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Grundlagen der Fotografie: Filter

Pflege, Reinigung und Aufbewahrung der Filter

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Wer mit Filtern arbeitet, muss sich darüber Gedanken machen, wie und wo er sie in Fototasche oder Rucksack platziert, wie er sie lagert oder reinigt – was auch unterwegs nötig werden kann. Hier gibt's ein paar Tipps.
12:08

Transkript

Wenn man gerne Filter in der Fotografie einsetzt, muss man sich fragen, wo man die am besten verstaut. Je mehr Spaß man daran hat, desto mehr Filter wird man auch haben. Nun sind Filter nicht besonders schwer, aber sie beanspruchen irgendeinen Platz. Und dieser Platz ist, vor allem im Rucksack, immer knapp bemessen. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist ja auch die Benutzerfreundlichkeit. Und das findet man ja oft erst nach mehrmaligem Benutzen heraus. Und die Benutzerfreundlichkeit entscheidet auch darüber, wie groß der Spaßfaktor ist. Aber erstmal zu Platz und Lagerung. Schraubfilter bekommt man so im Allgemeinen immer in Plastikdosen als Verpackung geliefert. Das sind solche hier zum Beispiel. Die können unterschiedlichste Formate haben. Und die alleine sind ja schon mal, wenn man mehrere hat, summieren sie sich auf und brauchen den Platz im Rucksack, klar, ist nicht schwer, aber braucht Platz. Und deshalb ist das manchmal ein bisschen hinderlich, wenn man da jetzt mehrere mitnimmt, dann find ich ist eine Idee, die die Firma Haida, da hab ich das erste Mal das gesehen, aufgegriffen hat und zwar nennt man das einen Stack. Ein Stack ist einfach nur, es sind montierte, hier sind es 4 Filter, die zusammengeschraubt sind und die haben vorne und hinten einfach nur eine Metallkappe. So kann ich das schließen, öffnen und wenn ich jetzt zwei Filter benötige oder einen, hier sind es zwei, abschrauben und an meiner Kamera befestigen und auch wieder schließen zum Beispiel. Und da vier Stück, habe ich schon mal ein ganz anderes Volumen wie hier. Ist nicht bahnbrechend, aber finde ich eine tolle Idee. Ich benutze ja sehr gerne Stecksysteme, hier werden die Filter manchmal sehr aufwendig in Metalldosen, hier ist jetzt eine von Lee, eine kleine, in größeren Dosen geliefert, oder auch in solchen Nylontaschen. Das ist schonmal ganz nett. Aber für unterwegs ist das irgendwie nicht so meine erste Wahl. Also wenn ich draußen am fotografieren bin, sind die zwar ein wunderbarer Schutz, das stimmt schon. Aber im praktischen Gebrauch ist das eher ein bisschen hinderlich. Jetzt vor allen Dingen, wenn's mal viel windet oder regnet, ich bin schon diesen Taschen hinterhergewetzt, es ist alles andere als praktikabel, also für mich. Wenn ich nun meine Scheiben auspacke und fotografieren möchte, benutze ich vielleicht mehrere Filter. Dann kann es sein, dass ich mit mehreren Nylontaschen und dem Wind kämpfen muss. Die Filter, die ich benutze sind zwar aus Glas und sind in der Regel mehrfach vergütet, aber trotzdem können sie natürlich verschmutzen oder auch verkratzen. Und das will ich natürlich absolut vermeiden. Und deshalb sollte man auch in dem ganzen Umgang mit den Filtern auch ein bisschen sorgsam sein. Und ich hab mir eine Lösung überlegt, oder auf eine Lösung greife ich zurück, das ist eine Tasche von der Firma Lowepro, sowas ähnliches gibt's auch von Lee. Hier passen aufgefächert zehn Filter oder sogar noch mehr rein, hier gibt es so ein Fächersystem, wo jeder einzelne Filter eingeschoben wird und die Tasche ist innen weich mit so einem Fließ. Und was mir aber nicht gereicht hat, war die Tatsache, dass ich die da nur reintun kann. Weil es ist halt so, dass der Filter, wenn er da drin ist, dann weiß ich unter Umständen nicht, wenn ich ins zweite Fach greife, was ist da jetzt für einer drin. Und deshalb hab ich mir so Reiter gemacht, wo die Stärke drauf steht, was es für ein Filter ist und was er für eine Stärke hat. Und dieser Reiter hab ich mit original Gaffa Tape, was sehr stark klebt, aber rückstandsfrei zu entfernen ist, aufgeklebt und das finde ich wichtig, weil wenn diese Teile ja da länger draufkleben und sich die Klebung vielleicht löst, hat man die wiederum irgendwann auf dem Filter hängen. Dann muss ich an Ort und Stelle schon wieder den Filter saubermachen, weil da dieses Klebzeugs drauf hängt. Gefällt mir nicht. Und so, mit diesem Gaffa Tape, da hat sich bis jetzt noch nie was gelöst und das hab ich jetzt schon fast zwei Jahre, so wie das da ist und es funktioniert klasse und was ich auch noch verändert habe, ist, dass ich auf den Filter die Stärke nochmal draufgeschrieben habe, was es für einer ist. Um eben dann auch den Filter, da ist zwar was eingeätzt, aber das ist so schwer zu erkennen, dass ich's einfach mit so einem Filzschreiber, der auf Glas schreiben kann, fixiert habe und somit seh ich dann auch nochmal die Stärke des Filters und deshalb kann ich da im halbdunkeln immer noch alles erkennen und weiß, wo meine Filter sind und das find ich, ist für meine Arbeitsweise ziemlich wichtig. Es gibt mittlerweile, wie gesagt hier gehen über 10 Stück rein, mittlerweile gibt's