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Composing mit Photoshop: Bibliothek

Person freistellen

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Die Rückenansicht des Protagonisten ist ein Selbstbildnis des Trainers. Nach der Raw-Entwicklung und der darauf folgenden Freistellung mit dem Pfadwerkzeug wird die so entstandene Ebenenmaske mit "Maske verbessern" geringfügig verfeinert, damit's auch mit den Haaren passt.
07:14

Transkript

Nun widmen wir uns der Person und die Person bin ja ich. Ich habe mich dafür im Studio fotografiert, in meinem kleinen Homestudio, und das Bild öffnen wir jetzt über "Datei" "Öffnen" und dann klicken wir auf die "Lasse.RAW", also die Lasse-Raw-Datei. Und klicken "Öffnen". Da sind wir jetzt im "Raw-Converter" und mir fällt direkt auf, dass das Bild etwas zu dunkel ist. Deswegen werde ich die Belichtung hier ein wenig nach oben schieben, so auf +0,50. Tiefen möchte ich auch etwas aufhellen. Da gehe ich auch mal so auf +50 hoch. Und den Weißpunkt setze ich etwas nach oben, so ungefähr auf +25. Ich mache das hier so ein bisschen nach Gefühl, Klarheit vielleicht minimal nach oben, aber nicht sehr viel, +5 sollte reichen. Und dann öffne ich das Bild auch schon. Das bestätige ich mit "OK" und da haben wir unser Bild in Photoshop geöffnet. Das Freistellen möchte ich jetzt mit dem Pfadwerkzeug vornehmen. Das Pfadwerkzeug findet ihr hier unten in der Symbolleiste. Und ich werde direkt anfangen... -- zoome erst mal etwas näher rein -- und fange jetzt an, hier meine Punkte zu setzen. Ich habe schon ein paar Worte zum Pfadwerkzeug während der Freistellung der Bücherei gesagt. Ich werde jetzt hier nochmal etwas mehr darauf eingehen. Wer noch nie mit dem Freistellwerkzeug gearbeitet hat, kann einfach anfangen, Punkte zu setzen. Oder irgendwelche Kurven, die man ja auch damit machen kann. Wenn ihr hier an den Kopf kommt, da könnt ihr wirklich sehr hart, einfach erstmal abschneiden, das werden wir später verfeinern. Also, ich arbeite mich jetzt hier erst einmal um den Kopf herum. Und wenn ihr Kurven zeichnen wollt, dann geht ihr einfach erstmal so vor, dass ihr einen Punkt setzt, haltet die Maustaste gedrückt, oder haltet euren Stift im Kontakt mit dem Tablet, und dann zieht ihr das Ganze, ja, dann bewegt ihr euren Cursor einfach weiter auf der Kontur entlang, bis die Kurve hinten passt. Hier gehe ich jetzt auch einfach innerhalb der Haare weiter und setzt jetzt hier wieder meinen Punkt, halte gedrückt und ziehe meinen Cursor auf der Kontur weiter. Dadurch entstehen hier diese Tangenten, die man später natürlich auch noch verändern kann und das Ganze erfordert natürlich ein wenig Übung. Eine Sache, die noch sehr gut zu wissen ist, ist, wenn ihr an eine Stelle kommt, an der euch die Tangente möglicherweise stört, also... -- ich weiß nicht, ob ich jetzt hier so eine Stelle finde, doch, hier zum Beispiel. Wenn ich jetzt hier in diese Stelle komme, wo es hier vom Auge runtergeht, in Richtung der Wangen. Ich setze also hier meinen Punkt, möchte jetzt hier eine Kurve über das Auge ziehen und jetzt habe ich natürlich nicht die Möglichkeit hier auf der Kontur weiterzugehen, so wie ich es sonst machen kann, denn dann bewegt sich der Pfad ja in das Auge hinein. Ich muss also meinen Cursor hier in die Wange hineinziehen. Und jetzt haben wir ein kleines Problem, denn der Pfad, der orientiert sich immer an der Tangente und ich komme jetzt hier nicht zurück an die Wange. Deswegen müssen wir die vordere Tangente jetzt loswerden und das können wir machen, indem wir die "Alt"-Taste gedrückt halten und einfach einmal den letzten Pfadpunkt anklicken. Und schon ist die Tangente verschwunden und wir können wie gewohnt weitermachen und hier an diesen Stellen können wir natürlich mit der altbekannten Technik weitermachen und unsere Kurven ziehen, indem wir unseren Cursor auf der Kontur