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SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Performance Monitor (Leistungsüberwachung)

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Anhand der Leistungsüberwachung von Windows können Sie feststellen, wie Ihr System aufgrund der Datenbankzugriffe belastet ist und eventuelle Gegenmaßnahmen ergreifen.
07:52

Transkript

Mit Hilfe eines Trays, oder dem Pofiler können Sie in den SQL-Server hineinsehen und Ereignisse aufzeichnen. Was aber, wenn Sie Ihre Windows-Maschine monitoren wollen, um zu schauen, wie Ihre CPU-Last, IO und so weiter sich verhält? Administratoren kennen Windows performance Monitor. Ich gehe also hier mal zu "Perf", also zu "Perfmon". Performance Monitor. Die Leistungsüberwachung, und Sie haben hier die Möglichkeit, entweder auch wieder in Echtzeit Indikatoren hinzuzufügen, oder unter Sammlungssätze und benutzerdifiniert jetzt eine neue Aufzeichnung, eine Vorlage anzulegen. Ich mache das mal, indem ich sage "Neu" und "Datensammlungssatz". Ich gebe hier "Perfmon" ein, so eins möchte das jetzt nicht als Vorlage, sondern möchte das manuell erstellen. Ich möchte auf meiner Windows-Maschine Leistungsindikatoren überwachen. Und ich wähle einen Abtast-Intervall von 15 Sekunden. Über "Hinzufügen" suche ich mir jetzt von meiner Windwos-Maschine aus den einzelnen Segmenten, beginnend mit "Prozessor" zum Beispiel erste Leistungsindikatoren raus. Der erste Blick, den ich jetzt mal werfen will ist im grunde genommen Prozessorzeit in Prozent. Ich hab hier unten alle Instanzen, über alle Cores, oder kann das auch einzeln für die Cores machen. Ich kann mir jetzt sozusagen hier die Prozessorzeit in Prozent, also die gesamte Auslastung anschauen. Das wäre mal vielleicht ein erster Blick in Richtung CPU. ich kann dann natürlich mri aus dem Bereich "Prozess" mal gezielt raus nehmen, meinen in Bezug auf die Prozessorzeit meinen SQL-Serverprozess, dass ich also sage ich wähle "Prozess", die Prozessorzeit. Möchte jetzt vielleicht sehen, wie das in bezug auf meinen SQL-Server hier also den Agent, oder jetzt die SQL Serverinstanzen aussieht. Ich wähle also mal hier meine Instanz drei. So sieht das jetzt in dem Fall aus. Und so habe ich mit dem Windows Performancemonitor die verschiedensten Kategorien, Prozessor, Prozesse, meine physischen Datenträger, es interessiert mich, ob eine aktuelle Warteschlangenlänge existiert, oder für mich jetzt mal interessant, die durchschnittliche Warteschlangenlänge. Der Datenträger, ob da welche entstehen. Mich interessiert jetzt für die Vorgänge auch wieder die Auslastung prozentual, und jetzt kann ich natürlich auch schauen, ob ich das für jeweils einzelne Instanzen mache, also hier meine verschiedenen physischen Datenträger, die ich zuordne und damit ein bischen die Auslastung sehe. Ich kann natürlich feiner, granularer werden, also Schreibzeit, Lesezeit. Im Moment will ich erstmal ein bischen einen Grob-Blick drauf werfen und sagen, "Wie ist denn die Gesamtauslastung in Richtung CPU, wie ist die Gesamtauslastung in Richtung Datenträger? Das habe ich mir jetzt rausgesucht. Jetzt interessiert mich noch "Netzwerk", also meine Netzwerkschnittstelle, und der Arbeitsspeicher. Hier habe ich Arbeitsspeicher, aus dem Segment nehme ich mir am Anfang auch einfach erstmal die verfügbaren MB. Also steht mir genug verfügbarer Arbeitsspeicher zur Verfügung? Und dann wäre noch Netzwerk. Hier sind die ganzen Microsoft SQL-Serverindikatoren, das sind also eine ganze Menge, zumal hier mehrere Instanzen noch laufen. Und hier will ich schauen, im ersten Step, ob für mich wichtig, sich hier eine Warteschlange aufbaut, und dafür gibt es hier die Ausgabe. Warteschlangenlänge und auch hier wieder über alle Instanzen, oder einzelne Netzwerkadapter, so das ich hier die