise immer mit einer Erklärungsbox unten am unteren Rand, was diese einzelne Regel eigentlich tut, es gibt hier eine Menge an Schrauben, an denen man drehen kann und und die hängen auch noch davon ab, welchen Algorithmus ich auswähle. Hier oben sieht man schon prinzipiell man das Verfahren Ton Maping und Fusion und man sieht, das Vorschaubild wird sofort angepasst, d.h. ich kann jetzt hier sehen, was ich mache. Also, schon für die Fusion gibt es mehr Regler, als in PTGui, die ich verwenden kann und es gibt auch verschiedene Presets, die man hier schon aufrufen kann und die dann jeweils ein bisschen anders sind. Das, z.B. Innenraum speziell mal für Immobilien und solche Dinge gemacht worden. Das schaut auch ziemlich gut aus. Wir können das hier so ein bisschen die HDR-Richtung bewegen, Mittelwert, also das ist ein bisschen Probieren. Was einem am besten gefällt und hier gibt es eben doch einige Möglichkeiten zum Verändern. Man kann auch auswählen, welche Bilder sollen überhaupt eingehen in das Ganze, man kann sich zwei von den Bildern auswählen, manchmal reichen nämlich auch zwei hier. Allerdings ist der Kontrastumfang so hoch, dass das keinen wirklichen Sinn macht. Gehen wir auf Natürlich und hier kann ich jetzt einfach verschiedene Dinge verändern, und zwar schon den Lokalkontrast, einfach erhöhen. Das kann man also richtig übertreiben, dann geht das Bild wirklich in der Richtung HDR-Look und die Helligkeit noch anpassen, einfach ein bisschen weniger zu nehmen. Was sozusagen die Grundbeleuchtung angeht... und Fusion-Bilder neigen immer ein bisschen dazu, dass sie ein bisschen flauer werden. Bei manchen Sujets es ist dann immer ganz gut, wenn man a’ bißel bei der Sättigung noch Gas gebt. Eine relativ wichtige Checkbox, die ich hier schon mal erwähne, da komme ich später noch mal drauf zurück, weil das ein Kernproblem ist, was wir bei HDR Pandora haben. Hier steht jetzt 360° Bild und man sieht jetzt hier kaum etwas. Ich wähle mal einen etwas krasseren Look. Und da ist das leider nicht, jetzt muss ich kurz gucken. Hier kann man das ganz gut sehen. In den Lokalkontrast man massiv anhebt und jetzt nimmt man hier die Checkbox 360°, dann sieht man, dass es an den Bildrändern einiges tut. Das Interessante ist nämlich, ich hab hier eine komplette Kugel und wenn ich zum Beispiel den Lokalkontrast anhebe, dann ändert sich ein Pixel oder der Wert eines Pixels oder eines ganzen Bereiches, ändert sich in Abhängigkeit von den Kontrastverhältnissen in der Umgebung. Und die sind natürlich am rechten und am linken Rand unterschiedlich. Hier habe ich ein Fenster mit Landschaft und Kontrast: da ist Himmel und Bäume, das ist ein recht hoher Kontrast, hier ist aber nur eine Wand und ganz dünner Streifen, d.h. deshalb diese beiden Ecken, die reagieren jetzt auf diese Verarbeitung hier relativ unterschiedlich. Und wenn ich das als 360°- Bild definiere, dann weiß das Programm, ich muss im Prinzip das, was hier kommt, hier außerhalb vom Bild noch dran bauen und das Stück hier dran bauen, d.h. Photomatix ergänzt praktisch die Bilder hier am Rand und man kann das nicht sehen, in einem bestimmten Bereich, so dass die Veränderungen, die an diesen beiden Kanten passieren, exakt gleich sind. Nur dann behält das Bild seine Nahtlosigkeit und nur dann kann ich das später auch verwenden zum Beispiel, für eine interaktive Darstellung als sphärischers Panorama, sonst funktioniert das nicht immer, es bekommt eine sehr hässliche Kante mitten im Bild, die geht einfach senkrecht von Pol zu Pol senkrecht durchs gesamte Bild. und das sollte man natürlich vermeiden. Also, das ist eine ganz wichtige Option, die man hier eben angekreuzt haben muss bei den einzelnen Algorithmen und das gilt fürs Tone Maping übrigens genauso. Das gilt eigentlich für alle Bildbearbeitungen, die nicht Pixeluniform sind, wenn ich hier die Belichtung verändere oder einzelne Farbkanäle, dann betrifft das nur immer ein Pixel und es ist komplett unabhängig vom Nachbarpixel, während alles, was mit Lokalkontrast zu tun hat, selbst Schärfung gehört schon dazu, das betrifft immer auch Nachbarpixel und sobald so eine Bearbeitung auf ein sphärisches Panorama losgelassen wird, haben wir das Problem, dass wir die Kante zu sehen bekommen und das muss man unter allen Umständen vermeiden. Das betrifft natürlich alle Bearbeitungen in Photoshop, z.B., wo Photoshop denkt gar nicht um die Ecke, dort muss man alles manuell machen, hier haben wir netterweise wirklich diese Checkbox. Das wäre jetzt mal der Bereich Fusion in Photomatix bei Tone Maping, ist wie gesagt einfach nur eine Checkbox. Und hier kann ich verschiedene Algorithmen auswählen, das ist ganz interessant, dass sich hier wird der Kontrast optimiert, das heißt, ich habe ausgehend von dem Kontrast, der ursprünglich geherrscht hat, an der Stelle, eine Kompression drin und die wird versucht so zu optimieren, dass die Tonwert- Distanzen zwischen den einzelnen Bereichen Bereichen, sowohl bei den überbelichteten, als auch bei den unterbelichteten Aufnahmen irgendwie auch gleichmäßig ins Bild