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Photoshop CC 2017: Freistelltechniken

Pfad in Auswahl umwandeln

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Hier demonstriert der Trainer, wie Sie die erzeugte Auswahl in eine Vektor- oder Ebenenmaske umwandeln.
09:45

Transkript

Zu guter Letzt müssen Sie nur noch eins tun, und zwar müssen Sie den erstellten Pfad in eine Maske umwandeln. Und hierzu haben Sie im Prinzip zwei Möglichkeiten: Zum einen können Sie eine normale Ebenenmaske erzeugen, also eine Pixelmaske oder Sie können direkt den Pfad als Vektormaske anwenden. Und das möchte ich Ihnen gleich mal zeigen, weil das hat natürlich den Vorteil, dass Sie hier jederzeit den Originalpfad noch zur Verfügung haben als Maske und entsprechend mit den Vektor-Werkzeugen, also mit dem Zeichenstift oder den hier runter versteckten Werkzeugen nachbearbeiten und optimieren können und Sie können sogar über das Masken-Bedienfeld diese Maske ein wenig weichzeichnen, weil das ist immer empfehlenswert, dann so eine sehr scharfe vektorbasierte Kante, die sieht als Freisteller nicht wirklich gut und auch nicht glaubhaft aus. Und ja, zunächst einmal müssen Sie, um hier eine Vektormaske zu erzeugen, den Pfad auswählen. Und das machen Sie mit dem, ja das nennt sich schon so, Pfadauswahl-Werkzeug. Dann ziehen Sie einmal über alle Pfade, die Sie angelegt haben und jetzt sehen Sie, sind diese ausgewählt anhand der einzelnen Punkte, die Sie hier angelegt haben, dann wechseln Sie in die Ebenen-Palette und hier habe ich natürlich noch eine Hintergrund-Ebene. Jetzt könnte ich diese entweder umwandeln in eine schwebende Ebene, indem ich hier auf dieses Schloss-Symbol klicke, dupliziere die aber einfach mal und Blende die Hintergrund-Ebene aus und kann jetzt hier den Pfad als Vektormaske hinzufügen, indem ich einen Rechtsklick mache ins Bild und "Vektormaske erstellen" wähle. Ja und das war es auch schon. Und wenn ich hier mal jetzt den Pfad, beziehungsweise die Ebene deaktiviere, dann sehen Sie, haben wir hier sehr sehr scharfe Kanten und ja, wenn es jetzt nur ein Freisteller ist, der so irgendwo abgedruckt werden soll, okay, aber wenn Sie beispielsweise eine Montage vorhaben, wie ich hier in diesem Beispiel, wo ich natürlich noch einige Korrekturen vorgenommen habe, hier zum Beispiel die Reflektionen retuschiert, hier neue Reflektionen eingefügt und hier auch die Fensterscheibenspiegelung simuliert habe, dann würde so eine sehr scharfe Kontur einfach unglaubhaft aussehen. Das müssen Sie also korrigieren und bei einer Vektormaske können Sie das machen, indem Sie hier diese Vektormaske aktivieren und dann im Eigenschaften-Bedienfeld hier eine weiche Kante hinzufügen. Ja und das Ganze hat den Vorteil, es ist nicht destruktiv, ich kann also hier mal 1000 Pixel weiche Kante benutzen, was natürlich wenig sinnvoll ist, ich kann das Auto auch hier weich mit dem Hintergrund überblenden, aber auch das ist natürlich nicht mein Ziel. Empfehlenswert ist es in der Regel, wenn Sie hier einen Wert von 0,5 bis 1 Pixel wählen. Ich nehme da in der Regel 0,5 Pixel und das geht ja auch, wenn Sie hier mal darauf klicken und ziehen, kann man auch 0,5 Pixel einstellen. Und wenn wir uns das Ganze dann mal anschauen, dann sieht das hier schon deutlich glaubhafter aus. Der Nachteil ist, Sie können jetzt hier nicht, wenn Sie irgendwo noch Maskenblitze haben oder eine Kontur entlang des gesamten Bereiches, weil Sie beispielsweise mit dem Zeichenstift etwas grundsätzlich falsch gemacht haben, sich also nicht innerhalb der Objektkonturen bewegt haben, dann kann Sie nicht mit einer Vektormaske einfach diese Ränder nach innen verkleinern, wie