Illustrator CC Grundkurs

Pfade natürlich gestalten

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Adobe Illustrator verfügt über etliche Werkzeuge, die es ermöglichen, die Pfade von Objekten natürlicher zu gestalten.
08:12

Transkript

Grafiken, die man in Illustrator erstellt, haben immer etwas sehr technisches. Die sind meistens sehr gerade, die Linien sind sehr genau, aber manchmal will man auch Pfade natürlicher darstellen, also ein wenig eine Unregelmäßigkeit rein bekommen. Dazu gibt es hier drüben eine Menge an Werkzeugen, nämlich Verkrümmen, Strudel, Zusammenziehen, Aufblasen, Ausbuchten, Kristallisieren und Zerknittern und die möchte ich jetzt einfach kurz herzeigen. Und zwar das Verkrümmen- Werkzeug funktioniert so, dass ich hier jetzt da reingehe und das sozusagen hier nach vorne entsprechend schieben kann. Ich kann das auch wieder nach außen schieben. Also ich nehme mir einfach die Pfade und schiebe sie weg. Was man hier vielleicht gesehen hat, ist dass, der Pfad aber zuvor gar nicht ausgewählt sein hat müssen. Manchmal kann das störend sein, darum mache ich jetzt einen Doppelklick drauf auf dieses Werkzeug und sehe jetzt verschiedene Einstellungen. Und zwar einmal die Größe, den Winkel, also wenn ich die Rundung verändern möchte, die Intensität, wie stark das Ganze ist. Hier kann ich einstellen, wie viele Details erhalten bleiben sollen und da hier unten kann man sagen, ob jetzt diese Pfade auch noch vereinfacht werden sollen. Zu guter Letzt sieht man hier, die Pinselgröße kann mit gedrückter Wahltaste verändert werden. Ich gehe mal raus. Wahl ist die Alt-Taste. Hier kann ich jetzt, wenn ich nach rechts fahre sozusagen die X-Achse verändern, wenn ich nach oben fahre die Y-Achse und unter 45º beide Achsen gleichzeitig, also mit gedrückter Alt-Taste. Damit ich hier eben nicht alle Objekte, die ich hier irgendwo rumliegen habe gleichzeitig verändere, wenn ich hier so hergehe und habe das eben so eingestellt, nehme mir das Verschieben-Werkzeug und schiebe hier so rein und da, dann gibt es jetzt eben die Möglichkeit, dass man hierher geht und sagt, ich möchte jetzt das Element, das ich verarbeiten möchte, noch einmal isolieren, weil jetzt bin ich hier wirklich in dem Element drinnen, kann das großer gestalten und kann das entsprechend anpassen. Mit einem Doppelklick raus sieht man jetzt, das wurde einfach nicht angegriffen, das untere schon. Sonst hätte ich hier das Problem, dass einfach beide Elemente bearbeiten wenden. Also an das immer denken, markieren, ich könnte einen Doppelklick drauf machen, oder eben über das Menü auch in den Isolationsmodus reingehen, wenn ich es markiert habe. Hier. So. Was gibt es jetzt noch? Hier gibt es das Strudel-Werkzeug. Wenn ich hier ans Eck gehe, dann sieht man, ich kann das so entsprechend zusammen strudeln. Wenn ich das in die andere Richtung strudeln will, dann kann ich die Strudeldrehung von 40º in die andere Richtung entsprechend einstellen. Ich bestätige das wieder. Hier habe ich das Zusammenziehen-Werkzeug. Wenn ich da jetzt reinklicke, dann wird an diesen Punkt oder werden in Richtung zu diesem Punkt alle Punkte zusammengezogen. Das Gegenteil ist das Aufblasen-Werkzeug, wo ich jetzt Bereiche so raus wegblasen kann. Wenn ich jetzt die Intensität zu hoch habe, dann stelle sie einmal zurück auf 10 % und dann kann ich hier mit wesentlich mehr Gefühl arbeiten. Die Empfehlung ist, dass ich ein Grafiktablett verwende, weil dann ich über den Stiftdruck die Intensität steuern. Ich habe hier jetzt einfach einmal eine Maus. Da das Ausbuchten-Werkzeug. Wenn ich hier jetzt außerhalb bin, wird jetzt zu meinem Punkt entsprechend hingezogen oder wenn ich innen bin, wird auch wiederum in Richtung meines Mittelpunktes das Element hingezogen. Das Gegenteil ist das Kristalisieren-Werkzeug. Das drückt mir jetzt die Punkte sozusagen weg von meinem Mausklick. Ich wechsele hier mal raus und nehme mir das andere Werkzeug oder das andere Objekt vielmehr und kristalisiere hier ein wenig herum. Zu guter Letzt das Zerknittern-Werkzeug, das eigentlich sehr spannend ist, denn hier sieht man, zerknittert