LaTeX für Studierende und Wissenschaftler

Pfeile, Brüche und Operatoren

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Es stehen weitere Befehle innerhalb des Mathematik-Modus von LaTeX zur Verfügung, um sämtliche benötigten Pfeile, Brüche und Operatoren korrekt innerhalb eines Dokuments darzustellen.

Transkript

Weitere Mathematik-Befehle wie Pfeil, Brüche und Operatoren zum Beispiel Vektoren. Wir schreiben immer in der gather-Umgebung und schreiben zum Beispiel einen Vektor von a: vec von a sieht aus wie folgt: ein Vektor von a (vec{a}). Das funktioniert natürlich auch, wenn Sie den Vektor a+b schreiben wollen, das heißt, vec{a+b} funktioniert genauso mit dem einzigen Unterschied, dass der Pfeil hier jetzt nur mit dem + erscheint, das heißt, standardmäßig ist der Vektorpfeil nur über einem Symbol zu sehen, das heißt, das hier funktioniert so nicht. Da brauchen wir eine andere Lösung. Der richtige Befehl dafür heißt overrightarrow. Sieht aus wie folgt. Dementsprechend gibt es natürlich die anderen arrow-Befehle auch, das heißt, es gibt auch einen overleftarrow, es gibt einen underrightarrow, und es gibt natürlich einen underleftarrow. Alle vier Operatoren, das heißt, für längere Vektoren benutzen Sie bitte den overrightarrow, für Vektoren von nur einem Buchstaben, von einem Symbol benutzen Sie vec, schreiben Sie Integrale wie gerade vorher gesehen, also wieder mit einer gather-Umgebung und zum Beispiel ein Integral von sagen wir 0 nun sagen wir und jetzt müssen wir noch das dt irgendwo angeben. Aber dt, na ja kann man so schreiben... Was aber, wenn Sie irgendwo noch die Ableitung brauchen? Vielleicht wollen Sie auch Differentialgleichungen schreiben. Und ganz korrekterweise müssen Sie natürlich hier auch noch die untere Grenze so angeben und die obere Grenze auf die gleiche Weise. Und natürlich würden Sie hier nicht x^ schon schreiben, sondern bitte t^ und das Ganze ordentlich setzen. Was nun, wenn Sie die Bewegungsgleichung als Differentialgleichung schreiben? Die Bewegungsgleichung ist ja m, dann die zweite Ableitung von x + \lambda mal die erste Ableitung von x, + kx = 0. Ja das stimmt aber natürlich jetzt so nicht, wie wir das setzen, weil ich brauche hier zwei Punkte drauf und hier einen Punkt. Dafür gibt es Befehle: die zwei Punkte - ddot {x} und hier entsprechend dot {x}. Das Ganze gesetzt gibt die Differentialgleichung der Bewegungsgleichung. Wenn Sie nun weder Punkte wie hier noch Pfeile wie dort oben über oder unter Ihrem Symbol setzen wollen, dann verwenden Sie dafür am besten einen anderen Befehl, und zwar die Befehle overset oder underset. overset sieht zum Beispiel so aus: wenn ich einen Stern gegenüber ein großes A setzen möchte, schreibe ich das so. Sieht aus wie folgt: *A. Oder ein underset braucht auch wieder zwei Argumente, nämlich zum einen das, was Sie drunter schreiben wollen, und dann auch, wo wollen Sie es drunter schreiben. Wiederum unter das A. Und Sie sehen, x+3 steht unter dem A. Das Ganze kann natürlich auch größere Anwendungsfälle haben. Wir setzen es in eine neue gather-Umgebung und wollen zum Beispiel Folgendes schreiben: ein großes Produkt zeichen mit einem Untersatz. Und zwar soll jetzt zum Beispiel darunter stehen 0 kleiner gleich i und kleiner gleich, was nehmen wir, k (0 \le i \le k). Und das Ganze dann bitte von f von x und i. Sieht aus wie folgt: f(x,i). Nun ist x aber leider noch nicht deffiniert. x müssen wir natürlich auch noch definieren oder besser gesagt, k müssen wir definieren. Wer/ Was darf denn k sein? k muss noch definiert werden. Wir bräuchten hier darunter nochmal eine Zeile. Diese bekommen wir mit dem Befehl substack - sub-stack. substack wieder ein Befehl. Und zur leichteren Lesbarkeit schreibe ich dessen Argument in einer neuen Zeile. Wir nehmen so eine Zeile in diesem substack, machen einen Zeilenvorschub und schreiben nochmal eine Zeile hin - in, also Element von mathbb. Soll aus den natürlichen Zahlen stammen. Geschweifte Klammern sollten hier natürlich sein. Setzen das Ganze und sehen, jetzt haben wir einen zweizeiligen Unterzug. Und wo wir schon beim drüber und drunter Schreiben sind, schauen wir uns noch die zwei verschiedenen Arten von Brüchen an. Den einen Bruch haben wir schon kennen gelernt. Das war frac{a}{b}. Sieht aus wie folgt. Einfach a über b. Was ist mit Binomen? Binome könnten Sie natürlich als Matrizen setzen. Brauchen Sie aber nicht. Es geht auch einfacher. Ein Binom setzen Sie einfach mit binom, also zum Beispiel wenn Sie sagen n über k, dann funktioniert das ebenso wie auch der Befehl tbinom. Nehmen wir mal zwei Argumente n über k, Mathematik-Modus noch schließen, setzen, und das Ganze heißt hier wieder Tiny Binom und das normale Binom. Bei so kleinen Zahlen, bei so kleinen Buchstaben fällt es nicht besonders ins Gewicht. Es sieht ähnlich aus, sowie hier auch das zu ähnlich aussieht. Wenn Sie viel schreiben und größere Ausdrücke [] und k einsetzen, dann werden Sie einen Unterschied von binom und tbinom sehen. Arbeiten Sie viel mit Funktionen, dann möchten Sie zum Beispiel schreiben, und wir fügen das wieder in eine gather-Umgebung ein. Wenn Sie schreiben wollen einen Funktionsnamen, müssen Sie die Dinge immer als Text eingebenm zum Beispiel eigen von einer Matrix A. Sieht dann so aus: {eigen}(A). Wenn Sie sehr oft diese eigen-Funktion einsetzen, möchten Sie bestimmt nicht immer Text eigen schreiben, sondern das, was Sie eigentlich schreiben wollen, ist vielleicht eigen oder ei von A. Wenn wir das übersetzen, das kennt er aber natürlich nicht. Was können wir tun? Wir können eine neue Funktion dafür definieren, und zwar gehen wir dazu in die Preamble und sagen DeclareMathOperator. Der Befehl soll eig lauten, und die Zeichenkette heißt eigen. Und das funktioniert jetzt. Auf diese Weise können Sie sich selber Ihre Mathematikfunktionen definieren, Mathematikbefehle. Keine Angst. Wenn Sie einen Befehl definieren wollen, den es schon gibt, wird sich LaTeX beschweren.

LaTeX für Studierende und Wissenschaftler

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5 Std. 29 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.02.2015
Aktualisiert am:23.03.2017

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