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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Perspektive durch Licht erzeugen

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Durch Aufmalen von Licht in einer grauen Ebene werden weiter entfernte Teile der Szene aufgehellt. Dies steuert den Blick des Betrachters in erheblichem Maß und trägt außerdem dazu bei, dass die Szene eine fast dreidimensionale Tiefenwirkung erhält.
05:17

Transkript

Betrachten wir jetzt mal, was wir mit dieserTonwertkorrektur angestellt haben. Dann sieht man beim Ein-und Ausblenden sehr deutlich, das unser Gebäude an Plasitizität gewonnen hat, weil natürlich diese Sonne, die hier auf das Gebäude strahlt, dessen Fassade hin zur Sonne gewandt, diesen Teil der Fassade der zur Sonne gewandt ist, deutlich heller erscheinen lässt. So das reicht aber natürlich nicht aus, um das gesamte Bild mit Sonne zu durchfluten. Zumal hier die Strasse, wenn wir die mal betrachten, noch gar nicht bearbeitet haben. Wenn ich mir den vorderen Teil der Strasse anschaue, hier wo die Zebrastreifen verlaufen oder der Zebrastreifen verläuft, und den hinteren Teil, dann sehe ich dort kaum einen Helligkeitsunterschied. Wenn aber wirklich die Sonne hier drauf strahlt, dann müsste ich eigentlich schon irgendwo hier mehr Sonnenlicht erkennen können. Genauso auch in den Bäumen, vielleicht auch auf dieser hinteren Fassade des eingefügten Gebäudes. Und um all das jetzt mal mit einem einzigen Schlag hinzubekommen, lege ich über dem Hauptgebäude, also über all den Ebenen eine neue Ebene an. Fülle sie über den Befehl "Fläche füllen" mit mittlerem Grau, und verrechne das Ganze mit einem der, ich würde mal sagen, mittleren, mittleren Verrechnungsmethoden, mittel im Sinne von, dass macht nicht allzuviel Licht. Das macht nicht all zuviel Kontrast, und trotzdem macht es eine schöne leichte Kontraststeigerung. Wenn ich jetzt mit heller Farbe darin male, dass ist der Modus "Ineinander Kopieren", der eignet sich wunderbar. Und ja, jetzt brauch ich nur noch eine richtige Farbe. Ein leichtes Gelb wäre toll. Ich glaube, ich habe da schon sowas, ja habe ich. Ist mir nur noch zu Gelb. Ist zuwenig Orange drin. Also ungefähr so wird es mir besser gefallen. Da wir doch schon ein sehr warmes Sonnenlicht haben, jetzt um diese Tagesteit. Und damit das ganze vorsichtig von statten geht, würde ich mal mit einer, Ja, einer Deckkraft von cirka 15 Prozent anfangen zu arbeiten. 15 Prozent. Meine Pinselspitze ist relativ groß und sie ist sehr sehr weich. Also nicht sowas, sondern sehr weich sollte sie sein. Härte Null Prozent, und Deckkraft 15 Prozent kommt hin. Und ich setz einfach mal einen relativ großen Klecks Farbe dort hinten hin. Sie sehen, allein diese Kleinigkeit sorgt schon dafür, das es hinten heller wird. Jetzt machen wir das Ganze noch etwas größer. Und noch ein bischen größer, und noch mal male ich hier drüber. Und das tolle an diesem Modus, "Ineinander Kopieren", ist, das vor allem die Lichter die sowieso schon hell sind, noch etwas mehr Strahlkraft bekommen, trotzdem die Schatten aufgehellt werden. Und das das Ganze nicht zu flau wirkt. Ne, das ist das Tolle dran. Schau ich mir das an, was ich durch wie Sie sehen können hier, vier mal im Protokoll, vier mal drauf getischt habe. Was ich dadurch allein an Gewinn habe, was das Licht betrifft, das ist schon ganz immens. Das kann man natürlich noch etwas verstärken. Ich gehe mal etwas dichter ran und versuche das zu verstärken, hier an der Stelle wo wir sowieso eigentlich Licht sehen müssten. Dann versuche ich das hier, in den Bäumen noch ein bischen aufzuhellen. Denn die Bäume sind ja schon ein ganzes Stück weiter weg, müssen etwas mehr Licht abbekommen. Genau wie diese Fassade hier. Und vieleicht auch hier die Schattenteile der Bäume. Also das hier, was ein bischen dunkler ist, aber schon eine gewisse Entfernung hat. Das sollten Sie vieleicht auch noch ein bischen mit dieser Lichtebene bedenken. Das Gebäude, dieser Riegel, dieser querstehende Riegel, dort im Hintergrund auch der wird sehr hell. Aber das darf er ja schließlich auch werden. Der ist ja nun wirklich sehr weit weg, ist sonnendurchflutet, beziehungsweise wir sehen die Sonne in der Atmosphäre vor diesem Gebäude, und deswegen darf der sehr hell werden. Abgesehen davon ist er nicht wirklich bildwichtig. So, und jetzt betrachten wir das ganze Bild mal. Einfach mal schauen, was wir mit diesem bischen Malen hinbekommen haben. Und das ist schon immens viel. Einfach nur durch hineinmalen von Licht. Und ich bezeichne das Ganze jetzt auch mal als "Sonnenlichtebene". Damir klar ist, was diese Ebene tut. Wir blenden hier nochmal ein und aus. Und ich finde, wir müssen jetzt noch nicht mal mehr diese hintere Fassade aufhellen. Denn die hat durch diese Sonnenlichtebene auch so viel abbekommen, dass es wirklich Top aussieht. Jetzt möchte ich Ihnen nur noch zeigen, wie wenig man eigentlich vom Malen beziehungsweise vom Zeichnen verstehen muss, wenn man sowas macht. Ich gehe nochmal von "Ineinander Kopieren" in den normal Modus, und jetzt sehen Sie genau was ich da gemacht habe. Das sind diese anfänglichen vier großen Pinselstriche. Natürlich könnten Sie die Deckkraft erhöhen, auf 30 Prozent, und nur zwei mal ins Bild malen. Meine Devise ist immer, eine lieber geringere Deckkraft zu verwenden, dafür häufiger mit häufigeren Pinselstrichen diese Lichtspuren zu malen. Und die kleineren feineren Lichtspuren, auch die sind jetzt nicht unbedingt rekordverdächtig, so das man da glaubt, man muss erstmal einen Zeichenkurs machen. Jeder kann so viel zeichnen, das er solche Figuren hinbekommt. Nochmal bezogen auf das Bild. Im Modus "Ineinander Kopieren" sehen wir auch wo ich das gemacht habe. Überall da, wo wir Lichter haben, hier. Aber eben auch da an der Stelle, wo es durch die Bäume heller sein müsste. Überall da, habe ich dieses Licht drauf gemalt.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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