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Illustrator CC Grundkurs

Pfade

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Objekte in Adobe Illustrator bestehen aus Pfaden, welche die Ankerpunkte eines Objekts miteinander verbinden. Die Form der Pfade variiert dabei abhängig vom jeweiligen Objekt.
07:44

Transkript

Ein sehr wichtiges Konzept, das man in Illustrator verstehen muss, ist das Konzept, dass eigentlich fast alles in Illustrator ein Pfad ist. Was meine ich jetzt damit? Wenn ich zum Beispiel hier ein Rechteck erstelle, dieses Rechteck jetzt zum Beispiel einfach mal hier einfärbe, dann die Fläche nehme und die Flächenfarbe auch entsprechend einstelle, sagen wir mal so, dann habe ich jetzt hier ein Rechteck. Wenn ich jetzt zum Beispiel hier so ein Buntstiftwerkzeug nehme und hier mit dem Buntstiftwerkzeug einmal so eine Freiform erstelle und hier die Konturfarbe zum Beispiel einmal auf ein rot stelle und die Konturstärke ein wenig dicker, dann sieht man, ich habe ja hier einen anderen Pfad. Wenn ich jetzt einen Text erstelle, und ich sage, Alles ist Pfad, und mache den Text ein wenig größer, dann ist auch der Text ein Pfad. Wobei das stimmt bei Text nicht ganz, deswegen sage ich, ich nehme hier diesen Text und unter Objekt kann ich ihn jetzt hier umwandeln. Hier fragt mich Illustrator, wie ich es umwandeln möchte, einfach mal OK. Jetzt habe ich hier auch wirklich einen Pfad. Jetzt schauen wir mal, was das heißt. Es gibt hier im Ansicht-Menü den Punkt Pfadansicht, Command + Y auf Mac, oder Strg. + Y auf Windows, und wenn ich hier es umschalte, dann sehe ich hier wirklich die Pfade, also die Elemente, wie die Objekte hier in Illustrator erstellt worden sind. Wenn ich wieder Command + Y klicke, dann sieht man, die schaut jetzt so aus. Auf dem Fall ist eine rote Kontur, auf diesem Fall ist eine rosane Fläche und hier eine grüne Kontur, ich mache die ein wenig dicker. Und hier der Text hat einfach eine schwarze Fläche und keine Kontur. Aber wie gesagt, alles ist Pfad. Jetzt schauen wir mal, was das jetzt heißt, und zwar auch wenn ich jetzt hier zum Beispiel ein Rechteck erstellt habe, dann heißt es im Endeffekt nur, ich nehme jetzt den weißen Pfeil, dass der aus eins, zwei, drei, vier Ankerpunkten besteht und zwischen diesen Ankerpunkten habe ich Pfade. Das sieht man jetzt, wenn ich drüber fahre. Wenn ich jetzt hier klicke, dann sehe ich, da sind schon um eigenes mehr Ankerpunkte, aber dazwischen ist überall mein Pfad. Und wenn ich hier auf den Text klicke, zum Beispiel auf das t, dann sieht man ich habe hier auch verschiedene Ankerpunkte, aber dazwischen ist immer ein Pfad. Das heißt für Illustrator, sind alle diese Objekte eigentlich nichts anderes als verschiedene mathematische Berechnungen, also Illustrator merkt sich hier einfach nur, diese eine Anker ist an der und der Position, XY-Position, diese ist auf der anderen XY-Position, und dazwischen habe ich einen Pfad. Eben auch genau das Gleich hier unten, diese Anker in der Position, hier über die Kurve des Pfades habe ich eine zweite Anker, und ich habe verschiedene Positionen, die Illustrator mir abspeichert. Das ist auch der Hintergrund, warum man Vektorgrafiken, so wie es das jetzt ist, das sind jetzt alles Vektoren, beliebig skalieren kann, ohne dass ich an der Qualität Verlust habe nämlich. Denn wenn ich jetzt sage, von dem einen Ankerpunkt bis zum nächsten sind es jetzt zum Beispiel, ich mache das jetzt so mit Rechtecken, und dieses Rechteck mache ich jetzt einfach ohne Kontur, machen wir es mal dunkelblau, dann sieht man, ich habe von da oben nach da unten eine Einheit, in meinen Fall ist das jetzt mein Rechteck oder mein Quadrat. Wen ich das jetzt größer skaliere um das doppelte, dann kann ich jetzt einfach mal einen Doppelklick aufs Skalierenwerkzeug machen und sage jetzt, gleichmäßig skalieren um 200 %, Enter. Dann ist das jetzt doppelt so groß und das