auch tolle Boxen. Die find ich zum Beispiel auch ganz nett. Hier ist auch so ein Stecksystem, was man früher von den Kassetten kennt, Kassetten, war glaub ich der Vorläufer von der Cloud, irgendwie sowas. Und hier quasi eingeschoben, hier kann man sechs Stück einschieben und wenn man so eine Menge hat, ist es sehr praktikabel und ich denke, dass da in nächster Zeit noch einiges kommt, was da auf den Markt kommt, was einem die Aufbewahrung auch erleichtert. Und wenn man jetzt beim Fotografieren ist, muss man zum einen darauf achten, dass die sauber bleiben und natürlich auch, dass keine Kratzer reinkommen und so weiter, aber ein ganz wichtiger Punkt ist wirklich das Sauberhalten der Filter. Das kennt man bestimmt, wenn man mal draußen Aufnahmen gemacht hat, vor allem im Gegenlicht und blendet dabei stark ab, wenn man dann das Foto sich anguckt, dass da so komische Flecken drauf sind und das ist mir ganz oft schon bei Weitwinkelaufnahmen passiert, weil da hab ich halt viele Möglichkeiten, das alles zu zeigen, dass die Frontlinse, nachdem ich kontrolliert habe, was das ist, verdreckt war. Da wird dann das Licht anders gebrochen und dadurch dass stärker abgeblendet wird, ist das halt alles sichtbar und das kann man mit einem Pinsel unter Umständen an Ort und Stelle super gut vermeiden. Das gilt natürlich auch für Filter. Ob das jetzt Steckfilter sind oder Schraubfilter, ist grad egal, sie sollten sauber sein, frei von Fusseln oder sonstigem Schmutz. Und eben gerade, weil diese Schärfentiefe das unter Umständen wunderbar ins Bild bringt und dann unschöne Ergebnisse, klar kann man das alles wegstempeln, später in der Weiterbearbeitung, aber ich möchte von vorne rein versuchen, die Qualität hochzuhalten. Und deshalb würde ich vielleicht folgendermaßen vorgehen: Wenn ich jetzt zuhause das mache, würde ich erstmal ein Blasebalg nehmen, wir haben hier jetzt einen verschmutzen Filter, da ist viel loses Material drauf und da wird man wahrscheinlich, ja hier sehe ich schon wie die Sachen wegfliegen, mit einem Blasebalg schon die ersten Erfolge erzielen, dann weiter vielleicht mit einem Pinsel drüber gehen. Und wenn das alles nichts hilft, würde ich ein Mikrofasertuch nehmen, um das ganze dann zu trocknen, ich würde versuchen nie trocken zu wischen, weil trocken wischen, wenn da jetzt noch Staub drauf ist, oder kleiner, feiner Sand, könnte ich viel schneller Kratzer als Erfolg dann haben. und das ist ja ziemlich unschön. Zuhause einfach mit Spülmittel und lauwarmem Wasser drüberlaufen lassen, das ist schonmal wunderbar und dann vielleicht trocken wischen, mit einem Mikrofasertuch, oder eben Alkohol, Isopropanol, was günstig aus der Apotheke zu bekommen ist, einsprühen, einmal drauf drücken und dann mit dem Tuch nass wischen, und jetzt sieht das alles schon mal ganz anders aus und immer so bisschen im Licht kontrollieren, wie sauber das ist. Und das geht einfach total easy sauber. Und jetzt quasi hab ich da diese eine Seite schonmal gesäubert, das andere mach ich natürlich auf der anderen Seite genauso. Und wirklich drauf achten, den Filter auch nicht so anzupacken, sondern immer so aus der Hülle raus zunehmen, so dass eben in der Mitte keine Fettfinger schon mal zu sehen sind. Und sauber wischen mit einem Tuch und Isopropanol, geht zuhause wunderbar und wenn ich jetzt draußen unterwegs bin, jetzt kann das ja sein, dass ich fotografiere, irgendwo wo viel Wind, viel Regen peitscht, oder nehmen wir mal an am Meer, so eine kleine Gischt spürbar peitscht und sich dann auf den Filter legt und das kann man irgendwann direkt am Filter erkennen und dann niemals mit dem Tuch einfach so drüberwischen, weil dieses Salz eben auch erstens Mal total verklebt den Filter, und das dann komplett unschön aussieht und dann ist der Filter verpappt quasi, verklebt. Und dann würde ich, wenn ich jetzt nichts anderes dabei habe, eher hauchen und dann wischen mit einem Tuch, ich hab immer mehrere Tücher dabei, die wiegen ja nichts. Und übrigens gibt's oft in diesen Ein-Euro-Läden manchmal drei Tücher für einen Euro. Und die leisten wirlich hervorragende Dienste, die müssen ja nicht riesig groß sein, diese Größe reicht vollkommen aus, und das ist ein wunderbares Mittel um zu säubern und meistens nehm ich mir noch so kleine Fläschchen mit, einmal mit Wasser, oder Isopropanol und Wasser, Wasser sollte immer drin sein, gerade wenn man in sehr heißen Bedingungen unterwegs ist, da ist Isopropanol zwar draufgesprüht, aber bis ich das Tuch in der Hand habe, ist es schon verflogen. Und das ist dann das Problem. Und deshalb nehme ich noch Wasser mit, vielleicht destilliertes Wasser, aber es kann auch normales Wasser sein, und dann bekommt man die an Ort und Stelle wunderbar sauber und das ist was, was sehr wichtig ist, weil es einfach bessere Bilder garantiert.

Grundlagen der Fotografie: Filter

Lernen Sie, dynamische und statische Motive mit Filtern abzubilden. ND- und Polfilter kommen zum Einsatz, um satte Farben, fließendes Wasser und ziehende Wolken festzuhalten.

3 Std. 43 min (39 Videos)
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