ist nur anhand der X-Achse oder eigentlich der Y-Achse, wenn ich an der X-Achse fahre. Wenn ich jetzt hier fahre und drücke, dann tut sich gar nichts. Ich bekomme nur ein paar Unterpunkte, weil jetzt das Zerknittern-Werkzeug so eingestellt ist standardmäßig, dass es horizontal gar nicht knittert und vertikal aber schon. Was kann man jetzt mit diesen Werkzeugen tun? Man sieht eben, verschiedene Effekte erstellen. Ein kleiner Tipp noch vorher: Unter Objekt Pfad kann ich jetzt sagen, ich möchte den Pfad vereinfachen. Falls mir das Werkzeug jetzt zu viele Punkte gemacht hat, gehe auf Vorschau, kann ich jetzt sagen, wie genau soll das sein. Wenn ich sage 0, dann habe ich fast gar keine Punkte mehr. Wenn ich sage 100 %, dann vereinfacht der im Grund gar nichts. Wenn ich aber da langsam runter gehe, dann sieht man, wie Illustrator versucht Punkte weg zu geben. Je mehr Punkte weggibt, umso mehr wird natürlich vom Original auch sozusagen weggenommen. Also hier ein wenig aufpassen, was man einstellt, aber die vereinfachen Option ist hier öfter sehr praktisch, gerade, wenn man mit diesen Werkzeugen arbeitet. Was kann man damit jetzt machen? Ich verwende das relativ häufig, wenn ich mir Klebestreifen erstellen will. Wenn ich zum Beispiel in InDesign ein Bild platziere und das mit Klebestreifen sozusagen ankleben will, dann erstelle ich mir hier in Illustrator ein Rechteck, nehme mir hier das Zerknittern-Werkzeug, in diesem Fall lasse ich das jetzt horizontal knittern 100, vertikal 0 und fahre da einfach einmal so drüber, die Intensität ist da ein wenig klein eingestellt gerade, ich gehe hier wieder drauf auf 50, Alt klicke ich, mache den Pinsel ein wenig kleiner, so. Ich knittere hier mal drüber. Und da mal drüber. Und ich habe so jetzt einen Klebestreifen erstellt. Die Randbereiche kann man eventuell noch anpassen, indem man mit dem Ankerpunkt-entfernen-Werkzeug oder Ankerpunkt-löschen-Werkzeug, hier diese Ecken ein wenig weg baut, einfach zur Sicherheit, weil solche Ecken werden ja bei einem Klebestreifen ziemlich sicher nicht da. So. Und so. Das passt soweit. Ich wechsele jetzt natürlich nicht in InDesign, sondern ich hole mir hier jetzt einfach in Illustrator ein Bild herein. Ich nehme zum Beispiel das hier. So. Ich mache das Bild jetzt ein wenig kleiner und ziehe es in den Hintergrund. Was ist beim Bild jetzt noch schnell mache, ist, dass ich es markiere, im Aussehen Stilisierungsfilter Schein nach außen, nein, in nehme einen Schalgschatten, hier anwende. Den mache ich ein wenig sichtbarer. Das ist gut so. Und ein wenig kleiner. So, ich bestätige das. Gut und jetzt kann ich hier diesen Klebestreifen nehmen, die Kontur auf Ohne setzen und ein wenig kleiner skalieren, so, hier rüber drehen. Ich habe den jetzt einmal so angeklebt. Natürlich passt die Farbe jetzt noch überhaupt nicht und ich würde das auch noch auf der anderen Seite dann machen aber da stelle ich schnell ein. Hier drauf ich nehme mir so ein helles Grau. Vielleicht eher ein Gelb, Shift-Klick drauf, sodass ein vergilbter Klebestreifen ist. Ich nehme jetzt die Deckkraft auf Multiplizieren. Das passt soweit. Ich mache den noch ein wenig kleiner. Alt-Taste, ich kopiere den jetzt hier runter, so, und habe den jetzt angeklebt. Man könnte natürlich auf die Klebestreifen auch noch einen kleinen Schlagschatten anwenden und den weiter verfeinern, also da gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Das sollte natürlich auch noch ein wenig kleiner sein. So. Und ein wenig weniger Deckkraft. Ich habe jetzt eben hier dieses Foto angeklebt. Natürlich wäre es klug, wenn ich den zweiten Klebestreifen noch ein wenig eigens anpasse, dass er nicht genau gleich ist. So. Und so, passt. Da oben wollte ich nicht rein knittern, nur da. Passt. So und habe jetzt mein Bild sozusagen in Illustrator angeklebt.

Illustrator CC Grundkurs

Verleihen Sie Ihrer Kreativität Flügel und erfahren Sie, welche vielfältigen Werkzeuge und Möglichkeiten Ihnen Illustrator CC für die Umsetzung Ihrer Projekte zur Verfügung stellt.

9 Std. 8 min (80 Videos)
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