heißt jetzt nicht anderes, als dass ich von hier oben also von dem oberen Ankerpunkt, der ja hier ist, also hier ist, bis zu dem unteren Ankerpunkt, ich kopiere das jetzt herunter, ich färbe das mal um, dass man es sieht, jetzt nichts anderes habe als ein doppelt so großes Element und der Abstand von diesen beiden Ankerpunkten ist es einfach doppelt so groß. Und Illustrator berechnet mir das Element einfach neu. Er sagt, der Abstand einfach x2 sozusagen und das Objekt wird einfach doppelt so groß. Die Qualität und das gesamte Aussehen berechnet mir Illustrator neu, denn darunter in der Pfadansicht sind ja einfach wiederum nur die Pfade. Wenn man das weiß, dann ist es natürlich schön, weil ab jetzt kann ich in Illustrator irgendetwas erstellen und brauche fast nicht mir über die Größe Gedanken machen. Gedanken muss ich mir dann machen, wenn ich zum Beispiel irgendetwas ausgeben möchte, zum Beispiel für einen Druck oder wenn ich für das Web meine Grafik erstellen möchte, dann muss ich mir da ein wenig Gedanken machen. Sonst aber nicht. Was auch sehr toll ist an diesem Pfadkonzept, ist, dass ich jetzt diese Ankerpunkte beliebig verändern kann. Also auch wenn es vorher ein Rechteck war, kann ich jetzt mit dem weißen Pfeil hergehen und diesen Ankerpunkte woanders hinziehen. Ich mache es noch einmal rückgängig. Es geht nämlich sogar so weit, dass ich jetzt sagen kann, ich habe ja hier vier Ankerpunkte und vielleicht möchte ich da so eine Kurve rausmalen. Dann kann ich mit dem Buntstiftwerkzeug sozusagen entlang von diesem Pfade anfangen zu malen, so, und fahre dann einfach da wieder rein. Jetzt sieht man die eins, zwei, drei Punkte von mein Rechteck sind komplett gleich geblieben, aber nur diese Linie darunter ist jetzt neu gezeichnet worden. Ich kann das jetzt einfach so machen. Das gleiche geht doch hier unten. Das heißt, wenn ich dieses Element schnell markiere, dann kann ich sagen, dieser Knüppel hier raus gefällt mir nicht, also male ich einfach so drüber. Oder ich sage, ich will hier einfach so eine Kurve drin haben, da fange ich hier an, und habe jetzt da so eine Schleife drin. Oder ich höre einfach da auf. Also ich fange jetzt von da zum Zeichnen an und höre so auf. Also man kann alles verändern natürlich auch da unten jetzt bei Alles ist Pfad, also das was vorher ein Text war. Ich habe ja den Text über den Befehl Objekt Umwandeln entsprechend umgewandelt, dass es jetzt auch wirklich Pfaden sind. Hier kann ich zum Beispiel das d nehmen mit dem Direktauswahlwerkzeug und nehme mir einfach diese beiden Punkte und ziehe sie nach oben. Es hält mir nichts davon ab. Genauso kann ich jetzt wiederum um Beispiel sagen. Ich möchte jetzt diese Ankerpunkte sozusagen freihand verändern, darum nehme mir den Buntstift und mit diesem Werkzeug kann ich jetzt einfach den Pfad von diesem d so verändern. also man sieht, ich kann jeden Pfad beliebig verändern. Das schaut blöd aus, gebe ich ehrlich zu, darum mache ich das einmal rückgängig bis hierher. Aber das Grundkonzept ist wirklich wichtig. Alles in Illustrator ist irgendwo ein Pfad. Und die Pfade sind jetzt mit Ankerpunkten eben entsprechend definiert. Zwischen diese Ankerpunkten ist einfach einen Pfad, der diese beide Punkte entsprechend verbindet. Egal ob jetzt eine gerade ist, ob es eine Kurve ist, oder ob das jetzt irgendein Element war, das ich mir sozusagen aus anderen Elementen erstellt habe und diese dann weiter bearbeite, das ist ganz egal. Illustrator ist einfach ein Programm, das mit Vektoren arbeitet, und für Illustrator sind diese Vektoren einfach nur Pfade. Und das Aussehen kann ich beliebig bestimmen.

Illustrator CC Grundkurs

Verleihen Sie Ihrer Kreativität Flügel und erfahren Sie, welche vielfältigen Werkzeuge und Möglichkeiten Ihnen Illustrator CC für die Umsetzung Ihrer Projekte zur Verfügung stellt.

9 Std. 8 min (80 Videos)
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