es möglich ist beispielsweise über "Kante verbessern" oder "Auswählen und maskieren", sondern sie müssten jetzt hier wirklich lang gehen und diese Punkte einzeln optimieren. Also das was hier der Vorteil ist, dass Sie diese Punkte einzeln optimieren können, ist gleichzeitig der Nachteil, weil Sie diese gesamten Punkte nicht gemeinsam als Auswahl aus den oder zusammen schrumpfen lassen können. Und deshalb möchte ich Ihnen den zweiten Weg zeigen. Und auch hierzu erstelle ich mir mal eine Ebenenkopie des Hintergrundes Und jetzt zeige ich Ihnen, wie Sie eine Ebenenmaske erzeugen. Und dazu gehen Sie wiederum in die Pfade-Palette, und oh Schreck, mein Pfad ist weg. Aber kein Beinbruch, der hängt ja noch hier als Maske dran, also klicke ich hier mal die Maske an in der Ebene, wo ich hier das Ganze freigestellt habe, jetzt müsste das ich auch erscheinen in der Pfade-Palette, dann mache ich mir einfach eine Kopie dieser Ebene und habe jetzt hier wieder einen Pfad, den nenne ich einfach mal "Freistellpfad", so, hätte natürlich auch einfach hier oben "Pfad1" nehmen können, aber egal, falls Sie mal vor der Situation stehen, dass hier irgendwas fehlt, können Sie so natürlich aus einer Ebenenmaske jederzeit einen Pfad erzeugen, so und dann blende ich die Ebene mal wieder aus und gehe ich hier drauf und ja der Pfad ist aktiv und um den jetzt umzuwandeln in eine Ebenenmaske, müssen Sie zunächst einmal eine Auswahl erzeugen. Und das machen Sie, indem Sie unten auf dieses Symbol klicken, "Pfad als Auswahl laden". Ja und wenn Sie das jetzt einfach mal machen und da drauf klicken, dann wird es direkt in einer Auswahl umgewandelt, Sie haben aber keine Kontrolle, wie das in eine Auswahl umgewandelt werden soll. Und die haben Sie, wenn Sie zusätzlich die ALT-Taste halten. Also mit gehaltener ALT-Taste da mal draufklicken, dann können Sie hier wählen, dass diese Auswahl geglättet werden soll, also dass sie nicht so scharfkantig bleibt, sondern hier eine gewisse Glättung schon mal hinzugefügt wird und Sie können eine weiche Kante bereits hinzufügen. Auch hier würde ich Ihnen empfehlen 0,5 Pixel zu wählen, aber auf der anderen Seite würde ich Ihnen noch viel lieber empfehlen hier das Ganze auf Null zu lassen und diese weiche Kante nachträglich unter Sichtkontrolle über "Auswählen und maskieren" einzustellen. Also hier einfach mal OK klicken und dann haben wir auch schon die Auswahl. Ich mache das nochmal rückgängig, denn das Ganz geht auch viel schneller, wenn Sie den Pfad hier aktiv haben, brauchen Sie einfach nur Command+Enter drücken, beziehungsweise Steuerung+ Enter auf Windows, und dann haben Sie direkt per Shortcut den Pfad in eine Auswahl umgewandelt. So, und jetzt schauen wir uns das Ganze mal an in der Ebenen-Palette, also es ist klar diese Auswahl hat den gleichen Verlauf, die gleichen Konturen ausgewählt, wie der vorherige Pfad, und den möchten Sie jetzt natürlich noch optimieren. Und das machen Sie am besten über AuswahlAuswählen und maskieren. So, und hier haben Sie natürlich die wunderschönen Vorschaumöglichkeiten sich das ganz auf Weiß anzuzeigen, ich mache das mal bei voller Deckkraft sich das ganz anzeigen zu lassen auf Schwarz oder einfach mal direkt die Maske anzuschauen und sehr gut beurteilen kann man das hier wahrscheinlich auf Weiß oder im Maskierungsmodus auf Rot. Ja auf Rot sieht das ganz gut aus, da erkennt man die einzelnen Optionen sehr schön. Und hier haben Sie jetzt ebenfalls die Möglichkeit die Konturen zu optimieren und Sie haben hier nicht nur die Möglichkeit eine weiche Kante hinzuzufügen und ich würde Ihnen empfehlen, das immer hier zu machen, eine weiche Kante von 0,5 bis 1 