Grundeinführung mit dem Windows Perfmon das Beispiel zeige, wie schaue ich grundsätzlich in Richtung Arbeitsspeicher, Netzwerkschnittstelle, meine physischen Datenträger und meine Auslastung der Prozessoren. Ich lege das Ganze an, übernehme das, weiter, weiter, fertig stellen, und habe somit jetzt diesen Step vorbereitet. Und jetzt kann ich beginnen, eine Aufzeichnung laufen zu lassen, die ich dann später auswerte. Damit ich jetzt auch ein bischen Last auf dem SQL-Server habe, habe ich ein kleines Beispiel vorbereitet. Das heisst, ich lege mir zunächst hier im ersten Schritt eine Datenbank an, bewege mich in die Datenbank hinein, erzeuge mir eine Tabelle. Die Tabelle hat jetzt eine ID-Spalte vom Typ IND-Identity, also ein Autowert wird hochgezählt. Ein Datumswert und zwei weitere IND-Werte. Die Wahlschleife, die jetzt hier folgt, macht nichts anderes, als das die Tabelle jetzt befüllt wird, die Spalte Datum, die zwei numerischen Spalten, also Z-1 und Z-2, in die Spalte Datum wird das aktuelle Datum eingetragen, Z-1 und Z-2 ergeben sich letztendlich aus einem Hochzählen. Der Wert immer plus eins in der Schleife und hier plus zehn. Ich lasse das mal laufen um einfach hier ein bischen Last auf dem System zu erzeugen, und das wir mal nachvollziehen können, ob man jetzt wenn man das Perfmon-Script auswertet, dann auch sieht, das dort was passiert ist. Ich werde das frühzeitig beenden. Für mich ist wichtig, dass es jetzt mal angestartet wird, das eine Last entsteht. Das man dann das Ganze nachvollziehbar hat. Ich beende das und lösche im letzten Schritt auch die Datenbank, also wechsele den Kontext wieder zu "Master", und droppe jetzt die Datenbank weg. Im Anschluss suche ich mir die Datensammlung und beende das Ganze. Damit ist es gestoppt, und jetzt gehe ich zu der Datei die aufgezeichnet wurde, unter C, Perflogs, Admin, Perfmon, da ist das File, und heir habe ich jetzt die Chance mir ein Bild zu verschaffen, in Richtung hier gehen Kurven nach oben, hier entsteht Last, und jetzt kann ich hier unten natürlich schauen, es ist ein geteilter Bereich. Entweder die jeweiligen Indikatoren erst rausnehmen, oder schon mal schauen, wenn man sieht es ist Prozessorzeit, anhand der Farben sehe ich jetzt Prozessor, oder meine physischen Datenträger. Und so bin ich jetzt in der Lage, hier über einzelne Kurven mir ein Bild zu machen, beziehungsweise natürlich dann auch zu erkennen, bauen sich Warteschlangen auf, also je nachdem was ich jetzt hier mitgenommen habe, Prozessor, Minimum, Maximum, Dauer, durchschnittliche Warteschlangenlänge von Datenträgern, Maximum, 0,9 Speicher, ist Speicher verfügbar? So besteht jetzt für mich die Möglichkeit, ich mach hier vielleicht noch mal abschliessend die CPU mal weg, dann schauen wir mal, nehmen wir erst mal die einzelnen Indikatoren alle raus und bleiben einfach mal bei den Datenträgern. Jetzt kann ich hier schauen, Datenträger "C", "E" ist nichts passiert, "F" nichts, "G", und habe die Chance jetzt zu erkennen, "OK", hier geht die Kurve halt nach oben, hier ist eine Last. Was haben wir jetzt in der prozentualen Auswertung für einen Minimalwert, `Maximalwert und vor allem über welche Zeiträume erstreckt sich das? In diesem Video haben Sie gesehen, wie Sie den Windows Performancemonitor benutzen können. um Aufzeichnungen zu machen, hinsichtlich CPU, RAM, IO. Wenn also Probleme auftauchen, Performanceprobleme, mit dem SQL-Server, ist das ein Weg um zu schauen, wo entstehen erst mal auf meinem System Leistungsengpässe.

SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Erlernen Sie die Administration des SQL Server 2016 vom Umgang mit dem Management Studio bis zu Automatisierung und Monitoring.

6 Std. 10 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.05.2017

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