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Composing mit Photoshop: Deep Impact

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Einem Bild sollten unbedingt Personen hinzugefügt werden, um es lebendig zu gestalten. Dabei werden die Originaldateien in Photoshop in ein Smartobjekt konvertiert und passend skaliert.
09:04

Transkript

Ein menschenleerer U-Bahnhof, das kann man sich natürlich vorstellen, zumal wir ja wahrscheinlich in der U-Bahn hier Menschen vermuten. Aber trotzdem braucht man für eine solche Szene natürlich Leute, die für eine solche Szene stellvertretend für den Beobachter im Bild sind. Denn ansonsten wirkt das Ganze tot, verlassen und nicht wirklich bedrohlich, auch nicht lebendig. Also wir müssen hier wirklich Leute reinbringen, sonst ist die ganze Mühe nur halb so viel wert. Bevor wir das aber machen, werfen wir einen kurzen Blick hier auf die Ebenen. Das passiert einfach ganz schnell bei Composings, dass man ganz grausig viele Ebenen hier hat, und irgendwann gar nicht mehr so richtig ranmag, weil man nicht weiß, was wie zusammengehört. Deswegen bin ich ein großer Anhänger davon, hier möglichst viel Ordnung zu halten, bspw. sehe ich, dass diese Schuttgruppe hier, das hier, die liegt irgendwie zwischen den Ebenen, die für das Loch da oben zuständig sind. Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen aussieht. Wenn Sie es ähnlich gemacht haben, wie ich, dann ziehen Sie das am besten raus, klicken die Rissedecke an, denn das gehört alles zu dm Loch, genau, wie die Schmauchspuren, genau wie die Kante, genau wie die Gruppe hier, und dann können wir das auch noch anklicken, und können jetzt daraus eine neue Gruppe anlegen. Die nenne ich einfach mal "Lochmaster", so, da ist einfach alles drin. Dann haben wir hier unten die Kurvendynamik für den Himmel, ja Himmel, das gehört eigentlich auch noch rein, das können wir ruhig anpacken. Den Himmel gleich noch dazu und diese drei Ebenen hier mit in die Gruppe mit reinlegen. So, jetzt ist es drin, und dann haben wir alles, was das Loch betrifft hier oben drin, alles, was den Schutt betrifft hier drin. Jetzt fehlt noch der Asteroid mit Glutrissen und Kanten und auch dieser bereits vorhandenen Asteroidengruppe. All das wollen wir natürlich auch in eine Gruppe bringen, neue Gruppe aus Ebenen, "Asteroidmaster", wunderbar. Und ganz zum Schluss haben wir hier auch noch den U-Bahnhof, den nenne ich hier einfach auch mal "Bahnhof", und klicke den an, klicke die Tonwertkorrektur an, die gehört ja schließlich dazu, mitsamt dieser U-Bahn hier, und mache daraus die letzte Gruppe, die da heißt "Bahnhofmaster". Also das musste jetzt einfach mal sein, denn ansonsten findet man sich in dieser ganzen Geschichte nicht mehr so richtig zurecht. Jetzt aber können wir weiter machen, in die Bridge gehen, und ihn hier mal herholen. Das ist der Marcel, der heißt wirklich Marcel, das ist kein Künstlername, das ist wirklich der Marcel. So, Marcel, also ich klicke den mal an, und wie Sie sehen, ist der Marcel bereits freigestellt. Ich verrate Ihnen natürlich auch wie. Ich blende das mal aus, und dann sehen Sie auch, wo der fotografiert wurde. Der wurde tatsächlich im U-Bahnhof fotografiert und zwar genau an der Stelle, wo ich ihn auch brauche. Erstaunlicherweise, obwohl ich ihn dort fotografiert habe, werden wir gleich feststellen, dass der nur ganz schlecht vom Licht her in unsre Szene passt. Etwas, was ich, ja nur schwer erklären kann, aber es ist so. Obwohl er in der korrekten Lichtsituation fotografiert wurde, passt er nicht so richtig rein. Nicht dramatisch, wir passen das dann schon an. Aber, so sieht er aus und freigestellt wurde er zu großen Teilen mit dem Zeichenstiftwerkzeug. Da muss man nicht besonders großer Freistellkünstler sein, es ist nur einfach relativ langwierig. Hier oben habe ich die Kante