weiterbewegen. Ich werde das Ganze jetzt hier einmal komplett freistellen. Ich werde einmal komplett um mich herum arbeiten, und würde mich dann gleich wieder melden, wenn ich das Ganze geschafft habe. Ja, jetzt bin ich am Ende angekommen und das Ganze hat jetzt ungefähr acht Minuten in Realtime gedauert und jetzt werde ich einfach den Pfad schließen. Und klicke einfach den ersten Punkt wieder an, zoome etwas raus. Hier seht ihr meine Kontur. Ich zeige euch das noch einmal. Ich bin hier einmal komplett um die Person herumgegangen. Ich habe hier einmal alles komplett freigestellt, mit vielen, vielen Punkten. Und jetzt werde ich daraus eine Auswahl erstellen. Ich gehe wieder zurück in die Ebenen, hab immer noch mein Farbwerkzeug angewählt und mache einen Rechtsklick im Bild und wähle "Auswahl erstellen". Hier wähle ich eine weiche Kante von 0,5 Pixel und bestätige das Ganze mit "OK". Um jetzt alles freizustellen, muss ich nun noch die Ebenenmaske hier unten an der Ebenenpalette einmal klicken und schon ist unsere Person freigestellt. Was nun aber noch nicht besonders schön freigestellt ist, sind die Haare. Und da zoome ich jetzt noch mal etwas näher ran. Da haben wir das Ganze sehr hart abgeschnitten, bisher. Und das kann man natürlich noch etwas verfeinern. Und dafür möchte ich gerne mit dem Dialog "Auswählen und maskieren" arbeiten. Und der Dialog wurde ja vor Kurzem in den neuesten Photoshop-Versionen ausgetauscht. Es gibt jetzt einen neueren Dialog und ich mochte immer, ehrlich gesagt, den alten Dialog lieber. Mit einem Trick kommt man noch zu dem alten Dialog. Ich zeige jetzt einmal kurz, was ich meine, bevor ich hier irgendwas erzähle und ihr wisst gar nicht wovon ich rede. Wenn man mit einem Rechtsklick auf die Maske geht, gibt es hier die Option "Auswählen und maskieren", kommt man in diesen Dialog und das ist eben der neue Dialog. Deswegen klicke ich "Abbrechen". In den alten Dialog kommt man mit einem Trick. Ich gehe hier oben auf "Auswahl". Ich habe die Maske angewählt und gehe auf "Auswählen und maskieren" und halte dabei die "Shift"-Taste gedrückt. Und dann kommen wir in den alten Dialog von Photoshop, der mir sehr viel besser gefällt und auch besser liegt. Und da gibt es hier dieses Werkzeug hier oben, das ist das Kante-verbessern-Werkzeug, wenn ich mich nicht irre. "Radius-verbessern-Werkzeug" heißt es in Wirklichkeit, okay. Dann nehmen wir das Radius-verbessern-Werkzeug und hier oben könnt ihr die Pinselgröße einstellen. Ich habe sie jetzt hier auf 35 gestellt und das ist für mich auch eine Größe, die passt. Und jetzt gehe ich einfach mit dem Werkzeug hier über die Kante rüber. Das Plus halte ich so ein bisschen außerhalb der Kontur. Zumindest versuche ich das, hier über die Kante rüber und hier tauchen die Haare jetzt wieder auf. Und gleich wird Photoshop das Ganze nochmal etwas schöner berechnen. Jetzt gehe ich hier einmal rum, bis dahin, wo die Haare aufhören. Das ist eine lange Strähne hier nach vorne, die werde ich jetzt nicht komplett wieder zurückholen. Und dann lasse ich einfach los. Und schon stellt uns Photoshop die Haare doch relativ gut frei. Wir haben jetzt hier oben noch so ein paar kleine Punkte drin, so eine Art Rauschen, was jetzt nicht so schön aussieht. Da müssen wir dann beim Einsetzen später, noch mal schauen, ob man das noch sieht. Wir können die Kante ein bisschen hochsetzen. Das könnte nochmal ein bisschen helfen, auf 0,5, dadurch verschwindet das so ein bisschen wieder und dann bestätige ich das Ganze mit "OK". So sieht das Ganze jetzt aus vor dem transparenten Hintergrund und dann sind wir jetzt gleich bereit, die Person ins Bild zu bringen.

Composing mit Photoshop: Bibliothek

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1 Std. 21 min (20 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.02.2017

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