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Performing

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Performing, also das Beschleunigen einer Datenbank, sollte erst dann stattfinden, wenn alles andere schon funktioniert. Das Performing findet vor allem über sinnvolle Indizes statt.

Transkript

Damit sind wir beim dritten Teil dieses Dreiklangs Storming, Norming, Performing. Storming sammelt alle Informationen, die ich brauche; Norming packt sie in Gruppen und dann könnte ich fertig sein. Das ist für eine Datenbank eigentlich, sage ich mal, 90 Prozent der Vorbereitungszeit. Das Performing ist mehr oder weniger das i-Tüpfelchen. Bei kleinen Datenmengen sowieso nicht wichtig, als bei großen Datenmengen. Und das Performing beschäftigt sich, nachdem das Norming ja auch schon für Beschleunigung gesorgt hat, eigentlich nur noch für so eine extra Beschleunigung, die vor allem mit Indizes zu tun hat. Ich nehme mal hier eine völlig beliebige fiktive Tabelle - also die enthält sowas wie eine komplette Adresse - und da sehen Sie auch schon die Ungarische Notation in leichter Abwandlung. Normalerweise müsste ich jetzt den Typ des Objektes davor schreiben, also'Field Telefon', 'Field NameVor', 'Field NameNach'. Da es aber für Feldnamen immer offensichtlich ist, dass es sich um Feldnamen handelt - häufig sind die sogar in eckigen Klammern hervorgehoben - kann ich mir das schenken. Hingegen ist es viel wichtiger, zu welchem Objekt sie gehören. Deswegen sehe ich jetzt hier'Telefon'gehört zu der Tabelle, die offensichtlich'tblAdressen'heißen wird. Und auch der Ort könnte ja auch sonst'Lieferung Ort'sein. Und an diesem Präfix, was bei mir inzwischen 5 Buchstaben hat - sonst gehen einem schnell die Ideen aus, was man da hin schreibt - kann ich sehen, aha, es ist von'adres'das Telefon. Und das Performing an dieser Stelle wird zum Beispiel darin bestehen, dass es einen Primärschlüssel gibt. Wenn es eine Lieferadresse ist, dann kann ich sagen: Die Telefonnummer ist so eindeutig, dass ich an der Stelle damit leben kann, dass ich keinen AutoWert mache - einen zusätzlichen Schlüssel - sondern hier sozusagen einen natürlichen Schlüssel. Die Telefonnummer ist eindeutig. Wenn es mehrere davon gibt, dann sollte man darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist. Aber mir reicht das hier an Eindeutigkeit. Und ein Primärschlüssel ist zwingend immer nicht nur indiziert, sondern ohne Duplikate. Ich kann also keinen zweiten Datensatz mit der gleichen Telefonnummer eingeben. Wäre für mich auch sinnlos. Die gleiche Telefonnummer an mehreren Lieferadressen will ich nicht haben. Und dann gibt es die schwächere Form eines Index, der hat hier nur so einen kleinen Blitz dann gekriegt. Der ist zwar auch indiziert - Access kann die also schnellst sortieren, schnellst filtern, durch interne Index-Hilfsdateien - aber der erlaubt Duplikate. Natürlich darf es denselben Vornamen - Michael oder Heike oder sonstwas - mehrfach geben, aber er ist trotzdem vorsortiert. Und wenn ich einen'Michael'suche, dann ist er sehr viel schneller zu finden, als unsortiert. Und davon können Sie mehrere vergeben pro Tabelle, ich will jetzt nicht sagen: beliebig viele, aber zumindestens die sinnvollen. Zum Beispiel, wenn man nach Postleitzahl filtert, sortiert oder sucht, dann ist das sinnvoll. Die Datenbank wird unwesentlichst größer. Bei kleinen Datenbanken werden Sie es sowieso nicht merken, bei sehr, sehr großen Datenbanken - und da reden wir über Millionen von Datensätzen - dann muss man schon mal ein bisschen drüber nachdenken. Aber im Moment sage ich mal: Lieber einen Index zu viel als einer zu wenig und zwar einer von den harmlosen. Zwar indiziert, aber mit Duplikaten, der beschleunigt. Und das ist das, was das Performing ausmacht. Wenn es ein Feld gibt, wo Sie wissen, dass Sie das häufig sortieren oder filtern, setzen Sie einen Index drauf. Der Rest des Performings hat hoffentlich schon beim Norming stattgefunden, beim Verteilen der Daten.

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6 Std. 18 min (75 Videos)
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