eingehen. Das ist eine Möglichkeit, wie man diese Tonwerte sozusagen wieder in darstellbaren Bereich bekommt, der Details Enhancer, der versucht einmal den Tonwertumfang eigentlich einzuebnen, also deswegen wird das Bild immer ein bisschen flau und flach und dann kann man einfach den Detail Kontrast hochziehen und dann sieht man, dass das Bild sozusagen bisschen knackiger wird. Und man kann diese Theorie immer nur knapp beschreiben, da gibt's nicht so klare Regeln, sondern es geht letzten Endes eigentlich immer nur darum, nach dem Look zu gehen und dann gibt es immer als dritte Möglichkeit, eben noch den Ton Kompressor, das heißt hier haben wir einfach eine Kompression der Tonwerte, das heißt hier wird der Lokalkontrast einfach eingeebnet zugunsten des Detailkontrasts. Das ist die Möglichkeit, die wir hier eigentlich praktisch über die Technik haben. Das Angenehme ist, dass wir hier auch noch jede Menge Presets haben und das heißt wir können ja einfach alle auswählen und hier gibt es also von, zum Beispiel, Standard beim Ton Maping mit einer Grundeinstellung, dann gibt’s photographisch, natürlich, die schauen alle noch relativ zivil aus, ausgewogen, das sind dann jeweils, man sieht das hier wechselt auf der linken Seite jeweils der Algorithmus, je nach dem, was man dort macht. Und solche Fusion/Natürlich ist eigentlich etwas, was schon relativ Gutes an Realität dran ist und dann wird das hier relativ schnell ziemlich krass und man kann gerade beim Ton Maping völlig extremes Zeug machen, das ist so dieser typische HDR-Look, den mittlerweile niemand mehr sehen kann und diese Presets liefern eigentlich die schnellsten Ergebnisse. Wollen wir hier einfach mal durchscrollen, guckt, ok, was schaut gut aus, das passt und dann kann man hier einfach von diesen Presets ausgehend hier schauen, dass man noch an den Reglern noch ein bisschen Fine Tuning macht. Also damit kommt man relativ schnell zu ziemlich netten Ergebnissen und wie gesagt, wichtig ist, dass man eben am Schluss immer noch diese 360° Box auswählt und jetzt sage ich hier zum Beispiel, ich nehme noch bei der Helligkeit bisschen weg: Fenster, den Weißpunkt noch ein bisschen zu manipulieren. Und ich lasse jetzt an der Stelle gut sein. Wie gesagt, das reduziert sich letzten Endes ziemlich stark auf eine Geschmacksfrage und wenn mir das gefällt, kann ich das hier abspeichern unter verschiedenen eigenen Rubriken und mit Verarbeiten feuere ich das Ding dann sozusagen ab und dann wird das 32bit Bild, beziehungsweise der Stapel von Einzelbelichtungen zu einem Endergebnis verrechnen. Ganz wichtig noch, wenn ich ein 32 Bit Bild in Photomatix öffne, dann steht mir das Fusion nicht zur Verfügung, weil das Fusion braucht die Originalbelichtungsstufen, weil es ja von Grundprinzip an anders funktioniert. Werden die Bilder fusioniert, wie das hier übersetzt heißt, dann entsteht ein 16 Bit Bild und das können wir jetzt hier noch nachbearbeiten, relativ pauschal lassen wir mal weg. Und das lässt sich jetzt abspeichern unter… und hier sieht man JPEG, TIFF 16 Bit und ich mache jetzt mal hier 16 Bit und ich habe mal hinten noch PM dran, damit ich weiß, dass das aus Photomatix kommt und speichere das mal ab. Und dann ist das normalerweise relativ schnell passiert. Ich schließ’ das mal und das ist jetzt das Endergebnis und das schaut so vom Tonwertumfang her mal hier mal relativ ok aus, ohne jetzt da großartig im Detail an Einzelheiten rumgeschraubt zu haben. Das wäre jetzt mal eine gefuste Version, sozusagen von diesem Panorama und die anderen Tone Maping geben das gleiche aus. Da steht dann nur einfach statt fused steht dann da normalerweise noch der Preset-Name dran, wie das entstanden ist. Das war mal ein kurzer erster Überblick über Photomatix, wie das mit Panoramen umgehen kann und was wir, natürlich jetzt noch kurz am Schluss kontrollieren sollten, ist, ob das mit dieser 360° Option in Photomatix wirklich hingehauen hat, und ob wir eine Kante sehen in dem Bild. Ich mache mal kurz das Bild nochmal groß und wir sehen jetzt hier, dass dieses Fenster an der Ecke an diesem Rand sollte eine Kante sichtbar sein, dann muss sie hier sein. Das werden wir mal überprüfen. Ich öffne mal dieses Panorama einfach in PTGui-Viewer. Das ist ein kleines Unterprogramm, was sonst, z.B. in PTGui immer für die für die Vorschau zuständig ist und wenn wir jetzt mal die entsprechende Stelle anschauen, das wäre jetzt hier, in etwa wäre die Kante und da sieht man nichts. Das hat so wirklich tipptopp funktioniert. Damit ist dann die 360 Grad Funktion von Photomatix geklärt und man sieht also, dass es ein guter Partner ist für Panorama-Programme, wie PTGui, die in HDR Technik gemacht werden, das später in Photomatix weiterzuverarbeiten.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Lernen Sie, wie Sie HDR-Belichtungsreihen und die Panorama-Technik verbinden, um Rundumblicke mit besonders hohem Dynamikumfang zu erstellen.

4 Std. 3 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.10.2016

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