verbessert, über "Eigenschaften" hier unten, wenn man da daraufklickt, kann man "Kante verbessern - Maskenkante" kann man anklicken, so heißt das offiziell und einfach hier drüber fahren, dann sind die Haare auch sauber freigestellt. Also das ist eine etwas langwierige Arbeit, möchte ich Ihnen ersparen, deswegen gibt es den schon als BSD, aber selbstverständlich können Sie einfach diese Ebenenmaske löschen mit dem Zeichenstiftwerkzeug drumrum fahren, und hier oben an den Haaren ein bisschen drüber gehen über "Verbessern der Maskenkante". So, jetzt ziehen wir ihn aber gleich mal rüber, wo er hin muss, hier in die Impact rein. So, da ist er, und jetzt ist die Frage, wo muss er denn eigentlich hin? Der muss natürlich über die Bahnhofsebene. Vielleicht nehmen wir erstmal die Größe raus. Wie groß der Kerl eigentlich sein muss, dann gucken wir, wo er genau hin muss. Und ich würde Ihnen empfehlen, den auf jeden Fall vorher umzuwandeln in ein Smart-Objekt. Wir müssen sowieso an ihm eigentlich nichts mehr retuschieren, von daher können wir das ruhig tun, können ihn jetzt kleiner machen, denn  er ist natürlich wesentlich zu groß an dieser Stelle, und mal ein bisschen dichter an die Geschichte rangehen, ihn an diese Stelle runterpacken. Bisschen kleiner, glaube ich, dürfte er schon noch sein. Ungefähr so groß. Und ich würde Ihnen natürlich auch empfehlen, stellen Sie den hinter diese Ziegel. Wenn Sie an dieser Stelle keine Ziegel haben, können Sie auch welche hinbauen, aber Sie sparen sich natürlich eine Menge Ärger, weil Sie keinen Schatten machen müssen. Also kein Schatten, den man jetzt hier umständlich unter den Fuß malen müsste, vielleicht hier ein bisschen, aber beim anderen, bei seinem rechten Fuß hier, da muss überhaupt nichts passieren. Es kann genauso bleiben. Stellen wir ihn noch ein bisschen höher, höher heißt weiter weg. Dann passt er auch besser in die Geschichte rein. Und da kann er von mir aus erst mal bleiben. Ich würde ihn nur jetzt schon über diese Sachen hier drüber stellen, also über diesen Stein, d.h. über den gesamten Schutt, über alles eigentlich. Da würde ich ihn hinpacken, jawoll, das passt ganz gut. Hier können wir ihn erst mal stehen lassen. Jetzt ist noch die Frage, ist die Größe schon korrekt, oder ist er noch zu groß? Ich stelle mir vor, er geht von hier dort rüber, und dann ein Stück weit nach hinten, zu diesem Papierkorb. Da muss er deutlich größer sein als der Papierkorb, ist aber immer noch zu groß, also ein Stück kleiner dürfte er schon noch werden. Dann skalieren wir ihn einfach noch ein bisschen kleiner. Ich glaube, damit kommen wir ganz gut hin. Es ist immer so ne Sache mit der Größe, fragen Sie 10 Leute, wie es mit der Größe aussieht, kriegen Sie 15 Meinungen, normal. Deswegen müssen Sie sich da einfach durchsetzen, und Sie müssen das gut finden und vertreten. Ich gebe zu, dass er im Vergleich zu den Steinen vielleicht ein bisschen klein ist, sind eben sehr große Steine. Im Vergleich zum Gesamtbild aber finde ich schon, dass er hier ganz gut rein passt. Wir können ihn uns ja nochmal anschauen. Nicht hier, sondern da auch nicht, hier, da haben wir ihn und nochmal die Ebenenmaske ausblenden. Ja, es gibt jetzt nicht all zu viel her, aber er reicht auch hier nicht bis an diesen vorderen Pfosten ran, genau wie bei uns auch. Ist nicht ganz so groß, wie der fordere Pfosten. Von daher, glaube ich, lassen wir ihn hier erst mal stehen. Dann haben wir eine weitere Protagonistin, das ist die Annika, die müssen wir natürlich auch reinbringen. Die muss über den Himmel drüber. Die muss über dem Himmel liegen. Der Himmel ist hier drin beim "Loch", da ist der Himmel drin, und da muss sie drüber liegen, und dann können wir sie wahrscheinlich an die gleiche Stelle packen, wie den Marcel, wir probieren es mal zumindest. Wir nehmen die Annika, und fahren sie