Pixel hinzuzufügen, sondern Sie haben auch die Möglichkeit, wenn Sie hier ein bisschen runterscrollen, die Kante zu verschieben. Also wenn hier noch etwas zu viel zu sehen ist von ja Konturen, die da nicht hingehören, dann können Sie die Kante einfach ein bisschen nach innen schieben, ich mache das hier mal maximal, Sie sehen, dann wird hier richtig viel nochmal weggeschnitten von den Außenkonturen, aber wie erhalten wunderbare schöne Konturen, die jetzt noch ein bisschen scharf geraten sind. Also hier könnte man dann die weiche Kante wieder etwas erhöhen und Sie sehen so kann man diese Auswahlbereiche ja ziemlich kräftig verschwinden lassen. Also Obacht, wie weit Sie hier vorgehen. Ich würde Ihnen hier empfehlen mit diesem Wert nur wenig zu arbeiten und das brauchen Sie auch gar nicht zu benutzen, wenn Sie die Pfade sehr genau gelegt haben. Also in diesem Fall würde ich hier maximal, so bisschen vielleicht nach innen das Ganze verschieben, um die Konturen etwas zu bereinigen. Ja und das wäre es im Prinzip auch schon, dann klicken Sie auf OK und können jetzt die Auswahl, die Sie hier optimiert haben, als Maske hinzufügen, indem Sie auf "Maske hinzufügen" klicken. So, und das wäre jetzt der grundsätzliche Freisteller. Was ich Ihnen noch zeigen kann, ist, was natürlich notwendig ist für eine glaubhafte Fotomontage, und zwar habe ich hier einige Elemente natürlich noch hinzugefügt. Zum einen habe ich hier einiges retuschiert, Sie sehen hier noch Originalreflektionen mit zwei Personen drin, hier sind noch die Originalhäuser, die habe ich natürlich entfernt, genau so wie das originale Nummernschild, also einfach mit dem Stempel, mit dem Reparaturpinsel und so weiter das Ganze retuschiert. Und dann habe ich natürlich auch Reflektionen dieser neuen Umgebung hier hinzugefügt, und zwar über Füllmethoden. Wichtig ist hier auch, dass die Scheiben wieder da sind. Also das ist auch nichts anderes, als hier den Himmel mit einer geeigneten Füllmethode zu überlagern. Aber genau darum soll es gehen, wenn ich Ihnen zeige, wie Sie Transparenzen freistellen. Und ja, das trägt natürlich schonmal deutlich zu Glaubhaftigkeit der Montage bei, also die neuen Reflektionen, die entfernten alten Reflektionen und die simulierten Reflektionen in den Scheiben, die wir natürlich durch das Freistellen zunächst mal entfernt haben. Aber Sie sehen, selbst wenn man das hier weglässt, die Reflektion, sieht das hier irgendwie doch noch recht glaubhaft aus, bis auf die Bereiche mit dem Lenkrad, also da müsste man wahrscheinlich ein bisschen abdunkeln, damit das dann glaubhafter aussieht. Aber auf den ersten Blick, lässt sich das auch so sehen. Ja dann kommen natürlich noch Farbkorrekturen hinzu und eine Schwarz-Weiß-Umwandlung. Dann ist hier noch eine Ebene, da habe ich an den Kontrasten sehr tief ein bisschen gespielt, das Blau hier wieder rausgenommen, die Dynamik nochmal verringert. Und im Prinzip ist das dann die fertige Fotomontage, aber die Grundlage des Ganzen ist natürlich die präzise Freistellung. Und jetzt wissen Sie, wie ich das machen, und zwar bei den glatten, scharfen Kanten und Ihr bester Freund dabei ist der Zeichenstift und die Zeichenstiftkontur, die wandeln Sie dann um in eine Auswahl, diese in eine Ebenenmaske, die Sie dann optimieren können mit "Auswählen und maskieren" und schon haben Sie einen perfekten Freisteller für zum Beispiel Autos erzeugt.

Photoshop CC 2017: Freistelltechniken

Lernen Sie, wie Sie in Photoshop Bilder freistellen, also den Vordergrund vom Hintergrund lösen. Erstellen Sie schnelle Auswahlen und exakte Masken.

4 Std. 4 min (33 Videos)
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