rüber. Die heißt auch Annika in Wirklichkeit. Nein, geht natürlich nicht, sie muss ja hinter dem Loch sein. Muss also, wenn wir hier irgendwo den Himmel finden, hier ist der Himmel, über dessen Dynamik- und Kurvengeschichte, also genau hier über den Kurvenzweig, da setzten wir die Annika hin. Müssen sie also hier runterbeamen wieder, jawoll, funktioniert und setzen sie genau an diese Stelle hier. Wunderbar. So, jetzt müssen wir sie bloß noch etwas verkleinern, hier ebenfalls. Wahrscheinlich ist es schlau, das mit einem Smart-Objekt zu machen, und sie dann über Command oder Strg+T einfach kleiner zu machen. Bis sie dort oben zu sehen ist, da gehen wir mal schön dicht ran, schieben sie ein Stück weit nach oben, ist noch ein bisschen groß. Jetzt passt sie schon deutlich besser, so ungefähr stelle ich mir das vor. Ich vergleiche es mal, wie es mit dem Rest aussieht. Sie muss natürlich ein ganzes Stück kleiner sein als er, weil sie weiter weg ist, aber nicht wesentlich weiter weg. Also schon kleiner, aber nicht so viel. Ich würde sagen, ein bisschen kleiner machen wir sie schon noch. Man neigt auch dazu, die Personen größer zu lassen, als sie eigentlich sein dürften. Man hat einfach Skrupel, die schönen, schönen Pixel, die man freigestellt hat, wieder kaputt zu machen. Einfach durch Runterskalieren wieder kaputt zu machen. Deswegen ist immer die Tendenz da, Personen zu groß abzubilden, aber wenn wir sie noch ein bisschen kleiner machen, ich glaube, damit kommen wir ganz gut hin. Wenn sich im Gesamtkontext irgendwann rausstellt, "Ne, passt doch nicht", können Sie sie ja jeder Zeit wieder größer machen. Vom Licht passt die ganz wunderbar. Sie wurde draußen fotografiert, sie muss hier in diesem Bild auch draußen sein, passt also, ist ganz prima. Die letzte Datei ist die hier, die Mauer, die brauchen Sie nicht unbedingt. Also wer die nehmen möchte, nimmt die, das ist ein ganz einfaches Objekt außerdem für die gebaut, sie können auch eine ganz einfach Ziegelwand fotografieren, geht genauso. Das ist einfach nur dazu da, um hier dieses  Bauwerk ein wenig zu unterstützen, zu zeigen: Doch, hier ist wirklich alles aus Ziegeln  gemauert, nur deswegen gibts das eigentlich. Sie brauchen es nicht wirklich, aber ich nehme es mal und setze es hier oben rein, an diese Stelle, genau da, wo die Annika auch ist. Da ist jetzt diese Mauer, und da müssen wir auch wieder ziemlich dicht rangehen, um zu sehen, wie wir da mit den Fluchtlinien verfahren, die müssen sehr steil nach unten gehen. Das tun die auch, aber es ist noch ein bisschen zu groß, also skalier ich das auch. Jetzt bin ich mal ganz mutig, und mache das ohne Smart-Objekt, natürlich eigentlich doof, aber mach ich jetzt einfach trotzdem. So, man muss sich da manchmal gegen sich selbst ein bisschen durchsetzen. Okay, das passt auch vom Licht, das Licht kommt, wie man bei ihr sehen kann, von der rechten Seite, passt also ganz wunderbar, und wir müssen nur noch dafür sorgen, dass diese kleine Ecke hier oben - diese kleine Ecke - verschwindet, indem wir hier mit schwarzer Farbe 100 Prozent Deckkraft drüber malen. Ich hab die Ebenenmaske vorher angeklickt, damit es auch wiederholbar ist, wenn wir das brauchen sollten. Und damit, würde ich mal sagen, haben wir alles an Objekten, Personen und Gegenständen in unserem Bild drin.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

Erfahren Sie alles über den Aufbau und die Umsetzung eines umfangreichen Composings in Photoshop und wie man unterschiedliche Fotos optimal miteinander kombiniert.

2 Std. 8 min (26 Videos)
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Dieses Video-Training ist der Auftakt eines Zweiteilers. Im zweiten Teil "Uli Staiger – Deep Impact mit CINEMA 4D" lernen Sie, den Meteoriten mit CINEMA 4D zu modellieren.

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